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"Das Gebirge im Meer" - Korsika WoMo-Tour August 2015
Paula:
Ich stelle gerade fest dass ich mich an Corte überhaupt nicht mehr erinnern kann. Sieht toll aus wie die Altstadt hoch oben thront.
Woran ich mich noch gut erinnern kann sind enge Bergstraßen, ich hätte wahrscheinlich die Krise gekriegt wenn der Fahrer statt auf den Weg zu schauen mit dem Handy spielt... :o
Die Wanderung hätte mir sicher gut gefallen wenn das Wetter besser gewesen wäre, aber bei Nässe steile Wege runter zu rutschen ist schon grenzwertig, ich hätte garantiert auch den Allradantrieb genutzt ;)
Susan:
16. August Richtung Strand - Golfo di Sognu
"Geht's jetzt endlich mal an den Strand?" - Yep, nach gemütlichen Sonntagsfrühstück rödeln wir auf zum Umsetzen an die Ostküste. Noch die Tanks entleert und andere neu aufgefüllt, dann kann es losgehen.
Die N200 führt uns bergab nach Aleria, wo wir auf die Küstenstraße nach Süden abbiegen. Die Aussicht auf Berge begleitet uns weiterhin. (Auf Korsika entkommt man ihnen nicht ;) )
Schnurgerade Strecken gibt es hier auch - kurzzeitig
Talatta! Endlich ist das Meer in Sicht. 8)
Wir erhaschen den ein oder anderen Blick auf nette Sandbuchten. An Anhalten ist heute am Sonntag jedoch nicht zu denken, schon alles voll mit den Autos der Strandgeher, Parkplätze wie Straßenrand. Also fahren wir durch bis zu unserem Quartier die nächsten Tage, dem Campingplatz Les Ilots d' Or. Schließlich soll der direkt am Meer liegen.
Gründe für die Wahl des Campingplatzes: es sollte einer nahe Porto-Vecchio sein, da die Familie meiner in Italien lebenden Kusine dort einen Dauerstellplatz hat und ein kleines Auto, das wir benutzen dürfen. Zweitens war es der einzige, der dort auf eine Reservierungsanfrage geantwortet hat ::)
Das Gelände des Platzes geht in Terrassen zum Meer hinunter. Der Gatte kommt in den Genuss einer Harley-Fahrt, um einen Platz für uns auszusuchen. Die Auswahl ist aber recht beschränkt. Nachdem wir uns installiert haben, geht es dann auch endlich an den Strand. Der liegt hier in einer ziemlich abgeschlossenen Bucht und ist unserer Meinung nach nicht unbedingt einer der schönen. Wir gehen sozusagen zwischen allen möglichen Booten zum Baden. Aber was soll's: das Wasser ist klar und schön warm - gut genug für eine Badevisite 8)
Den Rest des Tages verbringen wir dann wie gewohnt relaxt. 8)
Übernachtung: Campingplatz Les Ilots d' Or; ganz nett in einer Bucht gelegen, Strandzugang, Brotservice, Restaurant, Supermarkt in Nähe; Waschräume sauber; Preis pN für drei + WoMo mit Strom 32,20 Euro.
gefahren: 115 km
Andrea:
Harley fahren? Coooool! Will auch! Aber ich fürchte das ging nur als Sozius und nicht länger als einen Kilometer, oder? ;)
Susan:
;D
Kersten dachte erst, er solle mit dem WoMo hinterher fahren. Doch der Patrone ließ ihn dann hinten drauf klettern ^-^ Zauberte Kerlie und mir ein breites Grinsen ins Gesicht - war wohl kurz aber rasant die Tour 8)
Susan:
17.08. Radtour nach Porto-Vecchio
Bisher waren unsere Fahrräder kaum mehr als Ballast, wird Zeit, dass sie zum Einsatz kommen. 8) Erster Akt: der Gatte hechelt damit bergauf zum Baguette kaufen. Derweil suche ich nach einem Schattenplatz für unseren Frühstückstisch, der Wohnmobil“vorplatz“ liegt voll in der Sonne und es ist schon ordentlich warm. :girly:
Rund 90 Minuten später machen wir uns auf den Weg. 6 km Fahrt bis zum Jachthafen von Porto Vecchio hat TomTom ausgeschmissen.
Bis auf den lebhaften Autoverkehr geht’s gemütlich immer der Straße nach bergab. Wir passieren dabei eine Siedlung mit recht ansehnlichen Häusern, die einen tollen Ausblick haben müssen. Was die wohl kosten mögen?
Am Jachthafen schließen wir die Räder an und bummeln zu Fuß weiter. Hier liegen schon ganz ansehnliche Boote, die uns den Mund trocken machen oder ist es die Mittagshitze?
Bistros und Cafes gibt es hier an der Hafenmauer reichlich, einige sehen recht vornehm aus. Wir kehren am Südende auf einen alkoholfreien Cocktail ein. Gegenüber ist auch die Papeterie, wo wir uns die Autoschlüssel für Kusinchens Peugeot abholen können.
Zur Altstadt müssen wir dann einen Hügel erklimmen. Gesiedelt haben hier schon um 900 v. Chr. griechische Kolonisten. Die heutige Stadtanlage geht auf eine genuesische Festung aus dem 15. Jhd. Zurück. Wir schlendern durch die Gassen, die mal mehr mal weniger belebt sind.
Gesäumt sind sie von Restaurants, Mode- und Souvenirgeschäften.
Zwischendurch ein Tor in der alten Stadtmauer und ein kleiner Aussichtspunkt mit Blick auf den Jachthafen.
Verschnaufem im Schatten, Reste der Festung im Blick
Der zentrale Platz und die anliegende Kirche.
Puh, und ist die Luft hier trocken ;) In einem Tante-Emma-Laden müssen wir dringend noch eine Flasche Wasser erstehen.
Ein wenig graust es uns vor der Rückfahrt. Wo wir vorhin schön bergab gerollt sind, müssen wir ja nun hinauf strampeln :P Es geht aber einfacher als gedacht. Scheinbar hilft uns der Rückenwind! Ein kühles Bad (okay, nicht so kühl wie am Atlantik) zur Erfrischung kommt da gerade recht.
Wir können auch noch etwas belustigt beobachten, wie ein "Kapitän" sein relativ großes Boot mit einem nicht ganz so kräftigen Autochen ans Land zu ziehen versucht. Klappt irgendwie nicht so. Aber Skipper unter sich helfen gerne aus- d.h. ein Italiener mit Schnurrbart und dickem Jeep schleppt dann beides über den Strand: Boot und Auto.
Auf besonderen Wunsch zweier Herren gibt es heute Abend Pfannkuchen.Mir recht, da kann ich das Kochen Backen dem Kleinen überlassen :)
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