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aMAZ(E)ing Canyonlands 2018

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Paula:

--- Zitat von: Rainer am 02. Juli 2018, 20:33:16 ---
--- Zitat von: Beate am 02. Juli 2018, 19:33:23 ---diese Automaten hatten bisher ALLE ein Problem mit meinem Pass, ich musste jedesmal noch an einen extra Schalter.

--- Ende Zitat ---

Auch eine Möglichkeit. Bei uns sind diese doofen Automaten immer aus - ich weiß auch nicht, warum. Aber ich habe jetzt schon mindestens in Houston, in Boston und in Las Vegas erlebt, dass die Automaten nicht liefen. Ich habe Glück im Unglück, weil ich vom Behindertenservice schnell durch die Immigration geschoben werde, aber für die meisten "Normalos" ist das ein Ärgernis mit den Automaten.

Wenn ich jetzt lese, dass man dann aber immer noch zum Officer muss, damit der dann immer noch den Small Talk abhält und auch den Stempel in den Pass haut, dann kommen bei mir Zweifel auf, ob das überhaupt eine Erleichterung darstellt?! Wenn man dann wenigstens durch wäre, aber so muss man ja immer noch an irgendeinen Schalter und wenn die Schlangen lang sind, dann steht man auch da nochmal an. Komisches Verfahren.

--- Ende Zitat ---

So wars bei uns letztes Mal in Denver auch: die Hälfte der Automaten ausgeschaltet und zur Schlange am Automaten kam die Schlnge vor der Officer-Immigration noch on top. Ich hoffe sehr dass es nächstes Jahe in Seattle schneller geht...

Ilona:
Hallo Beate,


--- Zitat von: Beate am 02. Juli 2018, 19:33:23 ---Und schon konnte ich meine erste Information aus diesem RB ziehen: es gibt in Seattle diese Einreise-Automaten. Da kann ich mich gleich wieder mit Schwierigkeiten anfreunden: diese Automaten hatten bisher ALLE ein Problem mit meinem Pass, ich musste jedesmal noch an einen extra Schalter. Na toll  :o
--- Ende Zitat ---

da bin ich mal gespannt, wie das in Seattle läuft. Aber die Immi im SeaTac ist nicht besonders groß. Mir wäre da auch kein Extra-Schalter aufgefallen.

Vielleicht musst du dann direkt zum Officer.


--- Zitat von: Rainer am 02. Juli 2018, 20:33:16 ---Wenn man dann wenigstens durch wäre, aber so muss man ja immer noch an irgendeinen Schalter und wenn die Schlangen lang sind, dann steht man auch da nochmal an. Komisches Verfahren.

--- Ende Zitat ---

Ich hatte den Eindruck, dass durch die Automaten alles ein bisschen entzerrt wurde. Schlange musste da keiner stehen, denn die Routinierten hatten gleich ihren Beleg und wir mussten uns erst einmal orientieren.

Wie bereits erwähnt, dauerte das ganze Prozedere nur 10 Minuten. Wenn ich da an Las Vegas vor ein paar Jahren denke  ::). Da standen wir eine Stunde in der Schlange.


--- Zitat von: Paula am 03. Juli 2018, 08:35:28 ---Ich hoffe sehr dass es nächstes Jahe in Seattle schneller geht...
--- Ende Zitat ---

Das geht garantiert schneller als dir lieb ist, sofern die Automaten zwischenzeitlich nicht abgeschafft werden. 30 Minuten Wartezeit am Gepäckband sind nämlich auch nervig.

Der Flughafen in Seattle ist nicht mit LA oder LAS zu vergleichen.

Ilona:
12.04.18 – Salt Lake City -> Green River

Ein geiles Auto, Schneetreiben und hunderte Koksöfen

East Carbon Coke Ovens

Der für diesen Tag angekündigte Temperatursturz ließ nicht lange auf sich warten. Es schüttete an dem Morgen wie aus Kübeln.

Wir gingen erst einmal zum Frühstück und das ist im La Quinta sehr einfach. An Styroporteller und Plastikbesteck hat man sich zwangsläufig im Laufe der Jahre gewöhnt, aber in dem Motel war zudem jedes Plastikbesteck einzeln eingeschweißt ::) .

Kurz nach 8 Uhr sollte ich mich telefonisch bei Rugged Rental melden und den Shuttle bestellen. Ein junger Student, der dort jobbt, fuhr 15 Minuten später mit einem knallroten Jeep vor.
 
Nachdem in der Vermietstation der ganze Papierkram erledigt war, fragte ich, welches unser Mietwagen sei. "Der rote, mit dem ihr abgeholt wurdet" lautete die Antwort. Da war ich erst einmal baff, denn ich hatte wieder mit einem steingrauen Dusty gerechnet.

Das rote Wägelchen war mit nur 2687 Meilen fast neu. Eigentlich wollte ich den Jeep Dusty t(2)oo nennen, doch irgendwie passte der Name so gar nicht. Aber am nächsten Tag ereignete sich etwas und der SUV bekam daraufhin einen passenden Namen  :toothy9:.

Da unser Gepäck schon im Auto war, konnten wir bald vom Hof fahren und das nächste Home Depot ansteuern. Home Depot deshalb, weil die die handlichsten Schaufeln haben. Dazu kauften wir noch einen 5-Gallonen-Benzinkanister und eine Dose Fix-a-Flat.

Im strömenden Regen fuhren wir zum nächsten Walmart weiter. Dort brauchten wir gleich zwei Wägen für den Großeinkauf.





Ihr seht schon, wir meinten es mit dem Campen ernst .

Ich fragte mich, wie wir das alles ins Auto kriegen sollen, denn drei große Koffer und eine Reisetasche waren schon drin. Heiko schaffte es irgendwie, das ganze Zeug zu verstauen und ich stand nur beeindruckt daneben.

Der Regen war während dem Einkauf in Schnee übergegangen und das Gestöber wurde immer schlimmer.
 
 

Ich erinnerte mich, dass wir vor zwei Jahren in Orem im Golden Corral zum Essen waren. Mittlerweile war es Mittag und wir kehrten dort wieder ein. Gut gestärkt fuhren wir bis zum Abzweig East Carbon weiter. Erst ein paar Meilen zuvor hörte es zu schneien auf.

In der Gegend sollte es Hunderte von Koksöfen geben. Einen ersten Hinweis dazu fanden wir am Parkplatz,



doch nähere Angaben dazu hatte ich nicht.

Wir fuhren an East Carbon, einem ehemaligen Minenstädtchen, vorbei. Ein Hinweis besagte, dass sich die Öfen in Sunnyside befinden. Da war aber nichts zu sehen.

Vorbei an alten Behausungen,



fuhren wir zum Whitmore Canyon. Hier hingen noch alte Loren am Stahlseil



vom damaligen Abbau zur Asphaltgewinnung.



Wir fuhren bis zur Ortsmitte und dort traf ich vor dem Postamt auf einen älteren Einwohner, der Bescheid wusste.

Er erklärte mir den Weg etwas kompliziert. Dabei gibt es dort nicht sehr viele Möglichkeiten abzubiegen. Hätte er doch gleich gesagt, dass wir nach East Carbon bis zur einzigen großen Kreuzung zurückmüssen. Kurzum, so kommt man hin:

Wenn man aber vom Highway 191 nach East Carbon abbiegt, dann fährt man in den Ort und biegt kurz nach dem Schild Medical Clinic rechts auf den Highway 124 ab. Die Straße führt erst in eine Senke und dann wieder nach oben. Am Abzweig Range Creek Campground (verwittertes Schild) biegt man links auf die Water Canyon Road ab. Kurz danach sieht man schon die Historical Site, das stillgelegte Bahnhofsgebäude.





Seitlich davon befinden sich die Reste der ehemals 650 Koksöfen.









1909 wurden 3000 Tonnen Kohle pro Tag in den dahinterliegenden Minen gefördert und in die Öfen gepackt.

Der Abstecher hat sich wirklich gelohnt, denn die Anzahl der Koksöfen ist schon beeindruckend. Leider war es sehr kalt und stürmisch, so dass wir schnell wieder zum Auto eilten und nach Green River weiterfuhren.

Wir checkten im Comfort Inn ein. Der Rezeptionist wies uns darauf hin, dass es ab 18 Uhr Suppe und Cracker umsonst gibt. Nur weil wir keinen großen Hunger hatten, probierten wir ein bisschen von der Restesuppe, die überhaupt nicht schmeckte.

Anschließend fuhren wir zum örtlichen Supermarkt, weil die mit fresh cut Steaks werben. Wir gingen aber nur zwecks Fleischbeschau hin. Gekauft haben wir noch nichts.

Der Jetlag hatte uns fest im Griff und wir gingen bald darauf schlafen.

Übernachtung: Comfort Inn, Green River

Ilona:

Christina:
Euer roter "Nicht-Dusty 2" gefällt mir.

Zum Glück hat sich das Wetter im Laufe des Tages gebessert und ich hoffe, dass es diesbezüglich noch weiter bergauf ging, sonst wäre es etwas kalt und nass zum zelten. Die alten Koksöfen und die verfallene Bahnhofshalle waren schon mal lohnenswerte Ziele.

Das hört man jetzt ja öfter, dass in den Hotels am frühen Abend eine Kleinigkeit zum Essen angeboten wird, schon erstaunlich, wenn man bedenkt, dass es noch in den 90iger Jahren praktisch in keinem Hotel in den USA Frühstück gab. Aber der Sinn von diesem Snack erschließt sich mir nicht wirklich.

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