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WoMo Tour Mai/Juni 2019 - Wiedersehen mit der Peloponnes
Susan:
--- Zitat von: Ilona am 20. Juli 2019, 15:04:25 ---... oder wie in den USA mit Erdbeeren und Cream :sabber:.
--- Ende Zitat ---
Ohja, diese Waffeln sind lecker. Ich weiß noch, wie ich gestaunt habe, als mir diese "Erdbeertorte" das erste Mal drüben serviert wurde :happy:
--- Zitat von: Silvia am 20. Juli 2019, 10:02:18 ---
--- Zitat von: Susan am 20. Juli 2019, 01:18:37 ---Wir fanden einigen Stoff zum Lästern, den verbreite ich hier aber lieber nicht weiter.
--- Ende Zitat ---
oh doch :bitte: :toothy9: :toothy9: :toothy9:
--- Ende Zitat ---
:evil: na gut ein paar Stichpunkte.... Schwäbische Hausfrauen, die jeden Morgen WoMo Großreinemachen ::) ; Stellplätze, die einfach keinen Süden haben (wenns denn nach der Satellitenschüssel geht) ;D ; Auffahrkeil-Dramen; Ibu600-Schlucker, die mit dem Fahrrad nach Pylos wollen (ich erinnere: 10% Steigung); der mobile Lattenzaun; der Trend zum Sackkleid für die Frau 60+ ...
Hoffentlich bin ich jetzt niemandem auf den Schlips getreten. Wahrscheinlich bieten wir selbst auch genug Lästerstoff 8) Zwei Moppel auf dem Moped und erst die Teddy-Parade ;D
Silv:
--- Zitat von: Susan am 21. Juli 2019, 01:30:02 ---
Hoffentlich bin ich jetzt niemandem auf den Schlips getreten.
--- Ende Zitat ---
Ganz bestimmt nicht... ;D Amüsant finde ich die "Auffahrkeil-Dramen". Da musste ich auch schon über uns selbst lachen, wenn Andy mir Anweisungen gibt, mit welchem Abstand ich die Dinger vor welches Rad legen soll. Bei anderen beobachten wir das auch immer gerne. ::)
Und dass immer mehr Wohnmobile unterwegs sind, ist uns auch schon aufgefallen. Wir sind ja erst seit etwa 5 Jahren als Camper unterwegs, aber selbst in dieser Zeit ist der Anstieg schon groß...
Susan:
Gialova Rollertouren: Voidokilia Beach & Methoni
Unsere zweite Tour führt uns zur Voidokilia - übersetzt Ochsenbauch – Bucht. Der Name geht wohl zurück auf eine Legende, nach der Hermes die Ochsen seines Bruders Apollon gestohlen und in einer Höhle an dieser Bucht versteckt hat. Vom Campingplatz aus führen zwei Wege nach Voidokilia: zum südlichen Ende bis zum Ende der Straße fahren und dann zu Fuß weiter (so von uns 2007 erradelt) oder direkt über den Strand hinwandern; zum nördlichen Ende motorisiert. In beiden Fällen muss die Divariou Lagune umgangen werden. In dieser kann man besonders während des Vogelzugs viele Vögel beobachten. Wir hatten damit bisher wenig Glück
Wir kommen also von Norden her an den Strand. Das besondere an der Bucht ist, dass sie beinah kreisrund ist und nur einen kleinen Zugang vom Meer aus hat. Deshalb nennt man sie auch die Omega-Bucht Ω. Außerdem bietet sie Sanddünen, flaches, daher schön warmes, und klares Wasser.
Wir nehmen ein kleines Sonnenbad, Kersten dann auch noch ein richtiges, während ich nur Wasser trete. 8) Dann spazieren wir zum Südende der Bucht.
Blick zurück zum Nordende
der enge Zugang zum offenen Meer
Schließlich gehts es nur noch nach oben weiter, die Düne empor. :schwitz: Es lohnt sich aber für die Aussichten
Stopp auf halben Weg
Blick Richtung Pylos
Divariou Lagune
Weiter oben am Hügel die besagte Höhle aus der Hermes-Sage. Andere Legende sprechen von der Nestor Höhle; es wird angenommen, dass Voidokilia das sandige Pylos aus der trojanischen Homererzählung war. Noch weiter oben sieht man die Überreste der alten Festung Paleokastro. Sie stammt aus der Zeit nach den Kreuzzügen, als die Franken die Peloponnes beherrschten. Sie wurde dann von spanischen Abenteurern erobert, danach von Venezianern und letztlich von den Osmanen. Nach einem Bombardement 1572 wurde die Burg verlassen und das Neokastro gebaut.
Von oben soll man tolle Aussichten haben, doch von hier aus ist der Weg wohl eine ziemliche Kletterpartie. Einfacher geht das Hochwandern vom Gialova Strand aus, doch dazu waren wir zu faul :floet:
Relaxen wir doch lieber noch ein wenig am Strand ;D
Die dritte Tour ist länger als die vorherigen, rund 20 km einfache Strecke. Es geht an Pylos vorbei weiter nach Süden; gleich hinterm Ort kurzer Fotostopp beim alten Aquädukt. Das soll 1696 erbaut worden sein zur Wasserversorgung im Neokastro.
Weiter gehts durch gebirgige Gegend mit vielen Olivenbäumen. Ich hätte Kerlies GoPro mitnehmen sollen für ein paar Aufnahmen während der Fahrt. Wandern könnte man hier bestimmt auch gut, ich weiß aber nicht, ob es offizielle Wege gibt. Den Kauf eines Wanderführers habe ich mir diesmal gespart. Unser Ziel ist Methoni, eine kleine Hafenstadt am südwestlichen Zipfel der Peloponnes. Sie hat eine ähnlich wechselvolle und lange Geschichte wie Pylos, sowie ebenfalls eine Festung, diese von den Venezianer erbaut. leider ist dort ausgerechnet heute Ruhetag. ::) Nicht ganz so tragisch, wir waren schon öfter hier.
Zumindest können wir außen an den Festungsmauern lang spazieren.
Im zweiten Weltkrieg nutzte die deutsche Wehrmacht die Festung als Stützpunkt, sie wurde durch die Bombadierung der Alliierten stark beschädigt. Das moderne Methoni entstand dann etwas weiter landeinwärts. Von der Südspitze der Festung führt ein steinerner Weg zu einem Meeresturm, eine eigene kleine Burg. Dieser Turm markiert die Hafeneinfahrt, diente als Wachturm und wohl auch als allerletzte Zuflucht. Er ist das Wahrzeichen Methonis und heißt Burtzi. 8)
und heuer von außen
im Hintergrund die Insel Sapientza
Die Strandbar, in der wir 2001 waren, ist leider nur noch ein Wrack. Auf eine Erfrischung kehren wir darum in ein Cafe am zentralen Platz ein. Es gibt Frappe, für den Gatten eine Waffel mit Eis und für mich ein Bounty-Crepe: Schoko, Kokosraspeln und Bananen - sehr lecker :sabber: (das war zeitlich vor der Waffel in Gialova ;) ).
Ilona:
Der Strand und das klare Wasser in der Bucht ist super. Da fehlte nur ein großer Sonnenschirm, zwei Liegen und ein Kellner mit Free Drinks :toothy9:.
Christina:
Sehr schöne Ausflüge habt ihr gemacht - die Ochsenbauchbucht sieht toll aus und die Festung direkt am Wasser gefällt mir auch - witzig das alte Foto.
So einen Standplatz direkt am Strand zu bekommen, ist wirklich Glück, schade aber, dass so ein doofer Zaun dazwischen war.
Waffeln und Frappé hören sich sehr lecker an - kein schlechter Eis-Ersatz.
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