Allgemeines > Reiseberichte

Heiß und kalt – Island Juni 2021

<< < (20/29) > >>

Rainer:

--- Zitat von: Horst am 19. Dezember 2021, 15:24:33 ---Mit welchem Auto bist Du eigentlich unterwegs (hoffe ich habe es nicht überlesen)?

--- Ende Zitat ---

Ich finde es auch nicht, die Abholung des Mietwagens finde ich auch nicht. Ich denke, irgendein SUV oder so?!

Christina:

--- Zitat von: Rainer am 19. Dezember 2021, 16:03:18 ---
--- Zitat von: Horst am 19. Dezember 2021, 15:24:33 ---Mit welchem Auto bist Du eigentlich unterwegs (hoffe ich habe es nicht überlesen)?

--- Ende Zitat ---

Ich finde es auch nicht, die Abholung des Mietwagens finde ich auch nicht. Ich denke, irgendein SUV oder so?!

--- Ende Zitat ---

Heimo schreibt dazu nur: "Der Avis Schalter ist nicht im Flughafengebäude, sondern 5-10 Minuten zu Fuß entfernt. Gut, dass es gerade eine Niederschlagspause gab. Der Mann am Schalter wollte mir mit einem Upgrade alles Mögliche andrehen. Er hatte den Betrag schon eingetippt, als ich im sagte ich will das Auto, dass ich gebucht habe kein Upgrade oder sonst etwas. Kein Upgrade. Nein kein Upgrade. Bekommen habe ich dann doch das bessere Auto, weil er zu faul war einen anderen Schlüssel zu holen."

Christina:
Und schon wieder ein wunderbarer Tag. Dass es in Island Rentiere gibt, wusste ich gar nicht.

Das Vestrahorn war ja wirklich noch die Krönung nach der sowieso schon tollen Landschaft der Ostfjorde. Die Fotos mit dem Gras im schwarzen Sand vor den Bergen gefallen mir besonders gut.

Heike Heimo:

--- Zitat von: Horst am 19. Dezember 2021, 15:24:33 ---Mit welchem Auto bist Du eigentlich unterwegs (hoffe ich habe es nicht überlesen)?

--- Ende Zitat ---

Durch das Land sind wir mit einem Suzuki Vitara gefahren.



--- Zitat von: Rainer am 19. Dezember 2021, 15:56:57 ---
--- Zitat von: Christina am 08. November 2021, 18:07:38 ---Wobei ich bisher immer dachte, dass die Antikörper, egal ob nach Erkrankung oder nach Impfung nach und nach weniger werden und man deshalb sehr wohl noch erkranken kann

--- Ende Zitat ---

Das ist auch so. Damals wußte man da noch nicht so viel darüber, aber die neuen Mutationen haben bewiesen, dass der Schutz vor Neuerkrankung genauso verloren geht. In Südafrika erkranken sogar über die Maßen häufig Genesene, Omikron hat so viele Mutationen, dass der Schutz der Antikörper nicht mehr ausreicht, insbesondere wenn die Erkrankung länger zurück liegt. Relativ am besten sind immer noch die "Geboosterten" vor Infektion geschützt, wenn auch nicht mehr so gut wie gegen Delta.

Und ganz tückisch ist die Tatsache, dass bei vielen Patienten die Zweiterkrankung meistens heftiger ausfällt als die erste Erkrankung, das hängt wohl damit zusammen, dass Covid19 viele "unsichtbare" Zerstörungen im Körper hinterläßt. Es ist in jedem Fall sinnvoll, dass sich auch Genesene impfen lassen.


--- Ende Zitat ---

Zum ersten Absatz:
Studien renommierter Universitäten aus Israel, Island, USA und Österreich zeigen eine stabile Immunität von Genesenen gegen die bisherigen Varianten. Das bestätigt auch die Statistik. In Österreich haben sich nach Angaben des Gesundheitsministeriums seit Beginn der Pandemie rund 0,2% der Genesenen reinfiziert. Schwere Fälle (Krankenhausaufenthalt) gab es praktisch keine. Im unteren einstelligen Personenbereich. Wir werden sehen, wie das bei der neuen Variante aussieht.

Zum zweiten Absatz:
Zu diesem Thema würden mich Studien oder Veröffentlichungen in medizinischen Zeitschriften sehr interessieren. Kannst du mir Quellen nennen? Zeitungsberichte interessieren mich nicht, außer die Quellen sind genannt. Ich lese gerne direkt die Studien oder Veröffentlichungen. Sie sind sehr aufschlussreich.

Heike Heimo:
12.06.2021   Höfn - Kirkjubæjarklaustur

Auch am Morgen scheint die Sonne vom blitzblauen Himmel. Spätestens am Abend sollte ein Wetterumschwung einsetzten. Die kalte Luft aus dem Norden soll sich in ganz Island durchsetzen. Hier ein Beispiel, wie die Wetterberichte jeden Tag ausgesehen haben.




Vom Frühstücksraum hatten wir wieder ein prächtiges Panorama.







Wir hatten mehrere Möglichkeiten, um zu Gletscherauslässen zu kommen. Die Entscheidung fiel auf den Heinabergslón.



Über eine gut befahrbare Schotterstraße waren wir bald am Parkplatz. Ein Fußweg führt zum Gletschersee. Am Stand standen angekettet Boote für die Touren am See.





Wir versuchten den das Eis zu erreichen und spazierten entlang des Gletschersees.



Angeschwemmte kleine Eisstücke glitzerte am Strand.





Zum Gletschereis kamen wir leider nicht.

Auf der Ringstraße ging es weiter durch eine schöne Landschaft.









Der nächste unvermeidliche Halt war der Jökulsárlón. Wie immer schön anzusehen, wenn die Eisberge sich in der Lagune wimmeln.









Am Ausgang zum Meer ziehen sie hinaus.




 
Dazwischen tummeln sich Seehunde und Vögel.





Nach der Brücke gingen wir zum Strand, um die angeschwemmten Eisstücke zu bestaunen. Leider begann sich die Sonne immer mehr hinter hohen Wolken zu verstecken.









Gleich danach kommt der Gletscherauslass Fjallsárlón. Zumindest wollten wir dort hin. Wir fuhren aber eine Straße zu früh ab. Gleich wurde unser Auto von einem Vogel attackiert.



Wir drehten um und fuhren in die nächste Einfahrt, Beim Fjallsárlón hat es uns 2009 senr gut gefallen. Vor allem den Kindern, weil es so einsam und still war.  Jetzt ist dort ein Cafehaus mit einem großen Busparkplatz und einem breiten Zugang. Da keine Buse unterwegs sind, waren trotzdem fast allein dort.











Ein paar Kilometer weiter ist die unscheinbare Einfahrt zum Múlagljúfur Canyon. Er soll angeblich noch ein Geheimtipp sein. Als wir die Einfahrt erreichten, sperrten rote Hüte den Weg ab. Ein Auto parkte bereits seitlich. Von hier bis zum echten Parkplatz sind es noch rund 2,5 km. Wir diskutierten, ob wir trotzdem hingehen sollten oder nicht. Ich wollte mir die Chance nicht entgehen lassen. Er war in meiner Planung einer meiner Höhepunkte. Wir einigten uns, dass Heike beim Auto bleibt und ich die Wanderung mache.



Nach den 2,5 km geht es bergauf, weit ausholend, dass ich mir nicht sicher war, ob ich auf dem richtigen Weg war. Der Grund zeigte sich später. Es musste ein Seitental umgangen werden. Als das Seitental überwunden war, kam ich zum eigentlichen Fluss. Schon von hier hatte man einen sehr schönen Ausblick auf den Fjallsárlón und die Vorlandebene.



Bald kam der erste Einblick in den Canyon und der war atemberaubend.



Umso weiter ich hinauf kam, umso besser wurde es. Vögel nisteten in den Wänden und geleiteten lautlos durch die Schlucht.



Auch der Blick zurück war nicht ohne.




Unzählige Fotos folgten.









Insgesamt waren 3 Wasserfälle zu sehen.



Als ich schon halb auf dem Rückweg war, sah ich wie sich große Fahrzeuge sehr langsam den Weg nach hinten quälten. Ich rief Heike an, was das für Fahrzeuge sind, ob die Sperre aufgehoben wurde. Sie erzählte mir, dass es bei der Einfahrt eine große Aufregung gegeben hat. Ein Filmteam war mit 3 LKW angekommen und konnte wegen der parkenden Autos nicht zufahren. Sie waren dann sehr froh, dass Heike beim Auto war. Wir parkten zwar abseits, durch das wegfahren konnten die LKW aber vorbei. Zurückfahren und mich abholen durfte sie aber trotzdem nicht.
Als ich auf dem Weg zurück ging, hielt ein Auto bei mir und ein fuchsteufelswilder Mann sprach mich an, ob mir das weiße Auto gehört. Ich sagte nein. Er, ob mir das weiße Auto gehört. Ich wieder nein. So ging es noch ein paar Mal hin und her, bis er verstand, dass ich zu Heike gehörte.
Auf dem halben Weg kam mir Heike mit dem Auto entgegen. Wir drehten schnell um, da der Mann noch mit zwei Autos vor uns beschäftigt war.
Weiter geht es Richtung Kirkjubæjarklaustur, vorbei an Gletscherausläaaen.



Beim Parkplatz zum Svínafellsjökull bogen wir ab und fuhren die äußerst holprige und schlechte Straße zum hinteren Parkplatz beim Gletschersee. Als wir ausstiegen und die Gedenktafel der beiden verschollenen Deutschen sahen, erinnerten wir uns, dass wir schon 2009 hier waren.







Der Weg neben dem Gletscher ist nach wie vor sehr schön. Auch wenn das Eis wieder nicht erreicht wurde.





Richtung Kirkjubæjarklaustur war wieder Landschaftsschauen angesagt,







Bevor wir zum Fjaðrárgljúfur fuhren, checkten wir beim Hotel Laki ein. Wir hatten eine Cabine gebucht.
Bei der Fjaðrárgljúfur sind nicht wenige Leute. Die Wege sind schön ausgebaut, bzw. die wilden Zugänge abgesperrt. Ist auch gut so, da schon einiges zertrampelt war. Die Schlucht war wieder vom Feinsten.









Sehr schöne Ein- und Ausblicke.



Oben angekommen, gibt es einen Aussichtspunkt mit zwei Wasserfällen, Einer mit normalen Wasser, das andere mit eisenhältigen.





Von hier heroben, gibt es einen schönen Blick auf die Schlucht.





Den Abend verbrachten wir in Kirkjubæjarklaustur beim Systrakaffi. Hier hatten wir eines der besten Essen in Island.



Als wir das Hotel erreichten, vielen bereits die ersten Regentropfen und der Wind hatte aufgefrischt.

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

[*] Vorherige Sete

Zur normalen Ansicht wechseln