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Nach 2,5 Jahren und 6 Umbuchungen – USA 2022

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Ilona:

--- Zitat von: Christina am 15. Februar 2023, 18:08:46 ---Ärgerlich mit der Abrechnung beim Frühstück, so eine unfreundliche Bedienung kennt man aus den USA eigentlich gar nicht, aber auch dort kann es mal vorkommen.
--- Ende Zitat ---

Sorry wenn ich das jetzt schreibe, aber in den ganzen Jahren bin ich sehr selten einem(r) freundlichen Native American begegnet :weissnicht:. Aber diese Kellnerin war absolut unfreundlich.


--- Zitat von: Christina am 15. Februar 2023, 18:08:46 ---Was für Schilder hat Heiko gekauft? Autonummernschilder?

--- Ende Zitat ---

Ja, nach den gebrauchten Kfz-Kennzeichen suchte er schon in Kanab. Die schmücken die von Heiko selbstgebaute Cabin im Garten.

Kein Wunder, dass es in den USA kaum noch welche gibt, denn die werden mittlerweile hierzulande sehr günstig über Amazon oder Ebay verscherbelt.

Christina:

--- Zitat von: Ilona am 16. Februar 2023, 12:59:00 ---
Kein Wunder, dass es in den USA kaum noch welche gibt, denn die werden mittlerweile hierzulande sehr günstig über Amazon verscherbelt.

--- Ende Zitat ---

Ja, man kann eigentlich fast nichts mehr aus dem Urlaub (egal wo) mitbringen, das man nicht auch online zu Hause kaufen könnte.

Susan:

--- Zitat ---Von wegen gerollt, die hat doch Münchhausen verloren :toothy9:.
--- Ende Zitat ---

 :totlach:  Oh Gott, den Film habe ich, glaube ich, tatsächlich mal in jungen Jahren gesehen. 


--- Zitat ---Sorry wenn ich das jetzt schreibe, aber in den ganzen Jahren bin ich sehr selten einem(r) freundlichen Native American begegnet
--- Ende Zitat ---

Dem muss ich leider zustimmen  :(  Mir fallen grad nur zwei ein: der Führer unserer Antelope Canyon Tour und ein Ranger am Canon de Chelly. Direkt unfreundlich war aber bisher auch keiner.

Irgendwie sind wir bei all den Besuchen nie in diese Route 66 Gegend gekommen :gruebel: Die Landschaft schaut ja sehr interessant aus und dann noch die Eselei. Der Sheriff erinnert ein wenig an Steward Granger als Old Surehand  ^-^

Ilona:

--- Zitat von: Susan am 16. Februar 2023, 19:27:22 ---Irgendwie sind wir bei all den Besuchen nie in diese Route 66 Gegend gekommen :gruebel: Die Landschaft schaut ja sehr interessant aus und dann noch die Eselei. Der Sheriff erinnert ein wenig an Steward Granger als Old Surehand  ^-^
--- Ende Zitat ---

Hallo Susan,

in diese Ecke hatte es uns auch zum ersten Mal verschlagen. Leider könnt ihr mit dem Womo nicht über den Sitgreaves Pass fahren. Schilder warnen bereits kurz nach Kingman davor. Aus Richtung Kalifornien (Needles, Laughlin) ist es kein Problem, denn da ist der Highway breit. Landschaftlich ist es von der Seite allerdings sehr trist.

Der Sheriff hat wirklich eine große Ähnlichkeit mit Steward Granger :totlach:.

Ilona:
12. Tag

Von Needles nach Barstow

Umwege

Ein wunderschöner Morgen begrüßte uns in Needles. Das Frühstück im Red Roof Inn



hätte nur aus zwei Sorten Gebäck bestanden und die Rezeptionistin empfahl uns das eine Meile entfernte Wagon Wheel Restaurant.

Das Sandwich war zwar nicht günstig, dafür aber sehr lecker. Wir bezahlten 43 $ inkl. Tip.



Zurück im Hotel, wollte ich so einen langen Güterzug ablichten



und entdeckte dabei Mary‘s schmucken Cannabisladen in der Nachbarschaft.



Heiko verfrachtete in der Zeit das Gepäck ins Auto und wir waren startklar in Richtung Mojave Natural Preserve.

Kurz nach der Raststätte Fenner verließen wir an der Ausfahrt Essex Road die Interstate 40. Von hier sind es noch ca. 27 Meilen bis zum Beginn des Rings Loop Trail.





Der Abstieg in den Banshee Canyon beginnt recht schnell.





Schon war die Kletterhilfe zu sehen.





Heiko war der Herr über diese Ringe und kletterte flink vor.



Obwohl es nicht besonders hoch ist, brauchte seine Frau dringend Hilfe.

Die zweite Kletterstelle folgte gleich.



Auch hier kletterte Heiko vor.



Dieser Abschnitt ist etwas höher.

Danach geht es durch den zerlöcherten Banshee-Canyon.







Hier sind wir umgekehrt, denn wir wollten nicht nur runtersteigen :zwinker:.







Das Klettern machte schon Spaß, auch wenn der Abstand der letzten beiden Ringe für meine Beinlänge zu groß war. Da brauchte es schon etwas Unterstützung von Heiko. Fragt nicht, was ich nach den Verrenkungen die nächsten Tage Ischias, Muskelkater und blaue Flecken an den Beinen hatte  :totlach:.

Nach dieser körperlichen Ertüchtigung wollten wir die Dirtroad weiterfahren, doch die hatte aufgrund der Flashfloods im August auch Schaden genommen.



Es blieb uns nichts anderes übrig, als die 27 Meilen zur Interstate zurück und 40 Meilen bis zur Ausfahrt Kelbaker Road weiter zu fahren.

Wir machten noch einen 3-Meilen-Abstecher zum Parkplatz der Kelso Dunes.



 





Das Stapfen durch den feinen Sand bei 30°C war ziemlich anstrengend und stand nicht auf unserer Agenda.



Somit fiel der Besuch recht kurz aus und wir fuhren zum Kelso Depot weiter.







Eigentlich wollten wir von hier zur Interstate 15 weiter, doch auch diese Straße war noch gesperrt.


 
Es half alles nichts, wir mussten 22 Meilen bis zur Interstate 40 zurück und von dort nach Barstow weiter.


 
Dort checkten wir im Rodeway Inn ein, weil das wegen seinem Deluxe Breakfast so gelobt wird.



Das herzige Besitzerehepaar, das zwar aus Südafrika stammt, aber mittlerweile in Kalifornien tief verwurzelt ist, verstand man kaum. Sie hat einen starken Slang und ihm fehlten die Zähne.

Das Zimmer war noch nicht fertig und man empfahl uns Jenny’s Grill, ein mexikanisches Restaurant in der Nähe. Das war an dem Sonntag sehr gut besucht, aber wir bekamen noch ein freies Plätzchen. Die Kellnerin war sehr freundlich, das Essen gut und preiswert. Wir bezahlten für zwei Fajitas 33 $ inkl. Getränke und Tip.

Da wir aufgrund der Sperrungen einige der Ziele in der Mojave Wüste nicht erreicht hatten, kam mir die Rainbow Basin Natural Area in den Sinn. Die Motel Besitzerin fertigte mir eine Skizze an, doch aufs Erste wurden wir nicht fündig.

Wir fuhren ins Motel zurück. Das frisch renovierte Zimmer mit neuen Matratzen (die alten stapelten sich auf dem Hof)



war mittlerweile gereinigt und wir wählten uns gleich ins Wlan ein. Nachdem wir eine Wegbeschreibung hatten, fuhren wir nochmals bis zum Abzweig.



Dort standen wir schon einmal, sind aber nach zwei Meilen umgedreht. Die Dirtroad führt direkt ins Rainbow Basin.


 






Leider kamen die Farben durch die direkte Sonneneinstrahlung nicht so zur Geltung.







Entlang der Einbahnstraße gab es immer etwas zu entdecken.









Schade, dass wir bedingt durch den zweiten Versuch eine Stunde zu spät dran waren.

Es war schon dunkel, als wir Mary in Barstow volltankten. Der Spritpreis lag hier für kalifornische Verhältnisse bei erfreulichen 5,099 $ pro Galone. Barstow kam mir ohnehin recht günstig vor.

Zurück im Rodeway Inn bot das Bett noch eine Überraschung. Beim Zurückschlagen der Tagesdecke kam diese zum Vorschein.



Trotz der vielen Umwege war das wieder ein ausgefüllter Tag.

Übernachtung: Rodeway Inn, Barstow

Preis: 108,00 $ inkl. Tax


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