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Mit dem Mietwagen durch den Süden von Peru – 2024

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Heike Heimo:
13.05.2024      Raqch'i - Puno

Wir hatten zu wenig Bargeld, um alles bezahlen zu können. So nahmen wir gemeinsam erstmalig das Kreditkartenterminal in Betrieb. Bisher hatte noch niemand mit Karte bezahlt. Die Installation lief problemlos ab und wir konnten unsere Schulden bezahlen. Die Kreditkartengebühr wurde uns aufgeschlagen. Das ist immer noch billiger als die Bankomatgebühren, wenn wir Geld bei einer anderen Bank behoben hätten.

Wir unterhielten uns noch länger mit Fanny und fragten sie, warum die Häuser alle so halbfertig aussehen. Auch ihr Neubau an der Straße sah nicht anders aus. Sie sagte, dass es sich fast niemand leisten kann ein Haus fertig zu bauen. Es wird begonnen und gebaut solange Geld da ist. Danach wird unterbrochen und es geht wieder weiter, wenn neues Geld da ist. Es wird auch immer so gebaut, dass noch ein Stockwerk drauf gestellt werden kann. Daher stehen bei jedem Haus die Betoneisen heraus.

Nach einer herzlichen Verabschiedung von der Familie machten wir uns auf den Weg Richtung Puno. Es sind rund 300 Kilometer und wir wollten Juliaca, die Hauptstadt der Region, umfahren, um den Stadtverkehr möglichst aus dem Weg zu gehen. Nach Raqch'i führt die Straße gemächlich einen knapp 4.400m hohen Pass hinauf.





Nach diesem Pass ändert sich die Landschaft. Die meiste Zeit ist man auf 4.000m in einer steppenartigen Landschaft unterwegs. Das trockene Gras leuchtet in der Sonne. Wie üblich ist Überland nicht viel Verkehr ein paar LKW sind zu überholen.





Oft fühlt es sich an, als ob es eine Reise durch die Vergangenheit wäre. So standen am Straßenrand unzählige Kornmandl. Wie dieser Getreidebund auf Hochdeutsch heißt, ist mir unbekannt.





In Pucara wollten wir eine Pause beim örtlichen Museum einlegen, um näheres über die Pucara Kultur zu erfahren. Leider war es geschlossen. Neben dem Museum bleiben die Überlandbusse stehen. In dem Bistro mit Geschäft gibt es überteuertes Essen und Touristenramsch. Da ist uns die Freiheit mit unserem Auto lieber. Im Geschäft gab es ein Höhenprofil von Lima nach Machu Picchu  zu sehen.



Wenige Kilometer nach Pucara bogen wir auf die Seitenstraße Richtung Lampa ab, um die Großstadt Juliaca zu umfahren. Die Straße ist neu ausgebaut und wir haben viele Kilometer kein anderes Fahrzeug gesehen. Um nach Lampa zu gelangen, muss ein kleiner Pass mit schönen Aussichten überwunden werden. Interessant war aber ein kleiner Friedhof am Straßenrand.



In Lampa versuchten wir Geld zu beheben. Die Bankfiliale hat aber keinen Bankomaten. Geld wird auf dem Land beim Schalter abgeholt. Wie uns die Leute hier angesehen haben, kommen nur ganz, ganz selten Touristen in den Ort.

Bei Cabanillas bogen wir auf eine schmale Seitenstraße ab. Wir wollten zu den Chullpas von Sillustani am Umayo See. Diese Sehenswürdigkeit kann auch mit Tagestouren von Puno aus besucht werden.



Der Parkplatz befindet sich vor dem Ort. Der Ort selbst ist abgesperrt. Um zu der archäologischen Stätte zu gelangen, muss zuerst das Ticket gekauft werden. Über die Hauptstraße, vorbei an vielen Läden, geht es zum Hügel. Die Ausgrabungsstätte selbst kann über einen Rundweg begangen werden.







Chullpas sind Gräbertürme. In Sillustani sind sie Rund und wieder exakt ohne Fugenspalt gebaut. Je mächtiger das Bauwerk, desto wichtiger die Person. Ansonsten ist wenig bekannt über die Kultur der Erbauer.



Zuerst geht es in einen Bereich mit Steinkreisen aus kleinen Steinen und Menhiren.





Zwei der Chullpas sind mit einem Putz versehen. Das ist eine Besonderheit, die es nur hier zu sehen gibt.





Auf der anderen Seites des Hügels ist der Blick auf den Umayo See sehr schön. Die Menschen wurden hier an einem besonderen Ort begraben.





Bei einem Turm war noch die Rampe der Erbauer vorgefunden.





Alle Türme hatten eine Öffnung, die nach Osten ausgerichtet war. Der Innenraum selbst ist sehr klein.





Es gab nicht nur Grabtürme in exakter Bauweise, sondern auch welche, die aus unbearbeiteten Steinen errichtet wurden.





Zuletzt wird der auffälligste Turm erreicht. Er ist nur noch  teilweise erhalten und hat eine Eidechse in einem Stein eingraviert.

 

Wir versuchten so lange wie möglich auf der Umfahrungsstraße zu bleiben. Es ergaben sich dadurch schöne Aussichten auf den Titicaca See und Puno. Irgendwann mussten wir dann doch in den Stadtverkehr, um zu unserem Hotel dem Jose Antonio außerhalb von Puno an der Straße nach Bolivien zu gelangen. Die Straßen waren sehr steil. Schnee kann es hier keinen geben.



Das 4 Sterne Hotel liegt mit einer top Aussicht am See. Der Preis von 52€/Nacht ist für diese Hotelkategorie mit Frühstück sehr billig. Das Leistungsverhältnis entspricht zumindest einem 4 Sterne Hotel in Österreich. Wir bleiben hier für 3 Nächte. Das Hotel war mit einer Seehöhe von etwa 3.820m die höchstgelegenste Unterkunft.

Wir buchten auch gleich eine private Tour für den nächsten Tag nach Tiawanacu in Bolivien. Die Einreise nach Bolivien ist mit dem Mietfahrzeug nicht erlaubt.

Nachdem Beziehen des Zimmers mit Blich auf Puno und dem See fuhren wir mit dem Taxi um 5€ in die Stadt. Mit den Taxi fahren ist immer wie eine Lehrfahrt über das richtige Fahren in Peru. Ganz wichtig und unerlässlich ist die Hupe. Mittlerweile kann ich schon die verschiedenen Huparten unterscheiden. Langes Hupen bedeutet, du bist ein dummes A,,,, 2x kurzes Hupen bedeutet Achtung wir kommen. Einmal kurzes Hupen bedeutet Achtung im Allgemeinen.

Puno selbst ist keinen Besuch wert. Insbesondere wenn vorher Cusco und Ollantaytambo besucht wurde. Außer die mit Touristen überfüllt Hauptstraße und den Hauptplatz gibt es nicht viel zu sehen und auch das sind keine Highlights.



Wir wollten nur Geldabheben, um die Anzahlung für die Tiawanacu Tour zu bezahlen und in einem der vielen Restaurants zu essen. Die Nationalbank ließ wieder nur eine Behebung zu. So mussten wir zusätzlich eine andere Bank aufsuchen. Hier waren die Gebühren noch höher als am Flughafen.

Als es schon finster war, fuhren wir wieder zurück zum Hotel. Morgen müssen wir früh aufstehen.


Paula:
diese fugenlosen Bauwerke aus riesigen Steinen faszinieren mich ohne Ende. das muss doch auch die einheimischen Forscher reizen. Von Europa kenne ich einige Versuche archäologische Werke mit den damals vorhandenen Mitteln nachzubauen z.B. Schiffe. Gibt es in dieser Richtung keine Forschung in Peru? Ich würde zu gern wissen wir diese Türme gebaut wurden...

Christina:
Tolle Idee dazwischen mal bei einer einheimischen Familie zu übernachten, da bekommt man nochmal viel bessere Eindrücke über die Lebensweise in einem für uns ja eher unbekannten Land wie Peru.

Heike Heimo:

--- Zitat von: Paula am 23. Dezember 2024, 17:29:44 ---diese fugenlosen Bauwerke aus riesigen Steinen faszinieren mich ohne Ende. das muss doch auch die einheimischen Forscher reizen. Von Europa kenne ich einige Versuche archäologische Werke mit den damals vorhandenen Mitteln nachzubauen z.B. Schiffe. Gibt es in dieser Richtung keine Forschung in Peru? Ich würde zu gern wissen wir diese Türme gebaut wurden...

--- Ende Zitat ---
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Für eine tiefgreifende Forschung fehlt Peru das Geld. Sie sind auf internationale Geldgeber und Forschungsteams angewiesen. Für die Erforschung der Andenregion waren und sind die Europäer und insbesondere beginnend mit Alexander von Humboldt die Deutschen von besonderer Bedeutung. Aus rein archäologischer Sicht stechen Max Uhle und wie schon erwähnt Maria Reiche und ihre Schwester hervor.

Wie die Steinbearbeitung erfolgte und wie sie transportiert wurden ist noch immer Gegenstand kontroverser Forschung und unzähliger Konzepte. Gleiches gilt für die Bestimmung des Alters.

Solche Bauten wie in Peru gibt es auf der ganzen Welt. In Peru sind die noch am besten erhalten, daher auch am bekanntesten. Besonders schöne Beispiele in Europa gibt es in Italien bei der Akropolis von Alatri und in Griechenland in Mykene oder auf Malta usw. Die Nachnutzung hat in den Gebieten mit vielen Kulturwechseln das meiste "zerstört".

Heike Heimo:
14.05.2024      Tiawanacu

Das Gute an unserem Hotel ist, dass es bereits ab 5 Uhr in der Früh das Frühstück gibt. Generell wird das Frühstück sehr früh serviert. Vermutlich, weil der Sonnenaufgang schon um 6 Uhr ist und die Sonne um 18 Uhr schon wieder untergeht. So konnten wir noch ausgiebig frühstücken, inklusive Aussicht auf Puno im Morgengrauen. Obwohl es nur 300 Höhenmeter unterschied zu unserer letzten Unterkunft in Raqch'i waren, merkten wir beim Gehen die Höhe deutlich.



Um halb sechs Uhr wurden wir von unserem Fahrer und einem Begleiter abgeholt. Auf der Fahrt konnten wir den Sonnenaufgang über dem Titicaca See genießen.



Der Fahrer war kein Raser und führte auch keine riskanten Überholmanöver durch. Nach etwas mehr als 2 Stunden erreichten wir die Grenzstadt Desaguadero nach Bolivien. Die Grenze nach Bolivien darf anscheinend kein in Peru zugelassenes Fahrzeug übertreten. Das stand auch ganz groß in unseren Mietbedingungen. Wir mussten daher das Fahrzeug vor der Grenzstation verlassen. Der Fahrer würde warten, bis wir wieder zurückkommen. Unser Begleiter führte uns zu einem Haus, dass sich als Grenzstation von Peru erwies. Bei der unscheinbaren roten Tür links unten ist der Eingang zur Passkontrolle.



Wir mussten wie am Flughafen einzeln vortreten. Ich wurde nur gefragt, wohin ich wollte. Ich sagte Bolivien. Heike lachte am Schalter neben mir. Wo sollte es den sonst hingehen. Danach wurde einiges am Computer eingeben und ich bekam einen Ausreisestempel. Das freute mich, da wir am Flughafen auf das Einholen des Stempels vergessen hatten.



Zu dritt marschierten wir über die Brücke zu der ebenfalls unscheinbaren Grenzstation von Bolivien. Den Eingang hätten wir nie gefunden, wenn ihn uns unser Begleiter nicht gezeigt hätte. Wieder mussten wir einzeln vortreten. Ich stand neben dem Begleiter und merkte, dass es bei ihm Probleme geben musste. Er erklärte viel, aber die Dame hinter dem Glas schüttelte nach jedem Satz leicht den Kopf. Bei uns gab es keine Probleme wir waren rasch durch. Er kam etwas später kurz zu uns und sagte, dass er auf den Leiter der Station warten muss. Er entscheidet, wie es mit ihm weitergeht. In der Zwischenzeit betrachteten wir den Ort. Es schien hier alles noch ärmer als in Peru.



Nach einiger Zeit kam er und sagte, dass er nicht einreisen darf, aber er es mit dem bolivianischen Fahrer nochmals versuchen möchte. Als der Fahrer kam, gingen sie in das Gebäude. Es war aber nichts zu machen, er durfte nicht nach Bolivien einreisen. Das Geld für den Eintritt und dem Mittagessen gab er unserem neuen Fahrer. Danach ging er wieder zurück nach Peru zu unserem ersten Fahrer. Wenn wir es richtig verstanden haben, ginge es darum, dass die Grenzbeamtem ihn als Touristenführer ansahen. Die Bolivianer wollen das Geschäft aber nicht aus der Hand geben.

Vorbei an den Überlandbussen, die gerade mit Ladegut hoch aufgetürmt bepackt wurden, gingen wir zum Auto des bolivianischen Fahrers.



Von der Grenze nach Tiawanacu dauert die Fahrt knapp eine Stunde. Nicht weit nach der Grenze musste eine fixe Militärsperre passiert werden. Wir wurden, ohne anzuhalten von einem schwer bewaffneten, grimmig schauenten jungen Mann durchgewunken. Wie früher auf der ungarischen Seite der österreichisch-ungarischen Grenze vor der Wende.

Im Ort Tiawanacu wartete schon unsere Führerin, vor dem Ticketgebäude. Es ist hier alles noch sehr rudimentär.



Sie sprach sehr gut Englisch. Es gibt 4 Hauptsehenswürdigkeiten im Ort. Das Keramische Museum, das Museum von Tiawanacu, die Ausgrabungsstätten von Tiawanacu und Puma Punku. Wir bekamen jeweils einen Eintrittsblock für die Sehenswürdigkeiten.

Begonnen haben wir mit dem Keramischen Museum. Gleich am Eingang gab es eine Zeichnung wie Tiawanacu früher ausgesehen haben könnte.



Daneben war ein Foto zu sehen, wie Tiawanacu vor der Restaurierung ausgesehen hat. Es standen nur noch die Menhire. Es gab kein Mauerwerk dazwischen.


 
Im Museum werden Exponate der Tiawanacu Kultur und deren Vorgängerkulturen ausgestellt. Leider ist das Photographien verboten. Als die Führerin merkte, dass wir sehr interessiert sind und einiges an Vorwissen haben, begann die sie viel mehr in das Detail zu gehen. Am Schluss waren wir schon bei Erich von Däniken und witzelten über seine Theorien. Der einzige abgeflachte Berg weit und breit soll nach seinem Konzept ein Ufo Landeplatz sein.



Unweit vom Museum befindet sich die Ausgrabungsstätte von Tiawanacu. Die Tiawanacu Kultur ist eine sehr alte Kultur. Die Inka fanden den Ort schon verlassen vor. Das Außergewöhnliche ist die Steinbearbeitungskunst. Noch exakter, monumentaler und grandioser als es in den Inka-Stätten zu sehen ist. Leider wurde seit dem Eintreffen der Spanier viel Zerstört und geplündert. Vor allem beim Eisenbahnbau und dem Bau der Stadt Tiawanacu um 1900. Dem Deutschen Max Uhle ist es zu verdanken, dass gerettet wurde was noch vorhanden ist. Mittlerweile hat auch die bolivianische Regierung erkannt, welchen Wert diese historischen Plätze für das Land haben.

Der Weg führt zuerst zur Pyramide von Tiawanacu. Hier wurden gerade Ausgrabungen durchgeführt.



An der Vorderseite ist deutlich zu sehen, was restauriert und was im ursprünglichen Zustand belassen wurde.



Nach der Pyramide ist auf der linken Seite eine Ausgrabungsstätte, die an den Rändern Grabkammern beinhaltet haben.





Die freigelegten Wände waren bis ins Kleinste sehr exakt gebaut. Zu beachten, dass kleine quadratische Steinchen rechts unterhalb meiner Hand.





Es gibt viele Theorien über die Steinbearbeitung. Wissenschaftlich gesichert ist es, dass die Bearbeitung nicht mit Hammer und Meißel erfolgt ist. Auch der Transport gibt noch immer große Rätsel auf.

Weiter geht es zu einem Tempelhügel. Er wurde rekonstruiert. Wie auf dem Foto oben zu sehen, waren ursprünglich nur noch die Menhire an ihrem Platz. Das Mauerwerk dazwischen wurde aus den Findlingen versucht nachzubauen. Auch die Anschüttung im Inneren ist nicht original.







Über eine Treppe geht es hinauf auf den Hügel. Oben wurden Findlinge aufgestellt. Nichts steht hier auf dem originalen Platz. Zuerst kamen wir zu einer rund 2 Meter hohen Statue, die auf allen Seiten behauen war.





Als nächsten gingen wir zu einem der Höhepunkte der Ausgrabungsstätte dem Sonnentor. Es wurde aus einem Monoblock hergestellt, der schätzungsweise 200t schwer ist. Leider ist er gebrochen.



Über dem Tor ist eine Gottheit mit einem Sonnenkranz um den Kopf zu sehen. Zumindest ist das die gängige Interpretation. Sie wird von flammenden Gestalten gehuldigt.





Die Hinterseite. In den Ausnehmungen sollen Statuen oder ähnliches gestanden sein.



Von der Seite ist zu sehen, wie schmal dieser große bearbeitete Block ist.



Hier entstand auch eines der unzähligen Fotos von uns, die unserer Führerin mit meinem Handy gemacht hat.



Umrandet ist der Platz von Lochsteinen. Die Locher haben ein trichterförmiges Aussehen. Dazu später mehr.



Auf der anderen Seite seht eine weitere größere Statue, die vollständig auf allen Seiten bearbeitet ist. Es wird vermutet, dass die beiden Gegenstände in der Hand die Insignien des Herrschers sind.

 





Wir verlassen den Hügel über eine Stiege und kommen zu einem Altarstein.





Auf der dieser Seite des Hügels wurde ein monumentales Tor rekonstruiert.



Gegenüber wurde eine Anlage ausgegraben, die an allen vier Wänden mit vielen Steinköpfen versehen ist. Kein Kopf gleicht dem anderen und man hatte den Eindruck in die Gesichter der verschiedenen Völker dieser Welt zu blicken. Manche waren auch skurril.









In der Mitte des Platzes steht eine interessante Stele. Auf der seitlichen Oberseite waren Bilder zu sehen, die an Elefanten erinnern. Nach gängiger Geschichtsschreibung gab es aber hier keine Elefanten zur Zeit der Tiawanacu Kultur.

 



Eine tolle Optik mit dem Tor im Hintergrund.





Wir machten uns nun auf den Weg zurück zum Ausgang und kamen an weiteren Lochsteinen mit den trichterförmigen Öffnungen vorbei. Unsere Führerin deutete mir, dass ich mein Ohr an das Loch halten soll. Sie sagte dann in einiger Entfernung leise ein paar Sätze. Ich konnte alles laut und deutlich verstehen.



Dann machten wir es umgekehrt. Sie sprach ganz leise und auf der anderen Seite. Im dieser Form funktionierte der Trichter wie ein Lautsprecher. Rund um den Zeremonienplatz waren einge solcher Trichtersteine. Wenn dahinter gesungen oder gesprochen wurde, muss sich das am Platz erhaben angehört haben.


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