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Viele Grüße aus Vancouver!

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Flicka:
Danke für die guten Wünsche. Vor der Überlegung, nach Gabriola Island zu fahren, habe ich heute gestanden, mich dann aber für eine Wanderung auf Newcastle Island entschieden.

Im Moment frage ich mich allerdings, womit ich nach dem Stromausfall in Vancouver auch noch den Wasserrohrbruch (oder was auch immer) hier im Hotel in Nanaimo verdient habe... Anscheinend hatte man den ganzen Nachmittag damit zu tun, die Sache in den Griff zu bekommen. Als ich dann vorhin ins Hotel gekommen bin, haben die Aufzüge nicht funktioniert, und überall piepte durchdringend ein Alarmsignal. Jetzt funktioniert das Wasser wieder, hat aber noch nicht die Farbe, die ich mir für eine Haarwäsche vorstelle....

Und nein, ich bin nicht im Kakerlaken-Motel, sondern im Coast Bastion Hotel mit Blick auf den Hafen.

Lidschlag:

--- Zitat von: Flicka am 03. September 2015, 03:06:44 ---...mich dann aber für eine Wanderung auf Newcastle Island entschieden.
--- Ende Zitat ---
Ah, danke für diesen Hinweis. Diese Insel kenne ich noch nicht. Ich habe mir grade eben im Internet Bilder angesehen. Gute Entscheidung!
Da sieht es ähnlich aus wie auf Gabriola Island.

Ich war damals nie im Hotel, sondern immer in Selbstversorgerunterkünften. Im Pacific Rim Nationalpark hatte ich eine von mehreren Hütte direkt am Long Beach gemietet. Die Besitzer der Hütten waren Koreaner, die jeden Morgen raus auf dem Strand gingen und mit Tang zurückkamen. Der wurde auf der Wäscheleine getrocknet. Als ich fragte, was man damit macht, bekam ich einen frischen Strang geschenkt inklusive des Rezepts wie man Seetangsuppe macht.
Sie hat mit gut geschmeckt, obwohl das sicher nicht jedermanns Sache ist. Seither mache ich sie mir immer mal wieder, dann aber mit Nori, den man normalerweise für Shushi benutzt.

Hoffentlich sind die Probleme in deinem Hotel jetzt gelöst.

Flicka:
Seetangsuppe, sowas klingt ja echt exotisch. Aber bei dem Wort Nori bin ich gerade stutzig geworden. Muss man da nicht aufpassen, dass man nicht zu viel davon isst, weil man zumindest als Nicht-Japaner das Zeug nicht verträgt oder es sogar giftig ist?

Das Chaos-Hotel konnte ich heute morgen zum Glück hinter mir lassen und habe mich gerade in einem liebevoll herausgeputzten Bed and Breakfast in Ucluelet einquartiert. Den ganzen Tag über gab es immer wieder Schauer, aber immerhin ist hier an der Küste die Sonne rausgekommen. Inzwischen freue ich mich schon über jeden Sonnenstrahl, aber was will man erwarten, wenn man im Küstenregenwald Urlaub macht.  ;)

serendipity:
Das mit dem B & B hört sich schon mal gut an, viel Spaß weiterhin!  :adieu:

Lidschlag:

--- Zitat von: Flicka am 04. September 2015, 04:42:53 ---Seetangsuppe, sowas klingt ja echt exotisch. Aber bei dem Wort Nori bin ich gerade stutzig geworden. Muss man da nicht aufpassen, dass man nicht zu viel davon isst, weil man zumindest als Nicht-Japaner das Zeug nicht verträgt oder es sogar giftig ist?
--- Ende Zitat ---

Huch, davon habe ich noch nichts gehört. Nori ist die grüne Hülle von Sushis, mit Bullkelp zwar verwandt, aber wiederum eine andere Tangart als der Bullkelp, der an der Küste des Pacific Rim wächst.
Die japanische Küche ist einer der gesündesten der Welt, wenn man nicht grade Fugu zu seiner Leibspeise zählt. Ich denke mal, dass, wie bei jedem Lebensmittel, die Häufigkeit des Konsum über die Gefährlichkeit entscheidet.

Aha, jetzt bist du in Ucluelet angelandet. Was ich dir nicht wünsche, ist das Wetter zum Stormwatching. Dafür ist Ucluelet  bekannt und man sieht es auch am Wuchs der Bäume.
Viel Spaß beim Besuch der Baumriesen im Pacific Rim! Umarme mal einen, wenn dich niemand sieht und richte dem alten Herrn einen schönen Gruß von mir aus.

P.S.: Früher war Tangsuppe ein altes Hausrezept für Rekonvaleszenz…in Schottland. :)

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