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Alltag in Corona-Zeiten

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Silvia:

--- Zitat von: Susan am 22. April 2020, 21:02:44 ---Vor einigen Posts wurde gefragt, ob wir jemanden kennen, der Corona  infiziert ist/war.  Unsere Antwort: nein, wir kennen keinen einzigen, der positiv getestet wurde.
Kennt ihr denn Fälle?

--- Ende Zitat ---
Ja, es sind Verwandte von uns (Cousine meiner Mutter) sind infiziert, er (Vorerkrankung Diabetis) ist inzwischen auch schon verstorben, seine Nieren haben letztendlich versagt, seine Frau und deren Sohn haben es (fast) überstanden.

Rainer:
Ich kann auch nur Silke und Birgit zustimmen, auch hier bei uns tummeln sich die Menschen auf den Gehwegen, so schlimm, dass ich meinen Spaziergang auf den hinter uns liegenden Friedhof verlegt habe. Wenn Sylvia vom Einkaufen zurückkommt, gibt es massig Gesprächsstoff über ignorante Zeitgenossen, da ist jede denkbare Dummheit vertreten, oft von dummen Kommentaren begleitet. Am Montag berichtete der WDR aus Köln, erster Tag mit offenen Läden, die Einkaufsmeile brechend voll, parlierende Menschen in Jahrmarktsstimmung. Und Schutzmasken? Fehlanzeige, dabei sind sie ab nächsten Montag auch hier verpflichtend.

Heute hätte ich eigentlich einen Nachsorgetermin beim Kardiologen, ich habe präventiv angerufen, ob der Arzt, der auch zu 50% im anliegenden Bethesda Krankenhaus als Oberarzt arbeitet und dort gibt es auch Corona Patienten, bei der Arbeit insb. beim Ultraschallen meines Herzens eine Maske trägt: nein, trägt keine Maske. Obwohl er nur 50cm entfernt in mein Gesicht atmet. Ich habe den Termin abgesagt.

Ich kann es alles nicht begreifen. Social Distancing, Maskenpflicht usw. ist alles richtig, da ist jeder einzelne gefordert. Aber Lockdown und Co. und Gefährdung der globalen Handelsstrukturen (ohne überhaupt darüber nachzudenken) sind unverantwortlicher Schwachsinn mit unkalkulierbaren Folgen. Wir müssen einsehen, dass wir für eine geraume Zeit eine erhöhte Sterblichkeit haben, die aktuellen Mittel zur verzweifelten Vermeidung dieser erhöhten Sterblichkeit stehen in keinerlei Verhältnis zum angerichteten Schaden. Erst wenn der Schaden so gross ist, dass Menschen deswegen sterben, werden die Verantwortlichen ihren furchtbaren Fehler bemerken. Dann allerdings wird das nicht mehr zu ändern sein und dann halte ich selbst Kriege für möglich. Und das alles, weil wir es so oder so nicht verhindern können, dass durchschnittlich 81-jährige Menschen mit schlechter Gesundheit dem Virus erliegen. Wobei auf Grund des hohen Alters und der ohnehin vorhandenen Sterblichkeit noch nicht gesichert ist, dass die Sterblichkeit insgesamt erhöht ist. Gestern stand in einer Meldung, dass zumindest das hessische Gesundheitsamt keine erhöhten Raten feststellen kann.

Silke:

--- Zitat von: Horst am 23. April 2020, 09:31:07 ---Dann kommt nach Bayern, da herrscht noch Zucht und Ordnung ...  ;)

Übrigens: https://www.heise.de/newsticker/meldung/Neue-RKI-Corona-Fall-Studie-Einfluss-der-Kontaktsperre-eher-maessig-4702096.html


--- Zitat ---Das am 9. April veröffentlichte Ergebnis berücksichtigt Erkrankungstermine bis hin zum 4. April. Man sieht den starken Einfluss der Schulschließung am 16. März jedoch so gut wie keinen Einfluss durch die Kontaktsperre am 23. März.
--- Ende Zitat ---

--- Ende Zitat ---
Dürfen wir ja nicht😭

Birgit:
Hi Silke,

nachdem du ja den Link zur New York Times nicht öffnen konntest, kannst du aber sicher diesen Link hier öffnen:

https://www.tagesschau.de/faktenfinder/corona-uebersterblichkeit-101.html

Susan:

--- Zitat von: Rainer am 23. April 2020, 11:25:19 ---Heute hätte ich eigentlich einen Nachsorgetermin beim Kardiologen, ich habe präventiv angerufen, ob der Arzt, der auch zu 50% im anliegenden Bethesda Krankenhaus als Oberarzt arbeitet und dort gibt es auch Corona Patienten, bei der Arbeit insb. beim Ultraschallen meines Herzens eine Maske trägt: nein, trägt keine Maske. Obwohl er nur 50cm entfernt in mein Gesicht atmet. Ich habe den Termin abgesagt.

--- Ende Zitat ---

Und der hätte auch nicht auf Patientenwunsch eine Maske getragen? Schwache Leistung  :(

Ansonsten komme ich offenbar zu wenig raus  ;)  Garten und Balkon halten mich beschäftigt, Einkauf erledigt Kersten. Und zu meinen Zahnarzt- und Kieferchirurgterminen waren wenig Leute unterwegs. Daher kann ich nicht sagen, wie gut die Hannoveraner Abstand halten. In den Nachbargärten sind ab und an zwei, drei Kinder mehr als dort wohnen, doch dafür habe ich Verständnis.

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