Tag 6 – Zur Halbinsel Sithonia nach NikitiDas Frühstück im Hotel Samel war zwar wieder ausgezeichnet, doch wir waren froh, weiterzuziehen.
Beim Auschecken wurden uns 10 € mehr für die Kurtaxe berechnet, obwohl diese nachweislich laut der Bestätigung schon inklusive war. Der Zimmerpreis war ohnehin günstig und von daher schenkten wir dem Manager die 10 €.
Bei Kassandria fuhren wir auf die zweispurige Straße. Nur auf Kassandra ist das erste Drittel zweispurig ausgebaut. Schließlich ist die erste Halbinsel am schnellsten von Thessaloniki aus erreichbar.

Apropos Halbinsel: Eigentlich ist Kassandra nur durch diese Brücke über den Kanal mit dem Festland verbunden.

Da wir jede Menge Zeit hatten, schauten wir uns in Nea Potidea die imposante Kirche Agios Georgios von außen an. Leider war sie verschlossen.


Davor stand diese kleine Kapelle, in der man Kerzen anzünden konnte.

Solche kleinen Kapellen gibt es übrigens fertig zu kaufen. Unterwegs fuhren wir an einigen Shops vorbei, in denen solche Kapellchen in verschiedenen Größen angeboten werden.
Um die Mittagszeit erreichten wir

Wir fuhren gleich zur Unterkunft und parkten dort das Auto. Der Hausmeister und die Putzleute waren noch zugange. Da wir ohnehin zu früh dran waren, gingen wir den Hügel zum Meer hinunter. Das ist sozusagen der ruhige Hausstrand.

Wir gingen jedoch in die andere Richtung zur belebten Strandmeile mit zahlreichen Restaurants. In einer Strandbar bestellten wir uns Hamburger mit Pommes. Jedes Restaurant hat dort eigene Strandliegen, die man zum Mindestverzehr von 10 € mieten kann. Gegen 14 Uhr gingen wir zum Apartment-Komplex zurück.

Die luxuriöse Ferienwohnung war gereinigt und wir konnten einchecken.

Das Apartment ist sehr edel. Im Wohnzimmer hängt ein Kronleuchter, die Küche ist riesig, das Bad schwarz und wir hatten zwei Balkone. Auch hier musste das Toilettenpapier im Mülleimer entsorgt werden, aber sämtliche Mülleimer wurden täglich von den Reinigungskräften geleert.
Hier fühlten wir uns wohl und verbrachten den restlichen Nachmittag gemütlich auf dem Balkon. Nikiti ist ziemlich verbaut. Das ist die Aussicht vom Westbalkon.

Zum Abendessen gingen wir in ein gut bewertetes und vor allem von Einheimischen besuchtes Restaurant. Doch weder Heikos gegrillter Fisch noch mein Fleischgericht schmeckte.
Auf dem Rückweg stellten wir auch auf Sithonia fest, dass die Rangliste der Besucher laut den Autokennzeichen wie folgt ist:
1. Bulgarien
2. Rumänien
3. Ukraine
4. Türkei
5. Albanien
Deutsch hat man so gut wie gar nicht gehört. Davon abgesehen, hatte uns Chalikidiki bis jetzt noch nicht in den Bann gezogen.
Kalinichta

Übernachtung: Royalty Suites Loft in Nikiti über Booking.com, 4 Nächte 459,60 €