21.11.2025 Pouakai CrossingTatsächlich war das Frühstück um 5 Uhr 15 fertig. So konnten wir überpünktlich nach rund einer Stunde Fahrzeit am Mangorei Road Car Park sein. Schon auf der Anfahrt war zu sehen, dass es an diesem Tag Kaiserwetter gab. Nur eine ganz tiefe dünne Wolkenschicht war an manchen Stellen zu sehen.

Der Parkplatz ist der Endpunkt des Pouakai Crossing und Ausgangspunkt für zahlreiche andere Wanderungen. Kurz vor 7 Uhr kam der Shuttle Bus aus New Plymouth. Als wir abfuhren, war der Bus halb gefüllt. Es wird auf dem Weg daher nichts los sein, da zu keiner anderen Zeit Shuttle Buse fahren. Nach einer ½ Stunde haben wir den Ausgangspunkt das Mt Egmont Visitor Center auf 940m erreicht. Der Vulkan thront über dem Parkplatz.

Der Weg führt zuerst durch das Gebüsch. Die Sträucher und das Moos ergeben wieder eine sehr schöne Umgebung.


Bald ist die Gebüschgrenze auf ca. 1.400m erreicht. Das Wetter war perfekt. Wir waren über der dünnen Nebeldecke und der mit Schneeresten bedeckte Vulkangipfel vor uns.


Auch hier gab es die Warnschilder, die auf eine große Gefahr hinweisen. Der Weg war aber nie auch nur ansatzweise gefährlich.

Nach diesem Anstieg ging es der Vulkanflanke entlang, mit spektakulärer Aussicht auf die weite vom Hochnebel bedeckte Ebene.



In der Ferne ist der Schicksalsberg zuerkennen.

In der Bergflanke ist der Weg gut zu erkennen.


Wie überall in Neuseeland sind am Wegesrand unzählige Fallen mit Giftköder aufgestellt, um unerwünschte eingeschleppte Tiere wie Ratten, Nerze, Possums usw. zu eliminieren.


Ein Einschnitt nach dem anderen wurde hinüber zum Holly Hut durchwandert.




Nach einiger Zeit war in der Ferne eine Grasebene zu sehen, in dem wir den Mirrow Lake vermuteten. Er soll der Höhepunkt der Wanderung sein. Es war auch zu erkennen, dass die Nebeldecke anstieg. Wir beschleunigten daher, damit uns der Nebel nicht einen Strich durch die Rechnung macht.

Nun ging es rasch an der Nordseite des Vulkanes hinab zum Holly Hut.



Die Holly Hut ist eine unbewirtschaftete Berghütte und Schlafstelle. Diese Hütten sind in Neuseeland generell nicht bewirtschaftet. Bei der Hütte legten wir eine Jausenpause ein.

In der Hütte hängt eine Beschreibung, wie Spuren der Kiwis erkannt werden.
