Autor Thema: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland  (Gelesen 23768 mal)

Christina

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Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
« Antwort #120 am: 17. April 2026, 18:11:24 »
Von den Münzen hätte ich ein paar als Souvenir behalten, so außergewöhnlich wie die sind.

So eine Konstruktion zum Einsteigen ins Flugzeug habe ich noch nie gesehen, aber es wird wahrscheinlich auch selten vorkommen, dass ein so großes Flugzeug von einem so kleinen Flughafen startet.

Tolle Bilder aus der Luft, ich mag das auch sehr gerne, wenn man beim Abflug nochmal das (oder einen Teil davon) Urlaubsgebiet von oben sehen kann.


LG Christina

Silv

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Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
« Antwort #121 am: 19. April 2026, 11:13:02 »
Hab nun ein paar Tage nachgelesen. Ein Bekannter von uns war gerade unterwegs, u.a. auf den Philippinen und konnte dort zusehen, wie Meeresschildkröten geschlüpft und zum Meer - wie sagt man da? - gelaufen sind. Total süß.

Aber auch sonst sieht es in der Unterwasserwelt bei euch sehr friedlich und gemütlich aus.
Liebe Grüße
Silvia

Heike Heimo

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Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
« Antwort #122 am: 19. April 2026, 17:04:12 »
Hab nun ein paar Tage nachgelesen. Ein Bekannter von uns war gerade unterwegs, u.a. auf den Philippinen und konnte dort zusehen, wie Meeresschildkröten geschlüpft und zum Meer - wie sagt man da? - gelaufen sind. Total süß.

Aber auch sonst sieht es in der Unterwasserwelt bei euch sehr friedlich und gemütlich aus.

Raubfische, die dem Menschen gefährlich werden könnten, gab es innerhalb der Lagunen nicht. Dieses Fische tummeln sich außerhalb, an den steil abfallenden Riffhängen.
"Of all the books in the world, the best stories are found between the pages of a passport."

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Heike Heimo

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Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
« Antwort #123 am: 19. April 2026, 17:16:51 »
03.12.2025   Waiheke Island

Die Planung für diesen Tag war etwas schwierig. Die Wettervorhersage war wieder einmal katastrophal. Große Unwetterwarnung für die gesamte Nordinsel insbesondere für den nördlichen Teil. Große Regenmengen, Gewitter mit Hagel und Sturm waren vorhergesagt. Wir entschieden und trotzdem zur Waiheke Island zu fahren. Ein Ausflug zu den Küsten im Norden von Auckland war auch keine Alternative.

Die Wolken zogen am Morgen rasch über den Himmel, es schien aber noch auszuhalten. Mit dem Bus und der Schnellbahn fuhren wir die 1 ½ Stunden zum Fährhafen von Auckland, ins Stadtzentrum. Auch in Auckland können wie in Singapur mit der Kreditkarte, Apple Watch etc. die öffentlichen Verkehrsmittel bezahlt werden. Ein Fahrschein braucht nicht gekauft werden.

Für die Fähre nach Waiheke Island muss extra bezahlt werden. Die Überfahrt ist relativ teuer, da es sich um eine Ausflugsinsel handelt. Beim Kauf des Tickets half uns ein Volontär aus Deutschland. Mit dem Fährticket kauften wir auch gleich ein Busticket für den Hop on Hop off Bus auf der Insel.

Die Überfahrt mit dem Schnellboot dauert rund eine ¾ Stunde.







Die Fahrt führte an schönen grünen Inseln in der weiten Bucht vorbei.



Hafeneinfahrt von Waiheke Island.



Waiheke Island ist eine 92 Quadratkilometer große Insel vor Auckland. Berühmt ist sie wegen der Weingüter in sehr schöner Lage am Meer. Die meisten davon befinden sich im östlichen Viertel der Insel.

Es gibt zwei Hop on Hop off Touren. Leider hatten sie uns im Hafen die falschen Tickets gegeben. Nach etwas hin und her durften wir dann doch in den Wunschbus einsteigen. Unser erstes Ziel war das Mudbrick Vineyard.



Es war hier alles perfekt gepflegt und für große Feiern ausgelegt.







Wir gingen zur unteren Weinverkostung mit schönem Blick auf das Meer. Im Hintergrund ist die Skyline von Auckland zu erkennen.



Wir wählten die Top Weine. Der Spitzenwein des Weingutes war mit rund 140€/Flasche angeschrieben. Durch die Verkostung geführt wurden wir von einer Schottin. Sie war als Volontär hier beschäftigt. 





Der neuseeländische Rotwein, der auf dieser Insel gewonnen wird, ist für unsere österreichischen Rotweinzungen gewöhnungsbedürftig. Vor allem der Sirah schmeckt extrem pfeffrig und scharf.

Das Wetter sah noch gut aus. So machten wir uns auf den Weg zum benachbarten Weingut dem Jurassic Ridge. Der Weg führt schön durch die gepflegten Weingärten.





Leider hatte das Weingut heute geschlossen. Das machte nichts, 15 Minuten weiter ist schon das nächste, das Cable Bay Vineyards. Die Lage war wieder sehr schön.





Leider findet hier die Verkostung nicht im freien statt, sondern in einem, einem Wienkeller nachempfundenen eher dunklen Raum, statt. Beim Cable Bay Vineyards wurden wir von einer jungen Italienerin bedient. Ausländische Volontäre sind in Neuseeland überall zu finden. Sie nutzen das Work & Travel Programm der neuseeländischen Regierung für junge Leute.



Während der Verkostung hörten wir schon kräftige Regentropfen auf das Dach fallen. Als es aufhörte, machten wir uns auf den Weg zur Bushaltestelle. Es war zu sehen, dass es nicht lange aushalten wird. Es blitze und donnerte. Der Bus kam gerade noch rechtzeitig, bevor es zu schütten begann. Wir beschlossen bis zur Endstation bei der Onetangi Beach durchzufahren. Der Busfahrer war so nett, und ließ und direkt beim Eingang des Three Seven Two Restaurants aussteigen. Ein kurzer Sprung vom Bus ins Restaurant und wir blieben praktisch trocken.

Im Three Seven Two außen wir zu Mittag und warteten auf ein Ende des Regens.



Nach ½ Stunde war der Regen vorbei und wir konnten zum Strand.





Mit dem nächsten Bus fuhren wir zurück Richtung Hafen, mit einem Stopp beim Stonyridge Vineyard. Die Gebäude sind mit Efeu dicht bewachsen.





Dieses Weingut liegt im inneren der Insel. Der Spitzenwein kostete hier knapp 200€/Flasche.



Es war bereits später Nachmittag und der nächste heftige Regen kündigte sich an. Wir machten uns daher auf dem Weg zum Bus, den wir wieder rechtzeitig vor dem Regen erreichten.

Bei der Fahrt zum Hafen kamen wir auch bei der Batch Winery vorbei. Schade, dass wir hier nicht hergekommen waren sie liegt auf einer Höhenlage mit sehr schöner Aussicht auf das Meer zu beiden Seiten.

Der Regen hörte glücklicherweise vor Auckland auf. Wir schlenderten noch etwas durch die Stadt.



Bei einem echten italienischen Restaurant aßen wir noch etwas. Hier gab es überhaupt nur Bier mit Geschmack, was sich leider wieder erst nach dem ersten Schluck herausstellte.
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