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Abgelehnt!
Silke:
--- Zitat von: Andrea am 16. Januar 2014, 11:26:20 ---Wir kennen die Art des technischen Defekts natürlich nicht, aber man munkelte irgendetwas mit Fahrwerk. Und da kann man Phantasieren: Die Maschine musste schnell landen, hat nicht genug Sprit abgelassen, war zu schwer, Fahrwerk beim Landen beschädigt. Höhere Gewalt? Naja... Genau da würde dann der Knackpunkt liegen.
--- Ende Zitat ---
Die Maschinen lassen heute wohl keinen Sprit mehr ab. So habe ich es jedenfalls gelesen, als ich mich damit beschäftigt hatten, als wir mit einem medizinischen Notfall an Bord auf dem Weg nach NY in Shannon zwischenlanden mussten.
Damit landen sie mit einem Gewicht, wofür das Flugzeug sicher für den Notfall, aber nicht für den Normalfall ausgelegt ist.
Dadurch könnte ich mir schon vorstellen, dass dabei etwas kaputt geht.
Klar muss die Airline dir dann beweisen, dass es nicht höhere Gewalt war, aber dazu müsste man erst mal klagen. Und ich würde nicht allein gegen BA klagen. Du sitzt im Zweifel dann beim Gerichtsverfahren einem versierten Anwalt gegenüber, der dich schon mit Verfahrensfragen auflaufen lassen kann. Oder das übernimmt der Richter, der kein Verständnis hat, dass du das allein machst. Der Rechtspfleger ist nämlich in der Verhandlung nicht dabei.
Ich würde auch erst mal an BA schreiben. Wenn das nicht hilft, noch eine der anderen "Eintreiberfirmen" beauftragen.
andi7435:
Egal aus welchen Grund ein technischer Defekt auftritt, nach der EU-Verordnung hat man Anrecht auf Ausgleichszahlung. Ich würde einen netten Brief an BA schreiben, das Problem schildern und mit Verweis auf die EU-Verordnung 600€ fordern. Sollte BA wieder ablehnen, dann erneut schreiben, aber mit Fristsetzung und Drohung den Fall deinen Anwalt zu übergeben.
Sollte die Frist ohne Reaktion von BA verstrichen sein, dann kannst du ja immer noch einen anderen Rechtsweg einschlagen.
Die Firmen wie EU-Claim nehmen heute auch nicht mehr jeden Fall an. Nur noch diese, wo sie defenitiv gewinnen können.
Andreas
Thomas:
--- Zitat von: Ilona am 16. Januar 2014, 10:25:51 ---Ich weiß, dass Thomas auch schon mit Condor "verhandeln" musste und dabei erfolgreich war. Vielleicht liest er hier mit und kann dir Tipps geben.
--- Ende Zitat ---
wir hatten EUclaim. Bei uns Condor Probleme mit der Rotation des Fliegers gehabt. Das Ding war kaputt wegen ABS Probleme, aber bei einem anderen Flug. Condor hat knapp kalkuliert und keine Ersatzmaschinen. daher gab es innerhalb einer Woche jede Menge Verögerungen bei Langstrecke. Damals hat es gleich noch zwei weitere kollegen meiner Schule betroffen, den Flug voruns Malediven, dann wir Las Vegas und Flug nach uns weiß nicht mehr woher. Ich hab Brief geschrieben mit Forderung, wurd Condor abgelehnt. Dann EUclaim übergeben, Condor wieder abgelehnt. Dann EUclaim Berliner Kanzlei beauftragt Klagen. Wir gewonnen und Geld bekommen :)
Andrea:
Würdet ihr einen ganz normalen Brief schreiben oder es per Mail versuchen? Ich meine, dass ich auf der BA-Seite mal eine Art "Formular" gefunden habe für solche Fälle oder zumindest für den Kontakt mit dem Kundenservice...
Thomas:
ich hatte damals auch nur eine Mail an Condor geschrieben und paar Tage später eine Antwort von der Rechtsabtilung bekommen. Danach wusste ich sofort, dass ohne rechtsbeistan dnix geht. die haben auch wiklich erst nach Klage gezahlt
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