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Suche viel Tele für wenig Geld
Flicka:
So, jetzt habe ich doch endlich mal das neue Programm installiert, mit dem ich auch die RAWs von der Canon 6D öffnen kann und mir drei der Bilder von gestern vorgenommen und jeweils mit einem 100%-Ausschnitt beigefügt:
Die Giraffe ist aufgenommen bei 600mm; 1/500 Sek; f/8; ISO 2500. Das Bild ist nicht geschärft oder entrauscht.
Der Pfau ist aufgenommen bei 600 mm; 1/1000 Sek; f/8; ISO 12800. Das Bild ist nicht geschärft, bezüglich Rauschen ist nur das Farbrauschen entfernt.
Der Schimpanse ist aufgenommen bei 309 mm; 1/100 Sek; f/5,6; ISO 12800. Das Bild ist nicht geschärft, bezüglich Rauschen ist nur das Farbrauschen entfernt. Ich hätte nicht gedacht, dass hier trotz der hohen ISO und der Unterbelichtung noch solche Details zu sehen sein würden. Im kamera-entrauschten JPG war da einiges glattgezogen.
sh3t0r:
Wie ist die Bilanz nach etwas mehr als einem Jahr? Immer noch zufrieden mit dem Tamron? Reichen 600mm Kleinbild für Wildlife?
Flicka:
--- Zitat von: sh3t0r am 27. April 2016, 15:08:10 ---Reichen 600mm Kleinbild für Wildlife?
--- Ende Zitat ---
Natürlich nicht! Hat man 600mm, will man natürlich noch mehr haben! ;)
Aber ja, ich bin mit meiner Wahl noch zufrieden. In der praktischen Handhabung ist das Teil wegen der Größe und des Gewichts mit etwas mehr Organisationsaufwand verbunden. Ich hatte mir extra eine neue Tasche gekauft und auf Wanderungen die Kamera mit angesetztem Objektiv in die Tasche getan und die Tasche dann in einem normalen Rucksack verstaut. Aber gewandert bin ich mit dem Teil letztlich wenig, und auf den Touren mit dem Boot oder mit dem Auto zu den Sichtungsstellen war der Transport natürlich unproblematisch. Für längeres Anvisieren hatte ich mir eigentlich ein Einbeinstativ mitgenommen, aber das kam dann nach meiner Erinnerung doch nicht zum Einsatz.
Was kaum funktioniert sind Situationen, in denen richtig schnelles Fokussieren erforderlich wäre, z.B. fliegende Vögel. Aber ich weiß auch nicht, wie sich in den jeweiligen Situationen andere Objektive geschlagen hätten.
Rainer:
So ein Tele ist ja auch ein ziemlicher Klopper. Ich habe selbst noch kein so starkes Tele, aber ich glaube, bevor ich mir so einen Prügel kaufe (der ja dann doch wieder zu kurz ist), würde ich es in jedem Fall mit einer dieser neuen Mörder-Bridge Kameras versuchen. So wie "Paula" eine hat, die hat konkret die Königin auf diesem Terrain, die Nikon P900.
Mir persönlich würde wohl die P610 reichen, aber die grundlegende Idee ist die gleiche: kleiner Sensor und entsprechender Cropfaktor erlauben irrsinnige (äquivalente) Brennweiten. Bei der P610 sind es 1440mm und bei der P900 sogar 2000mm. Das ist richtig Holz. Natürlich ist das mit diversen Nachteilen verbunden, insbesondere ist man natürlich an gute Lichtverhältnisse gebunden. Aber auf der anderen Seite hat man wirklich eine wahnsinnige Vergrößerung, man schleppt nicht so einen Riesenklopper durch die Gegend, die Lösung ist sowieso viel günstiger und last not least hat man einfach eine Kamera mehr im Portfolio. Das alles wäre mir einen Versuch wert.
sh3t0r:
Ja, die P900 wäre auch noch eine Option. Das Tamron ist bis 600 mm sicherlich überlegen, danach müsste ich Ausschnittsvergrößerungen machen, und irgendwann kommt sicherlich der Brennweitenbereich in dem die P900 besser ist. Vielleicht sollte ich mir beide mal leihen und dann selbst Tests durchführen. Aber das eilt auch nicht, dieses Jahr sind keine Urlaube geplant in denen ich mehr als 300 mm bräuchte.
Sehr verlockend finde ich die Idee, mir ein richtig teures Supertele zu leihen, falls es wieder in den Yellowstone geht. Einfach um zu erfahren wie groß die Unterschiede zu den günstigeren Objektiven tatsächlich sind. Tamron hat da mit dem 150-600 schon richtig was abgeliefert.
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