Autor Thema: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland  (Gelesen 7256 mal)

Heike Heimo

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Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
« Antwort #90 am: 15. März 2026, 20:32:32 »
Die Landschaft ist ja ein Traum!

Mit dem fast rohen Fisch hätte ich wahrscheinlich ein Problem. Da ist doch dann die Konsistenz eher schwabbelig, oder? Dafür sieht das Bier beim Sonnenuntergang verlockend aus  ^-^

Zu meiner Überraschung war der Fisch überhaupt nicht schwabbelig. Ganz im Gegenteil, das Fleisch war zart, ähnlich einem lang gekochten Rindfleisch in einem Gulasch. 
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Susan

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Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
« Antwort #91 am: 15. März 2026, 20:51:07 »
Hatte ebenfalls die Frage zum fast rohen Fisch  ;) Und die Antwort überrascht mich jetzt auch. Bei den Getränken tendiere ich dann eher zu dem Cocktail  ;D

Ein schöner erster Eindruck von den Cook Inseln. Cool, dass man die Unterwasserwelt anschauen kann ohne zu schnorcheln.  Einen blauen Seestern habe ich noch nie gesehen, am besten gefällt mir aber die Muschel mit dem blauen Mund.
Liebe Grüße
Susan


Christina

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Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
« Antwort #92 am: 16. März 2026, 18:42:48 »
Toll, was man da ganz ohne Schnorcheln im Wasser sehen kann.

Mit den freilaufenden Hunden hätte ich meine Probleme, aber wenn man entlang der Strasse nicht von ihnen belästigt wurde, gab es ja eine Lösung.

In Neuseeland wart ihr "nur" auf der Nordinsel - weil euch die interessanter erschien?


LG Christina

Heike Heimo

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Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
« Antwort #93 am: 16. März 2026, 18:55:48 »

In Neuseeland wart ihr "nur" auf der Nordinsel - weil euch die interessanter erschien?

Die ursprüngliche Planung sah die Nord- und Südinsel vor. Umso mehr ich mich mit dem Wetter beschäftigt habe, umso weniger wollte ich dort hin. Der November entspricht bei uns dem Mai und entsprechend launisch ist das Wetter. Im nachhinein war die Entscheidung bezüglich dem Wetter richtig und möchte keinen Tag auf den Südseeinseln missen.

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Heike Heimo

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Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
« Antwort #94 am: 17. März 2026, 19:30:50 »
23.11.2025   Rarotonga - Aitutaki

Zum Frühstück gingen wir zu einem nahen Kaffee, Haus kann man nicht sagen, da alles im Freien ist. Daneben stand ein Weihnachtsbaum in voller Blüte.



Danach gingen wir zum Strand. Wir genossen die Ruhe und das Rauschen des Meers.





Nach einiger Zeit kamen Stan und Angela den Strand herauf. Sie hatten einen Morgenspaziergang unternommen. Mit dabei hatten sie einen Sack, mit dem sie Müll und Glassplitter einsammelten. Auf allen Inseln auf denen wir waren, inklusive Neuseeland, gab es praktisch keine Vermüllung. Stan und Angela verabschiedeten sich von uns, da sie zur Sonntagsmesse gehen und bei unserer Abreise nicht da sein werden.

Nach einiger Zeit gingen wir zurück zu unserer Unterkunft. Just in dem Moment, als wir um die Ecke kamen, für das Shuttle zum Flughafen in den Hof ein. Schön, dass das so gut funktioniert.

Eine ¾ Stunde vor dem Abflug nach Aitutaki waren wir wieder am Flughafen. Der Check In bei Air Rarotonga verlief problemlos. Eine Gepäckskontrolle, weder Aufgabe noch Handgepäck, vor dem Einsteigen gab es nicht.





Sogar der rote Teppich wurde ausgerollt.



Mit der 2-motorigen Maschine ging es Richtung Aitutaki. Heike hatte zwar einen Fensterplatz, aber der Flügel war etwas im Weg. Der Flug dauerte 50 Minuten und führte exakt Richtung Norden. Er war komplett ruhig. Der Anflug auf das Atoll war sehr schön. Plötzlich taucht aus dem tiefblauen Meer, dieser hellblaue-türkise Farbklecks auf.







Am Flughafen, eine Holzhütte, wartete schon die Besitzerin unserer Unterkunft den Tai'inu Bungalows mit einem sehr schönen Lei. Wieder wurden wir herzlich begrüßt.





Nachdem die Koffer verladen waren, machte sie mit uns eine kleine Rundfahrt bis zum Hafen im Hauptort und wieder zurück zu unserer Unterkunft. Sie zeigte uns dabei alles Wichtige und wir kauften gleich etwas Wasser.

Unsere Hütte für die nächsten 4 Nächte war nicht direkt am Strand der Westküste, sondern etwas dahinter und mit allem ausgestattet, was es braucht. Auch ein Mietmoped stand zur Verfügung.



Aitutaki ist vulkanischen Ursprungs, wie die meisten Inseln in der Südsee. Durch die Bildung von Korallenriffen hat sie das heutige Aussehen bekommen. Die Lagune ist 50 km2 groß und bekannt durch ihre langen unberührten Sandstände an den äußeren Inseln, sowie der unglaublich kraftvollen Farben. Auf der Insel leben rund 1800 Menschen.

Nachdem wir uns eingerichtet hatten, gingen wir gleich zum Strand.





Wir spazierten den Sandstrand entlang bis wir auf ein Restaurant dem Resort Tava'e - Restaurant & Bar mit Strandterrasse trafen. Hier aßen wir eine Kleinigkeit und reservierten für den Abend einen Tisch.



Den Nachmittag verbrachten wir am Strand, bevor wir zum Abendessen und zum Sonnenuntergang wieder zum Restaurant gingen.



Wir waren schon sehr gespannt auf den nächsten Tag mit der Tour durch diese atemberaubende Lagune. Ach ja, der Schlummertrunk darf natürlich nicht fehlen.


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Susan

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Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
« Antwort #95 am: 18. März 2026, 12:28:47 »
Hier scheint zwar heute auch mal wieder die Sonne, trotzdem kommen die herrlichen Südseebilder grad recht.  8)

Schön, dass es dort noch die Tradition mit den Leis gibt. Die Hütte schaut sehr nett aus, da könnte ich es auch eine Weile aushalten
Liebe Grüße
Susan


Christina

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Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
« Antwort #96 am: 18. März 2026, 18:11:21 »
Genau so stellt man sich die Südsee vor, herrlich.


LG Christina

Heike Heimo

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Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
« Antwort #97 am: 19. März 2026, 19:51:20 »
24.11.2025   Aitutaki - Lagunenausflug

Zum Sonnenaufgang ging ich zum höchsten Punkt der Insel, der nach einem 30-minütigen Fußmarsch erreicht war. Er liegt auf rund 100 Meter Seehöhe. Von diesem Punkt hat man einen schönen Ausblick auf die Lagune. Ich erreichte die Anhöhe genau zum Sonnenaufgang.





Die Morgensonne war aber nicht optimal, dass schräge Licht lässt das Wasser nicht leuchten.



Zu diesen Inseln in der Ferne sollte es heute noch hinausgehen.



Auf dem Weg zurück zu unserer Hütte, traf ich auf Lämmer am Wegesrand.



Unten angekommen, kam ich bei einem Haus vorbei, dass vor dem Eingang einen großen Grabstein, samt Gruft stehen hat. Es ist uns schon aufgefallen, dass dies hier fast bei jedem Haus der Fall ist.



Um kurz vor neun holte uns Marokii, der Mann der Vermieterin, zur Lagunentour ab. Neben der Vermietung der Bungalows, sie haben noch 2 weitere, führt er private Touren durch die Lagune von Aitutaki durch.

Im Hafen liegt sein kleines Boot, dass wegen seiner Buntheit sofort auffällt. Der Hafen wird gerade umgebaut. Es geht aber langsam voran und die Kosten laufen aus dem Ruder. Könnte auch bei uns sein. Alle Güter die nach Aitutaki geliefert werden, kommen mit einem Frachtschiff von Rarotonga. Da die Lagune zu flach ist, müssen die Container und Tanks vor dem Riff auf offener See auf ein flaches floßartiges Schiff umgeladen werden. Es können maximal 2 Container oder Tanks verladen werden. Das macht alles auf Aitutaki relativ teuer.

Nach einer kurzen Unterweisung und dem Verstauen aller Gegenstände, die nicht von Bord gehen oder nass werden sollten, ging es los. Gleich nach dem Hafen veränderte sich die Wasserfarbe in schönes blau. In der Ferne sind schon die Riffinseln zu sehen.





Nach 20 Minuten fahrt hält er an. Hier ist ein toller Schnorchelplatz, wir sollen ins Wasser gehen und in die Richtung des Bootes treiben, mit dem er beim Übergang zu flacherem Wasser wartet. Wir waren noch die einzigen, da die anderen Touren meist Tagesausflügler aus Rarotonga bedienen. Diese Besucher waren noch auf dem Weg.

Das Wasser war hier unerwartet kühl. Wir tauchten sofort in eine andere Welt ab. Als erstes sprangen sofort die riesigen Muscheln ins Auge. Auch sonst war alles recht farbenfroh. Auf den Bildern kommen diese Farben nicht so zur Geltung.







Um beim Schnorcheln fotografieren zu können, hatten wir Schutzhüllen besorgt. Heike konnte damit schon sehr gut umgehen. Ich hatte größere Probleme und machte sehr viel öfter Fotos von mir selbst als von den Fischen.







Wir schnorchelten hier fast eine Stunde, bis wir zum Beginn des flachen Bereiches kamen.



Mit dem Boot fuhren wir zur sogenannten Honeymoon Island. Die Farbübergänge und die Farben allgemein des Wassers ist der absolute Wahnsinn. Die Bilder können das leider nicht wiedergeben.





Bald erreichten wir das flache Wasser des Strandes.



Die Insel ist eine langgezogene Sandinsel mit ein paar Palmen. Wir sollen den Sandentlang auf die andere Seite der Insel spazieren, er wartet dort mit dem Boot auf uns. Es ist egal wie lange wir brauchen.





Diese Insel war ein sehr schönes Erlebnis. Wir hatten sie für uns allein, nur vor der Insel waren inzwischen 2 Boote mit Schnorchler angekommen. Marokii erzählte uns, dass sich die Inseln wegen der Sandverlagerung durch Wind und Wetter ständig verändern, bzw. ganz verschwinden und an andere Stelle wieder neue entstehen.


Wir spazierten diesen wunderschönen Strand entlang.





Genossen das Wellenspiel und die Ruhe.





Als das Wort Paradies ersonnen wurde, muss diese Komposition der Natur ein Teil der Vison gewesen sein.





Auf der anderen Seite kamen wir langsam zu den Palmen.





Die Palmen ergaben mit dem Meer ein hervorragendes Fotomotiv.






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