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Allgemeines => Reiseberichte => Thema gestartet von: Ilona am 31. Juli 2026, 14:40:43
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Andalucia y más 2026 :adieu:
Vorwort
Schon sehr lange stand Andalusien auf unserer Liste und im Frühjahr 2026 sollte es endlich soweit sein. Sehr viele schwärmen von der Costa del Sol und haben sogar ihren Altersruhesitz dort. Ein paar Jahre vor der Rente könnte man sich Südspanien schließlich auch unter diesem Gesichtspunkt anschauen :zwinker:.
Nach der Rückkehr fragte mich mein Chef, wie denn der Urlaub so war. Meine Antwort lautete:
Aufregend
Anstrengend
Erlebnisreich
Schmerzhaft
Den Flug hatte ich 11 Monate im Voraus direkt bei der Frusthansa gebucht. Da konnte keiner ahnen, dass die Piloten genau in diesem Zeitraum zu einem mehrtägigen Streik aufrufen.
Zwei Tage vor Abflug erhielt ich mitten in der Nacht eine Mail, dass der Direktflug nach Malaga annulliert wurde. Ich hätte zwar die Möglichkeit gehabt, nach einem Alternativflug zu suchen, doch nachts schlafe ich und checke keine Mails. Am Morgen war bereits eine weitere Mail im Postfach, dass unser Flug automatisch umgebucht wurde. Die KI oder eine andere schlaue Software hatte es zu gut mit uns gemeint und uns von Frankfurt nach Wien (Austrian), von Wien nach Zürich (Austrian) und von Zürich nach Malaga (Swiss) umgebucht. Aus den vormals drei Flugstunden wären neun Stunden geworden. Da unsere Reisen immer durchgetaktet sind, wären die erste Hotelübernachtung und die Tickets für die Alhambra flöten gegangen. Das Hotel wäre mir egal gewesen, doch die begehrten Alhambra-Tickets muss man Monate im Voraus kaufen.
Die Aufregung war somit an dem Sonntagmorgen groß. Ich hing an dem Tag unzählige Male und insgesamt 8,5 Stunden in der Warteschleife der Senator-Hotline. Nach 30 Minuten wurde ich immer aus der Leitung geworfen. Nachmittags waren wir zum Geburtstag eingeladen. Dies war die einzige Unterbrechung. Am Abend kam ich dann endlich durch und landete bei einer netten Dame in Istanbul. Sie buchte uns auf die zwei letzten Plätze der zweiten Lufthansa-Maschine um, die nachmittags startete. So fiel an dem Tag nur einer der beiden LH-Flüge dem Streik zum Opfer und wir trafen zwar später, aber nicht erst am nächsten Morgen in Malaga ein. An dem Abend fielen uns riesige Felsbrocken vom Herzen. Schnell schickte ich noch eine Mail an das Mietwagenunternehmen, dass wir ca. fünf Stunden später eintreffen. Nun blieb zu hoffen, dass dieser Flug nicht auch noch gestrichen wird.
Anreise
Am 14.04.26 war es dann so weit und wir machten uns vormittags in aller Ruhe auf den Weg zum Frankfurter Flughafen. Das Auto stellten wir wieder bei Parkobello unter. Flugreisende waren an dem Tag rar und im Parkhaus viel mehr Platz als sonst.
Mein Senator-Status ermöglichte uns den First Class Check-in, obwohl wir nur Economy Tickets hatten.
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/BvQZQCsB/Collage-FC-Check.jpg)
Das war eine feine Sache, denn an den drei Schaltern war nichts los.
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/rpFyF9c9/Collage-FC.jpg)
Danach kommt gleich die Siko und die Kontrolle verlief am Streiktag recht zügig. Anschließend besuchten wir die Senator-Lounge. Genügend Zeit bis zum Abflug um 13:50 Uhr hatten wir.
In der Lounge war aufgrund des Streiks auch wenig los. Wir frühstückten und informierten uns über das Welt- und Boulevard-Geschehen.
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Die Lufthansa feierte einen Tag später ihr 100jähriges Jubiläum. Aus diesem Grund wurden zwischendurch Cocktails und süße Leckereien gereicht.
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Nach dem Süßkram fand noch eine kleine Portion Currywurst Platz.
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Pappsatt machten wir uns auf den Weg zum Gate. An der netten Servicekraft vom Jubiläums-Leckereien-Tisch kamen wir jedoch nicht vorbei, ohne dass sie uns noch wenigstens ein Macaron auf die Hand mitgab. Tortenstücke lehnten wir ab, denn die konnten wir schlecht auf der Hand zum Gate balancieren.
Der Airbus musste erst noch betankt werden und das Bording verzögerte sich um 15 Minuten. Zudem mussten Techniker anrücken, da dem Pilot beim Rundgang um die Maschine ein Fleck am Triebwerk aufgefallen war. Weitere 20 Minuten vergingen. Aber das sahen wir nach der ganzen Aufregung im Vorfeld gelassen.
Der Vogel hob mit etwas Verspätung ab und das Triebwerk funktionierte einwandfrei.
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Nach der guten Vorlage genügte uns dies auf dem dreistündigen Flug.
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Nach der Landung um 17:30 Uhr holten wir das Gepäck und gingen schnell zum Treffpunkt des Mietwagenanbieters. Wir hatten uns für ein Fahrzeug von Marbesol (https://www.marbesol.com/de/) entschieden. Preis und Leistung stimmten hier.
Mit dem Shuttlebus wurden wir ein paar Kilometer außerhalb des Flughafens gebracht. Bei der Autovermietung wird man nach Nummern aufgerufen. Die Abwicklung erfolgte schnell und unser Erstaunen war groß, als wir den SUV sahen. Eigentlich wollten wir ein kleineres Modell und kein Riesenschiff. Doch dieser EBRO S700 war uns zugeteilt.
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/9M1PQ0Zn/comp-DSC00606.jpg)
Die Automarke war uns kein Begriff, so dass ich unterwegs googelte. Die KI wusste natürlich Bescheid:
Ebro (https://de.wikipedia.org/wiki/Ebro_Suv) ist eine wiederbelebte spanische Automobilmarke, die seit 2025 in Barcelona moderne SUV-Modelle (S700, S800, S900) auf Basis chinesischer Chery-Technologie produziert. Das Angebot umfasst Benziner und Plug-in-Hybride mit Leistungen von 147 bis über 400 PS, wobei der Fokus auf Platzangebot, moderner Technik und einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis liegt.
Aha, wir hatten auf einen Asiaten getippt und keinen feurigen Spanier erwartet. Daraufhin gab ich ihm den Namen El Toro.
Das Riesenschiff hatte nur 4408 km auf dem Tacho und eine kleine Delle im Blech. Damit konnten wir leben.
Wir mussten noch bis Granada zu unserer ersten Unterkunft fahren. El Toro hielt den Fahrer auf Trab. Sobald Heiko den Blick von der Straße nahm, meckerte ihn das Auto an ;D. Wurde Heiko von der Sonne geblendet und kniff die Augen zusammen, stand auf dem Display, dass er eine Kaffeepause einlegen soll :totlach:. Nach 1,5 Stunden erreichten wir ein großes Einkaufszentrum in Granada. Dort kehrten wir auf einen Imbiss beim Burger King ein, bevor wir zum Hotel fuhren.
Das Hotel ist in der Nähe der Alhambra und verfügt nur über ein paar Parkplätze. An dem Abend war allerdings keiner mehr frei und der Mietwagen wurde vis-à-vis auf dem P2 Parkplatz der Alhambra abgestellt. Die Parkgebühren sind gleich und kosteten stolze 23 € für 24 Stunden. Das wussten wir aber.
Die Zimmer und vor allem die Bäder in dem älteren Hotel sind etwas klein. Für eine Nacht reicht der Platz aber vollkommen aus.
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/MTWmKHpZ/Collage-Hotel-Porcel-Alixares.jpg)
Da wir uns an dem Tag noch nicht groß bewegt hatten, machten wir einen Abendspaziergang hinunter zur Alhambra und schauten, wo der Eingang zum Nasridenpalast ist.
Wo es hinunter geht, geht's auch wieder hinauf :girly:. Wir waren jedenfalls nach dem Spaziergang platt und fielen nach dem Duschen gleich ins Bett.
Übernachtung: Hotel Porcel Alixares (https://www.porcelhoteles.com/en/alixares/) - 96,62 € inkl. Frühstück
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Ich steige gleich mal zu, da gibt es sicherlich einiges an Erinnerungen aufzufrischen und dazu ganz viel Neues, ich habe ja nur drei Städte angeschaut.
Da hat euch der LH Streik zwei Monate nach uns auch noch getroffen und auch noch viel schlimmer, das ist ja doch ziemlich unverschämt, euch auf so einen Umsteigemarathon zu buchen, obwohl es einen zweiten Direktflug an dem Tag gab, zum Glück bist du hartnäckig geblieben.
Das mit den Upgrades zu größeren Autos scheint sich also in Spanien fortzusetzen, Horst ging es ja auch schon so (und mir bei meinem ersten Mallorca Aufenthalt), dabei kann man so große Autos doch dort gar nicht gebrauchen. Ich hatte schon ein bisschen Sorge, dass es uns in Faro auch passiert, aber wir haben genau die gebuchte Klasse bekommen. Wobei es dann an der Algarve eigentlich gar keine problematischen Stellen gab, das ist dort mit den engen spanischen (Alt)städten gar nicht zu vergleichen.
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Bin aus dem hohen Norden zurück und kann daher gleich für eine Reise in den Süden einsteigen ;D
Die Flugumbuchung war ja echt eine Unverschämtheit. Gut, dass es da noch eine Alternative gab - Hartnäckigkeit zahlt sich dann doch manchmal aus. Hab grad überlegt, ob wir das Hotel gesehen haben letztes Jahr :gruebel: Doch wir waren wohl zu konzentriert auf die Motoparkplätze.
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Ich komme auch mit! Bin froh, dass ich jetzt einsteige und nicht das ganze Prozedere mit der Anreise hab mitmachen müssen ::)
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Spanien scheint im Eumerika-Trend zu liegen - bei mir geht's in 3 Wochen auch wieder da hin, allerdings in den Norden. :)
Passt aber zur Einstimmung wunderbar. :D
Semana Santa war Euch wohl zu viel los, dass ihr kurz danach gefahren seid?
Die KI wusste natürlich Bescheid:
Ebro ist eine wiederbelebte spanische Automobilmarke, die seit 2025 in Barcelona moderne SUV-Modelle (S700, S800, S900) auf Basis chinesischer Chery-Technologie produziert. Das Angebot umfasst Benziner und Plug-in-Hybride mit Leistungen von 147 bis über 400 PS, wobei der Fokus auf Platzangebot, moderner Technik und einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis liegt.
Aha, wir hatten auf einen Asiaten getippt und keinen feurigen Spanier erwartet. Daraufhin gab ich ihm den Namen El Toro.
Wir mussten noch bis Granada zu unserer ersten Unterkunft fahren. El Toro hielt den Fahrer auf Trab. Sobald Heiko den Blick von der Straße nahm, meckerte ihn das Auto an ;D. Wurde Heiko von der Sonne geblendet und kniff die Augen zusammen, stand auf dem Display, dass er eine Kaffeepause einlegen soll :totlach:.
:o Da hätte ich die KI erstmal gefragt ob und wie man den Mist beenden kann.
Wäre bei mir gerade im Urlaub ein absolutes NoGo. Hoffe mal für Euch das ließ sich abstellen(?).
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Ich steige gleich mal zu, da gibt es sicherlich einiges an Erinnerungen aufzufrischen und dazu ganz viel Neues, ich habe ja nur drei Städte angeschaut.
Willkommen, Christina :adieu:.
Hoffentlich enttäuscht es dich nicht, dass unsere Reisen nur ganz wenig Gemeinsamkeiten haben. Du hast nämlich drei Städte angeschaut und wir fast keine :cool2:.
Da hat euch der LH Streik zwei Monate nach uns auch noch getroffen und auch noch viel schlimmer, das ist ja doch ziemlich unverschämt, euch auf so einen Umsteigemarathon zu buchen, obwohl es einen zweiten Direktflug an dem Tag gab, zum Glück bist du hartnäckig geblieben.
Hinter den Umbuchungen stecken keine Personen, sondern das Buchungssystem sucht automatisch nach Alternativen. Trotz Vielfliegerstatus wäre uns das zu viel des Guten gewesen.
Das mit den Upgrades zu größeren Autos scheint sich also in Spanien fortzusetzen, Horst ging es ja auch schon so (und mir bei meinem ersten Mallorca Aufenthalt), dabei kann man so große Autos doch dort gar nicht gebrauchen. Ich hatte schon ein bisschen Sorge, dass es uns in Faro auch passiert, aber wir haben genau die gebuchte Klasse bekommen. Wobei es dann an der Algarve eigentlich gar keine problematischen Stellen gab, das ist dort mit den engen spanischen (Alt)städten gar nicht zu vergleichen.
Laut Reservierung hätten wir einen Renault Kadjar oder Arkana erhalten sollen. Uns war halt Automatik wichtig. Der EBRO S700 ist höher und von der Größe mit einem BMW X3 zu vergleichen. Anfangs hatten wir unsere Bedenken, doch wir sind in keiner engen Straße gelandet bzw. stecken geblieben. Auf den engeren Landstraßen hatten wir selten Gegenverkehr. Komfortabel und geräumig ist der EBRO auf jeden Fall.
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Bin aus dem hohen Norden zurück und kann daher gleich für eine Reise in den Süden einsteigen ;D
Willkommen zurück, Susan und schön, dass du gleich zugestiegen bist :adieu:.
Die Flugumbuchung war ja echt eine Unverschämtheit. Gut, dass es da noch eine Alternative gab - Hartnäckigkeit zahlt sich dann doch manchmal aus.
Fast hätten wir resigniert und in den sauren Apfel gebissen. Wenn du in der Hotline ständig an hundertster Stelle landest und nach 30 Minuten endlich auf Platz 25 - 17 angekommen aus der Leitung fliegst :bang: , dann macht das wenig Laune. Gut, dass bis abends die meisten umgebucht hatten und ich nach zwei Minuten durchkam. Es könnte auch sein, dass ab dem späten Nachmittag mehr Servicemitarbeiter an den Telefonen verpflichtet wurden zur Verfügung standen.
Hab grad überlegt, ob wir das Hotel gesehen haben letztes Jahr :gruebel: Doch wir waren wohl zu konzentriert auf die Motoparkplätze.
Das Hotel befindet sich an der Straße zur Alhambra und ist von hohen Bäumen verdeckt. Wenn man direkt auf dem Fußweg von den Parkplätzen nach unten läuft, fällt das Hotel nicht auf.
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/LXB41Sgg/comp-P2-Alhambra.jpg)
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Ich komme auch mit! Bin froh, dass ich jetzt einsteige und nicht das ganze Prozedere mit der Anreise hab mitmachen müssen ::)
Willkommen, Silvia :adieu:. Ja, der Pilotenstreik hatte mich den letzten Nerv gekostet. Da freut man sich 11 Monate auf die Reise ... .
Letztendlich hat doch alles mit etwas Verzögerung und einem Mordsaufwand geklappt :thumb:.
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Spanien scheint im Eumerika-Trend zu liegen - bei mir geht's in 3 Wochen auch wieder da hin, allerdings in den Norden. :)
Passt aber zur Einstimmung wunderbar. :D
Bienvenido, Horst :adieu:. Schön, dass du mit dabei bist. Spanien ist generell kein schlechtes Urlaubsland und es gibt viel zu erkunden. Hoffen wir mal, dass die Hitze in den nächsten drei Wochen nachlässt und in der Gegend nichts brennt.
Semana Santa war Euch wohl zu viel los, dass ihr kurz danach gefahren seid?
Wir reisen nie in den Ferien und auch nicht, wenn es zu überfüllt ist.
:o Da hätte ich die KI erstmal gefragt ob und wie man den Mist beenden kann.
Wäre bei mir gerade im Urlaub ein absolutes NoGo. Hoffe mal für Euch das ließ sich abstellen(?).
Jetzt kommst du mit der Idee daher :totlach:. Da sind wir gar nicht drauf gekommen und arrangierten uns mit El Toro, der stets ein Auge auf Heiko hatte :cool2:.
Schlimm war das nur auf der Fahrt nach Granada. Obwohl man das Flugzeug nicht selbst steuern muss, ist die Anreise (auch aufgrund des frühen Aufstehens) immer ermüdend. So war dieses Tool mit den Hinweisen gar nicht schlecht und sogar aufheiternd.
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15.04.26 – Von Granada nach Antequera
Highlights: Alhambra und El Torcal
Das etwas betagte, hellhörige Hotel war ausgebucht und dementsprechend voll war es im Speisesaal, der das Ambiente einer Werkskantine versprühte.
Wir frühstückten inmitten zwei Busladungen voller Chinesen, die in aller Eile das Büffet stürmten.
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Nach dem Frühstück checkten wir aus. Die Koffer durften wir im Hotel deponieren.
Schon Monate im Voraus hatte ich Tickets für den Nasridenpalast für 9:00 Uhr reserviert. Sozusagen für die erste Einlassgruppe. Die restlichen Trakte der riesigen Stadtburg öffnen um 8:30 Uhr.
Um nicht so lange warten zu müssen, waren wir die ersten Besucher der Alcazaba. Die Alcazaba ist der älteste Teil der Alhambra und war die Verteidigungsanlage der Festung.
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/pXgcXt91/Collage-Alcazaba.jpg)
Der Rundgang inklusive des Aufstieges zum Waffenturm dauerte bei uns nur 20 Minuten. Danach nutzten wir auf dem Weg noch schnell die Toiletten und standen pünktlich am Einlass vom Nasridenpalast. Dabei handelt es sich um ein Meisterwerk maurischer Architektur und das Herzstück der Alhambra.
Die Wand- und Deckenmuster sind sowas von filigran.
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Ich bin kein Fan von alten Gemäuern, doch solch Kunsthandwerk begeistert mich.
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Man geht von Gebäudeteil zu Gebäudeteil. So früh am Morgen kamen wir zügig durch.
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Am Löwenbrunnen
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sieht es in ruhigen Zeiten so aus.
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Wenn man Decken fotografiert, steht wenigstens keiner im Weg :zwinker:.
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Ein kleiner Garten im Innenhof. Hier befindet sich auch der Ausgang vom Nasridenpalast.
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Die große Gartenanlage im Anschluss ist schlecht beschildert.
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Wir irrten etwas umher, bevor ich eine Gärtnerin ansprach und nach dem Weg zum Palacio del Generalife fragte. Der befindet sich oberhalb und da kam noch einiges an Fußstrecke zusammen.
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Von dort sind wir gekommen.
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Der Palacio del Generalife ist der ehemalige Sommerpalast und die Gartenanlage der nasridischen Sultane. Erbaut im 13. Jahrhundert, diente er als Rückzugsort der Könige. Bekannt ist er für seine üppigen Gärten und Wasserspiele.
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Ganz oben gibt es die Wassertreppe (Escalera del Agua). Die Treppe mit insgesamt drei Abschnitten ist einzigartig und stammt aus dem 14. Jahrhundert. Von der Gärtnerin wurde uns dieser Abstecher empfohlen.
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Ich war somit mit der Alhambra durch :toothy9:. Heiko war vor über 20 Jahren schon einmal mit mehr Zeit dort. Nach rekordverdächtigen zwei Stunden machten wir uns auf den Weg zur Bushaltestelle.
Die Kleinbusse der Linien C30 und C32 verkehren regelmäßig zwischen der Alhambra und der Altstadt von Granada. Für 1,50 € pro Person und Strecke blieb uns ein steiler, anstrengender Fußmarsch erspart.
Die Busfahrer rasen mit Karacho durch die engen Gassen, in denen der Bus wenigstens nicht umkippen kann. In der Nähe vom Plaza Isabel del Católica stiegen wir aus.
Die Statue stellt ein Gespräch zwischen Christoph Kolumbus und der Königin Isabel dar.
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Zur und um die Kathedrale von Granada bahnten wir uns einen Weg durch die überfüllten engen Gassen. Wir verzichteten auf die kostenpflichtige Besichtigung und weil ich zu viele Köpfe hätte unkenntlich machen müssen, gibt es hier nur ein Bild von der Seite durch den Zaun.
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Beim Hohen Gerichtshof (Real Chancilleria) war es ruhiger. Städte sind einfach nicht unser Ding.
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Um die Mittagszeit hatten wir Hunger, doch die Restaurants öffnen erst um 13 Uhr.
Deshalb herrscht beim Güldenen M viel Andrang. Auch wir schnabulierten einen Burger, bevor wir uns auf den Weg zur Bushaltestelle machten. Wir stiegen bei der Alhambra aus und gingen das Stück zum Parkplatz weiter. Der Parkautomat knöpfte uns die 23 € ab. Danach fuhr Heiko das Auto vors Hotel und wir holten das Gepäck aus dem Lagerraum.
Auf dem Weg zur Autobahn tankten wir unseren Jungbullen voll. Die Spritpreise waren der Traum, denn der Liter kostete nur 1,399. Da tankt man doch gerne.
Unsere nächste Unterkunft war im 112 km entfernten Antequera. Der Ort lebt vom Obst- und Gemüseanbau und hat eine gute Infrastruktur. Wir stoppten kurz in einem Einkaufszentrum und kauften bei Carrefour ein.
Im Hotel Antequera Hills konnten wir gleich einchecken. Das Hotel war auf den ersten Blick vielversprechend, doch dann kam die Ernüchterung. Ich hatte einen Executive Room gebucht, der laut Bestätigung 32 m² haben sollte. Das Zimmer im EG war aber viel kleiner, hatte keinen Balkon und einen Ausblick auf den Hinterhof. Ich reklamierte an der Rezeption und bekam als Antwort, dass die Executive Rooms modernisiert sind. Modernisiert bedeutet einen Laminatboden und der Sessel ist neu. Aha?! OK?! Sauber war das Zimmer und wegen einer Nacht wollte ich nicht weiter meckern. Den Balkon hätten wir ohnehin nicht nutzen können.
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Wir machten uns lieber auf den Weg zum Naturpark El Torcal. Der befindet sich ca. 13 km entfernt auf dem Berg. An dem späten Nachmittag hatten wir Glück, denn wir durften bis zum Besucherzentrum fahren und bekamen noch einen freien Parkplatz.
Uns erwartete eine überwältigende Karstlandschaft mit Felsformationen, die unsere Herzen :herz: höher schlagen ließen. Hier waren wir in unserem Element. Als erstes gingen wir das kurze Stück zum Aussichtspunkt.
Wow, das konnte sich schon mal sehen lassen.
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Ein Pfad führt zum Wahrzeichen des Parkes.
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Die ersten Frühlingsboten.
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Wie ein riesiges Steinmännchen
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präsentiert sich El Tornillo (das Gewinde, die Schraube), der aus der Ferne kürzer erscheint.
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So langsam leerte sich der Naturpark und wir fuhren zum Hotel zurück.
Die über Antequera thronende Alcazaba gehört zu den größten und beeindruckendsten Festungen des Mittelalters in ganz Spanien. Uns reichte ein Bild.
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Hätte ich geahnt, dass Antequera überhaupt kein verschlafener Ort ist, hätte ich keine Halbpension gebucht. So mussten wir bis 20 Uhr warten, bis die Restauranttür geöffnet wurde. Unsere Mägen knurrten schon die Servicekräfte an.
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Das Essen war wie das Hotel ein Flop. Die Getränke mussten gleich bestellt und bezahlt werden, dann erst wurden sie an den Tisch gebracht. Das Büffet war übersichtlich und sowohl Fleisch als auch der Fisch trocken gegrillt. Es machte satt, mehr aber auch nicht.
Danach machten wir noch einen Spaziergang. Dort fiel uns zum ersten Mal auf, dass es in Spanien sehr viele Hunde gibt. Deren Hinterlassenschaften werden nicht entsorgt. Den Blick immer auf den Gehweg gerichtet, wichen wir zahlreichen Tretminen aus.
An dem Tag sind etliche Kilometer zu Fuß zusammengekommen. Deshalb machten wir bald das Licht aus.
Übernachtung: Hotel Antequera Hills (https://www.hotelantequerahills.com/en/?) - 158,40 € inkl. Halbpension
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Die Busfahrer rasen mit Karacho durch die engen Gassen, in denen der Bus wenigstens nicht umkippen kann.
Sehr beruhigend! ;D
Churros sind doch eher eine Süßspeise? Die hätte ich jetzt nicht bei Bacon und Eiern gesucht...
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Zwei Stunden für die Alhambra sind wirklich rekordverdächtig ;D Ansonsten, immer wieder sehenswert. Ein bisschen blühte ja schon im Generalife.
Wie schön wenigstens ein paar Bilder von El Torcal zu sehen ^-^ Ein Besuch dort steht bei uns ja immer noch aus.
An dem späten Nachmittag hatten wir Glück, denn wir durften bis zum Besucherzentrum fahren und bekamen noch einen freien Parkplatz.
Also war es doch noch recht voll?
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Churros sind doch eher eine Süßspeise? Die hätte ich jetzt nicht bei Bacon und Eiern gesucht...
Churros sind aus Brandteig und werden nach dem Frittieren in Zucker gewälzt oder mit Schokoguss überzogen. So kannte ich das bisher. Die vom Hotel waren neutral, so dass man sie herzhaft oder selber süßen konnte. Da ich so ein Teil noch nie gegessen habe, probierte ich ein kleines Stück. Das Gebäck ist aber so gar nicht mein Fall.
Das Büffet war ohnehin mehr auf die Asiaten abgestimmt. Die frühstückten einen Teller Salat zum Käse- mit Marmeladebrot und löffelten Suppe dazu. Andere Länder, andere Sitten. Wahrscheinlich werden die Churros in die Suppe getunkt.
Zwei Stunden für die Alhambra sind wirklich rekordverdächtig ;D Ansonsten, immer wieder sehenswert. Ein bisschen blühte ja schon im Generalife.
:totlach: Das war mir genug altes Gemäuer und ich war noch einigermaßen gut zu Fuß. Obwohl wir in der ersten Gruppe waren, war es teilweise recht voll. Die Reiseleiter schleusten zur selben Zeit ihre Busladungen durch.
Im Generalife war nur bei den Springbunnen mehr los. Bis da jeder sein Selfie im Kästchen hatte ::) .
Wie schön wenigstens ein paar Bilder von El Torcal zu sehen ^-^ Ein Besuch dort steht bei uns ja immer noch aus.
An dem späten Nachmittag hatten wir Glück, denn wir durften bis zum Besucherzentrum fahren und bekamen noch einen freien Parkplatz.
Also war es doch noch recht voll?
Der El Torcal begeisterte uns total. Da solltet ihr auf jeden Fall hin.
Da es nur wenig Parkplätze beim Besucherzentrum gibt, wird die Zufahrt zwischen 9 - 15 Uhr gesperrt. Unterhalb gibt es aber einen großen Parkplatz samt Shuttlebus.
Wir hatten das auch nicht gewusst, weil wir an dem Nachmittag erst gegen 16 Uhr eintrafen. Am nächsten Morgen war um 8:30 Uhr die Zufahrt frei und der Parkplatz noch leer. Auf der Rückfahrt sahen wir, dass der Shuttle-Parkplatz gut gefüllt war. Das WoMo würde ich dort stehen lassen. Am Besucherzentrum stand auch keins.
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Das war ja wirklich ein rekordverdächtig kurzer Besuch in der Alhambra ;D. Von der Alcazaba hat mir am besten der Blick auf die Altstadt von Granada gefallen, da hast du anscheinend gar keine Fotos gemacht?
Bei dem Ticket für den Nasridenpalast hattet ihr Glück, dass ihr den ersten Zeitslot am Tag bekommen konntet, das hat bei mir ja leider nicht geklappt. Aber bei mir durfte man nicht so nah an den Löwenbrunnen heran, sondern musste unter den umlaufenden Arkaden bleiben, das hat schöne Foto davon sehr erleichtert. Die vielen Verzierungen an Wänden und Decken sind immer wieder schön anzuschauen.
Der Generalife sieht bei euch im Frühling schöner aus, als zu meiner Zeit, alles viel bunter und grüner. Aber das hatte ich mir ja schon gedacht, wobei ich nach dem was du von den Menschenmassen in der Innenstadt schreibst, sehr froh bin, dass ich im Winter dort war, blauen Himmel und angenehme Temperaturen hatte ich ja trotzdem.
Ich bin trotzdem ein wenig erstaunt, dass ihr gar nicht von der Altstadt hinüber zur Alhambra schauen wolltet oder den Sonnenuntergang von dort anschauen, aber gut, so ist jeder anders.
Der Naturpark El Torcal wäre auch was für mich, gut, dass ihr den ohne viele Menschen genießen konntet.
Schade mit dem Hotel, aber bei nur einer Nacht verschmerzbar und Zimmer und Bad sehen ja gut aus.
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Das war ja wirklich ein rekordverdächtig kurzer Besuch in der Alhambra ;D.
Ich musste da nicht jedes Mosaik begutachten :floet:. Zudem der Geruch in den kleineren Kammern (vor allem mancher Menschen).
Von der Alcazaba hat mir am besten der Blick auf die Altstadt von Granada gefallen, da hast du anscheinend gar keine Fotos gemacht?
Doch, aber morgens voll im Gegenlicht.
Bei dem Ticket für den Nasridenpalast hattet ihr Glück, dass ihr den ersten Zeitslot am Tag bekommen konntet, das hat bei mir ja leider nicht geklappt. Aber bei mir durfte man nicht so nah an den Löwenbrunnen heran, sondern musste unter den umlaufenden Arkaden bleiben, das hat schöne Foto davon sehr erleichtert. Die vielen Verzierungen an Wänden und Decken sind immer wieder schön anzuschauen.
Bei den Tickets war ich schnell und unter den ersten :thumb:. Ja, die filigranen Arbeiten sind richtig toll.
Ich bin trotzdem ein wenig erstaunt, dass ihr gar nicht von der Altstadt hinüber zur Alhambra schauen wolltet oder den Sonnenuntergang von dort anschauen, aber gut, so ist jeder anders.
Das wäre doch gar nicht möglich gewesen. Am Anreisetag war die Sonne schon untergegangen und am nächsten Tag waren wir abends in Antequera.
Mehrere Tage wollte ich keinesfalls in Granada verbringen. Du hattest die Stadt ausführlich vorgestellt und Susan hat auch viel Bilder von Granada gezeigt.
Mehr Zeit haben wir evtl. mal im Ruhestand. Jetzt allerdings noch nicht.
Der Naturpark El Torcal wäre auch was für mich, gut, dass ihr den ohne viele Menschen genießen konntet.
Uns ist die Natur halt wichtiger als irgendwelche Städte. Im El Torcal wird es am späten Nachmittag ruhiger, aber der Park schließt im Frühjahr auch früher, weil es nicht so lange hell ist.
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16.04.26 – Von Antequera nach Ardales
Highlight: Naturpark El Torcal
Gut, dass ich das Hotel nur für eine Nacht gebucht hatte. Das Frühstück zog nämlich die Bewertung noch mehr runter. Die Aufbackbrötchen lagen doch tatsächlich noch vom Abendessen dort und waren mittlerweile Wurfgeschosse. Vielleicht war das auch nur die Deko :gruebel: ? Wenigstens gab es noch ein paar Scheiben Toast. Der Rest vom Büffet war überschaubar und zwei von vier Kaffeeautomaten defekt. Den Hotelmanager hätte ich schon längst gefeuert.
Doch damit wollten wir uns nicht weiter befassen, denn wir freuten uns auf den zweiten Durchgang im Naturpark El Torcal.
Vor 9 Uhr war die Schranke noch offen und wir konnten wieder bis zum Besucherzentrum fahren.
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500 m zuvor graste eine Herde Iberische Steinböcke, die überhaupt nicht menschenscheu waren.
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Direkt am Parkplatz beginnen zwei Wanderrouten. Der grüne Trail ist 1,44 km lang und leicht zu gehen. Wir entschieden uns für den gelben Trail mit 2,75 km Länge und mittlerem Schwierigkeitsgrad.
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Direkt neben dem Pfad schnaubte plötzlich etwas. Guten Morgen :winkewinke: auch.
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Die Karstlandschaft mit ihren Felstürmen und Labyrinthen ist ein Traum!
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Stolz ist man auf den 9,25 m hohen Französischen Ahorn oder auch Felsen-Ahorn genannt. Mit rotem Herbstlaub ist der bestimmt eine Augenweide.
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Hier im Tal verläuft übrigens der leichte grüne Trail.
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Auf dem gelben Trail geht es anfangs mit ein paar Kletterstellen bergauf. Unterwegs trafen wir auf drei junge Leute aus Norddeutschland. Nachdem ich sie fotografiert hatte, prahlten die Jungspunde, dass sie für nur 38 €/Person mit der Ryanair und streikfrei nach Malaga geflogen sind. Da konnten wir natürlich nicht mithalten. Schade, dass ich zu dem Zeitpunkt noch nicht wusste, dass wir den Preis nach der Entschädigungszahlung von je 400 € mit einem Plus von 144 €/Person überbieten konnten.
Ein kurzer Slot Canyon
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und ein Arch lagen auf dem Weg.
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Noch ein letzter Blick auf ein grandioses Amphitheater
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vor dem kurzen Endspurt zum Besucherzentrum, das wir nach zwei Stunden erreichten.
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Im Naturpark El Torcal hat es uns sehr gut gefallen. Die Wanderung können wir jedem ans :herz: legen.
Nach einem Boxenstopp setzten wir uns auf die Terrasse des Selbstbedienungsrestaurants. Dort gefiel es uns so gut, dass wir zum Mittagessen blieben. Wir bestellten gegrillte Schwertfischsteaks mit Beilagen. Die waren richtig lecker zubereitet.
Nach dem Essen machten wir uns wieder auf den Weg. In Antequera kauften wir noch kurz bei Mercadona ein, denn in den nächsten zwei Unterkünften waren wir Selbstversorger. Anschließend fuhren wir gemütlich nach Ardales weiter, wo wir nach ca. 1 Stunde Fahrt am Apartmenthaus eintrafen. Die Zugangsdaten und Instruktionen erhielt ich im Laufe des Vormittags per WhatsApp.
In Ardales wurden wir durch schmale Straßen geleitet. Der Neubau des Apartmenthauses befindet sich am Ortsende. Auf die enge Tiefgarage verzichteten wir, da es genügend freie Plätze vor dem Haus gab. Das Apartment über zwei Stockwerke war der Hammer und super gepflegt.
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Der Ausblick war jetzt nicht berauschend, aber ruhig war die Gegend auf jeden Fall.
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Zum Abendessen hatten wir uns Brötchen, Wurst, Käse, Serrano-Schinken und eine Flasche Cava besorgt. Das alles mundete viel besser als das Büffet am Vorabend.
In dieser Unterkunft hätten wir es durchaus ein paar Tage aushalten können.
Übernachtung: Aptos Millan über Booking.com (https://www.booking.com/hotel/es/aptos-millan.de.html?chal_t=1785930480613&force_referer=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F) - 105 € nur Übernachtung
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:herz: nochmals El Torcal - wie schön
So früh werden wir wir es kaum dahin schaffen, also müssen wir wohl auf den Shuttle zurückgreifen. Eigentlich hatte ich per Roller anreisen wollen, doch hatten wir ja Pech mit dem Feiertagswochenende und keine freien Campingplätze. Hoffentlich klappts beim nächsten Mal besser.
Das Apartment in Ardales gefällt mir.
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So früh werden wir wir es kaum dahin schaffen, also müssen wir wohl auf den Shuttle zurückgreifen. Eigentlich hatte ich per Roller anreisen wollen, doch hatten wir ja Pech mit dem Feiertagswochenende und keine freien Campingplätze. Hoffentlich klappts beim nächsten Mal besser.
Bestimmt klappt es das nächste Mal. Es funktioniert anscheinend gut mit dem Shuttlebus, sagte uns ein Niederländer.
Das Apartment in Ardales gefällt mir.
In dieses Apartment wäre ich am liebsten für längere Zeit eingezogen. Einzig ein Pool fehlt für heiße Tage. Wir hatten allerdings nur optimale Wander-, aber keine Badetemperaturen.
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Hätte ich geahnt, dass Antequera überhaupt kein verschlafener Ort ist, hätte ich keine Halbpension gebucht. So mussten wir bis 20 Uhr warten, bis die Restauranttür geöffnet wurde. Unsere Mägen knurrten schon die Servicekräfte an.
In Antequerra habe ich die bisher stimmungsvollste Semana Santa erlebt - nettes Städtchen aber ich weiß schon warum ich ungern in Hotels gehe und mir lieber ein Apartment/Ferienwohnung nehme - gleiches Geld, weniger Rummel aber dreifach so viel Platz (am Folgetag hattest Du ja ein Apartment - war da in Antequerra nix mehr frei?).
Viele Restaurants machen am Abend erst um 21 Uhr auf. Auch da hilft die Ferienwohnung mit Küche wenn man doch früher schon was zu Beißen will. ;)
El Torcal macht viel Spaß. Hat was von Winnetou-Film-Set.
Eine von unzähligen tollen Felslandschaften in Spanien. :D
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Sehr schön der Torcal Park, steht bei mir auf jeden Fall auf der Liste, sollte es mal mit dem Mietauto in die Gegend gehen.
Und Mittagessen und die Unterkunft waren ebenfalls ein Erfolg, so soll es sein.
Ah, Entschädigung, da hatten wir doch noch darüber "geredet" nach meiner Streikerfahrung im Februar, dann sind Streiks also nicht automatisch ausgeschlossen von der Möglichkeit auf Entschädigung, ein Plus hat ihr euch nach dem ganzen Ärger auch verdient :thumb:.
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am Folgetag hattest Du ja ein Apartment - war da in Antequerra nix mehr frei?
Doch, das hätte uns aber nichts gebracht, da zu weit weg vom nächsten Vorhaben.
Viele Restaurants machen am Abend erst um 21 Uhr auf. Auch da hilft die Ferienwohnung mit Küche wenn man doch früher schon was zu Beißen will. ;)
Schon klar, aber im Urlaub möchte ich ehrlich gesagt nicht auch noch kochen. Sonst ist das kein Urlaub für mich.
El Torcal macht viel Spaß. Hat was von Winnetou-Film-Set.
Ich habe ihn eher mit dem Chiricahua NP verglichen. Irgendwie ist El Torcal wie dessen kleiner Bruder.
Sehr schön der Torcal Park, steht bei mir auf jeden Fall auf der Liste, sollte es mal mit dem Mietauto in die Gegend gehen.
Den Naturpark sollte man wirklich besucht haben. Der ist auch nicht überfüllt.
Ah, Entschädigung, da hatten wir doch noch darüber "geredet" nach meiner Streikerfahrung im Februar, dann sind Streiks also nicht automatisch ausgeschlossen von der Möglichkeit auf Entschädigung, ein Plus hat ihr euch nach dem ganzen Ärger auch verdient :thumb:.
Immerhin versuchte ich über 8 Stunden in der Hotline durchzukommen und wurde dadurch wenigstens finanziell entschädigt.
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17.04.26 – Von Ardales nach Ronda
Highlight: Caminito del Rey :happy2:
Wir haben in dem ruhigen Apartment super geschlafen, doch um 6 Uhr klingelte der Wecker. Das war kein Versehen, sondern gewollt.
So hatten wir noch Zeit zum frühstücken, denn um 7:30 Uhr sollten wir am Parkplatz vom geschlossenen Besucherzentrum sein.
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Das sind von Ardales ca. 20 Minuten kurvenreiche Fahrt.
Wir freuten uns so richtig auf das Königswegle, für das ich uns Monate im Voraus Tickets (https://www.caminitodelrey.info/en/tickets/buy) besorgt hatte. Wie in der Alhambra sind die begehrten Tickets schnell ausverkauft. Ich hatte mich für zwei General Tickets á 10 € entschieden, da wir den Caminito nicht in der Gruppe gehen wollten. Dazu kommt noch die Touristensteuer und 2 € fürs Parken. Beide Tickets kosteten somit 25 € und das ist fast geschenkt für diesen ganz speziellen Wanderweg.
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Der Shuttlebus kostete pro Strecke und Person nochmals 2,50 € extra. Der Caminito ist sozusagen ein 7,7 km langer Einbahnweg, der im Norden beginnt und im Süden endet.
Beim Restaurant El Kiosko hält der Bus. Von hier aus geht es ein Stück die Straße entlang bis zum Tunnel.
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Es sind noch 1,5 km bis zum offiziellen Eingang. Diese Zeit muss man einkalkulieren, um pünktlich am Start zu sein. Die anderen Businsassen zogen an uns vorbei.
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Ich hatte allerdings Schmerzen und lahmte an dem Morgen ganz gewaltig. Wo wir bei anstrengend, dem zweiten Stichwort des Prologes, wären. Der Tag in Granada und die Wanderungen im El Torcal hatten meine Ischialgie verstärkt. Immer wieder musste ich stehen bleiben und Dehnübungen machen.
Obwohl die anderen Wanderer Gas gegeben hatten, waren sie nicht weiter. Ohne Helm keine Wanderung und das Tor wird erst um 8:50 Uhr geöffnet.
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Der mittlerweile gebändigte Fluss Guadalhorce formte einst die Schlucht.
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Der erste Abschnitt mit neuen Stegen führt durch den Cañón de Gaitanejo.
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Auf den Stegen lässt es sich bei Trockenheit gut gehen. Bei Nässe sind sie allerdings rutschig.
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Zwischendurch eine stillgelegte Brücke.
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Dann kommt ein Abschnitt durch bewaldetes Gebiet, dem Valle del Hoyo.
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Es folgt der dritte und spektakulärste Abschnitt in der Gaitanes-Schlucht. Hier verläuft der Weg in 100 m Höhe entlang der Steilwand.
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Hier sieht man deutlich, warum der alte Weg Selbstmord bedeutete.
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Unterhalb verläuft der Fluss und gegenüber die Bahnlinie.
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In dieser Brücke am Ende der Schlucht verläuft ein altes Wasserrohr. Der Caminito war früher kein Wanderweg, sondern wurde zwecks Erreichbarkeit und Wartung der Wasserläufe errichtet.
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Gleich daneben verläuft eine kurze Hängebrücke, die sogar ich gehen konnte. Wie bereits erwähnt, handelt es sich um einen Einbahnweg.
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Der letzte Abschnitt in luftiger Höhe.
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Eine neue, weitere Hängebrücke zwecks Abkürzung stand kurz vor der Fertigstellung.
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Bis es so weit ist oder wenn man nicht darüber gehen kann, bleibt nur der längere, stufenreiche Weg entlang der Felswand.
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Der restliche gemütliche Weg zieht sich noch etwas bis zum Ausgang in El Chorro. Dort gibt man die Helme ab und wahrscheinlich sucht jeder Wanderer sofort ein WC auf, da es innerhalb des Caminitos keines gibt. Ein paar Kioske gibt es am Ziel auch. Zum Shuttlebus sind es weitere 500 m. Auch der kostete wieder 2,50 € pro Person und brachte uns zum Parkplatz beim Besucherzentrum. Um 11:30 Uhr waren wir wieder beim Auto.
Der Caminito del Rey ist ein toller Wanderweg ohne große Steigung. Wegen der Schmerzen war er für mich anstrengend, aber ich möchte keinen Meter davon missen. Ein richtiger Nervenkitzel ist es nur für Leute mit extremer Höhenangst. Die sollten den Weg meiden.
Auf dem Weg nach Ronda hatten wir Hunger. Ein einziges Restaurant lag auf dem Weg, doch Mittagessen gibt es erst ab 13 Uhr. Ein paar Ortschaften weiter hielten wir an einem Restaurant und hatten Glück. Der etwas überdrehte Kellner dröhnte uns in Spanisch zu. Obwohl ein Freitag, war der Fisch aus. Er überredete uns zu gegrillter Hühnerbrust, Pommes und Salat. Vorab gab es grüne Oliven aufs Haus. Ein dicker Eiswürfel schwamm im Glas. Heiko kippte den gleich ins Grün, doch ich dachte nicht so weit.
In Ronda angekommen kreisten wir bestimmt zwanzigmal um das Apartmenthaus. Es war kein einziger Parkplatz frei und sobald einer frei wurde, war jemand schneller. Es blieb uns nichts anderes übrig, als einen Kilometer außerhalb zu parken. Dann liefen wir zum Apartment. Unterwegs ging es mir gar nicht gut. Es rumorte im Gedärm und ich hatte Schweißausbrüche. Die Zugangsdaten zum Apartment hatten wir und bis in den 3. Stock schaffte ich es gerade noch. Dort verweilte ich erst einmal lange Zeit auf dem Lokus ;D. Schuld konnte nur der Eiswürfel gewesen sein, denn Heiko hatte keine Probleme.
Heiko ging zum Auto zurück und versuchte erneut sein Glück, doch an dem Nachmittag war Ronda übervoll. Der Vermieter hat eine Vereinbarung mit einem Parkhaus. Wenn man seine Reservierung vorzeigt, dann beträgt die Parkgebühr nur 12 € für 24 Stunden. Er stellte dort das Auto ab und schleppte das Gepäck auf zweimal die Straße entlang und dann in den dritten Stock. Das war für ihn anstrengender als der Caminito am Vormittag. Ich konnte leider nicht behilflich sein :-[.
Das geräumige Apartment mit zwei Schlafzimmer befindet sich in der Altstadt von Ronda in einem komplett modernisierten Altbau. Die Einrichtung entsprach einer Ausstellung im schwedischen Möbelhaus.
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Auf den ersten Blick war das ein tolles Apartment und durch den Innenhof ruhig gelegen. Allerdings sollte man dort nur mit leichtem Gepäck aufschlagen und die Feuchtigkeit sorgt für einen enormen Schimmelwuchs in der Dusche. Für eine Nacht war es ok.
Meinerseits ziemlich erleichtert, machten wir uns am späten Nachmittag auf den Weg in die Innenstadt. Nicht weit vom Apartment befindet sich die Kirche de la Merced mit der unversehrten Hand der Heiligen Teresa.
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Als nächstes standen wir vor der ehemaligen Stierkampfarena. Die war uns den Eintritt von 8 €/Person jedoch nicht wert.
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Alle zieht es natürlich zur neuen Brücke, dem Wahrzeichen Rondas.
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Uns gefiel allerdings die Schlucht El Tajo viel besser, die wie der Caminito auf Stegen und mit Helm begehbar ist.
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Leider war an dem Tag zu wenig Zeit dafür und zudem hatte ich keine Kraft mehr. Die Rückenschmerzen plus Montezumas Rache knockten mich aus.
Wir setzten unseren Rundgang durchs mittlerweile nicht mehr ganz so volle Ronda fort. Ronda ist eine schöne, allerdings von Touristen überschwemmte Stadt.
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Auf dem Rückweg zum Apartment holten wir uns zwei Brötchen und belegten uns diese. Meinem Verdauungstrakt wollte ich an dem Abend keinen weiteren Restaurantbesuch zumuten.
Übernachtung: XII Apartamentos Morales & Arnal (https://www.booking.com/hotel/es/xii-apartamentos-morales-amp-arnal.de.html?aid=356980&label=gog235jc-10CAsoRkIhaWktYXBhcnRhbWVudG9zLW1vcmFsZXMtYW1wLWFybmFsSAdYA2g7iAEBmAEzuAEXyAEP2AED6AEB-AEBiAIBqAIBuAKBj9fTBsACAdICJDFjNDE1YmQwLTMyZGMtNDVjOC1hMDBlLTc3NjA1MjY0MDUxM9gCAeACAQ&sid=a2c26146c9124738c7a567ace854e291&checkin=2026-08-07&checkout=2026-08-08&dest_id=12355501&dest_type=hotel&dist=0&group_adults=2&group_children=0&hapos=1&hpos=1&no_rooms=1&req_adults=2&req_children=0&room1=A%2CA&sb_price_type=total&soh=1&sr_order=popularity&srepoch=1786103841&srpvid=6846540e85070897&type=total&ucfs=1&#no_availability_msg) in Ronda - 84 € € nur Übernachtung
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:herz: Caminito del Rey - wie schön
Sieht dann doch nicht ganz so arg aus, wie ich befürchtet habe (von den Hängebrücken mal abgesehen ;) ) Respekt, dass du den trotz der Beschwerden gegangen bist. Alles in allem ist der ja dann doch keine kurze Strecke.
Ein weiteres Ziel, das wir unbedingt noch nachholen müssen (ehe die Zipperlein noch arger werden ::) )
Habt ihr unterwegs zufällig den Campingplatz dort gesehen?
So ein Pech, dass bei dir dann Montezuma (oder wer auch immer) zugeschlagen hat :knuddel: Und damit leider für El Tajo die Kraft nicht gereicht hat. Konntet ihr sehen, ob mittlerweile die ganze Schlucht begehbar ist? Leider ist es selten ruhig in Ronda, am ehesten früh abends, wenn alle Kreuzfahrer wieder auf ihren Schiffen sind.
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Gerade in Andalusien ist es mir auch schon zweimal passiert, dass es große Parkprobleme gab und ich das Gepäck zu Fuß transportiert habe.
Die alten Städtchen sind nicht für Autos und modernen Tourismus gemacht.
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Sehr beeindruckend der Caminito del Rey, durch euren frühen Start war es dann auch noch ganz erträglich von der Anzahl der Wanderer, nach deinen Fotos zu urteilen?
Sehr blöd mit deinen Rückenschmerzen, es kommt doch wirklich ständig etwas neues dazu, wenn man älter wird :(.
Da hattet ihr Glück ein Restaurant zu finden, das ein Mittagessen zu "normalen" Zeiten anbietet und dann ist irgendetwas mit dem Essen bzw. Eiswürfel nicht in Ordnung. Wie gut, dass es dir am Nachmittag wieder besser ging und du noch was von Ronda hattest.
Das Apartment gefällt mir wieder gut.
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Hallo Susan
:herz: Caminito del Rey - wie schön
Sieht dann doch nicht ganz so arg aus, wie ich befürchtet habe (von den Hängebrücken mal abgesehen ;) )
der neue Caminito ist gut zu gehen. Die kleine Hängebrücke schwankt eigentlich nicht, wenn man langsam drüber geht. Da steht ein Aufpasser und lässt max. 10 Leute auf die Brücke.
Wie sehr die neue Brücke schwankt, weiß ich nicht. Ich kann es mir aufgrund der Länge aber vorstellen, dass sie schwankt und schaukelt.
Respekt, dass du den trotz der Beschwerden gegangen bist. Alles in allem ist der ja dann doch keine kurze Strecke.
Ein weiteres Ziel, das wir unbedingt noch nachholen müssen (ehe die Zipperlein noch arger werden ::) )
Genau das ist der Grund, weshalb wir den Caminito unbedingt gehen wollten. Die Nervenschmerzen waren schon heftig und dazu sackte mir immer das linke Bein weg. Die Beschwerden nahmen in den letzten Wochen weiter zu. Laut MRT ist es kein Ischias, sondern es handelt sich um eine Neuroforamenstenose der LWS.
Habt ihr unterwegs zufällig den Campingplatz dort gesehen?
Da hatte ich keine Acht darauf. Die Gegend ist ziemlich bewaldet und die Straße schlängelt sich entlang eines langen Sees. Wo genau die Campingplätze sind, kann ich dir nicht sagen.
So ein Pech, dass bei dir dann Montezuma (oder wer auch immer) zugeschlagen hat :knuddel: Und damit leider für El Tajo die Kraft nicht gereicht hat.
Das war sehr schade, aber an dem Tag schon vom Rücken her nicht mehr durchführbar.
Konntet ihr sehen, ob mittlerweile die ganze Schlucht begehbar ist?
Anscheinend schon, denn man sah von oben die Leute mit Helm. Tickets gibt's übrigens hier (https://turismoderonda.es/de/ronda/experiencias_actividades/experiencias_y_actividades_/desfiladero_del_tajo).
Leider ist es selten ruhig in Ronda, am ehesten früh abends, wenn alle Kreuzfahrer wieder auf ihren Schiffen sind.
Am frühen Abend kehrte tatsächlich Ruhe ein.
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Gerade in Andalusien ist es mir auch schon zweimal passiert, dass es große Parkprobleme gab und ich das Gepäck zu Fuß transportiert habe.
Die alten Städtchen sind nicht für Autos und modernen Tourismus gemacht.
Ja, das stimmt. Früher fuhren da Ochsenkarren durch. Wobei die Straßen in Ronda nicht mal so schmal waren. Aber halt wenig Parkplätze bei zu vielen Besuchern.
In Granada hatte ich bewusst eine Unterkunft in der Altstadt vermieden, doch in dem beschaulichen Ronda war außerhalb nichts zu bekommen.
Sehr beeindruckend der Caminito del Rey, durch euren frühen Start war es dann auch noch ganz erträglich von der Anzahl der Wanderer, nach deinen Fotos zu urteilen?
Die Anzahl der Wanderer pro Zeitfenster ist immer gleich. Es verlief sich bei uns aber recht schnell, weil viele anfangs Selfies machten. Da wir in der ersten Besuchergruppe waren, war kaum jemand vor uns. Später überholten uns nur sportliche junge Leute.
Sehr blöd mit deinen Rückenschmerzen, es kommt doch wirklich ständig etwas neues dazu, wenn man älter wird :(.
So ist es.
Da hattet ihr Glück ein Restaurant zu finden, das ein Mittagessen zu "normalen" Zeiten anbietet und dann ist irgendetwas mit dem Essen bzw. Eiswürfel nicht in Ordnung. Wie gut, dass es dir am Nachmittag wieder besser ging und du noch was von Ronda hattest.
Es kann eigentlich nur der Eiswürfel gewesen sein oder die Oliven. Beides hatte Heiko nicht.
Da in Ronda teils dichtes Gedränge herrschte, war es sogar gut, dass ich nicht schneller gehen konnte :zwinker:.
Das Apartment gefällt mir wieder gut.
Das Apartment war echt top zu dem Preis. Die Lage war einerseits hervorragend, da das Gebäude fast zentral ist. Stylisch modernisiert und sauber war es zudem. Es gibt auch eine Klimaanlage, doch die brauchten wir im Frühjahr nicht. Negativ war einzig der starke Schimmelbefall in der Dusche. Wahrscheinlich lüftet da nach dem Duschen keiner bzw. auch nicht zwischendurch, wenn es nicht vermietet ist. Falls man ein Apartment dieses Vermieters wählt, sollte man auf jeden Fall schauen, in welchem Stockwerk es sich befindet. Schon wegen dem Gepäck oder wenn man schlecht zu Fuß ist. Ich wollte am Vorabend eigentlich ein paar Klamotten in eine Reisetasche packen, damit wir die Koffer im Auto lassen können. Doch Heiko ging davon aus, dass es vor dem Eingang einen Be- und Entladeparkplatz gibt. Das zwar schon, doch der war auch belegt.
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Ein richtiger Nervenkitzel ist es nur für Leute mit extremer Höhenangst.
Oder fantasievollem Kopfkino :o Also ich glaube, ich wäre eher über die Hängebrücke gegangen als über diesen Holzpfad an den Steilwänden. Ich würde mich das nicht trauen, deshalb danke fürs Zeigen. (Ich hätte da quasi auf andere Weise die Hosen voll) Tolle Schlucht!
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Oder fantasievollem Kopfkino :o Also ich glaube, ich wäre eher über die Hängebrücke gegangen als über diesen Holzpfad an den Steilwänden.
Die Hängebrücke war noch nicht in Betrieb. Ausprobiert hätte ich sie wahrscheinlich schon.
Ich würde mich das nicht trauen, deshalb danke fürs Zeigen. (Ich hätte da quasi auf andere Weise die Hosen voll) Tolle Schlucht!
Die Hosen hatte ich glücklicherweise auch in Ronda nicht voll. Es hat gerade noch so gereicht ;D.
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18.04.26 – Von Ronda nach Algeciras
Highlights: Schlumpfhausen und das Elfendorf
Wir schliefen recht gut in dem ruhigen Apartment und das Frühstück bereiteten wir uns selbst zu. Nachdem das Geschirr gespült und verstaut war, brachten wir die Koffer nach unten vor die Haustüre. Heiko holte das Auto vom Parkhaus und ich bewachte so lange das Gepäck.
Wir hatten erst überlegt, ob wir den Schluchtenweg in Ronda gehen sollten, doch das wäre schon wegen dem Gepäck zu umständlich gewesen. Zudem waren wir vor deren Öffnungszeiten wieder on the road.
Auf dem Weg zur Küste machten wir einen Abstecher. Weiße Dörfer gibt es schließlich einige in Andalusien.
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Wir erreichten nach einer kurvenreichen Fahrt
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das einzige blaue Dorf.
Juzcar wird auch das Schlumpfdorf genannt.
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Júzcar ist kein Dorf mit langer Historie, dennoch hat es eine weltweit einzigartige Geschichte, die im Jahr 2011 begann. Damals diente der andalusische Ort als Kulisse für den Animationsfilm Die Schlümpfe.
Zu diesem Zweck kreierte die amerikanische Filmcrew mit rund 9000 Liter blauer Farbe ein authentisches Dorf für die Schlümpfe. Die Einwohner erhielten fürs Anstreichen ihrer Häuser die Farbe und eine Entschädigung.
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Der Hype ist vorüber und der 200-Seelen-Ort mittlerweile ziemlich verschlafen, aber es ist mal etwas anderes und durchaus nett anzuschauen.
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Mit dem Ohrwurm von Vader Abraham
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fuhren wir die Strecke zurück, als mir ein Schild ins Auge fiel. Ein paar weitere Kilometer kurvenreicher Strecke führten uns zum märchenhaften Dorf der Trolle und Elfen.
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Die Ortsdurchfahrt ist gesperrt. Man parkt unterhalb des Dorfes Parauta an einem großen Sportgelände. Die Parkgebühr sollte 2 € betragen und es waren jede Menge Parkplätze frei. Eine junge Frau eilte herbei und plapperte uns in Spanisch voll. Mein rudimentäres Spanisch reichte jedoch nicht aus. Ich dachte zuerst, sie will die 2 € kassieren. Mittels dem Google-Übersetzer teilte sie uns aber mit, dass der Weg in den angrenzenden Naturpark mit den alten Olivenbäumen aufgrund der starken Regenfälle in den letzten Wochen, auf eigene Gefahr zu begehen wäre. Wir waren aber nur an dem zauberhaften Dorf interessiert.
An den Hauswänden hängen bunte Stühle und Pflanztöpfe.
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Wir erkundeten jede Gasse und waren über eine Stunde in dem reizenden, weißen Dorf unterwegs. Das war ein Zufallsfund und ein toller Abstecher, bevor wir uns auf den Weg zur Costa del Sol machten.
Das war an dem Tag unsere längste Strecke. Zuerst sehr kurvenreich bis an die Küste und dann zog es sich, weil wir die mautpflichtige Autobahn vermieden. Als wir sahen, wie stark die ganze Costa del Sol bis in die Berge verbaut ist, war uns schnell klar, dass wir unseren Lebensabend keinesfalls in solch einem legebatterieähnlichen Apartment verbringen werden.
Gegen 13:30 Uhr erreichten wir Algeciras und hatten Hunger. Das indische Restaurant Korma hatte nicht nur gute Bewertungen, sondern auch offen. Nach einem sehr leckeren Essen fuhren wir zum AC Hotel weiter. Wir konnten in dem Businesshotel gleich einchecken.
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Das erste Zimmer sagte uns von der Lage her an der vielbefahrenen Hafenstraße nicht zu, doch das zweite war sehr ruhig gelegen.
Wir fuhren an dem Tag noch bis Tarifa weiter. Tarifa, am östlichen Ende der Costa de la Luz in der andalusischen Provinz Cádiz gelegen, ist der südlichste Ort des europäischen Festlands. Dort blies der Wind aber nur zur Freude der Kite-Surfer sehr stark.
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Parkplätze sind in dem Ort rar und direkt am Strand beim Castle standen zwei obdachlose Einweiser, die freiwerdende Parkplätze für 10 € anboten. Wir ergatterten den letzten Parkplatz, doch wegen einer halben Stunde waren wir (ohnehin) nicht bereit, das Geld zu bezahlen. Keine Ahnung, warum die zwei Obdachlosen geduldet werden und die Polizei nicht eingreift. Wir drückten einem der beiden einen Euro in die Hand. Wahrscheinlich geschieht das selten, denn er zeigte seinem Kumpel freudestrahlend seine Ausbeute.
Zur Isla de Palomas sind wir nicht rüber. Die Böen waren zu heftig.
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Das Castle of Santa Catalina mit seinen Bunkern liegt an einer strategisch günstigen Lage.
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Der Wind war zu stark und wir schon sandgestrahlt. Schade, denn wir wären gerne noch eine Weile in Tarifa geblieben.
Auf dem Rückweg machten wir kurz bei Lidl Halt und holten uns etwas für die Brotzeit.
Einen kurzen Stopp machten wir noch an einem Aussichtspunkt mit Blick auf die Küste von Marokko. Die Gegend war aufgrund der starken Regenfälle Anfang April sehr grün.
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Abends spazierten wir zu einer Luxus-Mall gegenüber vom Hafen. Wir schlenderten nur kurz durch die hochpreisigen Läden und gingen zum Hotel zurück.
Und wieder ging ein erlebnisreicher Tag zu Ende.
Übernachtung: AC Hotel by Marriott (https://www.marriott.com/en-us/hotels/aeial-ac-hotel-algeciras/overview/?scid=f2ae0541-1279-4f24-b197-a979c79310b0), Algeciras - 214,50 € für zwei Nächte inkl. Frühstück
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Schlumpf Dorf und Elfen Dorf ;D - mal was anderes, würden mir beide auch gefallen.
Blöd mit dem starken Wind in Tarifa, der kann einem den Spaß schon verderben, aber ein bisschen was konntet ihr ja anschauen.
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Tarifa ist nicht umsonst Surfer-Mekka. Das "Sandstrahlen" dort durften wir auch schon mal erleben, seither haben wir den Ort immer umfahren 8)
Schlumpfhausen und das Elfendorf sind eine schöne Abwechslung zu den üblichen weißen Dörfern. Kommen gleich mal auf die Merkliste.
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Blöd mit dem starken Wind in Tarifa, der kann einem den Spaß schon verderben, aber ein bisschen was konntet ihr ja anschauen.
Zur Isla wären wir gerne rüber, doch bei diesen heftigen Böen machte das keinen Sinn.
Schlumpfhausen und das Elfendorf sind eine schöne Abwechslung zu den üblichen weißen Dörfern. Kommen gleich mal auf die Merkliste.
Außer uns waren nur noch zwei Canyoneerer im Schlumpfdorf. In der Nähe ist eine technisch anspruchsvolle Schlucht. In Paruta waren nur ein paar Camper beim Parkplatz, ansonsten waren wir die einzigen Touris im Dorf. Beide Dörfer finden sich vermutlich in keinem Reiseführer.
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Liebe Ilona,
sehr verspätet steige ich auch noch zu, ich kriege in letzter Zeit einfach nichts auf die Reihe...
Frusthansa kenne ich, hatten wir beim Rückflug...Senatorstatus ist natürlich angenehm, haben wir leider nicht.
Nasridenpalast in zwei Stunden ist wirklich rekordverdächtig, müßtest du mal eine chinesische Reisegruppe fragen wie lange die bleiben ;D
Aber wenn ich sehe dass ihr dafür die Zeit in El Torcal verbracht habe kann ich es verstehen. Von dem Gebiet habe ich noch nie gehört, das haben wir bei der Planung für unseren Andalusienurlaub wohl übersehen- schade. Vielleicht komme ich da auch mal hin.
In Ronda hat es uns super gefallen, den Caminito del Rey haben wir entweder nicht gekannt oder weggelassen, mit meiner Höhenangst wäre das kein Spaß gewesen, aber auf den Fotos schaut es wirklich spektakulär aus. Ich weiß auch noch dass wir in der Schlucht unterhalb der Brücke in Ronda waren, aber an Details kann ich mich gar nicht mehr erinnern. Probleme mit dem Rücken sind ärgerlich, ich kann es dir nachfühlen, das ging mir im Urlaub ähnlich. Es ist besonders blöd wenn es im Urlaub schlimmer ist als zuhause. Und dann auch noch Montezumas Rache :knuddel:
Das Schlumpfdorf ist auch neu für mich, wie witzig ^-^ Und Biene Maya und Willie sind auch da, das hätte mir auch gefallen! Das Elfendorf ist auch lustig, ich finde es immer schön wenn man im Urlaub auch was unerwartetes erlebt!
In Algeciras und Tarifa waren wir wohl nicht, das sagt mir jedenfalls nichts.
Wenn ich eure Fotos so anschaue sieht das Frühstücksbuffet eher noch besser aus als in den meisten Hotels in Nordspanien die wir hatten. Das ungewollte upgrade auf ein größeres Auto (und die damit verbundenen Rangierprobleme auf engen Parkplätzen) hatten wir auch, aber die Nordspanier sind was Hunde angeht sehr sauber, die liefen alle mit Hundekottüten rum, da gab es nirgendwo ein Problem.
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Liebe Paula,
Liebe Ilona,
sehr verspätet steige ich auch noch zu, ich kriege in letzter Zeit einfach nichts auf die Reihe...
besser spät, als nie. Schön, dass du mitkommst :adieu:.
Nasridenpalast in zwei Stunden ist wirklich rekordverdächtig, müßtest du mal eine chinesische Reisegruppe fragen wie lange die bleiben ;D
Im nächsten Leben lerne ich Chinesisch :zwinker: und frage bzw. bewerbe mich als Reiseführerin ;D.
Für mich war die Alhambra nur ein "sollte man mal gesehen haben". Ich hab's nicht mit so alten Gemäuern, wobei mich die filigranen Ornamente schon begeisterten.
Aber wenn ich sehe dass ihr dafür die Zeit in El Torcal verbracht habe kann ich es verstehen. Von dem Gebiet habe ich noch nie gehört, das haben wir bei der Planung für unseren Andalusienurlaub wohl übersehen- schade. Vielleicht komme ich da auch mal hin.
Ich hatte zuvor auch noch nie von dem Naturpark gehört. Eigentlich bin ich nur darauf gestoßen, weil ich mir auf G.Maps anschaute, was so alles aufm Weg liegt.
den Caminito del Rey haben wir entweder nicht gekannt oder weggelassen, mit meiner Höhenangst wäre das kein Spaß gewesen, aber auf den Fotos schaut es wirklich spektakulär aus.
Oh, ich dachte den Caminito, als ehemals gefährlichster Wanderweg der Welt, kennt jeder. 2015 wurde er für die Öffentlichkeit gesichert eröffnet.
Probleme mit dem Rücken sind ärgerlich, ich kann es dir nachfühlen, das ging mir im Urlaub ähnlich. Es ist besonders blöd wenn es im Urlaub schlimmer ist als zuhause. Und dann auch noch Montezumas Rache :knuddel:
Da kamen Pest und Cholera zusammen ;D. Zu Hause ist der Rücken auch schlimm, aber da mache ich keine Gewaltmärsche.
Wenn ich eure Fotos so anschaue sieht das Frühstücksbuffet eher noch besser aus als in den meisten Hotels in Nordspanien die wir hatten.
Frühstück scheint den Spaniern (Festland) unwichtig zu sein. Es war in keinem Hotel besonders. Essensmäßig haben die Kanaren mehr drauf.
aber die Nordspanier sind was Hunde angeht sehr sauber, die liefen alle mit Hundekottüten rum, da gab es nirgendwo ein Problem.
Sehr vorbildlich. Kotbeutel sah man in Andalusien keine. Die ließen die Hunde einfach ihr Geschäft machen und gingen weiter :kotz:.
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19.04.26 –Algeciras <=> Gibraltar
Highlight: The Rock
Ausschlafen war auch an dem Tag nicht geplant, denn der frühe Vogel fängt den Wurm oder so. Das Frühstück war ok, jedoch für ein Marriott-Hotel nicht überragend.
Nach 20 km und 30 Minuten Fahrt erreichten wir das Telpark Parkhaus in La Línea de la Concepción in der Nähe der Grenze zu Gibraltar. Dort stellten wir den Ebro unter und machten uns auf den kurzen Fußweg (ca. 500 m – 6 Minuten) zum Grenzübergang.
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Die Einreise war unkompliziert. Die Beamten schauten nur kurz auf den Pass bzw. Ausweis und schon waren wir im britischen Überseegebiet an der Südspitze der Iberischen Halbinsel, das geographisch eine Enklave innerhalb Spaniens ist.
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Neben diesem Schild war ein kurzer Hinweis, dass die Seilbahn außer Betrieb ist.
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Na toll, denn bereits beim Überqueren der Runway
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lahmte ich ganz gewaltig. Mein Ischias feuerte blitzartige Schmerzen ins linke Bein. Mir war aber beim Blick auf The Rock
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noch nicht bewusst, dass wir den zu Fuß erklimmen würden.
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Die Stadt war so früh am Morgen noch ausgestorben, das änderte sich im Laufe des Tages jedoch.
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Mein Rücken jaulte trotz Schmerzmittel, als er den Anfang der unzähligen Treppen zum Moorish Castle sah.
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Immer wieder blieb ich stehen und machte Dehnübungen, die mir mein Physio mit auf den Weg gegeben hatte. Meine Güte war der Aufstieg schmerzhaft. Schließlich hatte ich mich die Tage zuvor keinesfalls schonen können. Doch mein Wille war stärker als die Schmerzen :evil:.
Beim Moorish Castle (das wegen Renovierungsarbeiten geschlossen war) befindet sich der Ticketschalter für das Naturschutzgebiet und £ 25 pro Person wurden fällig. Der Preis beinhaltet alle Sehenswürdigkeiten und die erste folgte gleich.
Vor dem Eingang saßen die ersten Berberaffen.
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Die Tunnelanlage und Geschützstellungen aus dem Zweiten Weltkrieg wurden zu einem riesigen Museum umfunktioniert und müssen mit Helm betreten werden.
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The Rock ist eine mächtige Klippe. Er besteht überwiegend aus Kalkstein, zeigt aber auch Einlagerungen aus Karbonat. Diese Voraussetzungen waren ideal für den Tunnelbau und dieser begann vor über 200 Jahren durch die britische Armee.
Im Laufe der Zeit sind etwa 55 Kilometer Tunnel entstanden und der Fels ist durchlöchert. Wenn man bedenkt, dass nur 6,7 km² Fläche dafür existiert, muss das entstandene Tunnelsystem sehr verzweigt und in unterschiedlichen Höhen angelegt worden sein. Zum Vergleich dazu ist das Straßennetz von Gibraltar nur etwa halb so lang wie das Tunnelsystem.
Die Geschichte der Tunnel beginnt Ende des 18.Jahrhunderts und noch bis 1968 entstanden ständig neue Gänge. Viele Bereiche sind bis heute gesperrt, aber Besuchern ist es möglich, zwei sehr unterschiedliche zu besichtigen: Zum einen diese World War II Tunnels und dann noch die Great Siege Tunnels.
Zwischendurch gibt es große Belüftungsöffnungen im Felsen, die eine gute Sicht auf die Runway bieten. In den Morgenstunden sorgte EasyJet für einen regen Flugverkehr.
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Hier sieht man den kleinen Airport und den North Front Friedhof mit über 750 Kriegsgräbern aus beiden Weltkriegen.
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...
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Unser nächstes Ziel waren die Great Siege Tunnels (https://www.visitgibraltar.gi/de/sehenswertes-und-aktivitaten/die-tunnel-der-grossen-belagerung) am Upper Rock. Das Tunnellabyrinth ist das eindrucksvollste von Menschen erdachte Verteidigungssystem.
In den schmalen Röhren stauten sich die britischen Reisegruppen und lauschten gespannt ihren an Dramatik nicht zu überbietenden Führern. Wir gingen bis zur hinteren Verteidigungsöffnung weiter. Diesen weiten Weg mit Gefälle gingen die betagten Ladies und Gentlemen nicht.
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Von den Tunnels war es ein weiter Weg zur Chinesischen Mauer Charles V Wall, einer schier unendlich langen, schmalen und steilen Treppe.
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Die schmale Treppe teilt man sich mit den Affen und Schilder warnen davor, dass die aggressiv sein können.
Der Affe spürte wahrscheinlich meine Angst und ging neben mir auf der Mauer. Manchmal sprang er vor mir auf die Treppe und fauchte. Ganz ehrlich, zum Knuddeln war der nicht.
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/C5VTpSKh/Collage-alter-Affe.jpg)
Ich redete immer wieder beruhigend (also um mich zu beruhigen :totlach:) auf ihn ein. Bestechungsbananen hatten wir keine im Rucksack, denn die Affen soll man nicht füttern. Der alte Knabe hatte eine große, offene Geschwulst am Bobbes und als er mich wieder anfauchte sah ich, dass er keine Zähne mehr hatte. Da tat er mir richtig leid.
Der Hindernislauf auf der langen Treppe war aber noch nicht vorüber. Die Affen schliefen auf der Treppe oder lausten sich. Platz machten die jedenfalls nicht. Ein übermütiges Baby turnte am Geländer herum.
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Außer Puste und endlich oben angekommen, erwartete uns ein besonders gechillter Affe.
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Hier befindet sich auch die Wasser- und Futterstelle und deshalb halten sich die meisten Affen dort auf.
So lange die Seilbahn außer Betrieb ist (sie wird komplett erneuert), machen die Touranbieter das Geschäft ihres Lebens. Da die Kleinbusse in den engen Einbahnstraßen die meiste Zeit im Stau stehen und nicht alles angefahren werden kann, hatten wir uns schon im Vorfeld dagegen entschieden.
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Vor dem Skywalk war viel los. Der Glasbalkon bietet in alle Richtungen Ausblicke.
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Zudem gefiel uns bei diesen Touren nicht, dass die Berberaffen durch Futter angelockt werden und sich regelrecht auf die Kleinbusse stürzen. Sie springen zur Belustigung der Touristen teilweise ins Wageninnere. No way!
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Von nun an führt die Strecke abwärts und unser nächstes Ziel war die St. Michael’s Cave.
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Die natürliche Tropfsteinhöhle ist in 300 m Höhe. In der Mitte befindet sich ein Konzertsaal
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und die beeindruckenden Tropfsteine werden alle 7 Minuten in einer kurzen Licht- und Tonshow illuminiert.
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Nach dem Erzengel Michael (rechts im Bild) ist die Höhle benannt.
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In dem angrenzenden Pub stärkten wir uns kurz mit zwei Empanadas.
Im Souvenirshop davor gibt es Eiscreme zu kaufen. Keine Ahnung, welcher Hornochse wer dem Affen ein Eis spendiert hat. Da kann man nur den Kopf schütteln.
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Ein kurzer Abstecher führte uns zur schwankenden Windsor Hängebrücke.
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Von der Seilbahn stehen nur noch die Stützen. Bis Ende 2027 soll die neue Bahn fertiggestellt sein.
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Am Apes Den war nur die eine Mutter mit ihrem Baby.
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Devil’s Gap Battery ist die letzte Sehenswürdigkeit in Richtung Tal.
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Gut, dass uns keine Schlangen begegnet sind und schnell waren wir ohnehin nicht unterwegs.
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Zurück in der Stadt, steuerten wir das erste Restaurant auf dem Weg an. Das indische Restaurant Neha war ein absoluter Glücksgriff.
Kurz nachdem wir die Grenze passierten, wurde der Durchgang gesperrt, weil sich eine Maschine der British Airways auf den Rückflug machte.
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Zurück im Parkhaus wurden 22,05 € für 7 Stunden und 17 Minuten fällig.
Mit den ganzen Schlenkern und den Strecken innerhalb der Tunnels, kamen 16,6 km zu Fuß zusammen. Von den unzähligen Treppenstufen abgesehen, ging es teilweise ganz schön bergauf. Das Ganze mit meinem Ischias. Ihr könnt euch vorstellen, wie platt ich an dem Abend war.
Aufgrund des späten Mittagessens hatten wir abends keinen Hunger und setzten auch keinen Fuß mehr vor die Hoteltür. Das war ein toller, aber auch anstrengender und für mich leider schmerzhafter Tag, den wir keinesfalls missen möchten.
Übernachtung: AC Hotel by Marriott, Algeciras - 214,50 € für zwei Nächte inkl. Frühstück
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Hallo Ilona,
Ich glaube wir haben unseren Andalusienurlaub damals schlecht vorbereitet, denn wir waren in Gibraltar oben auf dem Felsen, aber von Tunnels die man besichtigen kann oder Tropfsteinhöhlen höre ich zum ersten Mal ???
Wir sind damals mit der Seilbahn hochgefahren und haben die schöne Aussicht bewundert und die frechen Affen, die andern Touristen das Essen und Sonnenbrillen geklaut haben, einer ist sogar in den Andenkenshop der Seilbahn gehüpft und hat sich dort eine Schachtel Süßigkeiten gemopst. Kann also gut sein dass der Affe auf dem Bild das Eis nicht von einem Menschen bekommen hat, sondern sich das selbst organisiert hat!
So viel Kilometer mit Rückenschmerzen, nein das ist kein Spaß. Ich hatte auch solche Tage, habe dann aber Voltaren eingeworfen, dann ging es meist. Wir werden leider alle älter und da wird man meist nicht gesünder :( ich hoffe es geht dir wieder besser.
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Ich glaube wir haben unseren Andalusienurlaub damals schlecht vorbereitet, denn wir waren in Gibraltar oben auf dem Felsen, aber von Tunnels die man besichtigen kann oder Tropfsteinhöhlen höre ich zum ersten Mal ???
Ich weiß jetzt nicht, wann damals bei euch war. Vielleicht waren die Tunnels noch nicht freigegeben und die Tropfsteinhöhle noch keine Attraktion.
Wir sind damals mit der Seilbahn hochgefahren und haben die schöne Aussicht bewundert und die frechen Affen, die andern Touristen das Essen und Sonnenbrillen geklaut haben, einer ist sogar in den Andenkenshop der Seilbahn gehüpft und hat sich dort eine Schachtel Süßigkeiten gemopst. Kann also gut sein dass der Affe auf dem Bild das Eis nicht von einem Menschen bekommen hat, sondern sich das selbst organisiert hat!
Das glaube ich weniger, denn die Kühltruhe war verschlossen, als wir daran vorbeigingen. Ich tippe auf einen Tourbusfahrer, der sich köstlich darüber amüsierte. Die locken die Affen unterwegs mit Keksen an.
So viel Kilometer mit Rückenschmerzen, nein das ist kein Spaß. Ich hatte auch solche Tage, habe dann aber Voltaren eingeworfen, dann ging es meist. Wir werden leider alle älter und da wird man meist nicht gesünder :( ich hoffe es geht dir wieder besser.
Es ist nur bedingt besser, da es sich um eine Verengung vom Spinalkanal der LWS handelt. Man kann die Schmerzen nur durch Physio lindern und die Muskulatur aufbauen. Ansonsten Infiltrationen oder eine OP, die meistens nicht viel bringt. Schmerzmittel vermeide ich, so lange es einigermaßen auszuhalten ist.
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An Gibraltar ist irgendwie alles beeindruckend, dass es eigentlich in Spanien liegt (das Eta oder wie es heißt für GB braucht man aber nicht?), der Zugang über das Rollfeld, die Tunnel, die Tropfsteinhöhle, die Affen und für mich ein besonderes Highlight wäre die Aussicht. Ich bin aber dennoch etwas zweigespaltenen, ob ich mir das mal anschauen möchte, weil es so extrem touristisch ausgeschlachtet wird und außerdem hätte ich Angst, dass die Affen mir meine Brille klauen.
Auf jeden Fall sehr beeindruckend ist auch deine Leistung, soviele Kilometer mit so heftigen Rückenschmerzen zurückzulegen. Ich hoffe für dich, dass sich die Schmerzen irgendwann wieder bessern, immerhin weißt du genau, was die Schmerzen verursacht, das ist ja oft auch nicht klar.
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An Gibraltar ist irgendwie alles beeindruckend, dass es eigentlich in Spanien liegt (das Eta oder wie es heißt für GB braucht man aber nicht?), der Zugang über das Rollfeld, die Tunnel, die Tropfsteinhöhle, die Affen und für mich ein besonderes Highlight wäre die Aussicht.
ETA braucht man für Gibraltar nicht und mittlerweile wurde sogar die Grenzkontrolle abgeschafft.
Ich bin aber dennoch etwas zweigespaltenen, ob ich mir das mal anschauen möchte, weil es so extrem touristisch ausgeschlachtet wird und außerdem hätte ich Angst, dass die Affen mir meine Brille klauen.
Ich finde jede Fußgängerzone schlimmer, als auf dem Rock zu Fuß unterwegs zu sein. Wir sind beide Brillenträger :cool2: und kein Affe klaute etwas. Die wollen eigentlich ihre Ruhe und man sollte Abstand halten.
Auf jeden Fall sehr beeindruckend ist auch deine Leistung, soviele Kilometer mit so heftigen Rückenschmerzen zurückzulegen. Ich hoffe für dich, dass sich die Schmerzen irgendwann wieder bessern, immerhin weißt du genau, was die Schmerzen verursacht, das ist ja oft auch nicht klar.
:danke:, Christina.
Mit der Zeit werde ich wissen, wie schnell die Stenose fortschreitet. Falls Wanderungen nicht mehr möglich sind, machen wir nur noch Kreuzfahrten und bleiben an Bord :zwinker: .
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Respekt, mit Ischiasbeschwerden hätte ich so eine Strecke zu laufen nicht geschafft :thumb:
Wir waren 2010 in/auf Gibraltar - natürlich per Seilbahn rauf ;) Von den Tunneln war da noch nicht die Rede, die Höhle dagegen schon zu besuchen. Allerdings nicht so schick beleuchtet. Die Tourbusse waren schon damals nervig mit dem Affen anlocken :P Soweit wir beobachtet haben, gingen die Affen zwar durchaus auch an abgestellte Rucksäcke oder Taschen, doch nie an Menschen direkt.
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Respekt, mit Ischiasbeschwerden hätte ich so eine Strecke zu laufen nicht geschafft :thumb:
Du weißt doch: Nur die Harten kommen in den Garten :zwinker:.
Wir waren 2010 in/auf Gibraltar - natürlich per Seilbahn rauf ;) Von den Tunneln war da noch nicht die Rede, die Höhle dagegen schon zu besuchen. Allerdings nicht so schick beleuchtet.
The Tunnel World War 2 Museum ist seit letztem Jahr geöffnet. Die St. Michaels Cave (https://www.visitgibraltar.gi/de/sehenswertes-und-aktivitaten/st-michaels-hohle) wurde seit den 60er Jahren als Theater genutzt, aber die Lichtshow ist neueren Datums.
Die Tourbusse waren schon damals nervig mit dem Affen anlocken :P Soweit wir beobachtet haben, gingen die Affen zwar durchaus auch an abgestellte Rucksäcke oder Taschen, doch nie an Menschen direkt.
Wenn man alt und gebrechlich ist (fußkrank wollte ich jetzt nicht schreiben :totlach: , da ich mich schließlich auf den Berg quälte), dann bleibt bis zur Eröffnung der neuen Seilbahn leider nur diese Möglichkeit. Das ist ein lukratives Geschäft.
Die Berberaffen auf Gibraltar stehen unter staatlichem Schutz und werden (auch tierärztlich) betreut. Es war genug Obst und Gemüse an der Futterstelle mit Aufsicht. Die Tourbusfahrer sind natürlich clever und locken die Affen mit Keksen und sonstigem Süßkram an. Das tut den Makaken zwar nicht gut, aber überwachen kannst du das entlang der schmalen Safari-Strecke nicht. Da bräuchte es zu viel Personal. Den Tourguides scheint es egal zu sein, was sie den Tieren damit antun.
Am Eingang vom Skywalk saß ein Affe direkt neben dem Kartenkontrolleur auf dem Geländer. Als ich vorbei ging, fasste mir der Affe an die Tasche und bekam gleich von dem Angestellten einen Klaps auf die Pfote. Hätte mir der Affe woanders hingefasst, wäre ihm ein Klaps von mir sicher gewesen :toothy9: .
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20.04.26 –Algeciras <=> Ceuta -> Benalmadena
Highlight: AusFLUG nach Ceuta
Wir hatten an dem Morgen zwar genügend Zeit, doch zum Schlemmen war die Auswahl in dem Marriott-Ableger einfach zu dürftig.
Nach der Enklave Gibraltar stand an dem Tag die Exklave Ceuta auf dem Programm. Die Stadt Ceuta wurde 1415 von portugiesischen Truppen erobert und gelangte im 17. Jahrhundert zu Spanien. Sie ist seitdem eine spanische Exklave und heute EU-Hoheitsgebiet auf afrikanischem Boden und von Marokko umschlossen. Um dorthin zu gelangen kann man mit der Fähre über die Straße von Gibraltar fahren oder einen Linienflug mit dem Helikopter buchen. Da mich Helis schon immer begeisterten, buchte ich vier Monate zuvor (gleich nach der Freischaltung) die Flüge für insgesamt 133 €. Heli-Flüge sind immer teuer, doch die Linienflüge nach Algeciras und Málaga werden seit 2021 von der spanischen Regierung für Besucher subventioniert und die Tickets rabattiert. Voraussetzung ist, dass man ein Hin- und Rückflug Ticket bucht und nicht länger als 15 Tage bleibt. Doch wir wollten ohnehin im wahrsten Sinne des Wortes nur einen Tages-AUSFLUG machen.
Der nette Rezeptionist empfahl uns schon am Vortag, das Auto in der kostenlosen Tiefgarage stehen zu lassen und rief uns kurz nach 9 Uhr ein Taxi. Die Parkgebühren am Hafen wären zu hoch.
Zum Laufen war mir die Strecke mit dem Ischias und nach den 16,6 km in Gibraltar zu weit. Ceuta würden wir schließlich auch zu Fuß erkunden.
Die Fahrt zum Heliport dauerte ca. 10 Minuten und kostete 7 €.
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/Qxnp0Kb6/comp-DSC00858.jpg)
Wir hatten genügend Zeit, denn der erste Flug an dem Tag startete um 10:20 Uhr.
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/RVMBXNFq/comp-20260420-091504.jpg)
Die Angestellten checkten nur kurz die Namen auf der Passagierliste und dann warteten wir bis zum Bording.
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/wT6p07v7/comp-20260420-091531.jpg)
Rucksäcke wurden verladen, aber eine kleine Tasche und/oder eine Kamera durfte man mit in den Heli nehmen.
Nach dem Check-in ging es mit dem Lift auf diese Plattform.
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/4NJgBmdY/comp-DSC00859.jpg)
Dort war striktes Fotografierverbot. Deshalb lichteten wir den AgustaWestland AW-139 Heli, mit beengtem Platz für bis zu 15 Passagiere, erst nach der Landung in Ceuta ab.
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/ZKTSVCR9/comp-20260420-103205.jpg)
Der ruhige Flug in der Sardinenbüchse dauerte gerade mal 10 Minuten. An Bord war auch ein kanadisches Ehepaar, das ein paar Wochen an der Costa del Sol überwinterte. Die Beiden schlossen sich uns anfangs beim Sightseeing an. Bis in die Innenstadt sind es ca. 1 km zu Fuß.
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Als erstes kamen wir am Parque Marítimo del Mediterráneo (https://www.spain.info/de/highlights/mediterraner-meerespark/) vorbei. Der Freizeit- und Wasserpark ist ein Meisterwerk, das vom renommierten Architekten César Manrique entworfen wurde. Es besteht aus drei künstlichen Meerwasserseen und das Meerwasser wird gefiltert. Geöffnet ist nur vom 29. Mai bis 13. September und Instandhaltungsarbeiten waren noch im Gange, wie man durch die Hecke sehen konnte.
Als nächstes erreichten wir das Casa de los Dragones, das Anfang des 20. Jahrhunderts von dem lokalen Geschäftsmann Francisco Cerni González in Auftrag gegeben wurde. Der Bau des Gebäudes begann im Jahr 1900 und wurde 1905 abgeschlossen. Das markanteste Merkmal des Hauses sind seine vier gusseisernen Drachenstatuen, die die Ecken des Daches schmücken. Diese Drachen wurden von dem valencianischen Bildhauer Mariano Benlliure geschaffen. Sie symbolisieren Schutz und Stärke.
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Gegenüber befindet sich der Platz der Könige mit dem Denkmal, das eine exakte Nachbildung der ursprünglichen Fassade des Königlichen Hospitals ist. Das Denkmal wurde errichtet, um das Andenken an das alte Krankenhaus zu bewahren, das im Jahr 1931 abgerissen wurde. Daneben die San Francisco Kirche, ein Überbleibsel eines Franziskanerklosters.
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Vor der Kirche befindet sich die Statue eines Kapuzenmannes mit Kind, die an die Osterwoche erinnern soll. Zum Ku-Klux-Klan hat das keine Verbindung.
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Der nächste Punkt auf meinem Plan war der Mercado Central, der ziemlich übersichtlich war. Es gab nämlich kaum Marktstände.
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Nicht weit davon entfernt befindet sich der Plaza de África mit dem Denkmal für die Gefallenen des Afrikakriegs.
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Hier befindet sich auch die Kathedrale von Ceuta, die leider wie die St. Francis Church verschlossen war.
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Als fünften Punkt auf meinem Plan (der Kanadier meinte, das wäre typisch Deutsch ;D) hatte ich Murallas Reales, die Königlichen Stadtmauern, die durch einen schiffbaren Kanal getrennt sind.
Der Kanal wurde gerade ausgebaggert.
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Die Fortsetzung ist auf der nächsten Seite ...
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Die Festungsanlage, die sich aus verschiedenen Bestandteilen (Gräben, Mauern und Galerien) zusammensetzt, wird von einer Balustrade gesäumt. Sie entstand im Mittelalter aufgrund des Grenzcharakters, den die Stadt Ceuta besaß. Nach der Eroberung der Stadt durch die Portugiesen entstanden zwei Mauerwerke sowie mehrere Bastionen, ein schiffbarer Graben und eine Zugbrücke. Heute sind noch die Bollwerke La Coraza Alta, La Bandera und Los Mallorquines erhalten. Eine Besichtigung der Innenräume ist nicht möglich.
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Die Kanadier gingen von nun an ihre eigene Runde, schließlich hatte er meine Map fotografiert. Wir gingen zum Hafen weiter, da dort Bootstouren um Ceuta und durch den Festungskanal starten. Da der Kanal jedoch von dem Baggerschiff blockiert war, stand auch kein Ausflugsboot im Hafen.
Bei Lidl um die Ecke holten wir uns zwei Flaschen Wasser, denn so langsam hatten wir Durst. Den Weg zu dem gutbewerteten Restaurant Meson Alberto konnten wir uns nämlich sparen, denn das hat montags Ruhetag.
Übrigens gibt es in der Stadt für Fußgänger zusätzlich zu den Ampeln LEDs am Boden. Das ist für diejenigen (lebens-)wichtig, die ständig aufs Phone schauen.
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Wir schlenderten am Stadtstrand Ribera entlang
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und durch eine malerische Gasse.
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Danach landeten wir in einem iberischen Restaurant in der Altstadt. Das hatte zwar geöffnet, war aber weder vom Service noch vom Essen her berauschend.
Die Front dieses schmucken Gebäudes in der Fußgängerzone gehörte bestimmt zu einem der früheren Klöster.
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In der Innenstadt tranken wir noch einen Kaffee, bevor wir uns auf den Rückweg zum Heliport machten.
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Die Kanadier trafen wir kurz darauf und die halbe Stunde bis zum Start gab es viel zu erzählen.
Der Heli landete nicht nur pünktlich,
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sondern hob auch pünktlich um 17 Uhr ab. Ich hatte wieder den Fensterplatz ergattert :happy2:.
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Gibraltar kam in Sicht
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und kurz danach schwebten wir über Algeciras ein.
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Das war ein toller Ausflug nach Nordafrika und von der Enge mal abgesehen zwei tolle Heliflüge.
Taxis standen genügend vor dem Fährterminal bereit. Nach ein paar Minuten und 6,50 € ärmer waren wir wieder beim AC Hotel. Wir gingen noch kurz auf die Toilette und fuhren dann mit dem Ebro nach Benalmadena.
Diesmal wählten wir aus Zeitgründen die mautpflichtige Autobahn und brauchten dennoch 1,5 Stunden bis zum Hotel. Den Parkplatz für 20 € die Nacht hatten wir gleich mitreserviert und das war gut so. Wir hätten sonst in der verbauten Gegend keinen Parkplatz gefunden. Halbpension hatten wir ebenfalls gebucht und nach dem Einchecken stürmten wir gleich das Büffet. Es war die reinste Massenabfertigung in dem fast ausgebuchten Hotel. Nach den bisher recht ruhigen Unterkünften waren wir nun im Trubel gelandet. Ich möchte nicht wissen, wie es dort in der Hauptsaison zugeht.
Obwohl ich ein modernisiertes Premium Zimmer mit seitlichem Meerblick gebucht hatte, war die Einrichtung sehr altbacken.
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Nur die Badewanne war irgendwann durch eine geräumige Dusche ersetzt worden.
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Wir waren doch nur zum Schlafen dort. Apropos schlafen: Die Wände waren so dünn und wir hatten laute Nachbarn. Zuerst knallte der Sektkorken und kurz darauf wurde die Matratze weichgeklopft. Ausdauernd waren die Zwei glücklicherweise nicht :totlach:.
Übernachtung: Hotel Mac Puerto Marina, Benalmadena
584,26 € für drei Nächte inkl. Halbpension und Tiefgaragenplatz
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So einen großen Heli habe ich noch nicht gesehen. Die meisten haben ja nur 3-6 Plätze.
Interessant mal was von Ceuta zu sehen was nicht nur mit dem Migranten-Ansturm zu tun hat.
Hatte auch nicht gewusst dass das ursprünglich von den Portugiesen erobert wurde.
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So einen großen Heli habe ich noch nicht gesehen. Die meisten haben ja nur 3-6 Plätze.
Ich zuvor auch nicht, außer Transporthelis. Der beleibte Kanadier tat mir leid, denn der saß total eingepfercht in der Mitte. Die Sitzplätze im Heli sind schmäler als in der Flugzeug-Eco.
Interessant mal was von Ceuta zu sehen was nicht nur mit dem Migranten-Ansturm zu tun hat.
So einem kürzlichen Migranten-Ansturm ist die Exklave nicht gewachsen.
Hatte auch nicht gewusst dass das ursprünglich von den Portugiesen erobert wurde.
Siehste, selbst aus meinen Reiseberichten lernt man ab und zu noch was ;D .
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Solch große Helis kannte ich bisher auch nur vom Militär (Vor-Abi-Schulausflug). Die Bestuhlung schaut wirklich recht eng aus :P
Ceuta schaut hübscher aus, als ich erwartet hätte ;D
Übrigens gibt es in der Stadt für Fußgänger zusätzlich zu den Ampeln LEDs am Boden. Das ist für diejenigen (lebens-)wichtig, die ständig aufs Phone schauen.
:totlach:
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Das sieht ja sehr nett aus dort in Ceuta. Eine gute Idee, dort mal einen Tagesausflug hin zu machen, man kennt es aus den Nachrichten, aber da sieht man nur wenig von der Stadt. Und dazu noch die interessante Anreise mit großen Hubschrauber.
Benalmadena, da waren meine Eltern in den Jahren vor Corona mal zwei oder drei Jahre in Folge im Spätherbst im Urlaub, ohne Mietauto, ich weiß aber nicht in welchem Hotel.
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Ceuta schaut hübscher aus, als ich erwartet hätte ;D
Und es geht in Ceuta im Vergleich zu Gibraltar normalerweise sehr ruhig zu.
Das sieht ja sehr nett aus dort in Ceuta. Eine gute Idee, dort mal einen Tagesausflug hin zu machen, man kennt es aus den Nachrichten, aber da sieht man nur wenig von der Stadt. Und dazu noch die interessante Anreise mit großen Hubschrauber.
In den Nachrichten sieht man immer nur die Strände mit den vielen Flüchtlingen. Ich denke, dass man davon in der Altstadt wenig mitbekommt.
Der Linienflug stand schon lange auf meiner Liste, denn zu so einem Preis kann man sonst nicht mit einem Heli fliegen. Regulär hätte der Flug über 200 €/Person gekostet.
Benalmadena, da waren meine Eltern in den Jahren vor Corona mal zwei oder drei Jahre in Folge im Spätherbst im Urlaub, ohne Mietauto, ich weiß aber nicht in welchem Hotel.
In Benalmadena steht Hotel an Hotel und der Ort geht nahtlos in Torremolinos über.
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So, jetzt bin ich auch wieder "up to date".
Das blaue Dorf wegen der Schlümpfe ist ja in Ordnung, aber Biene Maja und Willi in blau? Geht ja gar nicht! ;)
Hut ab, dass du diese Strecke mit Treppen und Affen mit solchen Schmerzen gegangen bist :thumb:
Das Casa de los Dragones sieht cool aus, gefällt mir.
Übrigens gibt es in der Stadt für Fußgänger zusätzlich zu den Ampeln LEDs am Boden. Das ist für diejenigen (lebens-)wichtig, die ständig aufs Phone schauen.
Und du meinst, die sehen LED's? :weissnicht:
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So, jetzt bin ich auch wieder "up to date".
Das freut mich :adieu:.
Das blaue Dorf wegen der Schlümpfe ist ja in Ordnung, aber Biene Maja und Willi in blau? Geht ja gar nicht! ;)
Den Bewohnern wurde halt nur die blaue Farbe spendiert :zwinker:.
Hut ab, dass du diese Strecke mit Treppen und Affen mit solchen Schmerzen gegangen bist :thumb:
Dabei wurde so viel Adrenalin ausgeschüttet und das ist bekanntlich schmerzlindernd. Der Marsch war schon heftig.
Und du meinst, die sehen LED's? :weissnicht:
Hoffen wir's mal.
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21.04.26 – Benalmadena <=> Torremolinos
Highlights: Die Sandburgen
Bewegt hatten wir uns die Tage genug und deshalb sollte dies ein Relax-Urlaubstag werden.
Am Morgen war es noch diesig und erfreulich war schon mal, dass in dem Hotel keine Liegen reserviert werden dürfen.
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Das Frühstücksbüffet war zwar reichhaltig, aber nicht außergewöhnlich. Immerhin gab es ein Glas Cava zum Nachspülen.
Nach dem Frühstück reservierte ich uns ein Bali-Bed für den Nachmittag. Wir durften einmal während des Aufenthalts eine der überdachten Doppelliegen nutzen. Danach gingen wir die Strandpromenade entlang und waren gleich in Torremolinos. Benalmadena und Torremolinos gehen quasi nahtlos ineinander über.
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Es gab drei Sandburgen zu bestaunen.
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Das sind zwar tolle, aber leider schnell vergängliche Kunstwerke.
Entlang der Promenade war teilweise viel los. Gefühlt gingen alle Snowbirds mit ihren Fiffis Gassi und das bedeutete einen Spießrutenlauf, um Menschen und Hunde(-Tretminen) auszuweichen.
Nach 4 km erreichten wir die Statue von Dali’s Muse und Ehefrau Gala.
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Hier drehten wir um und gingen zurück. Am Strand war noch nichts los.
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Zurück in Benalmadena schauten wir uns den Jachthafen an.
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Hier reiht sich ein Restaurant ans andere. Ein aufdringlicher Anwerber fasste mir zweimal an die Schulter, obwohl ich schon beim ersten Betatschen "don’t touch me" zu ihm sagte. Das war uns zu viel Trubel. Wir gingen schnell ins Hotel zurück.
Als wir aufs Zimmer kamen, stand dort ein Pralinen-Arrangement samt Schreiben vom Management.
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Leider war darauf ein anderer Name vermerkt, so dass es sich um eine Verwechslung handeln musste. Das Schreiben samt Holzbrettchen brachte ich später zur Rezeption, doch die Leckereien vernaschten wir :zwinker:. Die hätten die Süßigkeiten aus hygienischen Gründen ohnehin wegwerfen müssen.
Den Nachmittag verbrachten wir lesend auf unserem Bali-Bed.
Es gibt in der Gegend grüne Papageien und die machen viel Geschrei.
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Nach dem Abendessen schlenderten wir noch einmal die Promenade entlang und verbrachten den restlichen Abend auf dem Balkon.
Übernachtung: Hotel Mac Puerto Marina, Benalmadena
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Mit einem Helikopter würde ich auch gern mal fliegen (zum Beispiel über den Grand Canyon), bisher waren mir solche Ausflüge zu teuer, 133€ sind wirklich sehr günstig. Ihr habt Glück gehabt Ceuta vor dem Flüchtlingsansturm besucht zu haben, im Moment halten sich da noch viele illegale Migranten auf, laut Süddeutscher Zeitung frustrierte junge Männer, was ich zwar verstehen kann, mir als Urlaubbsziel jetzt aber zu unsicher wäre.
Euer Hotel ist glaube ich das erste und einzige das das Verbot Liegen zu reservieren durchsetzt, ich war schon in ähnlichen Anlagen, da wurden die Hinweisschilder immer geflissentlich ignoriert. Die Musikbeschallung kann ich mir vorstellen, das hat mir auf den Kanaren auch nicht gefallen, aber das Essen war dort sehr gut (vor allem das Frühstück viel besser als in Festlandspanien).
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Mit einem Helikopter würde ich auch gern mal fliegen (zum Beispiel über den Grand Canyon), bisher waren mir solche Ausflüge zu teuer, 133€ sind wirklich sehr günstig.
Die Flugpreise hin und zurück sind fast geschenkt. Das liegt aber daran, dass die Tickets über 65 % rabattiert sind. Bei der Buchung muss man allerdings so einiges beachten, sonst bezahlt man schnell den Originalpreis.
Die Buchung bei Helity (https://helity.es/) geht am besten über die App. Die auf jeden Fall vorher aus dem App-Store runterladen und dann erst buchen. Ohne Registrierung hat man sonst keine Buchungsbestätigung. Auf schriftliche Nachfragen/Mails reagiert das Unternehmen nämlich nicht.
Ihr habt Glück gehabt Ceuta vor dem Flüchtlingsansturm besucht zu haben, im Moment halten sich da noch viele illegale Migranten auf, laut Süddeutscher Zeitung frustrierte junge Männer, was ich zwar verstehen kann, mir als Urlaubbsziel jetzt aber zu unsicher wäre.
Kürzlich als die 60000 Migranten angeschwommen kamen, hätte ich dort nicht sein mögen.
Euer Hotel ist glaube ich das erste und einzige das das Verbot Liegen zu reservieren durchsetzt, ich war schon in ähnlichen Anlagen, da wurden die Hinweisschilder immer geflissentlich ignoriert.
Vielleicht hat das Mac Puerto Hotel deshalb so gute Bewertungen. Ich war auch erstaunt, dass sich alle brav daran hielten.
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Das ist schon alles sehr zugebaut dort, jetzt wo ich das sehe, wundert es mich, dass es meinen Eltern dort gefallen hat. Aber einen Relax Tag kann man dort schon mal einlegen und den hattest du mit den Rücken/Ischiasschmerzen und dem vielen Laufen in den Tagen zuvor ja auch nötig.
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Das ist schon alles sehr zugebaut dort, jetzt wo ich das sehe, wundert es mich, dass es meinen Eltern dort gefallen hat.
Uns gefiel die verbaute Gegend überhaupt nicht. Gut, dass wir zuvor ruhigere Unterkünfte hatten.
Aber einen Relax Tag kann man dort schon mal einlegen und den hattest du mit den Rücken/Ischiasschmerzen und dem vielen Laufen in den Tagen zuvor ja auch nötig.
Den Ruhetag gönnten wir uns und sind dennoch morgens ein paar Kilometer gelaufen.
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Wow, so detaillierte Sandburgen habe ich lange nicht gesehen - sehr nett.
Ansonsten bin ich froh, dass wir um den Küstenabschnitt immer einen Bogen gemacht haben ;)
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Wow, so detaillierte Sandburgen habe ich lange nicht gesehen - sehr nett.
Da steckten viele Arbeitsstunden dahinter. Mit einem deutschen Künstler unterhielten wir uns. Drei Tage später sollte es regnen und dann konnte er wieder von vorne anfangen. Mich würde das frustrieren.
Ansonsten bin ich froh, dass wir um den Küstenabschnitt immer einen Bogen gemacht haben ;)
Ja, seid froh. So verbaut hatte ich mir die Costa del Sol nicht vorgestellt.
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22.04.26 – Benalmadena <=> Marbella
Highlight: Altstadt von Marbella
Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg in die Stadt der Gepimpten und der Reichen.
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Da wir früh unterwegs waren, bekamen wir noch einen Parkplatz. Die große Tiefgarage Indigo befindet sich mittendrin und der Ausgang befindet sich direkt an der Avenida del Mar
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mit den 10 Bronzestatuen von Salvador Dali. Meine Collagen-Software gab aber nur neun vor
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und deshalb ist hier ist die 10. Statue.
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Oberhalb der Avenida del Mar befindet sich die grüne Lunge der Stadt, der Alameda Park.
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Der Park stammt aus dem 18. Jahrhundert und hat eine Fläche von rund 20000 m2 (20 % des Stadtkerns). Inmitten der schattigen Bäume befindet sich der große Springbrunnen
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und die kunstvollen Sofas laden zum Ausruhen ein.
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Die Altstadt von Marbella mit ihren engen Gassen ist richtig verträumt
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und auch so mancher Hinterhof und Hauseingang gefiel uns richtig gut.
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Im Zentrum der Altstadt befindet sich seit 1485 der Orangenplatz.
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Hier lädt die Gastronomie zum Verweilen ein. Wir hatten jedoch weder Hunger noch Durst und gingen weiter.
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Vorbei an dieser verschlossenen Kirche
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erreichten wir über ein ruhiges Wohngebiet den Parque de la Represa.
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In den ruhigen Park verirren sich kaum Touristen, dafür gibt es viele Schildkröten.
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Auf unserem Rundweg lag noch die prächtige Iglesia de Nuestra Señora de la Encarnación. Sie ist eine der bedeutendsten Kirchen, die in Spanien in den letzten Jahrhunderten errichtet wurden.
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Zum Abschluss wollten wir noch kurz an den Strand, aber nur zum Schauen.
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Ansonsten steht Gebäude an Gebäude entlang der Strandpromenade.
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Es gibt auf den ersten Blick mondänere Orte, doch die Altstadt kann sich sehen lassen. Die Parkgebühren sind dementsprechend gesalzen. Pro Stunde wurden 5,40 € fällig und 2,5 Stunden stand das Auto im Parkhaus.
Wir fuhren zur großen Mall La Cañada weiter. Die befindet sich in der Nähe der Autobahn.
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Zum Shoppen hatten wir keine Lust, aber in einem marokkanischen Imbiss kehrten wir kurz ein.
Auf dem Weg zum Hotel in Benalmadena machte ich einen Schnappschuss aus dem Auto. Die Costa del Sol ist von der Küste bis in die Berge restlos verbaut.
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Den restlichen Nachmittag verbrachten wir am Hotelpool. Nach dem Abendessen flanierten wir wieder die Strandpromenade entlang und waren froh, dass das unser letzter Abend an der Costa del Sol war. Ich möchte mir den Rummel in der Hauptsaison nicht vorstellen und nie miterleben.
Übernachtung: Hotel Mac Puerto Marina, Benalmadena
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Die Altstadt von Marbella sieht richtig hübsch aus, hätte ich dort gar nicht erwartet.
Die Bebauung an der Costa del Sol ist ja wirklich heftig :schreck: und ich dachte schon, dass es an der Algarve (teilweise) schlimm war.
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Sandburgenbauer kann wirklich ein undankbarer Job sein - vielleicht an der Sonnenküste weniger als in Holland.
Die Altstadt von Marbella finde ich auch erstaunlich hübsch 8) Besonders bemerkenswert die vielen Schildkröten in dem Park.
Ansonsten sieht es dort in der Gegend ja noch recht ruhig aus. Ich mag mir nicht vorstellen, was da los ist, wenn wirklich alle Häuser gut belegt sind. :P
Leider haben wir ja letzten Herbst gesehen, dass ich die Bauwut auch auf eher unbekannte Küstenabschnitte östlich Malagas ausgeweitet hat. Und dann beklagen sich die Spanier über "Overtourism".
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Die Altstadt von Marbella sieht richtig hübsch aus, hätte ich dort gar nicht erwartet.
Die Altstadt sollte man auf jeden Fall besuchen, wenn man in der Gegend ist.
Die Bebauung an der Costa del Sol ist ja wirklich heftig :schreck: und ich dachte schon, dass es an der Algarve (teilweise) schlimm war.
Deshalb wunderte ich mich, als ich deinen Algarve-Bericht las. So schlimm fand ich das von den Bildern her nicht.
Das Bild war von der Autobahn aus aufgenommen. Auf der anderen Seite war die Gegend bis weit in die Berge zugebaut.
Ansonsten sieht es dort in der Gegend ja noch recht ruhig aus. Ich mag mir nicht vorstellen, was da los ist, wenn wirklich alle Häuser gut belegt sind. :P
Leider haben wir ja letzten Herbst gesehen, dass ich die Bauwut auch auf eher unbekannte Küstenabschnitte östlich Malagas ausgeweitet hat. Und dann beklagen sich die Spanier über "Overtourism".
Ich denke nicht, dass die Touristen bzw. die Auswanderer den Einheimischen/Servicekräften an der Costa del Sol die Wohnungen wegnehmen. Auf Malle sieht das wohl anders aus. Aber in so einem Terrassenapartment in den Bergen möchte ich keinesfalls meinen Ruhestand verbringen. Davon abgesehen sind die mind. 10 km vom Strand entfernt.
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Die Bebauung an der Costa del Sol ist ja wirklich heftig :schreck: und ich dachte schon, dass es an der Algarve (teilweise) schlimm war.
Deshalb wunderte ich mich, als ich deinen Algarve-Bericht las. So schlimm fand ich das von den Bildern her nicht.
Das Bild war von der Autobahn aus aufgenommen. Auf der anderen Seite war die Gegend bis weit in die Berge zugebaut.
Die Algarve war für mich das erste Mal, dass ich so eine touristische Bebauung sah. Auf Mallorca war ich nicht an den Stränden rund um Palma und auf dem Rest der Insel wo ich war, gab es keine vergleichbar dichte Bebauung. Wenn ich zuerst an der Costa del Sol gewesen wäre und dann an der Algarve, hätte ich es vermutlich anders empfunden.
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23.04.26 – Rückreise
Beim Frühstück konnten wir uns Zeit lassen, denn es stand nur noch die Rückgabe des Mietwagens an. Gepackt war schnell und die Fahrt zur Marbesol Autovermietung dauerte gerade mal 20 Minuten.
Die Autovermietung ist zu empfehlen, doch für die Anzahl der Mietwägen ist deren Gebäude viel zu klein und beengt. Wir quetschten den Ebro in eine Lücke im ersten Stock und der zweite Shuttletransporter brachte uns zum Airport. Trotz Nebensaison war hier die Hölle los.
Am Flughafen gaben wir die Koffer ab und durften wieder in die Lounge. Gegen Mittag holten wir uns noch eine Kleinigkeit zum Essen.
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Die Piloten hatten glücklicherweise ihren langen Streik beendet und der Airbus startete mit leichter Verspätung um 13:30 Uhr in Richtung Frankfurt.
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Wir hatten die ganze Zeit über herrliches Wetter, doch an unserem Rückreisetag zogen dunkle Wolken über Andalusien auf. Das war uns jedoch sowas von egal.
Nach einem ruhigen Flug landeten wir um 16:30 Uhr in Frankfurt. Der Flieger wurde auf einer Außenposition abgestellt und während der Fahrt zum Terminal kamen wir am Flugzeug mit der 100 Jahre Lufthansa Sonderlackierung vorbei.
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Auf die Koffer mussten wir diesmal 30 Minuten warten. Dafür kam der Shuttlebus zum Parkhaus just in time und das auch nur, weil er 30 Minuten Verspätung hatte. Um Frankfurt herum war an dem Nachmittag überall Stau und aus der 10minütigen Fahrt zum Parkhaus wurde eine halbe Stunde. Immerhin verlief unsere Fahrt nach Hause nur bis zum Darmstädter Kreuz etwas schleppend. Die restliche Strecke konnte der Fahrer Gas geben.
Übernachtung: zu Hause
Kurzes FAZIT
Der Pilotenstreik am Anfang der Reise brachte das Blut in Wallung. Gut, dass wir noch Plätze für den Direktflug ergattern und somit die Alhambra besuchen konnten. Da die Tickets Monate im Voraus mit Zeitfenster gekauft werden müssen, gibt es weder kurzfristig noch welche vor Ort.
Mit dem Mietwagen waren wir soweit zufrieden. Der Ebro ärgerte nur den Fahrer ab und zu, indem er ihn darauf aufmerksam machte, dass er auf die Straße schauen oder eine Kaffeepause einlegen soll. Bei Marbesol würden wir wieder ein Fahrzeug mieten.
Die Parkgebühren schlugen in Andalusien ganz schön zu Buche. In den neun Tagen kamen über 130 € zusammen.
Von allen Unterkünften fühlten wir uns im Apartment Millan in Ardales am wohlsten. Schade, dass wir dort nur eine Nacht verbrachten.
Highlights waren der Naturpark El Torcal und der Heli-Flug nach Ceuta. Für mich nicht nur anstrengend, sondern auch schmerzhaft waren aufgrund meiner Ischiasbeschwerden der Caminito del Rey und vor allem Gibraltar. Mittlerweile weiß ich, dass die Schmerzen durch eine Verengung des Nervenaustrittskanals der LWS verursacht werden. Die bleiben mir somit leider erhalten und können nur bedingt gelindert werden.
Die Costa del Sol ist uns zu verbaut. Es ist ein Rummelplatz für Touristen und Snowbirds. Im Hinterland und in der Natur hat es uns viel besser gefallen.
Wir könnten uns durchaus eine weitere Reise nach Andalusien vorstellen, denn es gibt noch so einiges zu erkunden.
:danke: euch fürs Dabeisein und vor allem für jeden einzelnen Kommentar. Aber auch bei den Kommentarlosen möchte ich mich fürs Mitlesen bedanken. Ich hoffe, dass ich zumindest für Kurzweil beim Schmökern sorgen konnte.
Adios bis zur nächsten Reise :adieu:.
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Herzlichen Dank für den interessanten Reisebericht aus Andalusien. Hat wie immer Spaß gemacht mitzureisen. Besonders gefreut haben mich die Eindrücke vom El Torcal und dem Caminito, auch der Ausflug nach Ceuta war mal was anderes.
Blöd, dass deine Ischiasbeschwerden wohl eine bleibende Sache sind :knuddel: Ich hoffe, sie schränken eure Abenteuerlust nicht zu sehr ein. Bin schon gespannt auf eure nächste Tour!
:danke: und bis demnächst :adieu:
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Vielen :herz: Dank Ilona für deinen Bericht über ein abwechslungsreiche Reise, die zeigt was Andalusien alles zu bieten hat, abseits der Alhambra. Nachdem ich ja bisher nur die drei Städte kenne, könnte ich mir irgendwann auch mal eine Mietwagentour mit hauptsächlich Natur vorstellen, der Naturpark El Torcal wäre dann auf jeden Fall dabei. Reisezeit wäre für mich wieder Januar / Februar, da ist es einfach noch viel ruhiger und wie euer letzter Tag gezeigt hat, auch im April kann es noch schlechtes Wetter geben (wobei ich ja bisher nur an der Algarve zu dieser Jahreszeit schlechtes Wetter hatte).
Dass dein Ischias Problem dir erhalten bleibt, tut mir sehr leid. Aber vielleicht schwächt es sich dann doch zumindest wieder ab, so dass ihr wenigsten ein bisschen wandern gehen und sonstige Besichtigungen machen könnt.
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Wir könnten uns durchaus eine weitere Reise nach Andalusien vorstellen, denn es gibt noch so einiges zu erkunden.
Danke für den interessanten Bericht mit vielem was ich nicht von Andalusien kannte. Ich war auch schon zweimal in Andalusien und habe außer Granada, Camino del Rey, Gibraltar, Ronda und El Torcal auf diesen Reisen jeweils ganz andere Ziele gewählt, was dafür spricht dass es dort einfach viel zu entdecken gibt. :)
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Ich :danke: euch, dass ihr so eifrig mit dabei wart.
Herzlichen Dank für den interessanten Reisebericht aus Andalusien. Hat wie immer Spaß gemacht mitzureisen. Besonders gefreut haben mich die Eindrücke vom El Torcal und dem Caminito, auch der Ausflug nach Ceuta war mal was anderes.
Deshalb lautet der Titel auch Andalucia y mas. Y mas heißt übersetzt und mehr, weil wir noch die En- und die Exsklave besuchten.
Blöd, dass deine Ischiasbeschwerden wohl eine bleibende Sache sind :knuddel: Ich hoffe, sie schränken eure Abenteuerlust nicht zu sehr ein.
Dass dein Ischias Problem dir erhalten bleibt, tut mir sehr leid. Aber vielleicht schwächt es sich dann doch zumindest wieder ab, so dass ihr wenigsten ein bisschen wandern gehen und sonstige Besichtigungen machen könnt.
Es ist ja kein Ischias, nur die Nervenschmerzen ähneln sich, weil sie bis in den Fuß ausstrahlen. Dazu kommt, dass mir oft das Bein wegknickt oder es kribbelt. Die Stenose kann nur durch eine Infiltration (einspritzen von Hyaluron + Cortison unter CT-Kontrolle) ein paar Wochen gemildert werden. Ansonsten müsste operativ der Nervenkanal geweitet/ausgefräst werden. Das hilft in vielen Fällen leider auch nicht. Für solche Eingriffe bin ich zudem (noch) nicht bereit.
Vielen :herz: Dank Ilona für deinen Bericht über ein abwechslungsreiche Reise, die zeigt was Andalusien alles zu bieten hat, abseits der Alhambra. Nachdem ich ja bisher nur die drei Städte kenne, könnte ich mir irgendwann auch mal eine Mietwagentour mit hauptsächlich Natur vorstellen, der Naturpark El Torcal wäre dann auf jeden Fall dabei. Reisezeit wäre für mich wieder Januar / Februar, da ist es einfach noch viel ruhiger und wie euer letzter Tag gezeigt hat, auch im April kann es noch schlechtes Wetter geben (wobei ich ja bisher nur an der Algarve zu dieser Jahreszeit schlechtes Wetter hatte).
Du weißt nun, dass sich unsere Reisen überhaupt nicht ähnelten und die einzige Gemeinsamkeit die Alhambra/Granada war. In Andalusien gibt es so viel zu entdecken, dass man um einen Mietwagen nicht herum kommt. Normalerweise regnet es in Südspanien kaum, doch dieses Frühjahr war es anders. Aber das Wetter spielt derzeit doch überall verrückt.
Wir könnten uns durchaus eine weitere Reise nach Andalusien vorstellen, denn es gibt noch so einiges zu erkunden.
Danke für den interessanten Bericht mit vielem was ich nicht von Andalusien kannte. Ich war auch schon zweimal in Andalusien und habe außer Granada, Camino del Rey, Gibraltar, Ronda und El Torcal auf diesen Reisen jeweils ganz andere Ziele gewählt, was dafür spricht dass es dort einfach viel zu entdecken gibt. :)
So ist es. Andalusien hat viel zu bieten.
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Liebe Ilona,
auch von mir herzlichen Dank für den Bericht. Stellenweise hat es mir ganz gut gefallen, aber dass ich da unbedingt mal hin muss, so isses nicht. Ich kann dir nicht mal sagen warum :weissnicht:
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Liebe Ilona,
auch von mir herzlichen Dank für den Bericht. Stellenweise hat es mir ganz gut gefallen, aber dass ich da unbedingt mal hin muss, so isses nicht. Ich kann dir nicht mal sagen warum :weissnicht:
Ich :danke: dir fürs Mitreisen, liebe Silvia.
Das liegt bestimmt daran, dass ihr lieber im Norden mit dem Womo unterwegs seid.
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Liebe Ilona,
Die LWS Schmerzen kann ich dir nachfühlen, das ist insbesondere im Urlaub total nervig :( vielleicht würde dir eine Kur Erleichterung bringen, auch wenn dein Facharzt zuhause meint dass man da nicht viel machen kann gibt es in einer REHA Klinik vielleicht andere Ansätze (das hoffe ich gerade für mich auch).
Ich habe jetzt endlich deine letzten beiden Tage gelesen und habe gegrübelt ob wir in Marbella waren, der Park und die Altstadt kommen mir bekannt vor, aber sicher bin ich mir nicht. Jedenfalls ist das eine schöne Stadt- zumindest im Zentrum, die zugebaute Küste habe ich auch als sehr häßlich in Erinnerung.
Wie bei den restlichen Eumerikanern hat mir El Torcal besonders gut gefallen, wenn es nicht so weit weg wäre würden wir öfter nach Spanien reisen, meist wird es bei uns dann doch Frankreich, da wir dort mit dem eigenen Wagen hinkommen.
Ich bin gespannt wo es euch als nächstes hin verschlägt, ich hoffe du kannst die nächste Reise mit weniger Schmerzen absolvieren.
Danke für den schönen Reisebericht. :danke:
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Liebe Paula,
auch dir ein großes :danke: fürs virtuelle Mitreisen.
Wie bei den restlichen Eumerikanern hat mir El Torcal besonders gut gefallen, wenn es nicht so weit weg wäre würden wir öfter nach Spanien reisen, meist wird es bei uns dann doch Frankreich, da wir dort mit dem eigenen Wagen hinkommen.
Die Autos sind dort so günstig zu mieten, dass ich den eigenen Wagen lieber zu Hause lasse. Je nachdem wohin es in Frankreich geht, ist das trotzdem eine weite Strecke. Am nächsten ist natürlich das Elsass, doch das ist für mich kein richtiges Frankreich.
Ich bin gespannt wo es euch als nächstes hin verschlägt, ich hoffe du kannst die nächste Reise mit weniger Schmerzen absolvieren.
Das hoffe ich auch.