an so einem steilen Strand waren wir mal auf Kreta, hat den Vorteil dass da wenig los ist weil kaum jemand die Mühe auf sich nimmt.
Da würde ich nicht drauf wetten

Es gibt mehr als genug, die die Mühe nicht scheuen.
die Treppen aber auch abenteuerlich, wie lange die wohl halten und der Zugang möglich ist
Vor Steinschlägen wird ja an allen Klippen gewarnt, also könnten die durchaus mal beschädigt werden. Also ein Grund mehr per Boot dahin zu gondeln.
18. Juni Porto KatsikiUnsere heutige Tour führt uns zum zweiten Vorzeige-Strand der Insel. Den Großteil der Strecke kennen wir bereits; die Zufahrt beginnt bei der Taverna Oasis.
An der Straße am Hang sehen wir einige schicke Ferienunterkünfte, die kosten bestimmt etliche Taler.

Weitere sind noch im Bau.
Der Strand Porto Katsiki liegt ebenfalls am Fuße weißer Klippen. Früher konnten ihn nur Ziegen erreichen, daher der Name. Heutzutage schaffen das auch Autos, es gibt einen großen kostenpflichtigen Parkplatz. Heißt: statt Ziegen vor allem im Sommer Menschenmassen.
Wir zahlen 2 Euro und können bis vorne durchfahren. Da gibt es einen Shop für Strandbedarf, einen für Speisen und Getränke sowie überdachte Picknickplätze.

Wie heisst es auf einer roten Tafel dort "Buy in advance. There is nothing on the beach" Weiser Rat, denn nun müssen wir noch Treppen hinunter, angeblich 347 Stufen.

Aussicht von oben
Verschnaufspause mit Fotostop zwischendurch


Ganz schön was los hier! Dabei ist offiziell noch Nebensaison.


Es drängt sich auch etwas, weil ein Teil des Strandes wegen Steinschlaggefahr abgesperrt ist. Somit gibt es auch keine Plätze im Schatten der Klippen.
Durch das Gemisch aus Sand und klitzekleinen Kieselsteinchen stapfen wir also weiter nach hinten

und bauen unsere Strandstühle dicht an der Absperrung auf. Da können wir mit unseren Handtüchern ein Sonnendach improvisieren, denn natürlich haben wir keinen Schirm mit.

Jetzt aber fix ins Wasser! Das schimmert schön türkis, ist herrlich klar und angenehm temperiert. Auch erreichen wir schnell Schwimmtiefe.

Badeschuhe sind nicht verkehrt, denn der Strandboden ist schon ziemlich heiß.
Die Aussichten vom Wasser aus sind auch nicht zu verachten, gut, dass ich unsere Wasserkamera eingepackt habe.

südliches Ende der Bucht

Mitte

nördliches Ende

etwas näher
Links oben im Bild könnt ihr noch Holzgeländer erspähen. Das war mal ein
Trail mit Brücke zwischen den Felsen von dem man
tolle Aussichten gehabt hat.
Bei dem Wohnmobil dort oben wundert uns zweierlei. Wie oder besser wann ist der hier hergefahren? Die Straße ist steil und hat einige enge Kurven, da darf denen keiner entgegenkommen.
Hat ihm jemand erlaubt da zu parken bzw. zu campen so mit Markise raus? Ist nämlich eigentlich in Griechenland nicht gestattet.

Boote steuern die Bucht natürlich ebenfalls gern an.

Wie mir ein älterer Herr erzählt, soll das im Sommer ziemlich lästig sein. Besonders, wenn die dann auch noch die Bucht mit Partymusik beschallen.
Unser Sonnenschutz Provisorium taugt nach einiger Zeit nicht mehr viel. Ihr könnt euch vielleicht vorstellen, wie sehr die Sonne brennt, dass ich freiwillig die Treppen hochsteige, um eventuell oben eine Strandmuschel oder so zu kaufen.

Leider hat der Shop nur große Schirme. Leihen will mir der junge Mann auch keinen, eindeutig eine Marktlücke

Bei meinem Strandspaziergang entdecke ich immerhin ein geniales Teil, tauglich zur Mitnahme bei Rollertouren. Aus einer kleinen Tasche zaubern die ein Sonnensegel mit Stangen, sowie Taschen an den Enden. Die können mit Steinen oder Sand beschwert werden und halten so bei Wind besser als Schirme. Haben wir später noch sehen können. Gab es da vor Ort nirgends zu kaufen, werden wir aber für weitere Reisen anschaffen.
Der Strandtag dauert heute nicht ganz so lange wie üblich, wollen schließlich nicht verbrutzeln.

Oben trinken wir noch einen Eistee, ehe wir zum Camping zurückrollern.