eumerika - das Reiseforum für Europa, Amerika & mehr

Allgemeines => Reiseberichte => Thema gestartet von: Ilona am 17. November 2025, 15:26:32

Titel: In griechischer Mission – Meteora und Chalkidiki 2025
Beitrag von: Ilona am 17. November 2025, 15:26:32
In griechischer Mission – Meteora und Chalkidiki 2025

Tag 1 – Von Frankfurt nach Kalambaka

Kaliméra :adieu: , liebe Mitreisende.

Seit 44 Jahren war es mein Wunsch, die Meteora-Klöster in Griechenland einmal live zu sehen. Am Black Friday 2024 buchte ich die Flüge nach Thessaloniki und wir sparten dadurch je 200 €.

Eine Reise nach Chalkidiki hatte ich in jungen Jahren schon einmal gebucht, doch die wurde damals storniert. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben und so konnte die Reise dieses Jahr stattfinden.

Mitte September war es so weit. Wir flogen um 11 Uhr ab Frankfurt und zum ersten Mal mit den Griechen.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_15_10_25_8_23_11.jpeg)

Der Sitzabstand war ok, doch das geleeartige Begrüßungsbonbon schlugen wir beim Rückflug aus.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_15_10_25_8_30_29.jpeg)

Eine Art Fasnachtskrapfen mit Schinken-Käse-Creme gefüllt, ein klebriger Sesamriegel und ein kleiner Becher mit einem Softgetränk wurden zwischendurch gereicht.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_15_10_25_8_33_40.jpeg)

Nach zwei Flugstunden und einer Stunde Zeitverschiebung landeten wir um 14:15 Uhr Ortszeit in Thessaloniki bei mollig warmen 30°C.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_15_10_25_8_35_50.jpeg)

Ein Bus fuhr uns 100 m weiter zum modernen Terminal. Es dauerte eine Weile, bis die Koffer eintrafen. In der Zeit rief mich schon die Mitarbeiterin der Autovermietung an, die am Parkplatz 5 auf uns wartete. Zehn Minuten später waren wir am Kleinbus, der uns ein paar Kilometer weiter zu 4Rent (https://4rent-thessaloniki.com/de/?_gl=1*szsrn6*_up*MQ..*_gs*MQ..&gclid=Cj0KCQiArOvIBhDLARIsAPwJXOav_fuqGuLUInIl0-kPQKG8KJB90ptes-dcotoU4E-jvtt-4BN0MKcaAq7SEALw_wcB) brachte.

Die Autovermietung ist sehr gut bewertet und bietet Vollkasko ohne Selbstbeteiligung an. Auch dank den Black Days und der Vorab-Registrierung, gab es einen guten Nachlass. Wir wählten die Kat. D mit Automatik zum Preis von 420 €. Abzüglich des Gutscheins über 126 € und der Anzahlung von 49 €, wurden vor Ort noch 245 € fällig. Die jungen Mitarbeiter waren alle sehr freundlich und das Auto stand schon bereit. Eigentlich wollte ich ihn Costa taufen, doch der Toyota Corolla Hybrid mit 8743 km auf dem Tacho, brachte sein Namensschild schon mit.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_15_10_25_8_47_03.jpeg)

Ein Mitarbeiter stellte uns zwar das Bedienfeld auf Deutsch ein, aber das Navi war nicht freigeschaltet. Wir hatten ohnehin unser eigenes dabei. Nachdem sich Heiko mit der Technik vertraut gemacht hatte, fuhren wir vom Hof.

Wir hatten an dem Tag noch 260 km und somit 3,5 Stunden Fahrt vor uns. Um Thessaloniki herum führt eine Autobahn, die sogenannte Ring Road. Da wird kräftig gebaut und es staut sich permanent. Schon nach kurzer Zeit standen wir im Stau, der natürlich nicht einkalkuliert war und meine Zeitplanung durcheinanderbrachte. Der Vermieter aus Kalambaka kontaktierte mich über WhatsApp wegen der Ankunftszeit. Die verzögerte sich jedoch immer mehr.

Nach 40 Minuten zähfließendem Verkehr erreichten wir die erste Mautstelle

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_15_10_25_9_03_36.jpeg)

und löhnten 55 Cent in bar. Für die Maut hatten wir Kleingeld dabei. Nach der ersten Mautstelle dann endlich freie Fahrt. 17 Minuten später erreichten wir die 2. Mautstelle = 90 Cent. 10 Minuten später (ich hatte alle Abrechnungen aufbewahrt) wurden 2 € fällig. Die nächste Mautstelle kam erst nach 40 Minuten und kostete 2,80 €. 30 Minuten später dann 2,40 €. Zwischendurch war ein Abschnitt der Autobahn gesperrt und wir mussten eine Umleitung fahren. Das kostete wiederum Zeit.

Wir hatten Hunger und Durst. Eine Halbliterflasche Wasser teilten wir uns gut ein. Unterwegs sahen wir zwar zwei Raststätten, doch wir wollten den Vermieter nicht zu lange warten lassen. Die letzten 1,5 Stunden führten über Landstraßen und endlich erreichten wir einen größeren Ort namens Larisa. Hier entdeckte ich einen Discounter. Das war jedoch, wie sich herausstellte, ein Großmarkt. Wir kauften zwei 2-Liter-Flaschen Wasser und eine Familientüte Lays Chips. Die Verkäuferin fragte ich nach einem Lidl. Sie meinte, der befindet sich am Ortsausgang. Die Lidl-Märkte in Griechenland haben ein gutes Sortiment und vor allem eine Warmtheke für Snacks. Unser Abendessen auf dem Lidl-Parkplatz bestand daher aus Schinken-Käse-Croissants und Spinat-Feta-Rollen. Dazu eine Stevia-Cola für mich und eine reguläre für Heiko. Gesättigt machten wir uns auf den Restweg. Zwei kurze Autobahnabschnitte vor Kalambaka kosteten dann noch 85 und 95 Cent.

Kurz vor 20 Uhr trafen wir in der Altstadt ein, wo uns schon der Vermieter erwartete. Er lotste uns zu einem Gratisparkplatz in der Nähe. Von da aus ging es über Kopfsteinpflaster zum Apartment.

Die große 3-Zimmer-Wohnung im 1. OG wurde komplett renoviert, ist detailverliebt dekoriert und verfügt über zwei Schlafzimmer.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_15_10_25_9_20_33.jpeg)

Der Vermieter erklärte uns die Haustechnik. Wasser und Säfte standen im Kühlschrank. Verpackte Schokocroissants für ein erstes Frühstück lagen auf dem Esstisch.

Die große Küche ist sehr gut ausgestattet, allerdings fehlte ein Toaster. Der war jedenfalls in der Beschreibung nicht aufgeführt. Deshalb kaufte ich zu Hause noch einen günstigen Brotröster für 10 € und den nahmen wir mit.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_15_10_25_9_23_54.jpeg)

Nachdem sich der Vermieter verabschiedet hatte, machten wir noch einen Spaziergang durch die Altstadt und kauften in einem Supermarkt Toast und Frühstücksutensilien ein. Die Koffer wurden danach noch ausgepackt und nach dem Duschen fielen wir erschöpft ins Bett. Leider hielten uns Motorradfahrer, die mit ihren getunten Bikes durch die schmale Gasse vor dem Haus brausten, noch lange wach.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_15_10_25_9_31_18.jpeg)

Kalinichta :bett:

Übernachtung: Kondoulis House 2 über Booking.com - 3 Nächte 207 €

Titel: Re: In griechischer Mission – Meteora und Chalkidiki 2025
Beitrag von: Christina am 17. November 2025, 18:17:17
Dass wir so schnell wieder zu den griechischen Klöstern kommen, hätte ich nicht gedacht ;D. Da freue ich mich, das Ganze noch aus einem weiteren Blickwinkel, insbesondere auch mit Mietauto statt Womo zu sehen. Wenn ihr schon fast ein Jahr vorher gebucht habt (in welchem Monat war eure Reise?), dann stand das Ziel schon vor Susan's Bericht fest, nehme ich an, was für ein Zufall.

Die Anreise war etwas holprig, wobei drei Stunden Fahrt eh schon recht viel sind für den ersten Tag (hatte ich letztes Jahr ja in Finnland auch, allerdings bei späterer Landung, habe ich dann dieses Jahr nicht mehr gemacht).

Da gibt es wohl sehr häufig Mautstellen? Aber man konnte noch in bar bezahlen, brauchte keine App oder sonstige Vorabregistrierung, das ist heutzutage auch nicht mehr selbstverständlich (ich bin gerade am Planen für unseren Januar/Februar Urlaub an der Algarve und mehr als froh, dass die dortige Autobahn seit diesem Jahr mautfrei ist, das portugiesische Mautsystem ist super kompliziert).

Die Autonummern sind gar nicht im griechischen Alphabet geschrieben?

Eure Wohnung sieht gemütlich und modern aus, würde mir auch gefallen (die Moped Fahrer weniger).

Titel: Re: In griechischer Mission – Meteora und Chalkidiki 2025
Beitrag von: Ilona am 17. November 2025, 19:57:42
Herzlich willkommen, liebe Christina :adieu:.

Dass wir so schnell wieder zu den griechischen Klöstern kommen, hätte ich nicht gedacht ;D. Da freue ich mich, das Ganze noch aus einem weiteren Blickwinkel, insbesondere auch mit Mietauto statt Womo zu sehen. Wenn ihr schon fast ein Jahr vorher gebucht habt (in welchem Monat war eure Reise?), dann stand das Ziel schon vor Susan's Bericht fest, nehme ich an, was für ein Zufall.

Ja, so schnell kann es geschehen.

Ich dachte zuerst, dass ich es nicht erwähnte, doch im 3. Satz steht:
Zitat
Mitte September war es so weit.

Susan beendete ihren Reisebericht am 07.09. und da standen wir schon in den Startlöchern :toothy9:. Ich buche meistens 11 Monate im Voraus, also sobald die Tickets verfügbar sind. In diesem Fall spielte mir noch der Black Friday in die Karten. Ich weiß nicht, ob Susan vor einem Jahr schon die Griechenland-Reise plante. Abgesprochen war es jedenfalls nicht und auch ich war überrascht, dass sie uns eine Nasenlänge voraus war.

Die Anreise war etwas holprig, wobei drei Stunden Fahrt eh schon recht viel sind für den ersten Tag (hatte ich letztes Jahr ja in Finnland auch, allerdings bei späterer Landung, habe ich dann dieses Jahr nicht mehr gemacht).

Es war vor allem ein langer Tag, da wir schon seit 4:30 Uhr auf den Beinen waren. Die letzte halbe Stunde fuhren wir im Dunkeln und das war besonders anstrengend.

Da gibt es wohl sehr häufig Mautstellen? Aber man konnte noch in bar bezahlen, brauchte keine App oder sonstige Vorabregistrierung, das ist heutzutage auch nicht mehr selbstverständlich

Ja, es gibt viele Mautstellen in unregelmäßigen Abständen. Man kann bar bezahlen oder registriert durchfahren. Susan hatte erwähnt, dass Barzahlung kein Problem ist. Wir hatten deshalb einen Beutel mit Münzgeld mitgenommen.

Die Autonummern sind gar nicht im griechischen Alphabet geschrieben?

Nein, denn die fahren doch auch mal im restlichen Europa umher.

Eure Wohnung sieht gemütlich und modern aus, würde mir auch gefallen (die Moped Fahrer weniger).

Die Ferienwohnung ist in der Altstadt in einem Altbau. Drinnen wurde das Apartment aber hochwertig modernisiert. Da merkt man nicht, dass es ein altes Gebäude ist. Balkone hatten wir auch zwei. Eine Klimaanlage war vorhanden. Drei Fernseher, edle Marmorfliesen ... einzig der Nachbar und seine Kumpels mit den lauten Motorrädern störte die Nachtruhe.
Titel: Re: In griechischer Mission – Meteora und Chalkidiki 2025
Beitrag von: Horst am 17. November 2025, 21:21:23
Da bin ich gerne mit dabei.
Nordgriechenland habe ich auch schon mal auf die gedankliche Liste genommen für Frühjahr oder Herbst.
Bin also sehr gespannt, was ihr da so gesehen habt.
Titel: Re: In griechischer Mission – Meteora und Chalkidiki 2025
Beitrag von: Silvia am 18. November 2025, 09:14:07
 :winkewinke: Oh da komme ich auch sofort wieder mit, Susan hat da richtig Appetit drauf gemacht und ich bin gespannt wo sich eure Touren überschneiden. Finde es lustig das ihr fast zur gleichen Zeit das gleiche Ziel hattet.
Titel: Re: In griechischer Mission – Meteora und Chalkidiki 2025
Beitrag von: Paula am 18. November 2025, 14:59:33
Hallo Ilona,

Da bin ich auch gern wieder dabei  8)
Von Black Friday Flug- und Mietwagenangeboten habe ich noch nie gehört, wo findet man sowas? Gibt es spezielle Webseiten?
Im Moment kann ich solange im Voraus nicht buchen, da Josef immer erst sehr spät seine Urlaubsplanung machen kann, aber in anderthalb Jahren ist er in Rente, da kommt das dann für uns auch in Frage.
Titel: Re: In griechischer Mission – Meteora und Chalkidiki 2025
Beitrag von: Ilona am 18. November 2025, 15:28:19
Auch euch ein herzliches Willkommen :adieu:. Schön, dass ihr dabei seid.

Da bin ich gerne mit dabei.
Nordgriechenland habe ich auch schon mal auf die gedankliche Liste genommen für Frühjahr oder Herbst.
Bin also sehr gespannt, was ihr da so gesehen habt.

Hallo Horst,

beide Jahreszeiten eignen sich gut. Im Frühjahr blüht mehr und im Herbst kann man im warmen Meer baden.

:winkewinke: Oh da komme ich auch sofort wieder mit, Susan hat da richtig Appetit drauf gemacht und ich bin gespannt wo sich eure Touren überschneiden. Finde es lustig das ihr fast zur gleichen Zeit das gleiche Ziel hattet.

Hallo Silvia,

Susan war im Frühsommer in Griechenland und wir im Herbst. Bis auf Meteora waren die Routen allerdings unterschiedlich.

Da bin ich auch gern wieder dabei  8)
Von Black Friday Flug- und Mietwagenangeboten habe ich noch nie gehört, wo findet man sowas? Gibt es spezielle Webseiten?
Im Moment kann ich solange im Voraus nicht buchen, da Josef immer erst sehr spät seine Urlaubsplanung machen kann, aber in anderthalb Jahren ist er in Rente, da kommt das dann für uns auch in Frage.

Hallo Paula,

wenn du bei einer Airline registriert bist, erhältst du die Angebote. Bei 4Rent (https://4rent-thessaloniki.com/de/?_gl=1*szsrn6*_up*MQ..*_gs*MQ..&gclid=Cj0KCQiArOvIBhDLARIsAPwJXOav_fuqGuLUInIl0-kPQKG8KJB90ptes-dcotoU4E-jvtt-4BN0MKcaAq7SEALw_wcB) (klick mal drauf) erscheint derzeit auf der Website der Hinweis auf die Black Days. Da habe ich letztes Jahr nicht lange gefackelt und gleich reserviert.

Amazon fing vor ein paar Jahren mit den Black Friday bzw. Black Week Angeboten an und andere zogen nach. Man kann oft, aber nicht immer Schnäppchen machen. Es ist immer gut, wenn man die Preise vorher checkt.

Wir sind froh, dass wir unsere Urlaube schon im Vorjahr einreichen können.   

Titel: Re: In griechischer Mission – Meteora und Chalkidiki 2025
Beitrag von: Susan am 18. November 2025, 21:36:11
Natürlich bin ich auch mit dabei  :adieu:
Schon witzig, dass wir fast zur gleichen Zeit die gleiche Reiseidee hatten  ;D Und offenbar sind wir jetzt auch zur gleichen Zeit in den Herbsturlaub gestartet  8)

Puh, die Anreise klingt anstrengend, doch ihr seid ja gut in Kalambaka angekommen. Das Apartment schaut auch sehr nett aus, da könnte man es  länger aushalten. Knattermänner können einem schon auf den Geist gehen. Habe festgestellt, dass ich da mit den Jahren empfindlicher geworden bin.

Jetzt bin ich gespannt, was ihr so bei den Klöstern erlebt habt.
Titel: Re: In griechischer Mission – Meteora und Chalkidiki 2025
Beitrag von: Ilona am 19. November 2025, 13:51:34
Natürlich bin ich auch mit dabei  :adieu:

Liebe Susan,

auch dir ein  :herz: liches Willkommen!

Schon witzig, dass wir fast zur gleichen Zeit die gleiche Reiseidee hatten  ;D Und offenbar sind wir jetzt auch zur gleichen Zeit in den Herbsturlaub gestartet  8)

Das war bestimmt Gedankenübertragung und nicht das einzige Mal  :floet: .

Puh, die Anreise klingt anstrengend, doch ihr seid ja gut in Kalambaka angekommen. Das Apartment schaut auch sehr nett aus, da könnte man es  länger aushalten.

Mit den Verzögerungen durch die Baustellen hatten wir nicht gerechnet.

In dem Apartment fühlten wir uns sofort wohl. In den Bewertungen war kein Hinweis auf eine laute Nachbarschaft, sonst hätte ich mit Sicherheit eine andere Unterkunft gewählt.

Da überall Fliegengitter an den Balkontüren waren, brauchten wir die Klimaanlage nachts nicht ...

Knattermänner können einem schon auf den Geist gehen. Habe festgestellt, dass ich da mit den Jahren empfindlicher geworden bin.

und hörten die Motorräder umso mehr. Der Nachbar schwirrte immer nur nachts mit seinem Bike aus :weissnicht: . Tagsüber schlief er wahrscheinlich.

Jetzt bin ich gespannt, was ihr so bei den Klöstern erlebt habt.

Es geht gleich weiter.
Titel: Re: In griechischer Mission – Meteora und Chalkidiki 2025
Beitrag von: Ilona am 19. November 2025, 14:29:51
Tag 2 – Meteora Klöster

Nach einer kurzen, unruhigen Nacht bereiteten wir uns das Frühstück zu und ich packte nach dem Abwasch noch schnell mein Kloster-Outfit in den Rucksack. Als Frau darf man die Klöster nur im Rock und mit bedeckten Schultern betreten. Extra dafür legte ich mir einen Rock mit Gummibund zu, den ich schnell über die Capri-Hose ziehen konnte :zwinker: .

In der Wohnung hing ein veralteter Plan, was die Öffnungszeiten und die Eintrittspreise betrifft. Davon abgesehen, sind nur die von mir mit Zahlen gekennzeichneten Klöster für die Öffentlichkeit zugänglich. Das sollte kein Malen nach Zahlen werden :floet: , sondern die Reihenfolge der Besichtigungen.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_15_10_25_10_36_44.jpeg)

Bei Tag sahen wir die ersten Felsen hinter dem Parkplatz  :herz: .

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_15_10_25_10_26_09.jpeg)

Wir fuhren über den Nachbarort Kastraki zum ersten Kloster auf dem Weg, dem Agiou Nikolaou Anapavsa.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_15_10_25_10_39_38.jpeg)

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_15_10_25_10_40_19.jpeg)

Kurz nach der Öffnung waren schon fast alle Parkplätze belegt und wir ergatterten den letzten.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_15_10_25_10_41_43.jpeg)

Den Rock zog ich gleich über, denn ich ahnte nicht, wie viele schweißtreibende Treppenstufen es nach oben geht. Fast oben angekommen, sieht man den Lastenaufzug.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_15_10_25_10_43_56.jpeg)

Der Eintritt kostete 5 € und das Fotografieren ist drinnen absolut verboten.

Die Herkunft des Namens des Klosters steht nicht fest. Er kommt wahrscheinlich von einem frühen Stifter, der zeitlich im 14. Jahrhundert anzusetzen ist, wie auch die Anfänge des Mönchslebens auf diesem Felsen. Andere beziehen den Namen etymologisch auf das Verb "anapavome" = sich erholen. Das Kloster wurde zum größten Teil renoviert.

Von oben ein Blick auf die Landschaft,

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_15_10_25_10_49_54.jpeg)

den kleinen Parkplatz unterhalb

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_15_10_25_10_50_44.jpeg)

und mit einem Adlerauge und gutem Zoom erkennt man eine Einsiedelei in der gegenüberliegenden Felswand.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_15_10_25_10_51_47.jpeg)

Die Felslandschaft drumherum ist schon sehr beeindruckend.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_15_10_25_10_53_02.jpeg)

Treppen und Wege wurden übrigens erst in den 1920ern gebaut. Früher waren die Klöster nur mit Strickleitern und Seilzügen zu erreichen.

Als nächstes wollten wir das Kloster Roussanou besuchen. Allerdings standen schon einige Busse davor und es war kein Parkplatz frei.

Das Kloster der Dreifaltigkeit ließen wir rechts liegen, da es Ruhetag hatte. Wir fuhren zum Kloster Agiou Stefanou weiter. Das befindeet sich am südöstlichen Ende der Felsengruppe von Meteora, genau über Kalambaka. Es ist das einzige Kloster, das man ohne Treppensteigen besuchen kann, denn es ist über eine kleine Brücke zu erreichen. Dementsprechend standen noch mehr Reisebusse entlang der Straße und wir hatten einen langen Weg bis zum Eingang.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_15_10_25_11_09_24.jpeg)

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_15_10_25_11_11_43.jpeg)

Seit 1961 ist es als Frauenkloster in Betrieb und auch hier fanden viele Renovierungs- und Bauaktivitäten statt. Die meisten Gebäude auf dem Gelände sind neu und im Kloster herrschte ein Gedränge.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_15_10_25_11_15_50.jpeg)

Kalambaka liegt dem Kloster zu Füßen.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_15_10_25_11_16_46.jpeg)

Kaum zu glauben, doch der Vormittag war vorüber. Deshalb fuhren wir die paar Kilometer nach Kalambaka hinunter. Mit dem Restaurant Archontariki in der Altstadt hatten wir Glück. Es war noch nicht viel Betrieb und das Essen so weit lecker. Aufs Haus bekamen wir in Kalambaka immer zwei kleine Pistazieneis zum Nachtisch.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_15_10_25_11_27_41.jpeg)

Gestärkt machten wir uns zur zweiten Klosterrunde auf und fanden diesmal gleich einen Parkplatz unterhalb vom Kloster Roussanou.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_15_10_25_11_51_18.jpeg)

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_15_10_25_11_48_00.jpeg)

Es erwarteten uns viele Treppen und das nach dem Essen :girly: .

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_15_10_25_11_50_26.jpeg)

Drinnen machten wir heimlich ein Foto von der Kapelle :verlegen:. Diese ähneln sich im Übrigen in allen dieser Klöster.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_15_10_25_11_54_19.jpeg)

Vom draußen hat man einen wunderbaren Blick auf das Kloster Varlaam, das wir anschließend noch besuchten.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_15_10_25_11_55_46.jpeg)

Doch zuvor fuhren wir zum Parkplatz vom Kloster Megalou Meteorou und da waren jede Menge Parkplätze frei. Kein Wunder, denn die schließen schon um 15 Uhr und es war 14:30 Uhr.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_15_10_25_12_04_00.jpeg)

Es herrschte schon Aufbruchstimmung. Die halbe Stunde für eine Besichtigung hätte nicht gereicht, denn viele Treppen führen zuerst abwärts und danach 147 Treppen aufwärts.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_15_10_25_12_08_52.jpeg)

Zudem gleichen sich die meisten Klöster. Die 5 € hätten sich für den kurzen Besuch nicht gelohnt. Mal schauen, ob das Nachbar-Kloster Varlaam

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_15_10_25_12_11_08.jpeg)

eine längere Öffnungszeit hat.

Glücklicherweise schließt das Kloster Varlaam erst um 16 Uhr, so dass wir noch Zeit zum Erkunden hatten.

Varlaam muss man auch nicht über eine Seilwinde

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_16_10_25_8_53_02.jpeg)

im Lastenkorb erklimmen,

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_16_10_25_8_54_30.jpeg)

sondern 195 Stufen führen um den Felsen nach oben. Bei 30°C kam es gelegen, dass es in der Schlange nur langsam aufwärts ging.
 
Der Eintritt kostete auch 5 € und man durfte im Museum sogar fotografieren.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_16_10_25_8_58_39.jpeg)

Früher widmeten sich die Mönche dem Weinbau, heute bringen die Touristenströme das Geld.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_16_10_25_8_59_38.jpeg)

Von außen sieht das Kloster fast wie ein modernes Schloss aus, denn auch bei diesem Kloster wurden die meisten Gebäude erneuert.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_16_10_25_9_01_22.jpeg)

Im Gedränge bahnten wir uns den Weg auf der schmalen Treppe nach unten, denn selbst kurz vor Schluss strömten noch Besucher ins Kloster.

Unsere Tagesmission war jedenfalls erfüllt :adieu:.

Am Ortseingang von Kalambaka kauften wir beim Lidl wieder warme Snacks und für mich Stevia-Cola ein. Irgendwie schmeckte mir die kalorienfreie Limo besser als Coke Zero.

Den Abend verbrachten wir gemütlich im Apartment. Leider knatterten auch in dieser Nacht wieder Motorräder durch die Gassen.

Kalinichta  :bett:

Übernachtung: Kondoulis House 2 über Booking.com 3 Nächte 207 €

Titel: Re: In griechischer Mission – Meteora und Chalkidiki 2025
Beitrag von: Christina am 19. November 2025, 18:11:24
Die Klöster und vor allem ihre jeweilige Lage sind schon spektakulär. Schade, dass es so voll war, aber immerhin die schönen Aussichten können die anderen Besucher nicht stören.

Ein Pistazieneis zum Schluss wäre mir auf jeden Fall lieber als der sonst (in Deutschland) übliche Ouzo, aber den gibt es vielleicht eher am Abend.
Titel: Re: In griechischer Mission – Meteora und Chalkidiki 2025
Beitrag von: Susan am 19. November 2025, 19:52:25
Kompliment, Adlerauge  ;D Die Einsiedelei gegenüber St. Nikolaos ist uns glatt entgangen. War mir gar nicht so bewusst, dass das Great Meteoron so früh schließt. Die halbe Stunde wäre da wirklich zu knapp gewesen; wir haben schon etwa 15 bis 20 Minuten für den Weg vom Parkplatz bis oben gebraucht.

Scheint denn ja doch noch voller gewesen zu sein als Anfang Juni.

Das Essen schaut lecker aus und bei den Portionen würde bei mir auch noch ein Mini-Eis reinpassen  8)
Titel: Re: In griechischer Mission – Meteora und Chalkidiki 2025
Beitrag von: Ilona am 20. November 2025, 11:33:38
Ein Pistazieneis zum Schluss wäre mir auf jeden Fall lieber als der sonst (in Deutschland) übliche Ouzo, aber den gibt es vielleicht eher am Abend.

In der Gegend gab es nirgends einen Anisschnaps aufs Haus, auch nichts abends. Das kenne ich nur von den Restaurants hierzulande.

Das Mini-Pistazieneis :sabber: war richtig lecker und hätte durchaus größer sein dürfen.

Kompliment, Adlerauge  ;D Die Einsiedelei gegenüber St. Nikolaos ist uns glatt entgangen.

 :danke:, das lag bestimmt an der neuen Brillenstärke :totlach:.

War mir gar nicht so bewusst, dass das Great Meteoron so früh schließt. Die halbe Stunde wäre da wirklich zu knapp gewesen; wir haben schon etwa 15 bis 20 Minuten für den Weg vom Parkplatz bis oben gebraucht.

Einen Parkplatz hatten wir direkt davor bekommen und uns schon gewundert. Die haben es nicht mehr nötig, länger aufzulassen. Anscheinend sind das auch nur noch Angestellte, die sich als Mönche verkleiden.

Scheint denn ja doch noch voller gewesen zu sein als Anfang Juni.

Auf jeden Fall. Da war was los.

Das Essen schaut lecker aus und bei den Portionen würde bei mir auch noch ein Mini-Eis reinpassen  8)

Die Portionen waren allgemein recht klein. Es war noch nichts davon angerührt.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_20_11_25_1_53_37.jpeg)

Einen griech. Salat als Sättigungsbeilage hatten wir immer dazu bestellt. Der kam in einer größeren Schüssel und wurde geteilt. 

Dies war auch das einzige Lokal, wo ein Klecks Tzatziki dabei war. Sonst kostete der immer extra. Wir haben in dem Urlaub nicht zugenommen und nur dank Lidl nicht gehungert.
Titel: Re: In griechischer Mission – Meteora und Chalkidiki 2025
Beitrag von: Christina am 20. November 2025, 18:28:46
Ein Pistazieneis zum Schluss wäre mir auf jeden Fall lieber als der sonst (in Deutschland) übliche Ouzo, aber den gibt es vielleicht eher am Abend.

In der Gegend gab es nirgends einen Anisschnaps aufs Haus, auch nichts abends. Das kenne ich nur von den Restaurants hierzulande.



Die Portionen waren allgemein recht klein. Es war noch nichts davon angerührt.


Einen griech. Salat als Sättigungsbeilage hatten wir immer dazu bestellt. Der kam in einer größeren Schüssel und wurde geteilt. 

Dies war auch das einzige Lokal, wo ein Klecks Tzatziki dabei war. Sonst kostete der immer extra. Wir haben in dem Urlaub nicht zugenommen und nur dank Lidl nicht gehungert.

Interessant, das ist dann wohl etwas, das sich nur in Deutschland eingebürgert hat. Auch die Portionen kenne ich beim Griechen in Deutschland als sehr (zu) groß, da bin nun ziemlich erstaunt. Hoffentlich war es preislich akzeptabel.
Titel: Re: In griechischer Mission – Meteora und Chalkidiki 2025
Beitrag von: Silvia am 20. November 2025, 18:37:06
Die Gegend ist einfach traumhaft schön, weniger schön die vielen Treppen - wobei die virtuell gar nicht soo anstrengend sind  :evil:

Und immer wieder erstaunlich die Bauleistung vor mehreren Jahrhunderten  :anbeten:
Titel: Re: In griechischer Mission – Meteora und Chalkidiki 2025
Beitrag von: Paula am 21. November 2025, 10:33:07
ich war ja lange nicht mehr in Griechenland (jedenfalls nicht auf dem Festland), aber von damals hatte ich große Essensportionen in Erinnerung  :gruebel: bei den Griechen in München ist das auch so, vor allem Fleisch in großen Mengen...

mich wundert ja dass die Meteoraklöster alle noch "in Betrieb" sind, gibt es denn in Griechenland noch so viele junge Leute die ins Kloster gehen? Die Bauten sind beeindruckend, aber leben möchte ich da ehrlich gesagt nicht. Und für ältere Mönche muss das ja wahnsinnig anstrengend sein.
Titel: Re: In griechischer Mission – Meteora und Chalkidiki 2025
Beitrag von: Silv am 21. November 2025, 11:18:47
Hallo Ilona,

ich bin auch gerne dabei. Mein erster Urlaub ohne Eltern war auf Korfu und mit meiner Schwester war ich vor bestimmt 30 Jahren mal auf Chalkidiki. Die in den Berg gebauten Klöster sind schon beeindruckend.

Die Essensportionen sind wirklich nicht groß. Mir würde es ja reichen, aber Andy würde nicht satt werden...
Titel: Re: In griechischer Mission – Meteora und Chalkidiki 2025
Beitrag von: Ilona am 21. November 2025, 11:23:15
Auch die Portionen kenne ich beim Griechen in Deutschland als sehr (zu) groß, da bin nun ziemlich erstaunt. Hoffentlich war es preislich akzeptabel.

Die schmalen Hähnchenspieße (es ging übrigens noch schmaler ;D ) kosteten im Schnitt 14 €. Der griechische Salat um die 9 €. Da waren uns die Tomatenstücke viel zu groß geschnitten, kaum Gurken drin, ein Hauch von Paprika und zu viel Schafskäse.

Die Gegend ist einfach traumhaft schön, weniger schön die vielen Treppen - wobei die virtuell gar nicht soo anstrengend sind  :evil:

Das Treppensteigen machte uns trotz der Hitze keine Probleme. Die ganze Gegend ist irgendwie ein Kraftort  :herz:.

Und immer wieder erstaunlich die Bauleistung vor mehreren Jahrhunderten  :anbeten:

Die Leistung ist unvorstellbar, wenn man vor so einem hohen Felsen steht.

ich war ja lange nicht mehr in Griechenland (jedenfalls nicht auf dem Festland), aber von damals hatte ich große Essensportionen in Erinnerung  :gruebel: bei den Griechen in München ist das auch so, vor allem Fleisch in großen Mengen...

Also weder bei den Klöstern, noch auf Chalkidiki waren die Portionen groß. Die gehen davon aus, dass man sich ein paar Vorspeisen bestellt.

mich wundert ja dass die Meteoraklöster alle noch "in Betrieb" sind, gibt es denn in Griechenland noch so viele junge Leute die ins Kloster gehen? Die Bauten sind beeindruckend, aber leben möchte ich da ehrlich gesagt nicht. Und für ältere Mönche muss das ja wahnsinnig anstrengend sein.

Die Meteoraklöster sind mittlerweile gute Einnahmequellen. Richtige Mönche sieht man während der Öffnungszeiten nicht. Und ja, die Klöster in Griechenland sind sehr gefragt, wie du am Ende des Reiseberichts noch feststellen wirst.
Titel: Re: In griechischer Mission – Meteora und Chalkidiki 2025
Beitrag von: Ilona am 21. November 2025, 11:28:19
Hallo Ilona,
ich bin auch gerne dabei. Mein erster Urlaub ohne Eltern war auf Korfu und mit meiner Schwester war ich vor bestimmt 30 Jahren mal auf Chalkidiki. Die in den Berg gebauten Klöster sind schon beeindruckend.

Herzlich willkommen, liebe Silvia :adieu:.

Chalkidiki hat sich in den 30 Jahren mit Sicherheit sehr verändert. Die Touristenorte sind ziemlich verbaut. Ich kann mir vorstellen, dass Kalambaka früher auch ein Dorf war. Die Meteora-Klöster ziehen viele Touristen an und die benötigen Unterkünfte.

Die Essensportionen sind wirklich nicht groß. Mir würde es ja reichen, aber Andy würde nicht satt werden...

Also wenn man den ganzen Tag unterwegs ist, wird man von so einem schmalen Hähnchen-Souvlaki nicht satt. Vielleicht wäre ein Schweinefleisch-Spieß größer gewesen, aber das bezweifle ich.
Titel: Re: In griechischer Mission – Meteora und Chalkidiki 2025
Beitrag von: Ilona am 21. November 2025, 13:46:33
Tag 3 – Das Kloster Holy Trinity, die Theopetra Cave und die Geisterstadt Ropoto

Wir machten uns früh auf den Weg, denn die Parkplätze beim Kloster der Heiligen Dreifaltigkeit entlang der Straße sind rar. Zudem war dieses Kloster seit 44 Jahren der Grund :toothy9:, weshalb ich hierher wollte.

Wie ein Adlerhorst thront das Kloster auf einem scheinbar freistehenden Felsen.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_16_10_25_10_10_54.jpeg)

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_16_10_25_10_11_27.jpeg)

Es gibt sogar eine Seilbahn, jedoch nur für die Mitarbeiter und vielleicht gehandicapte Besucher nach vorheriger Anmeldung.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_16_10_25_10_13_02.jpeg)

Alle anderen gehen erst einmal den Weg hinunter, um danach die über 100 Stufen nach oben zu schnaufen.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_16_10_25_10_16_10.jpeg)

Früher ging es hier hoch

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_16_10_25_10_19_13.jpeg)

und auch James Bond in tödlicher Mission (1981), musste so eine Wand im Film bezwingen.



Diese Felsen und die Gegend wollte ich seither live sehen und viele andere interessierten sich auch dafür.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_16_10_25_10_32_02.jpeg)

Mönche sieht man da übrigens keine mehr. Angestellte kassieren die 5 € Eintritt.

Der frühere Lift.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_16_10_25_10_34_43.jpeg)

Noch ein paar Bilder von innen.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_16_10_25_10_41_59.jpeg)

Die Klosterkatze beendete gerade ihr Frühstück.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_16_10_25_10_49_16.jpeg)

Vorerst war unsere Klöster-Mission erfüllt und wir fuhren zurück ins Tal.

Nur sieben Kilometer entfernt, befindet sich in einer Kalksteinformation die Theopetra Höhle (https://de.wikipedia.org/wiki/Theopetra-H%C3%B6hle). Die Ausgrabungen begannen 1987 und seit 2009 ist die Cave für die Öffentlichkeit zugänglich.

 (https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_17_10_25_7_56_22.jpeg)

Der Rundgang durch die überschaubare Höhle aus der Zeit der Neandertaler kostete 5 € und war schnell erledigt.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_17_10_25_7_58_36.jpeg)

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_17_10_25_7_59_49.jpeg)

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_17_10_25_8_00_29.jpeg)

In der Höhle wurden sowohl prähistorische Werkzeuge als auch Skelette gefunden. An der Zufahrt befindet sich das kleine Museum dazu, dessen Besuch im Preis inbegriffen ist.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_17_10_25_8_04_58.jpeg)

Wir waren doch schneller als erwartet mit den Besichtigungen fertig. Es blieb noch genügend Zeit, um etwas total Schräges anzuschauen. Kurzentschlossen zogen wir die für den nächsten Tag geplante Sehenswürdigkeit vor. Da sich die Strecke ins Gebirge zieht, beschlossen wir zuvor eine Kleinigkeit zu essen und in Trikala einen Stopp einzulegen.

Mirtilo Coffee und Food war sehr gut bewertet und das preiswerte Chicken Club-Sandwich lecker. Zudem waren die Pommes knusprig. Sonst waren die überall sehr labbrig.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_17_10_25_8_13_38.jpeg)

Mehr als satt machten wir uns auf den Weg. Die Straßen in der Gegend sind doppelspurig und ziemlich neu. Allerdings wird man ständig von Ampeln in der Pampa ausgebremst, die noch keinen Sinn ergeben.

Nach ca. 20 km erreichten wir die beindruckende Steinbogenbrücke von Pyli (https://de.aroundus.com/p/7328739-portaikos-bridge). Sie wurde 1514 errichtet, ist 65 m lang, 29 m hoch und 2,1 m breit.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_17_10_25_8_41_52.jpeg)

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_17_10_25_8_42_45.jpeg)

Die Brücke ist erstaunlich steil.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_17_10_25_8_44_00.jpeg)

Am Parkplatz kauften wir noch 1 kg Waldhonig aus der Gegend und fuhren danach auf der einspurigen Landstraße weiter.

Wie es der Zufall so wollte, wurde im Sommer bei Galileo diese Reportage über die Geisterstadt Ropoto ausgestrahlt:



Ich war sofort Feuer und Flamme und schaute gleich, wie weit entfernt das Dorf von unserer Route ist. Die je 1,5 Stunden Fahrt hin und zurück waren den Abstecher wert.

Nach einer zum Schluss serpentinenreichen Fahrt über schmale Straßen, standen wir plötzlich staunend vor der Kirche mit einem Neigungswinkel von 17 % Grad, die noch schiefer als der schiefe Turm von Pisa (3,97 % Grad) ist.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_17_10_25_9_29_28.jpeg)

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_17_10_25_9_30_39.jpeg)

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_17_10_25_9_31_38.jpeg)

Kaum zu glauben, dass sich hier mal ein Ort mit 800 Einwohnern befand. 2012 kam es zu einem Erdrutsch und wie durch ein Wunder blieben die Kirche und das Gebäude daneben erhalten.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_17_10_25_9_33_38.jpeg)

Als ich auf die schiefe Treppe zuging,

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_17_10_25_9_34_39.jpeg)

passierte etwas Merkwürdiges. Ich bekam plötzlich einen starken Schwindel mit Übelkeit, der erst besser wurde, als ich mich umdrehte. Daraufhin hangelte ich mich die glatten Treppen seitlich nach oben. Ein leichter Schwindel blieb die ganze Zeit über. Es war zudem unmöglich, auf den glatten Mosaikfliesen zu gehen. Man rutschte immer wieder nach unten.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_17_10_25_9_38_02.jpeg)

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_17_10_25_9_39_08.jpeg)

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_17_10_25_9_40_13.jpeg)

Wow, das war ein besonderes Erlebnis. Außerhalb des Gebäudes verschwand der Schwindel sofort. Dieser Abstecher ins Pindos-Gebirge hat sich gelohnt.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_17_10_25_9_54_26.jpeg)

Wir fuhren gemütlich nach Kalambaka zurück. Abends gingen wir zum Essen in die vom Vermieter empfohlene Taverne Platanos. Im Gegensatz zum Café in Trikala, waren die Portionen in Kalambaka eher klein. Die vier Hähnchen-Souvlaki mit labbrigen Pommes waren für zwei Personen gedacht. Gut, dass wir noch einen griechischen Salat vorab bestellten und zum Nachtisch zwei kleine Pistazieneis bekamen. Ein kleines Schälchen Greecebrei ähm Tzatziki kostete hier 5,50 € extra und schmeckte überhaupt nicht nach Knoblauch.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_17_10_25_10_10_19.jpeg)

Nach dem Abendessen fuhren wir zum Sunset-Aussichtspunkt bei den Meteora-Klöstern. Die Sonnenuntergangslocation wurde uns vom Vermieter empfohlen.

Die Leute kamen in Scharen und sicherten sich ein Plätzchen. Dabei geht die Sonne hinter dem gegenüberliegenden Gebirge unter.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_20_10_25_2_49_05.jpeg)

Zurück im Apartment ließen wir die Erlebnisse sacken und schmökerten noch etwas in den Büchern.

Kalinichta  :bett:

Übernachtung: Kondoulis House 2 über Booking.com - 3 Nächte 207 €

Titel: Re: In griechischer Mission – Meteora und Chalkidiki 2025
Beitrag von: Christina am 21. November 2025, 18:35:17
Ah, das James Bond Kloster, auch wieder beeindruckend, insbesondere auch der Korb als Lift. Schön auch der tiefblaue Himmel.

Die schiefe Kirche ist ja mal was besonderes, das hätte ich mir auch angeschaut, aber mir wäre sicher auch schwindlig geworden, das wird es mir schon fast beim anschauen deiner Fotos :). Sehr erstaunlich, dass sie nicht eingestürzt oder zumindest einsturzgefährdet ist. Da konnte man einfach so rein, ohne Eintritt zu zahlen?

Pommes sind dort wohl die Standard Beilage ;D, die am Abend sehen aber auch sehr blass aus, kein Wunder waren die labbrig.
Titel: Re: In griechischer Mission – Meteora und Chalkidiki 2025
Beitrag von: Ilona am 22. November 2025, 11:29:32
Ah, das James Bond Kloster, auch wieder beeindruckend, insbesondere auch der Korb als Lift. Schön auch der tiefblaue Himmel.

Ja und mit dem Wetter hatten wir diesmal großes Glück :happy2:.

Die schiefe Kirche ist ja mal was besonderes, das hätte ich mir auch angeschaut, aber mir wäre sicher auch schwindlig geworden, das wird es mir schon fast beim anschauen deiner Fotos :). Sehr erstaunlich, dass sie nicht eingestürzt oder zumindest einsturzgefährdet ist. Da konnte man einfach so rein, ohne Eintritt zu zahlen?

Deinen Fragen entnehme ich, dass du das Video nicht angeschaut hast. Wenn du Zeit hast, dann schau dir die interessante Reportage unbedingt an.

Die Kirche hatte damals wirklich einen Schutzengel bzw. göttlichen Beistand. Anscheinend ist das Betreten verboten, doch da wir der griechischen Schrift nicht mächtig sind  :weissnicht:... . Auf Englisch stand jedenfalls nichts geschrieben. Der Eingang war nicht abgesperrt, somit erfolgt das Betreten auf eigene Gefahr. Außer uns war nur noch ein Influencer-Pärchen vor Ort. Ihr schien sehr schwindelig zu sein, denn sie verließen die Ruine schnell. 

Pommes sind dort wohl die Standard Beilage ;D, die am Abend sehen aber auch sehr blass aus, kein Wunder waren die labbrig.

Die Pommes werden dort aus frischen Kartoffeln zubereitet und nur einmal frittiert. Deshalb sind sie labbrig. Knusprige Pommes werden zweimal frittiert.
Titel: Re: In griechischer Mission – Meteora und Chalkidiki 2025
Beitrag von: Horst am 22. November 2025, 12:50:01
Ich denke, an den Meteora-Klöstern kommt man nicht vorbei, wenn man in den Norden Griechenlands reist.
Welche Temperaturen hattet Ihr da vor Ort?
Titel: Re: In griechischer Mission – Meteora und Chalkidiki 2025
Beitrag von: Ilona am 22. November 2025, 13:26:57
Ich denke, an den Meteora-Klöstern kommt man nicht vorbei, wenn man in den Norden Griechenlands reist.

Wenn man die auslässt, dann verpasst man wirklich was.

Welche Temperaturen hattet Ihr da vor Ort?

An den Tagen bei den Klöstern immer 30°C :schwitz: und auf Chalkidiki 28°C :strahl:.
Titel: Re: In griechischer Mission – Meteora und Chalkidiki 2025
Beitrag von: Susan am 22. November 2025, 15:07:53
Schon kurios: wir hatten im Juni in den Restaurants immer Monsterportionen. Vielleicht, weil es welche in weniger touristischen Zielen gewesen sind?

Mit der Höhle haben wir ja anscheinend nicht viel verpasst. Die schräge Kirche hätte uns auch interessiert, war mir aber unbekannt. Kann mir lebhaft vorstellen, dass die Live -Ansicht schwindelig macht  :o  Schon erstaunlich, wie die Kirche einfach so ohne weitere Schäden abgerutscht ist.  Interessant auch die Reportage dazu; wie auch die ehemaligen Bewohner noch an dem Ort hängen und spannend die Pläne, dort einen Park anlegen zu wollen.
Titel: Re: In griechischer Mission – Meteora und Chalkidiki 2025
Beitrag von: Ilona am 22. November 2025, 15:27:57
Schon kurios: wir hatten im Juni in den Restaurants immer Monsterportionen. Vielleicht, weil es welche in weniger touristischen Zielen gewesen sind?

Das nehme ich auch an, denn die Souvlakis sahen auf deinen Bildern viel größer aus.

Mit der Höhle haben wir ja anscheinend nicht viel verpasst.

Nicht wirklich. Da sollte man schon ein Fan von Ausgrabungsstätten sein.

Die schräge Kirche hätte uns auch interessiert, war mir aber unbekannt. Kann mir lebhaft vorstellen, dass die Live -Ansicht schwindelig macht  :o  Schon erstaunlich, wie die Kirche einfach so ohne weitere Schäden abgerutscht ist.  Interessant auch die Reportage dazu; wie auch die ehemaligen Bewohner noch an dem Ort hängen und spannend die Pläne, dort einen Park anlegen zu wollen.

Von weitem wird einem nicht schwindelig, nur sobald man vor der Treppe steht. Das ist dann ein ziemlich krasses, unbekanntes Gefühl.

Falls ihr mal wieder in der Gegend seid: Das WoMo solltet ihr vor dem Dorf im Tal stehen lassen. Die Straße ist vor allem oben im (ehemaligen) Ort nur einspurig und in schlechtem Zustand. 
Titel: Re: In griechischer Mission – Meteora und Chalkidiki 2025
Beitrag von: Silv am 22. November 2025, 15:31:43
Wahnsinn, wenn man sich mal überlegt, wie das damals gebaut wurde...

Die letzten Pommes sehen aus, als wären es TK-Pommes, die gerade frisch aus der Tüte kommen  :o
Titel: Re: In griechischer Mission – Meteora und Chalkidiki 2025
Beitrag von: Paula am 22. November 2025, 16:50:09
Boah, die schiefe Kirche ist ja krass! Kann ich mir überhaupt nicht vorstellen wie solch ein Gebäude so weit rutschen kann ohne einzustürzen. Und dass sie jetzt schon  13 Jahre so schief steht ohne einzustürzen. In dem Film hieß es ja dass man sie nicht betreten darf, also ist sie vielleicht doch einsturzgefährdet.
Ich kann mir gut vorstellen dass mir dort auch schwindlig geworden wäre!
Titel: Re: In griechischer Mission – Meteora und Chalkidiki 2025
Beitrag von: Ilona am 23. November 2025, 13:59:19
Die letzten Pommes sehen aus, als wären es TK-Pommes, die gerade frisch aus der Tüte kommen  :o

 :totlach: Vielleicht kommen die gar nicht in die Friteuse, sondern in die Mikrowelle. Zumindest waren sie noch leicht warm.

Boah, die schiefe Kirche ist ja krass! Kann ich mir überhaupt nicht vorstellen wie solch ein Gebäude so weit rutschen kann ohne einzustürzen. Und dass sie jetzt schon  13 Jahre so schief steht ohne einzustürzen. In dem Film hieß es ja dass man sie nicht betreten darf, also ist sie vielleicht doch einsturzgefährdet.
Ich kann mir gut vorstellen dass mir dort auch schwindlig geworden wäre!

Die Kirche sieht schon noch stabil aus. Drinnen sind der Altarbereich und der Aufgang eingezäunt, damit keiner auf dumme Gedanken kommt oder Unfug treibt.

In diesem Video (https://youtube.com/shorts/1AyI43FVMOg?si=VZVP9_NCfzpvoqYT) sieht man es besser, wie man sich darin bewegt. Wir gingen genauso schräg und rutschten wie auf Schmierseife.

Ansonsten, sobald es irgendwo knirscht  :verpiss:, sofort die Flucht ergreifen.
Titel: Re: In griechischer Mission – Meteora und Chalkidiki 2025
Beitrag von: Christina am 23. November 2025, 19:37:03

Die schiefe Kirche ist ja mal was besonderes, das hätte ich mir auch angeschaut, aber mir wäre sicher auch schwindlig geworden, das wird es mir schon fast beim anschauen deiner Fotos :). Sehr erstaunlich, dass sie nicht eingestürzt oder zumindest einsturzgefährdet ist. Da konnte man einfach so rein, ohne Eintritt zu zahlen?

Deinen Fragen entnehme ich, dass du das Video nicht angeschaut hast. Wenn du Zeit hast, dann schau dir die interessante Reportage unbedingt an.

Ertappt :P Für längere Videos fehlt mir meist die Geduld. Aber das kürzere, das du jetzt noch verlinkt hast, habe ich mir gerade angeschaut, sehr anschaulich, wie schief dort alles ist und wie schwierig es ist, überhaupt voran zu kommen, gerade auf der Eingangstreppe, aber dann auch im Inneren.
Titel: Re: In griechischer Mission – Meteora und Chalkidiki 2025
Beitrag von: Ilona am 24. November 2025, 14:28:35
Tag 4 – Chalkidiki (Halbinsel Kassandra)

Nach dem Frühstück und Abwasch packten wir unseren Krempel zusammen. Die Beutel sämtlicher Mülleimer erneuerten wir, denn egal in welcher Unterkunft wir in den 10 Tagen waren, es durfte nirgends Toilettenpapier ins WC geworfen werden. Das kannten wir bisher nur von Mexiko und Peru. Bei Lidl kauften wir deshalb gleich am zweiten Tag eine Rolle nach Vanille duftender Müllbeutel, so dass wir die öfter wechseln konnten. Alles andere ist eine Zumutung für alle Beteiligten.

Die Koffer stellten wir anschließend vors Haus und Heiko fuhr Kim zum Beladen vor. Den Schlüssel sollten wir an die Wohnungstüre hängen.

Wir brauchten nicht zu hetzen, da wir in der nächsten Unterkunft erst ab 14 Uhr einchecken konnten.

Unterwegs nutzten wir einmal die sehr sauberen WCs

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_21_10_25_3_52_26.jpeg)

an der wenig befahrenen Autobahn.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_21_10_25_3_53_22.jpeg)

Die gesamte Strecke kostete insgesamt ca. 10 € Maut. Nach dem letzten Mauthäuschen standen wir um die Mittagszeit auf der Ring Road  im Stau. Die Ring Road, die eigentlich den Verkehr in Thessaloniki entlasten soll, ist wegen der Baustellen für längere Zeit ein Nadelöhr.

Nach fast einer Stunde Schleichfahrt erreichten wir die Zungenbrecher-Region Chalkidiki (Halkidi-kii). Das sind drei Landzungen, die wie Finger ins Ägäische Meer hineinragen. Wir freuten uns auf "kristallklares Wasser, den Duft von Pinien und Hunderte von Kilometern Sandstrände", sollte man den Reiseführern Glauben schenken :cool2:. Unsere Euphorie war jedoch bald verflogen. 

Kurz vor 14 Uhr erreichten wir das Hotel Samel in Siviri auf der Halbinsel Kassandra. Parkplätze davor sind rar, vor allem an den Wochenenden. Wir fanden noch einen Parkplatz hinter dem Gebäude und checkten ein. Das Hotel hatte ich deshalb ausgewählt, weil sie Twin-Betten anbieten. Aus diesem Grund hatte ich das Zimmer direkt über deren Website mit nochmaliger Bitte um zwei Betten reserviert. Doch wir bekamen ein Zimmer mit einem Queensize-Bett.

Ich reklamierte sofort, doch es war angeblich kein weiteres Zimmer frei. Erst am nächsten Tag hätten wir in ein Dreibettzimmer umziehen können. Zähneknirschend akzeptierten wir das Zimmer für zwei Nächte. Ein Zimmerwechsel nach einer Nacht wäre zu umständlich gewesen. Nachdem wir aufgrund des Straßenlärms drei Nächte schlecht geschlafen hatten, würden wir die kommenden zwei Nächte in dem Trampolinbett wohl auch nicht zur Ruhe kommen. Wir können halt nicht zu zweit auf einer durchgehenden Matratze schlafen.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_21_10_25_4_06_04.jpeg)

Mittlerweile hatten wir Hunger, so dass wir uns auf den kurzen Weg zum Restaurant Portobello machten. Der Italiener hat gute Bewertungen und Hähnchen-Spieße mit griechischem Salat wollten wir nicht schon wieder. Wir wählten einen grünen Salat, der zwar gut angemacht, jedoch die Blätter ziemlich welk waren. Dazu überbackene Penne in einer Hähnchen-Sahne-Sauce. Das schmeckte richtig lecker.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_21_10_25_4_13_16.jpeg)

Zum Strand der Touristenhochburg Siviri waren es nur noch 100 m. Auf dem Pier fotografierten wir den schmalen Strand nach links und nach rechts.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_21_10_25_4_16_39.jpeg)

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_21_10_25_4_17_15.jpeg)

Es gefiel uns hier überhaupt nicht. Wir waren nicht nur von dem Hotel, sondern auch vom Siviri Beach enttäuscht.

Den Abend ließen wir in Ruhe auf dem Balkon ausklingen. Die Aussicht auf den kleinen Rummelplatz blendeten wir aus.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_21_10_25_4_24_40.jpeg)

Kalinichta  :bett:

Übernachtung: Hotel Samel in Siviri, 2 Nächte inkl. Frühstück 168,12 €

Titel: Re: In griechischer Mission – Meteora und Chalkidiki 2025
Beitrag von: Christina am 24. November 2025, 18:21:26
Ich dachte immer Chalkidiki wäre eine Insel und hatte deshalb erwartet, dass ihr nochmal ins Flugzeug steigt. :verlegen: Aber so ist das natürlich viel praktischer.

Sehr schade, dass es euch an eurem Standort nicht gefallen hat, der Strand ist ja tatsächlich sehr schmal und vor allem sehr voll gebaut bzw. gestellt.

Und sehr ärgerlich, dass ihr trotz Buchung über die Hotel Website nicht die gewünschten Betten bekommen habt, da ist beim Kunden Service in Griechenland wohl noch Luft nach oben. Sonst sieht das Zimmer aber sehr nett aus, bei sehr akzeptablem Preis.

In Andalusien war das dieses Jahr auch so mit dem Klopapier nicht in die Toilette werfen (in den Unterkünften und in den Restaurants), ich war ja alleine und ich meine, es gab in meinen Unterkünften immer Eimer mit Deckel neben der Toilette, da war das einigermassen aushaltbar.
Titel: Re: In griechischer Mission – Meteora und Chalkidiki 2025
Beitrag von: Susan am 24. November 2025, 19:28:05
Zitat
denn egal in welcher Unterkunft wir in den 10 Tagen waren, es durfte nirgends Toilettenpapier ins WC geworfen werden

Und ich dachte immer, das wäre nur auf den Campingplätzen so

Zitat
In Andalusien war das dieses Jahr auch so mit dem Klopapier nicht in die Toilette werfen (in den Unterkünften und in den Restaurants)

In Andalusien ist mir das bisher noch nie aufgefallen  :gruebel: Allerdings war ich selten in Restaurants auf dem WC.

Der Strand sieht wirklich enttäuschend aus. Schade, dass ihr damit so ein Pech hattet. Zumindest war das Essen lecker  ;D Und jetzt habe ich Hunger  ;)
Titel: Re: In griechischer Mission – Meteora und Chalkidiki 2025
Beitrag von: Paula am 25. November 2025, 14:14:04
ich hoffe ihr habt eine passende Bewertung für das Hotel hinterlassen! Wenn man 2 Betten gebucht hat müssen die auch da sein. Wenn sie die Auswahl nicht garantieren können sollten sie sie auch nicht anbieten.
Unsere Griechenlandreise ist ja nun schon 20 Jahre her, aber ich erinnere mich noch dass die Strände praktisch alle eine Enttäuschung waren...
Titel: Re: In griechischer Mission – Meteora und Chalkidiki 2025
Beitrag von: Ilona am 25. November 2025, 15:26:53
Ich dachte immer Chalkidiki wäre eine Insel und hatte deshalb erwartet, dass ihr nochmal ins Flugzeug steigt. :verlegen: Aber so ist das natürlich viel praktischer.

So gerne fliegen wir nicht :floet:. Chalkidiki sind drei Halbinseln, die vom Flughafen in Thessaloniki in 1 - 3 Stunden (je nach Standort) mit dem Auto zu erreichen sind.

Sehr schade, dass es euch an eurem Standort nicht gefallen hat, der Strand ist ja tatsächlich sehr schmal und vor allem sehr voll gebaut bzw. gestellt.

Das war so gar nicht unser Tag. Wir nutzen solche Standorte mehr oder weniger nur zum Schlafen. Tagsüber sind wir unterwegs. Somit suchte ich eine Unterkunft im ersten Drittel der Insel und vor allem eine ...

Und sehr ärgerlich, dass ihr trotz Buchung über die Hotel Website nicht die gewünschten Betten bekommen habt, da ist beim Kunden Service in Griechenland wohl noch Luft nach oben. Sonst sieht das Zimmer aber sehr nett aus, bei sehr akzeptablem Preis.

mit zwei Betten. Mittlerweile werden fast nur noch Zimmer mit einem Queensize-Bett angeboten.

Davon abgesehen waren die Zimmer modernisiert und picobello sauber. Einen Pool hatte das kleine Hotel auch, den haben wir aber nicht genutzt. Der Zimmerpreis war wirklich günstig.

In Andalusien war das dieses Jahr auch so mit dem Klopapier nicht in die Toilette werfen (in den Unterkünften und in den Restaurants), ich war ja alleine und ich meine, es gab in meinen Unterkünften immer Eimer mit Deckel neben der Toilette, da war das einigermassen aushaltbar.

Die Mülleimer neben den Toiletten hatten immer einen Deckel. Im Hotel wird der Beutel täglich erneuert, aber in den Ferienwohnungen muss man selbst dafür sorgen, dass es nicht müffelt. Mich ekelt das ohnehin sehr schnell und deshalb lieber einmal zu viel als zu wenig getauscht.

Und ich dachte immer, das wäre nur auf den Campingplätzen so

Das war selbst im modernen Flughafen in Thessaloniki der Fall. Ich glaube, dass die noch keine Kanalisation haben. Unterwegs sahen/rochen wir es, als eine Sickergrube geleert wurde.

Der Strand sieht wirklich enttäuschend aus. Schade, dass ihr damit so ein Pech hattet. Zumindest war das Essen lecker  ;D Und jetzt habe ich Hunger  ;)

Kein Problem, wir wollten an dem Tag ohnehin nicht mehr schwimmen gehen. Das Essen war lecker, aber die Portion ziemlich klein.

ich hoffe ihr habt eine passende Bewertung für das Hotel hinterlassen! Wenn man 2 Betten gebucht hat müssen die auch da sein. Wenn sie die Auswahl nicht garantieren können sollten sie sie auch nicht anbieten.

Da hast du recht und es hat mich auch ziemlich gefuchst. Das Hotel bekam diesbezüglich keine gute Bewertung. Beim Auschecken kam noch dazu, dass mir der Manager 10 € mehr für eine Touristensteuer berechnet hat, die laut der Bestätigung schon enthalten war. Das sagt doch schon alles über die Ehrlichkeit/Glaubwürdigkeit dieses Herrn.
 
Unsere Griechenlandreise ist ja nun schon 20 Jahre her, aber ich erinnere mich noch dass die Strände praktisch alle eine Enttäuschung waren...

Das war jetzt nur der erste Strand. Es gibt sie wirklich, die schönen Strände.

Natürlich kann man die Strände nicht mit der Karibik vergleichen, aber das Wasser war an anderer Stelle klarer, als ich es vor 35 Jahren in der DomRep erlebte.
Titel: Re: In griechischer Mission – Meteora und Chalkidiki 2025
Beitrag von: Silv am 26. November 2025, 13:19:12
Nach deiner Bewertung wollen die dich auch nicht mehr sehen im Hotel  :zwinker:
Titel: Re: In griechischer Mission – Meteora und Chalkidiki 2025
Beitrag von: Ilona am 26. November 2025, 13:37:00
Nach deiner Bewertung wollen die dich auch nicht mehr sehen im Hotel  :zwinker:

Na ja, so ganz schlecht war meine EHRLICHE Bewertung ja nicht. Immerhin drei von fünf Punkten :thumb:. Aber der Google-Übersetzer hatte ihm das vermutlich anders übersetzt oder der Manager hat Teile davon anders verstanden :weissnicht:.


Bewertung zu Samel Hotel
Bewertet 10. Okt. 2025
Das Hotel hat enttäuscht
Das Hotel hatte ich direkt über deren Website reserviert und das Zimmer war als Double or Twin Room angegeben. In den Bemerkungen bat ich um einen Twin Room. Als wir eincheckten war angeblich kein Twin Room mehr frei. Da wir nur zwei Nächte blieben, arrangierten wir uns mit dem franz. Doppelbett. Alles war sehr sauber. Das Zimmer und das Bad schien frisch renoviert. Leider hatte die Regenschauerdusche kaum Druck. Das Hotel ist ca. 500 m vom schmalen Sandstrand entfernt. Parkplätze sind rar, doch hinterm Gebäude gab es noch einen freien Platz. Entgegen vorherigen Bewertungen war das Frühstück sehr gut. Das Büffet bot sowohl kalte als auch tägliche wechselnde warme Speisen. Kaffee und heißes Wasser gibt es aus dem Automaten. Am kleinen Pool befinden sich neun Sonnenliegen. Die Terrassentür verfügt über ein Fliegengitter. Beim Auschecken musste ich plötzlich 10 € mehr bezahlen. Angeblich wegen einer Touristensteuer. Dabei stand auf meiner Buchungsbestätigung schon eine City Tax und eine Climate Resilience Tax, aber kein Hinweis auf diese dubiose Steuer. Quittiert wurde es mir immerhin. Stammgäste werden wir jedenfalls nicht und kommen auch nicht wieder.


Der Manager möchte uns deswegen nicht mehr als Gäste im Hotel haben :totlach:. Kundenfreundlich ist halt anders und der junge Mann muss diesbezüglich noch viel lernen. 
Titel: Re: In griechischer Mission – Meteora und Chalkidiki 2025
Beitrag von: Silv am 26. November 2025, 13:38:36
Deswegen mein Kommentar, hatte die Bewertung und die Antwort darauf gelesen  ;D
Titel: Re: In griechischer Mission – Meteora und Chalkidiki 2025
Beitrag von: Ilona am 26. November 2025, 13:44:04
Deswegen mein Kommentar, hatte die Bewertung und die Antwort darauf gelesen  ;D

Das dachte ich mir :toothy9:. Ich habe schon sehr viel bewertet, doch zum ersten Mal so eine Reaktion darauf erhalten :totlach:.

Kurzum: Der aufgeblasene Typ kann mit Kritik nicht umgehen.
Titel: Re: In griechischer Mission – Meteora und Chalkidiki 2025
Beitrag von: Ilona am 26. November 2025, 14:28:34
Tag 5 – Halbinsel Kassandra (2) – Schildkrötensee und Inselrundfahrt

Bis auf die Revierkämpfe der Kater und das Bellen der Straßenhunde war die Nacht im Hotel ruhig.

Das Frühstück war entgegen einigen Bewertungen besser als erwartet. Für so ein kleines Hotel war die Auswahl an kalten und warmen Speisen gut und an den zwei Tagen abwechslungsreich.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_22_10_25_3_01_43.jpeg)

Gestärkt machten wir uns auf den Weg zur Inselmitte zum Mavrobara Schildkrötensee.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_22_10_25_3_03_21.jpeg)

Vom Parkplatz aus waren es gut beschilderte 2 km

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_22_10_25_3_06_53.jpeg)

bis zum See, der eigentlich ein Tümpel ist.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_22_10_25_3_08_40.jpeg)

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_22_10_25_3_09_24.jpeg)

In dem trüben Gewässer gibt es drei Arten von Schildkröten, die sofort ans Ufer schwammen und auf grünen Salat warteten.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_22_10_25_3_11_22.jpeg)

Wir umrundeten den See und folgten dem Rundweg

 (https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_22_10_25_3_18_53.jpeg)

zur kleinen Kapelle der Heiligen Dreifaltigkeit.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_22_10_25_3_21_07.jpeg)

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_22_10_25_3_21_42.jpeg)

Nach 1,5 Stunden waren wir wieder am Parkplatz. Auf der Rückfahrt kamen wir an einem der vielen Felder mit Bienenstöcken vorbei.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_22_10_25_3_46_14.jpeg)

Immerhin gibt es in Chalkidiki mehr als 6500 Imker. Die Region steht an erster Stelle der Honigproduktion Griechenlands und auch für Ziegenkäse ist gesorgt.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_22_10_25_3_50_09.jpeg)

Wir zweigten nach Posidi ab. Dabei handelt es sich um eine lange, spitz zulaufende Landzunge mit einem hellen Sandstrand. Zum bereits gut gefüllten Parkplatz führt eine ziemlich ruppige Dirtroad.

Zum Baden war es an dem Tag allerdings zu windig.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_23_10_25_3_15_25.jpeg)

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_23_10_25_3_16_05.jpeg)

Die Spitze der Landzunge ist hier erreicht.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_23_10_25_3_17_15.jpeg)

Die zwei Nicht-Adonisse rührten sich partout nicht vom Fleck :hammer: .

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_23_10_25_3_18_06.jpeg)

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_23_10_25_3_20_59.jpeg)

Auf dem Rückweg kamen wir an dem Leuchtturm vorbei.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_23_10_25_3_22_40.jpeg)

Der lange Strandspaziergang tat richtig gut und so langsam hatten wir Hunger.

Auf dem Weg zur Hauptstraße kamen wir am Restaurant Blue Tomato vorbei, das sehr gut bewertet ist. Das Restaurant öffnet um 13 Uhr und wir waren die ersten Gäste. Es hat sich wirklich gelohnt, denn im Blue Tomato bekamen wir das beste Essen der ganzen Rundreise serviert. Mein Wolfsbarsch und Heikos Lachs auf Süßkartoffelpüree waren auf den Punkt gegrillt und sehr geschmackvoll.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_23_10_25_3_28_21.jpeg)

Wir setzten unsere Rundfahrt ohne weitere Bilder fort. Kassandra ist ziemlich bewaldet und Haltebuchten mit Aussicht gibt es keine.

Ein paar Kilometer vor Siviri ist ein Lidl. Hier holten wir uns Snacks zum Abendessen und Stevia-Cola für mich. Käse, vor allem Schafskäse und Tzaziki gibt es in Großpackungen. Allerdings scheint im griechischen Originalprodukt kein Knoblauch zu sein. Der Greecebrei schmeckte selbst in den Restaurants fad.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_23_10_25_3_34_19.jpeg)

Den Abend ließen wir wieder gemütlich auf dem Balkon ausklingen.

Kalinichta  :bett:

Übernachtung: Hotel Samel in Siviri, 2 Nächte inkl. Frühstück 168,12 €

Titel: Re: In griechischer Mission – Meteora und Chalkidiki 2025
Beitrag von: Paula am 26. November 2025, 15:02:59
die Schildkröten sind wohl an Fütterungen gewöhnt, ich kenne das eher dass sie verschwinden wenn man sich ihnen nähert. Der Strand sah sehr schön aus, klares Wasser, schöner Sand uns sauber, so wünscht man sich das, schade dass es zu kühl zum baden war.
Titel: Re: In griechischer Mission – Meteora und Chalkidiki 2025
Beitrag von: Ilona am 26. November 2025, 15:27:33
die Schildkröten sind wohl an Fütterungen gewöhnt, ich kenne das eher dass sie verschwinden wenn man sich ihnen nähert.

Ja, scheu waren die nicht, aber wählerisch. Sie wollten nur Salatblätter und kein Gras ;D.

Der Strand sah sehr schön aus, klares Wasser, schöner Sand uns sauber, so wünscht man sich das, schade dass es zu kühl zum baden war.

Wobei das recht grober Sand war und aufs Schwimmen waren wir an dem Tag nicht eingestellt :zwinker:.
Titel: Re: In griechischer Mission – Meteora und Chalkidiki 2025
Beitrag von: Christina am 26. November 2025, 19:48:10
Das war jetzt doch ein netter Tag mit einem sehr schönen Sandstrand, diese gibt es also immerhin doch auf Chalkidiki ;D.

Witzig die Großpackungen Tzaziki und Schafskäse dort, das entspricht irgendwie tatsächlich den Erwartungen (wie die Großpackungen an Knäckebrot in Schweden) :), dass die nicht gewürzt sind, ist aber erstaunlich. Besonders, dass das dann auch so im Restaurant ist.
Titel: Re: In griechischer Mission – Meteora und Chalkidiki 2025
Beitrag von: Susan am 26. November 2025, 21:36:52
Niedlich, die Turtles im Teich - und offenbar verwöhnt, wenn sie nur Salat fressen  ^-^

Solche Kapellen findet man sehr häufig in Griechenland und ist häufig überrascht von der bunten Malerei im Innern.

Das it doch mal ein schöber Strand  ;D Herrlich klares Wasser (bestimmt auch warm genug) und viel Platz zum Laufen! Da macht es auch nichts, dass der Sand nicht puderfein ist.

Diesmal habe ich gegessen vorm Reisebericht lesen  ;) Das Frühstück sieht üppig aus, das Mittagessen ausgesprochen lecker. Die Riesenportionen Tzatziki haben wir nicht probiert.
Titel: Re: In griechischer Mission – Meteora und Chalkidiki 2025
Beitrag von: Ilona am 27. November 2025, 14:40:07
Das war jetzt doch ein netter Tag mit einem sehr schönen Sandstrand, diese gibt es also immerhin doch auf Chalkidiki ;D.

Die Reiseführer haben recht :zwinker:.

Vor allem Schafskäse bekommt man zu günstigen Preisen. Deshalb wird damit auf den griechischen Salaten nicht gespart. Im Gegensatz zu Schlangengurken, die sehr dünn und anscheinend sehr teuer sind. Tomaten und Schafskäse dafür im Überfluss. Oliven waren meistens nur fünf Stück im Salat, obwohl die da zuhauf wachsen. Sollte da wirklich Knoblauch im Greecebrei sein, dann nur in Mikrogramm.

Das ist doch mal ein schöber Strand  ;D Herrlich klares Wasser (bestimmt auch warm genug) und viel Platz zum Laufen! Da macht es auch nichts, dass der Sand nicht puderfein ist.

Die Fußreflexzonenmassage war gratis :thumb: und das Wasser wärmer, als es derzeit bei uns im Hallenbad ist.
Titel: Re: In griechischer Mission – Meteora und Chalkidiki 2025
Beitrag von: Ilona am 28. November 2025, 14:44:02
Tag 6 – Zur Halbinsel Sithonia nach Nikiti

Das Frühstück im Hotel Samel war zwar wieder ausgezeichnet, doch wir waren froh, weiterzuziehen.

Beim Auschecken wurden uns 10 € mehr für die Kurtaxe berechnet, obwohl diese nachweislich laut der Bestätigung schon inklusive war. Der Zimmerpreis war ohnehin günstig und von daher schenkten wir dem Manager die 10 €.

Bei Kassandria fuhren wir auf die zweispurige Straße. Nur auf Kassandra ist das erste Drittel zweispurig ausgebaut. Schließlich ist die erste Halbinsel am schnellsten von Thessaloniki aus erreichbar.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_26_10_25_2_15_28.jpeg)

Apropos Halbinsel: Eigentlich ist Kassandra nur durch diese Brücke über den Kanal mit dem Festland verbunden.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_26_10_25_2_17_21.jpeg)

Da wir jede Menge Zeit hatten, schauten wir uns in Nea Potidea die imposante Kirche Agios Georgios von außen an. Leider war sie verschlossen.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_26_10_25_2_19_15.jpeg)

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_26_10_25_2_20_12.jpeg)

Davor stand diese kleine Kapelle, in der man Kerzen anzünden konnte.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_26_10_25_2_22_37.jpeg)

Solche kleinen Kapellen gibt es übrigens fertig zu kaufen. Unterwegs fuhren wir an einigen Shops vorbei, in denen solche Kapellchen in verschiedenen Größen angeboten werden. 

Um die Mittagszeit erreichten wir

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_26_10_25_2_26_40.jpeg)

Wir fuhren gleich zur Unterkunft und parkten dort das Auto. Der Hausmeister und die Putzleute waren noch zugange. Da wir ohnehin zu früh dran waren, gingen wir den Hügel zum Meer hinunter. Das ist sozusagen der ruhige Hausstrand.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_26_10_25_2_29_50.jpeg)

Wir gingen jedoch in die andere Richtung zur belebten Strandmeile mit zahlreichen Restaurants. In einer Strandbar bestellten wir uns Hamburger mit Pommes. Jedes Restaurant hat dort eigene Strandliegen, die man zum Mindestverzehr von 10 € mieten kann. Gegen 14 Uhr gingen wir zum Apartment-Komplex zurück.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_26_10_25_2_34_25.jpeg)

Die luxuriöse Ferienwohnung war gereinigt und wir konnten einchecken.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_26_10_25_2_36_03.jpeg)

Das Apartment ist sehr edel. Im Wohnzimmer hängt ein Kronleuchter, die Küche ist riesig, das Bad schwarz und wir hatten zwei Balkone. Auch hier musste das Toilettenpapier im Mülleimer entsorgt werden, aber sämtliche Mülleimer wurden täglich von den Reinigungskräften geleert.
 
Hier fühlten wir uns wohl und verbrachten den restlichen Nachmittag gemütlich auf dem Balkon. Nikiti ist ziemlich verbaut. Das ist die Aussicht vom Westbalkon.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_27_10_25_3_15_34.jpeg)

Zum Abendessen gingen wir in ein gut bewertetes und vor allem von Einheimischen besuchtes Restaurant. Doch weder Heikos gegrillter Fisch noch mein Fleischgericht schmeckte.

Auf dem Rückweg stellten wir auch auf Sithonia fest, dass die Rangliste der Besucher laut den Autokennzeichen wie folgt ist:

1.   Bulgarien
2.   Rumänien
3.   Ukraine
4.   Türkei
5.   Albanien

Deutsch hat man so gut wie gar nicht gehört. Davon abgesehen, hatte uns Chalikidiki bis jetzt noch nicht in den Bann gezogen.

Kalinichta  :bett:

Übernachtung: Royalty Suites Loft in Nikiti über Booking.com, 4 Nächte 459,60 €

Titel: Re: In griechischer Mission – Meteora und Chalkidiki 2025
Beitrag von: Ilona am 28. November 2025, 15:55:42
Gerade ins Postfach geflattert :adieu:.

Falls jemand im nächsten Jahr eine Reise nach Griechenland plant, dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt für die Flugbuchung.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_28_11_25_3_50_22.jpeg)
Titel: Re: In griechischer Mission – Meteora und Chalkidiki 2025
Beitrag von: Christina am 28. November 2025, 18:29:08
Die Ferienwohnung sieht richtig toll aus (war aber auch teurer als die vorherigen Unterkünfte) und sie hat zwei getrennte Betten bzw. Matratzen ;D

Die Kirche sieht beeindruckend aus, schade, dass sie verschlossen war, hätte mich interessiert, ob sie innen genauso aussieht wie die griechisch-orthodoxen Kirchen, die ich in Finnland schon angeschaut habe.

Der Strand in Nikiti sieht doch auch wieder nett aus.

D.h. wenn man den Mindestverzehrbetrag erreicht, kann man Liegen für einen zusätzlichen Betrag mieten oder sind die dann im Verzehrpreis enthalten?
Titel: Re: In griechischer Mission – Meteora und Chalkidiki 2025
Beitrag von: Susan am 28. November 2025, 18:30:37
Die Kirche Agios Georgios schaut ja schick aus, schade, dass sie geschlossen hatte.


(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_26_10_25_2_26_40.jpeg)

Irgendwer verdient gut mit diesen Schildern; auf unserer Herbsttour hatte auch fast jeder Ort etwas in der Art  8)

Zitat
Auf dem Rückweg stellten wir auch auf Sithonia fest, dass die Rangliste der Besucher laut den Autokennzeichen wie folgt ist:

1.   Bulgarien
2.   Rumänien
3.   Ukraine
4.   Türkei
5.   Albanien

Naja, bis auf Ukraine ist ja alles recht nah dran. Aber dass ihr kein deutsch gehört habt, wundert mich. Das kennen wir dort anders, allerdings war ja auch noch keine Herbstferienzeit.

Sehr schickes Apartment, der Hausstrand dazu sieht auch nett aus.

Zitat
Zum Abendessen gingen wir in ein gut bewertetes und vor allem von Einheimischen besuchtes Restaurant. Doch weder Heikos gegrillter Fisch noch mein Fleischgericht schmeckte.
Mit dem Essen habt aber ein Pech
Titel: Re: In griechischer Mission – Meteora und Chalkidiki 2025
Beitrag von: Ilona am 28. November 2025, 21:05:29
Die Ferienwohnung sieht richtig toll aus (war aber auch teurer als die vorherigen Unterkünfte) und sie hat zwei getrennte Betten bzw. Matratzen ;D

Deshalb war sie ja so teuer. Die günstigen hatten wieder nur so ein Trampolinbett.

Es war diesmal wirklich eine zeitaufwändige Suche nach der geeigneten Unterkunft. Die Royal Suites direkt am Meer haben auch nur das schmale Bett, sonst hätte ich dort reserviert.

D.h. wenn man den Mindestverzehrbetrag erreicht, kann man Liegen für einen zusätzlichen Betrag mieten oder sind die dann im Verzehrpreis enthalten?

Für die 10 € pro Person bekommt man eine Liege (der Sonnenschirm steht daneben) und kann dafür etwas essen/trinken. Zusatzkosten werden keine mehr fällig, da die Gastronomen davon ausgehen, dass man öfter bestellt. Der Kellner läuft immer mal wieder durch die Reihen. Das war auf den zwei Inseln so üblich. Die 3. Halbinsel ist anders, doch dazu komme ich noch.

Die Kirche Agios Georgios schaut ja schick aus, schade, dass sie geschlossen hatte.

Ja, das fand ich auch.

Irgendwer verdient gut mit diesen Schildern; auf unserer Herbsttour hatte auch fast jeder Ort etwas in der Art  8)

Zumindest weiß man gleich, wo man sich befindet. Das ist auf unseren Nomadenreisen nicht immer einfach :totlach:.

Naja, bis auf Ukraine ist ja alles recht nah dran. Aber dass ihr kein deutsch gehört habt, wundert mich. Das kennen wir dort anders, allerdings war ja auch noch keine Herbstferienzeit.

Es war kurz nach den Sommerferien von Ba-Wü und Bayern. Erstaunt haben uns die vielen Ukrainer, die sich fernab der Front die Sonne auf den Pelz scheinen ließen.

Mit dem Essen habt ihr aber ein Pech 

Mal wieder ;D. In letzter Zeit hatten wir weniger zu klagen, doch in Griechenland holte uns das Pech mit dem Essen wieder ein. Man könnte vermuten, dass wir sehr wählerisch sind, aber ...

Witzig war, dass mich meine frühere Arbeitskollegin per WhatsApp nach dem Essen fragte. Sie ist mit einem Griechen verheiratet und verbrachte die letzten Jahre in den Sommerferien immer auf Chalkidiki. Als ich es ihr schrieb, lachte sie nur. Seit diesem Jahr verbringen sie die Ferien in anderen Gegenden und da schmeckt es anscheinend viel besser.
Titel: Re: In griechischer Mission – Meteora und Chalkidiki 2025
Beitrag von: Silv am 29. November 2025, 12:28:36
Mit meiner Schwester war ich damals in Gerakini - da seid ihr durchgefahren. Uns hatte es sehr gut gefallen, weil auch sehr wenig los war. Allerdings ist das auch schon ewig her... :weissnicht:
Titel: Re: In griechischer Mission – Meteora und Chalkidiki 2025
Beitrag von: Ilona am 29. November 2025, 13:41:05
Mit meiner Schwester war ich damals in Gerakini - da seid ihr durchgefahren. Uns hatte es sehr gut gefallen, weil auch sehr wenig los war. Allerdings ist das auch schon ewig her... :weissnicht:

Mittlerweile ist dort alles verbaut und überall viel Trubel.
Titel: Re: In griechischer Mission – Meteora und Chalkidiki 2025
Beitrag von: Paula am 29. November 2025, 20:34:40
Kapellen aus dem Baumarkt statt Gartenhäuschen  ;D andre Länder, andre Sitten…
Beim Lesen deines Berichtes ist mir wieder eingefallen dass das Essen im Restaurant oft sehr bescheiden war, der Strand gefällt mir aber gut, vor allem schaut er sauber aus. Dass Restaurants Liegen am Strand vermieten gegen Verzehr hatten wir damals nicht, aber das ist ja schon 20 Jahre her.
Das Appartement ist todschick und der Blick aufs Meer genau das was ich mir vorstelle im Urlaub, sehr gute Wahl!
Titel: Re: In griechischer Mission – Meteora und Chalkidiki 2025
Beitrag von: Ilona am 30. November 2025, 12:01:05
Kapellen aus dem Baumarkt statt Gartenhäuschen  ;D andre Länder, andre Sitten…

Es stehen erstaunlich viele der kleinen Kapellen im Garten von Villen oder auf Firmengelände.

Beim Lesen deines Berichtes ist mir wieder eingefallen dass das Essen im Restaurant oft sehr bescheiden war, der Strand gefällt mir aber gut, vor allem schaut er sauber aus. Dass Restaurants Liegen am Strand vermieten gegen Verzehr hatten wir damals nicht, aber das ist ja schon 20 Jahre her.

Dann haben sich dort die Köche in den 20 Jahren leider nicht weiterentwickelt. Bei uns ist das Essen beim Griechen oft auch wenig gewürzt, aber die Portionen machen wenigstens satt.

Die Liegenmiete mit Mindestverzehr finde ich hingegen gar nicht schlecht. 

Das Appartement ist todschick und der Blick aufs Meer genau das was ich mir vorstelle im Urlaub, sehr gute Wahl!

Die Apartments gehören zu einer 5*-Hotelgruppe in Athen. Das merkte man schon in der Ausstattung.
Titel: Re: In griechischer Mission – Meteora und Chalkidiki 2025
Beitrag von: Ilona am 01. Dezember 2025, 12:55:58
Tag 8 – Halbinsel Sithonia (2) – Strandtag

Der Tag ist schnell erzählt. Wir wollten endlich mal schwimmen gehen und machten uns in der Frühe auf den Weg zu einem der schönsten Strände.

In Vourvourou gibt es den Karydi Beach mit seinen Felsformationen.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_04_11_25_3_43_56.jpeg)

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_04_11_25_3_44_44.jpeg)

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_04_11_25_3_45_24.jpeg)

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_04_11_25_3_46_14.jpeg)

Der schmale Strand im Osten der Insel bietet leider keinen Schatten und ist immer gut besucht. Dies war der Grund, weshalb wir weiterfuhren.

Im Westen der Halbinsel gibt es den Lagomandra Beach mit vielen Parkplätzen und einem schattigen Pinienwald.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_04_11_25_3_50_04.jpeg)

Hier suchten wir uns ein ruhiges Plätzchen und schwammen im warmen, glasklaren Wasser.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_04_11_25_3_51_34.jpeg)

Im Laufe der Zeit fielen immer mehr Badefreudige ein und es wurde auch hier voll. Ein Teil des Strandes war ohnehin von Hotelgästen belegt.

Zeit zum Aufbruch nach Neos Marmaras. Dort gibt es einige Restaurants direkt am Meer. Eins warb mit Hausmannskost, denn hier standen die Großmütter am Herd. Die Ägais ist überfischt, so dass die meisten Restaurants Tiefkühlfisch anbieten. Ich entschied mich an dem Tag für Moussaka, die leider fade war.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_04_11_25_3_58_58.jpeg)

Nach dem Essen fuhren wir noch ein Stück der Steilküste entlang und kamen an einem Weinanbaugebiet vorbei.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_04_11_25_4_00_42.jpeg)

Auf eine Rundfahrt hatten wir keine Lust mehr und fuhren zum Apartment zurück. Zuvor holten wir uns beim Lidl noch etwas zum Abendbrot.

Beim Abendspaziergang kamen wir an einer Futterstelle für herrenlose Katzen vorbei. Das ist in Griechenland schlimm mit den zahllosen, unkastrierten Streunern. Immerhin erbarmt sich dort jemand und füttert sie.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_04_11_25_4_04_02.jpeg)

Den Abend verbrachten wir Netflix schauend. Die Miniserie "Untamed" , die im Yosemite NP spielt, war kurzweilig und spannend.

Kalinichta  :bett:

Übernachtung: Royalty Suites Loft in Nikiti über Booking.com, 4 Nächte 459,60 €

Titel: Re: In griechischer Mission – Meteora und Chalkidiki 2025
Beitrag von: Susan am 01. Dezember 2025, 13:25:30
Ein Strand zum Gucken, einer mit Schatten zum Verweilen, ein dritter zum Essen mit Blick aufs Meer  ;D Das ist doch eine nette Ausbeute.
Das Wasser schaut jedenfalls wieder sehr verlockend drein.

Streunende Katzen gibt wirklich arg viel in Griechenland. Manchmal nehmen Campingplatzbesitzer (vielleicht auch Hotels? ) die Kosten für Kastration auf sich, sonst wären es womöglich noch mehr.
Titel: Re: In griechischer Mission – Meteora und Chalkidiki 2025
Beitrag von: Ilona am 01. Dezember 2025, 13:30:36
Ein Strand zum Gucken, einer mit Schatten zum Verweilen, ein dritter zum Essen mit Blick aufs Meer  ;D Das ist doch eine nette Ausbeute.
Das Wasser schaut jedenfalls wieder sehr verlockend drein.

Das badewasserwarme Meer ist wirklich herrlich und wir sind eigentlich keine Wasserratten.

Streunende Katzen gibt wirklich arg viel in Griechenland. Manchmal nehmen Campingplatzbesitzer (vielleicht auch Hotels? ) die Kosten für Kastration auf sich, sonst wären es womöglich noch mehr.

Wir haben unterwegs nur eine Tierklinik gesehen. Die könnten rund um die Uhr Hunden und Katzen kastrieren/sterilisieren. Zu was anderem würden die gar nicht mehr kommen.

Das interessiert dort leider keinen und die Regierung schon gar nicht. 
Titel: Re: In griechischer Mission – Meteora und Chalkidiki 2025
Beitrag von: Paula am 01. Dezember 2025, 15:35:54
Der Pinien gesäumte Strand schaut wunderbar aus, besser als alles was ich in Erinnerung habe. Tja die Küche hat sich wohl leider nicht weiterentwickelt  :(
Danke für den Tipp "Untamed", ich bin nämlich gerade auf der Suche nach den nächsten Netfilx-Serie, die werde ich mal abchecken  ;)
Titel: Re: In griechischer Mission – Meteora und Chalkidiki 2025
Beitrag von: Ilona am 01. Dezember 2025, 16:30:54
Der Pinien gesäumte Strand schaut wunderbar aus, besser als alles was ich in Erinnerung habe.

Man konnte dort in zwei Buchten ins Wasser und hat bei Bedarf jede Menge Schatten.

Tja die Küche hat sich wohl leider nicht weiterentwickelt  :(

In den 5*-Hotels können sie das nicht bringen, sonst bleiben die Gäste weg. Mit einer Frau kam ich im Flughafen ins Gespräch und die waren in einem 4*-Hotel. Sie war vom Essen auch enttäuscht.

Meine frühere Arbeitskollegin sagte, dass Chalkidiki so von Touristen überschwemmt ist, dass sich die Gastwirte nicht anstrengen müssen. In Kalambaka scheint das auch der Fall zu sein.

Danke für den Tipp "Untamed", ich bin nämlich gerade auf der Suche nach den nächsten Netfilx-Serie, die werde ich mal abchecken  ;)

Gerne. Wir fanden die dreiteilige Serie spannend und haben sie vor Ort fertig geschaut.
Titel: Re: In griechischer Mission – Meteora und Chalkidiki 2025
Beitrag von: Christina am 01. Dezember 2025, 18:42:03
Die Strände würden mir alle auch gefallen, praktisch, dass es sogar welche mit Schatten unter Pinien gab.

Und auch die Lage des Restaurants am Strand ist super, schade, dass das Essen nicht so überzeugend war. Witzig, dass der Tiefkühlfischlieferant auch gleich anwesend war, das nimmt einem ja jegliche Illusion ;D.
Titel: Re: In griechischer Mission – Meteora und Chalkidiki 2025
Beitrag von: Silv am 02. Dezember 2025, 13:33:50
Ich glaube, in Vourvourou waren wir damals auch. Da gab es in einem Reiseführer ein Foto mit einem Holzsteg ins Wasser, den wollte ich damals unbedingt fotografieren  ^-^
Titel: Re: In griechischer Mission – Meteora und Chalkidiki 2025
Beitrag von: Ilona am 02. Dezember 2025, 15:35:06
Die Strände würden mir alle auch gefallen, praktisch, dass es sogar welche mit Schatten unter Pinien gab.

Den ganzen Tag könnte ich nicht in der Sonne bruzzeln. Schon weil ich allergisch gegen die Chemie vom Sonnenschutzfaktor bin und darauf verzichten muss.

Der Autovermieter bot Leih-Sonnenschirme an. Das haben wir leider erst bei der Rückgabe gesehen.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_02_12_25_3_38_08.jpeg)

Und auch die Lage des Restaurants am Strand ist super, schade, dass das Essen nicht so überzeugend war. Witzig, dass der Tiefkühlfischlieferant auch gleich anwesend war, das nimmt einem ja jegliche Illusion ;D.

Das mit den Tiefkühlfischen steht sogar im Reiseführer. Am Meer esse ich bevorzugt Fischgerichte, doch für gefrorenen Fisch brauche ich nicht ans Meer.

Ich glaube, in Vourvourou waren wir damals auch. Da gab es in einem Reiseführer ein Foto mit einem Holzsteg ins Wasser, den wollte ich damals unbedingt fotografieren  ^-^

Vourvourou hat mir sehr gut gefallen. Einen Holzsteg haben wir nicht gesehen, aber der Ort ist ziemlich langgezogen und hat viele Buchten.
Titel: Re: In griechischer Mission – Meteora und Chalkidiki 2025
Beitrag von: Christina am 02. Dezember 2025, 18:17:34


Den ganzen Tag könnte ich nicht in der Sonne bruzzeln. Schon weil ich allergisch gegen die Chemie vom Sonnenschutzfaktor bin und darauf verzichten muss.

Der Autovermieter bot Leih-Sonnenschirme an. Das haben wir leider erst bei der Rückgabe gesehen.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_02_12_25_3_38_08.jpeg)



Das ist ja mal praktisch mit der Ausleihmöglichkeit, schade, dass ihr gar nicht darauf hingewiesen wurdet. Mit so etwas rechnet man ja nicht, wenn man ein Auto mietet und sucht deshalb gar nicht danach.
Titel: Re: In griechischer Mission – Meteora und Chalkidiki 2025
Beitrag von: Ilona am 03. Dezember 2025, 13:50:19
Das ist ja mal praktisch mit der Ausleihmöglichkeit, schade, dass ihr gar nicht darauf hingewiesen wurdet. Mit so etwas rechnet man ja nicht, wenn man ein Auto mietet und sucht deshalb gar nicht danach.

Der Angestellte fragte schon, wohin wir fahren. Wir sagten Meteora ... und da braucht man keine Sonnenschirme :zwinker:.
Titel: Re: In griechischer Mission – Meteora und Chalkidiki 2025
Beitrag von: Ilona am 03. Dezember 2025, 14:03:51
Tag 8 – Halbinsel Sithonia (3) – Bootsfahrt

An dem Morgen waren wir ein bisschen aufgeregt, denn ich hatte bereits im Mai ein Boot für 90 € + Spritkosten für den Tag reserviert. Dazu muss ich erwähnen, dass wir noch nie zuvor selbst ein Boot gesteuert haben. An dem Tag war die Premiere.

Pünktlich um 9 Uhr trafen wir am Strand von Vourvourou bei Bluewater Boats ein.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_05_11_25_3_46_30.jpeg)

So langsam trudelten weitere Hobbybootslenker ein und die Boote wurden nacheinander per Anhänger gebracht.

Wir hatten uns für den Typ Alexander entschieden, der mit einem 30 PS-Motor ausgestattet und ohne Bootsführerschein zu mieten war.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_05_11_25_3_48_46.jpeg)

Während Heiko mit der Technik vertraut gemacht wurde, bekam ich die Route auf der Karte samt Sperrzonen eingezeichnet

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_05_11_25_3_53_34.jpeg)

und musste mir die Boat Angel App herunterladen. Dadurch wussten wir und der Bootsverleih immer, wo wir gerade herumschippern. Eine Kühlbox war an Bord und dazu bekamen wir noch eine gefrorene 2 Liter-Wasserflasche als Kühlakku. Es konnte losgehen :happy2:.

Als erstes sollten wir die gegenüberliegende Insel Diasporos ansteuern und dort das Ankern üben. Heiko war der Bootslenker und ich die Ankerfrau. Dazu sollte man 20 m Abstand vom Ufer halten. Das wäre aber ein bisschen zu weit und das Wasser zu tief. Da sah ich im wahrsten Sinne des Wortes keinen Grund. Also vorsichtig etwas ans Ufer treiben lassen und dann warf ich den Anker.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_05_11_25_3_56_50.jpeg)

Das Ankern funktionierte schon mal, jetzt musste Heiko nur noch rückwärtsfahren.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_05_11_25_3_58_01.jpeg)

So richtig wohl war uns in der Nussschale noch nicht, doch Übung macht mit (voller) Kraft voraus den Meister .

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_05_11_25_3_59_15.jpeg)

Mittlerweile war ganz schön viel los auf dem Wasser. Je näher wir der Blauen Lagune kamen, umso voller wurde es.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_05_11_25_4_01_35.jpeg)

Die Blaue Lagune ist bis zu 4 m tief. Schwimmen wäre mir zu gefährlich gewesen. Wenn man schwimmen möchte, dann nur direkt neben dem Boot. Ansonsten besteht die Gefahr, dass man von den Booten überfahren wird.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_05_11_25_4_03_29.jpeg)

Wir schipperten weiter und fanden eine ruhige, seichte Bucht mit einer Floating Bar.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_05_11_25_4_05_19.jpeg)

Das Boot fest verankert, schwammen wir einige Zeit in der seichten Bucht. Von der Tiki Bar holten wir uns nichts.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_05_11_25_4_07_38.jpeg)

Als immer mehr Boote die Tiki Bar ansteuerten, fuhren wir weiter und suchten uns eine ruhigere Bucht.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_05_11_25_4_14_43.jpeg)

Dort verspeisten wir unsere Snacks, die wir auf dem Weg nach Vourvourou noch schnell bei Lidl gekauft hatten.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_05_11_25_4_16_26.jpeg)

Nach dem Essen und Planschen steuerten wir die nächste Bucht mit glasklarem Wasser an.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_05_11_25_4_18_29.jpeg)

Mit großem Abstand vorbei an einer Fischzucht

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_05_11_25_4_20_28.jpeg)

und mittlerweile routiniert in die nächste Bucht.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_05_11_25_4_22_08.jpeg)

Zum Schluss legten wir noch in einer weiteren traumhaften Bucht an.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_05_11_25_4_23_37.jpeg)

Hier schwammen wir noch eine Weile.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_05_11_25_4_24_52.jpeg)

Obwohl wir weitere zwei Stunden hätten herumschippern dürfen, fuhren wir zum Bootsstand zurück. Eine weitere Runde wollten wir nicht drehen.

Zurück beim Vermieter zeigte er uns die Fahrstrecke mit den Anlandungen auf der App. Die Spritkosten beliefen sich auf 20 €.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_05_11_25_4_28_31.jpeg)

Wir haben die Runde mit vielen Stopps gedreht, waren 5,5 Stunden und 14 Meilen unterwegs. Für Anfänger nicht schlecht. Ein richtig toller Tag war das!

Das Wetter hat an dem Tag zudem mitgespielt. Ab dem Folgetag wurde es nämlich recht stürmisch.

Zum Abendessen gingen wir in die Taverne Sonia. Die Besitzer sind aus Deutschland zurück in die Heimat gewandert. Deren Spezialität ist die leckere Rote-Beete-Tzatziki. Die Hähnchen-Spieße waren allerdings sehr schmal und die Pommes labbrig.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_05_11_25_4_37_54.jpeg)

Am Abend schauten wir die Miniserie auf Netflix weiter.

Kalinichta  :bett:

Übernachtung: Royalty Suites Loft in Nikiti über Booking.com - 4 Nächte 459,60 €


Titel: Re: In griechischer Mission – Meteora und Chalkidiki 2025
Beitrag von: Christina am 03. Dezember 2025, 18:26:49
Wow, selbst ein Boot steuern, das ist ja mal cool. Und die Buchten waren ja alle traumhaft, nicht nur die Blue Lagoon - ein wunderbarer Tag :thumb:
Titel: Re: In griechischer Mission – Meteora und Chalkidiki 2025
Beitrag von: Susan am 04. Dezember 2025, 11:45:13
Coole Bootstour zu herrlichen Buchten!  :beifall:  Beim Selberfahren kann man wenigstens flüchten, wenn es voller wird in der Bucht.  Und ein Schattendach war auch dabei.

Also macht rote Beete ein Tzatziki pink  ;D Hatten wir auch mal, mir ist es naturell aber lieber
Titel: Re: In griechischer Mission – Meteora und Chalkidiki 2025
Beitrag von: Ilona am 04. Dezember 2025, 13:33:35
Wow, selbst ein Boot steuern, das ist ja mal cool. Und die Buchten waren ja alle traumhaft, nicht nur die Blue Lagoon - ein wunderbarer Tag :thumb:

Ja, das war ein Traumtag und mein frischgebackener Freizeitkapitän hat es gut gemeistert! Ich ging nur einmal beim Gasgeben fast über Bord :totlach:.

Coole Bootstour zu herrlichen Buchten!  :beifall:  Beim Selberfahren kann man wenigstens flüchten, wenn es voller wird in der Bucht.  Und ein Schattendach war auch dabei.

Die meisten Buchten füllten sich mit der Zeit, doch wir hatten auch zwei für uns alleine.

Das Schattendach ist sehr praktisch, auch wenn die Ankerfrau vorne nicht viel davon hatte. Wegen der Gewichtsverteilung sollte ich am Bug bleiben.

Also macht rote Beete ein Tzatziki pink  ;D Hatten wir auch mal, mir ist es naturell aber lieber

Geschmacklich war da kaum ein Unterschied. Auch die sparten mit dem Knoblauch :weissnicht:. Vielleicht war die diesjähige Knofi-Ernte schlecht.
Titel: Re: In griechischer Mission – Meteora und Chalkidiki 2025
Beitrag von: Paula am 04. Dezember 2025, 13:55:58
das finde ich echt mutig von euch! Ich hätte mich das nicht getraut, ich muss aber auch sagen dass ich mich auf einem Boot / Schiff egal wie groß nie wirklich wohl fühle. Die Buchten sehen alle ganz wunderbar aus, ohne Schiff kommt man da wahrscheinlich nicht hin oder?
Schade dass es mit der Verpflegung nicht besser wird, das schreckt mich für einen weiteren Griechenlandurlaub etwas ab...
Titel: Re: In griechischer Mission – Meteora und Chalkidiki 2025
Beitrag von: Ilona am 04. Dezember 2025, 16:35:41
das finde ich echt mutig von euch! Ich hätte mich das nicht getraut, ich muss aber auch sagen dass ich mich auf einem Boot / Schiff egal wie groß nie wirklich wohl fühle. Die Buchten sehen alle ganz wunderbar aus, ohne Schiff kommt man da wahrscheinlich nicht hin oder?

Anfangs war das schon komisch, funktionierte aber recht schnell. Zurückfahren war keine Option :floet:. Immerhin machten wir an dem Tag 14 Meilen.

In die Buchten um die Insel kommt man nicht ohne Boot und zum Schwimmen ist es viel zu weit.

Schade dass es mit der Verpflegung nicht besser wird, das schreckt mich für einen weiteren Griechenlandurlaub etwas ab...

In einem 5*-Hotel können sie das nicht bringen. Die Köche vom Restaurant Blue Tomato konnten schließlich auch kochen.

Das mit den labbrigen Pommes habe ich auch in einem Kreta-RB gelesen.

Aber wie meine frühere Kollegin sagte, gibt es durchaus Regionen/Inseln mit guter Küche.
Titel: Re: In griechischer Mission – Meteora und Chalkidiki 2025
Beitrag von: Ilona am 05. Dezember 2025, 13:22:40
Tag 8 – Halbinsel Athos – Bootsfahrt und die Insel Ammouliani

Fast am Ende der Reise wollten wir noch die Insel Athos, den dritten Finger von Chalkidiki, besuchen. Die Halbinsel wurde nach dem 2033 m hohen, heiligen Berg Athos benannt und ist eine autonome Mönchsrepublik. Nur ein kleiner Teil der Halbinsel darf von Frauen betreten werden. Ein Grenzzaun schirmt die etwa 2000 Mönche ab, die dort in 20 orthodoxen Klöstern und Einsiedeleien leben.
Um einen weiten Blick auf die Sonderverwaltungszone zu erhaschen, muss man eine Bootsfahrt unternehmen.

Ich hatte mich für Eirinikos (https://halkidiki-glassbottom-cruises.gr/portfolio_page/cruise-to-amouliani/) als besten Anbieter entschieden. Die Bootstour dauerte fünf Stunden und startete erst um 11 Uhr in Ouranoupolis. Wir hatten somit noch genügend Zeit. Die Fahrtzeit dorthin war mit knapp über einer Stunde veranschlagt.

Die Strecke nach Athos ist gebirgig und bewaldet. Wir erreichten Ouranoupolis mit seinem Wahrzeichen und Museum, dem Prosporios-Turm

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_12_11_25_2_26_38.jpeg)

kurz nach 10 Uhr und waren überrascht, dass der erste große Parkplatz voll war. Der zweite Parkplatz am Ende des Ortes hatte nur noch wenige Parkplätze frei.

Der Ort ist auf Touristen eingestellt, die zu den Ausflugsbooten pilgern. Aber auch auf richtige Pilger, die den Bootshuttle zu den Klöstern nutzen.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_12_11_25_2_30_24.jpeg)

Keine Frau darf so ein Boot betreten, denn in der autonomen Zone sind selbst weibliche Tiere verboten.

Unser voll besetztes Glasbodenboot legte pünktlich bei einer steifen Brise ab.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_12_11_25_2_32_34.jpeg)

Nach einiger Zeit sahen wir die erste Klosterruine.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_12_11_25_2_34_40.jpeg)

Die zweite Klosterruine folgte entlang der Küste bald darauf. Eigentlich schade, dass die Gebäude verfallen.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_12_11_25_2_35_58.jpeg)

Das ist eine der Pilgerboot-Anlegestellen und für unser frauenverseuchtes :zwinker: Boot natürlich tabu.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_12_11_25_2_37_45.jpeg)

Mit voller Kraft voraus musste das Glasbodenboot 500 m Abstand zur Küste halten.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_12_11_25_2_39_23.jpeg)

Damit der Abstand eingehalten wird, patrouillieren laufend gelbe Polizeiboote. 

Das ist ein kleines, aber bewohntes Kloster.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_12_11_25_2_42_17.jpeg)

Die einzelnen Namen der Klöster habe ich mir nicht gemerkt. Es war unterwegs so stürmisch, dass immer wieder Wellen über die Reling schwappten. Einmal erwischte es mich beim Fotografieren und ich stand wie ein begossener Pudel da. Was lässt man ähm Frau nicht alles für Fotos über sich ergehen :totlach:.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_12_11_25_2_45_56.jpeg)

Pilger bringen Geld und die Nachfrage nach solchen Auszeiten scheint sehr groß zu sein. Zumindest wird dort gebaut.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_12_11_25_2_47_28.jpeg)

Die Klöster wurden immer imposanter.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_12_11_25_2_48_42.jpeg)

Das ist das größte Kloster mit seinen Gästehäusern.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_12_11_25_2_49_46.jpeg)

Am Ende der Halbinsel befindet sich der Heilige Berg, der sich leider nur verhüllt zeigte.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_12_11_25_2_51_42.jpeg)

Das Boot drehte hier ab und nahm Kurs auf die reizende Insel Ammouliani. Kurz davor fuhr das Boot langsam über ein paar Felsplatten, doch man sah leider nichts.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_12_11_25_2_55_31.jpeg)

Danach mit Vollgas in Richtung der kleinen, vorgelagerten Insel.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_12_11_25_2_57_16.jpeg)

Es gibt sicherlich schlechtere Domizile.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_12_11_25_2_58_43.jpeg)

Dann erreichten wir den Westteil der Insel mit seinem Traumstrand.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_12_11_25_3_00_16.jpeg)

Hier hatten wir zwei Stunden Aufenthalt zum Baden oder zum Spazierengehen. Ein Restaurant gibt es zwar auch, doch wir hatten Proviant (von Lidl :zwinker:) dabei. Davon abgesehen gibt es auf dem Schiff eine Bar mit Snacks und preiswerten Getränken.

Auf dem Weg zu einer Beach Bar

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_12_11_25_3_04_31.jpeg)

nutzten wir nur deren WC, weil weit und breit keine Bedienung zu sehen war.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_12_11_25_3_06_15.jpeg)

Wir gingen ans andere Ende des Strandes und setzten uns dort bis zur Abfahrt in eine andere Strandbar.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_12_11_25_3_07_36.jpeg)

Auf der Insel hätte man es stundenlang aushalten können. Immerhin zeigte sich der Berg Athos auf der Rückfahrt kaum noch verhüllt.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_12_11_25_3_09_49.jpeg)

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_12_11_25_3_10_51.jpeg)

Das war ein tolle Bootsfahrt. Vor allem die kleine Insel Ammouliani ist ein Traum :herz:.

Zurück am Parkplatz kassierte ein (verkleideter?) Mönch 6 € Parkgebühr ab. Die Rückfahrt mit einem Stopp bei Lidl dauerte 1,5 Stunden. Das Restaurant Sonia lag auf dem Weg, so dass wir dort noch einmal wegen dem leckeren Rote-Beete-Tzatziki mangels Alternativen einkehrten. Ansonsten hingen uns die Souvlaki-Spieße und der griechische Salat schon zum Hals raus.

Am Abend packten wir zum Teil unsere Koffer und zogen uns die letzte Folge von Untamed rein. 

Kalinichta  :bett:

Übernachtung: Royalty Suites Loft in Nikiti über Booking.com - 4 Nächte 459,60 €

Titel: Re: In griechischer Mission – Meteora und Chalkidiki 2025
Beitrag von: Silv am 05. Dezember 2025, 13:31:18
Die Bootsfahrt zu den Buchten hätte mir auch gefallen, soooo schönes Wasser  ^-^
Titel: Re: In griechischer Mission – Meteora und Chalkidiki 2025
Beitrag von: Ilona am 05. Dezember 2025, 13:50:47
Die Bootsfahrt zu den Buchten hätte mir auch gefallen, soooo schönes Wasser  ^-^

Das Wasser und die Sicht auf den Grund war klarer, als in unserem Hallenbad.
Titel: Re: In griechischer Mission – Meteora und Chalkidiki 2025
Beitrag von: Christina am 05. Dezember 2025, 18:30:54
Eine sehr schöne Kombination - erst Klöster anschauen, dann Strand genießen.

Aber ich bin erstaunt, dass sich die Klöster bis heute halten können, eigentlich gibt es doch immer weniger Mönche (und Nonnen ;D). Du schreibst zwar, dass da auch Menschen, die eine Auszeit nehmen, Zeit dort verbringen, aber dass das ausreicht für den Erhalt. Was ich von dieser extremen "keine Frauen" Regel halten soll, bin ich mir nicht sicher.

Ist die Küche dort so wenig abwechslungsreich, dass es außer den Spießen und einmal hattest du glaube ich Moussaka und einmal Fisch, keine anderen Gerichte gibt?
Titel: Re: In griechischer Mission – Meteora und Chalkidiki 2025
Beitrag von: Silvia am 06. Dezember 2025, 09:50:27
Jetzt bin ich in Ruhe die Tour nochmal nachgereist (sonst nur am Handy und da hab ich immer keine Lust zu kommentieren).

Ihr findet immer sehr interessante Ecken, diese schiefe Kirche ist wirklich der Hammer.

Der Tag mit eigenem Boot war auch eine super Idee (da würde ich gar nicht drauf kommen). Herrlich die schönen Buchten, vor allem wenn ihr da teilweise alleine wart.

Ist die Küche dort so wenig abwechslungsreich, dass es außer den Spießen und einmal hattest du glaube ich Moussaka und einmal Fisch, keine anderen Gerichte gibt?
Das habe ich mich auch gefragt  :gruebel:    In Kreta hatten wir super leckeres Essen soweit ich mich erinnere
Titel: Re: In griechischer Mission – Meteora und Chalkidiki 2025
Beitrag von: Susan am 06. Dezember 2025, 12:36:54
Ich hoffe, es war wenigstens warm genug für die unfreiwillige Dusche an Bord.  8) Ansonsten eine schöne Tour mit dem Ausflugsboot. Dass der Berg Athos so herausragt, war mir gar nicht bewusst. Es ist wirklich schade, dass einige der Klostergebäude so verfallen. Vielleicht sollten sie dochmal Frauen ranlassen  ;)

Vom Genuss her hatten wir in Griechenland besseres Essen, doch viel Vielfalt haben wir auch nicht gesehen: Souflaki, Gyros (jeweils Schwein oder Hähnchen), Moussaka, Bifteki, Fisch und nur einmal gab es Lamm. Ist wahrscheinlich das, was die Touristen so futtern.
Titel: Re: In griechischer Mission – Meteora und Chalkidiki 2025
Beitrag von: Ilona am 06. Dezember 2025, 15:23:45
Eine sehr schöne Kombination - erst Klöster anschauen, dann Strand genießen.
Aber ich bin erstaunt, dass sich die Klöster bis heute halten können, eigentlich gibt es doch immer weniger Mönche (und Nonnen ;D). Du schreibst zwar, dass da auch Menschen, die eine Auszeit nehmen, Zeit dort verbringen, aber dass das ausreicht für den Erhalt. Was ich von dieser extremen "keine Frauen" Regel halten soll, bin ich mir nicht sicher.

Urlaub im Kloster ist doch jetzt in ;D. Sogar hierzulande gibt es die Möglichkeit und kann auf dieser Website (https://stillefinden.org/) konfiguriert werden. Michael Patrick Kelly, ein Sohn der singenden Family, lebte freiwillig sechs Jahre als Mönch in einem franz. Kloster (https://epaper.kiz-online.de/it/profiles/c82e4447cf18/editions/03575a000257ceeb740f/pages/5576965/widgets/66978105). Gestresste Manager tun es, Selbstfindung, Auszeit, Meditation, auf der Suche nach Gott sein etc. . Für mich wäre das jedenfalls nix. Ich suche höchstens nach leckerem Essen und leiblichem Wohl :toothy9:.

Das ist z. B. so ein riesiges Gästehaus. Die Holy-Shuttleboote waren jedenfalls immer voll und pendelten oft.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_06_12_25_2_27_41.jpeg)

Was ich von dieser extremen "keine Frauen" Regel halten soll, bin ich mir nicht sicher.

Es gibt halt in jeder Religion irgendwelche Fundamentalisten. Sollen sie die Milch doch im Tetrapack kaufen, wenn keine Kühe erlaubt sind. Aber gefrorenem Fisch sieht man das Geschlecht nicht an :baetsch:.

Ist die Küche dort so wenig abwechslungsreich, dass es außer den Spießen und einmal hattest du glaube ich Moussaka und einmal Fisch, keine anderen Gerichte gibt?

Wie bei uns beim Griechen, nur dass wir hier die Auswahl an Delphi-, Meteora-, Akropolis-Teller oder wie auch immer sie heißen, haben. In Griechenland gab es die Spieße vom Huhn, Schwein oder Rind. Oder Bifteki, die Frikadellen. Die hatte Heiko einmal mit Schafskäse gefüllt probiert und war davon auch nicht begeistert.

Seid froh, dass ich euch bis jetzt nur die schönen Essensbilder präsentierte. Ich hatte einmal Ziege  :totlach: . Das war in Nikiti, im am besten bewerteten Lokal, wo nur die Einheimischen speisen. Schade ums Tier. Mir wurde fast schlecht  :kotz:, weil ich keine Knochen auf dem Teller mag und die Präsentation unappetitlich war. In der Karte stand Ziege in Tomatensauce. Ich fragte sogar, wo denn die Tomaten sind. Vielleicht seht ihr sie. Hier das Beweisbild:

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_06_12_25_2_15_55.jpeg)

Der Witz ist, dass das Essen hochpreisig war. Ich finde das unverschämt und eine Abzocke. Wahrscheinlich gibt es Speisekarten mit unterschiedlichen Preisen für die Einheimischen und die doofen Touris.

Der Tag mit eigenem Boot war auch eine super Idee (da würde ich gar nicht drauf kommen).

Alleine kann man so ein Boot nicht mieten. Es ist schon etwas tricky mit dem Motor und der Kapitän sieht nach vorne nicht viel. Deshalb war es gut, dass ich den Ausguck und den Anker betreute.

Die Schraube ist nicht mitversichert und sollte deshalb nicht vorzeitig ins Wasser gelassen werden. Sie kann durch Felsen (unterm Sand) beschädigt werden.

In Kreta hatten wir super leckeres Essen soweit ich mich erinnere

Da hast du Glück gehabt :thumb:. Ich las kürzlich in einem Kreta-Reisebericht, dass dort die Pommes genauso labbrig waren und das Essen auch nicht der Burner.

Wir sind keine Gourmets, aber meine solide und schmackhafte Hausmannskost gewöhnt. Aber so was wie oben auf dem Bild würde ich nie auf den Tisch stellen.

Ich hoffe, es war wenigstens warm genug für die unfreiwillige Dusche an Bord.  8)

Nicht wirklich bei dem Fahrtwind :floet:. Ich war ohnehin nur zum Fotografieren draußen, da das Schiff voll besetzt war. Hatte mich gewundert, warum die linke vordere Ecke frei blieb  :gruebel: . Danach war es mir klar  :totlach:.

Es ist wirklich schade, dass einige der Klostergebäude so verfallen. Vielleicht sollten sie dochmal Frauen ranlassen ;)

Führe die Jungs doch nicht in Versuchung :cool2: .

Vom Genuss her hatten wir in Griechenland besseres Essen, doch viel Vielfalt haben wir auch nicht gesehen: Souflaki, Gyros (jeweils Schwein oder Hähnchen), Moussaka, Bifteki, Fisch und nur einmal gab es Lamm. Ist wahrscheinlich das, was die Touristen so futtern.

Nein, das ist das was die Touristen futtern müssen. Einen Imbiss mit Gyros haben wir nur einmal in Siviri gesehen. Aber Gyros mit labbrigen Pommes  :verpiss: .
Titel: Re: In griechischer Mission – Meteora und Chalkidiki 2025
Beitrag von: Christina am 06. Dezember 2025, 17:55:58
Das Ziegen Mahl sieht ja wirklich schlimm aus, mehr Knochen als Fleisch, da wäre ich auch nicht begeistert gewesen.
Titel: Re: In griechischer Mission – Meteora und Chalkidiki 2025
Beitrag von: Susan am 06. Dezember 2025, 19:18:29
Bei dem Ziegenmahl hätte ich gestreikt  :verpiss:
Titel: Re: In griechischer Mission – Meteora und Chalkidiki 2025
Beitrag von: Ilona am 06. Dezember 2025, 19:22:04
Ja, mit so einem Knochenstück setzt ein guter Koch höchstens eine leckere Sauce an. Das landet aber bei keinem Gast auf dem Teller.

Da kommt man sich echt veräppelt vor.
Titel: Re: In griechischer Mission – Meteora und Chalkidiki 2025
Beitrag von: Paula am 07. Dezember 2025, 09:29:40
Also uns hing das griechische Essen nach 3 Wochen auch zum Hals raus, das kann ich dir nachempfinden Ilona.
Die Bootsfahrt wäre nichts für mich, bei ganz ruhigem Wetter geht es ja, aber mit starkem Wind fühle ich mich an Bord schon nicht mehr wohl. Dass man einzelne Mönchsgebäude als Frau nicht betreten darf kann ich ja noch einsehen, aber dass man nicht mal am Strand vorbei fahren darf finde ich nicht akzeptabel, solche Gebiete meide ich. Sollen sie doch sehen wie sie ohne Frauen auskommen.mein Geld bekommen sie sicher nicht.
Titel: Re: In griechischer Mission – Meteora und Chalkidiki 2025
Beitrag von: Ilona am 07. Dezember 2025, 10:05:40
Die Bootsfahrt wäre nichts für mich, bei ganz ruhigem Wetter geht es ja, aber mit starkem Wind fühle ich mich an Bord schon nicht mehr wohl.

Geschwankt hat das Schiff glücklicherweise nicht.

Dass man einzelne Mönchsgebäude als Frau nicht betreten darf kann ich ja noch einsehen, aber dass man nicht mal am Strand vorbei fahren darf finde ich nicht akzeptabel, solche Gebiete meide ich. Sollen sie doch sehen wie sie ohne Frauen auskommen. Mein Geld bekommen sie sicher nicht.

Mit 500 m Abstand darf man schon vorbeifahren. Ich fand es durchaus interessant, wie manche Klöster zu Edelherbergen wurden. Die sagen sich: Man muss das Eisen schmieden, so lange es heiß ist. Die Nachfrage ist anscheinend groß.

Man muss die Kuh melken, so lange sie Milch gibt, hätte in diesem Fall nicht gepasst  :totlach:.

Auf der Rückseite der Halbinsel gibt es weitere Klöster. Bestimmt gibt es auch Ordensgemeinschaften, die weiterhin zurückgezogen und in Bescheidenheit leben.
Titel: Re: In griechischer Mission – Meteora und Chalkidiki 2025
Beitrag von: Ilona am 08. Dezember 2025, 14:30:53
Tag 9 – Petralona Cave und Rückreise

Noch ein letztes Frühstück im Ferienapartment und den Abwasch erledigt. Die Schlüssel legten wir auf die Arbeitsplatte, denn so früh war noch niemand vom Reinigungspersonal zu sehen. Wir hätten bis 11 Uhr auschecken können, doch auf dem Weg nach Thessaloniki hatten wir noch einen letzten Programmpunkt.

Der Rückflug startete erst gegen 15 Uhr und da konnten wir locker einen Abstecher zur Petralona Cave machen.

Unterhalb einer der bedeutendsten Tropfsteinhöhlen Europas befindet sich der kostenlose Parkplatz. Von dort aus fährt eine Bimmelbahn für 3 € hin und zurück zum Eingang.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_15_11_25_3_01_41.jpeg)

Man könnte den Kilometer leicht bergauf zu Fuß gehen, doch wir wollten rechtzeitig am Flughafen sein. Hätten wir um 9:15 Uhr gewusst, dass es noch 15 Minuten dauert, bis der Lokführer einsteigt und die Höhle erst um 10 Uhr aufmacht, wären wir selbstverständlich gelaufen.

Die Hunde waren nicht an den Touristen interessiert und lagen mitten auf der Straße. Deshalb nennt man sie wohl Straßenhunde :zwinker:.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_15_11_25_3_06_36.jpeg)

Hier die Aussicht vom Höhleneingang ins Tal. An dem Tag war es zum ersten Mal bewölkt.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_15_11_25_3_08_24.jpeg)

Die Petralona Höhle ist eine der schönsten Tropfsteinhöhlen Griechenlands und auch unter dem Namen Kókkines Pétres, was Rote Steine bedeutet, bekannt. Ihr Gestein weist ein hohes Bauxitvorkommen auf.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_15_11_25_3_12_16.jpeg)

In den kalkhaltigen Ablagerungen fand man eine große Menge fossiler Knochen, aber auch einen Schädel und Skelettteile von einem ca. 25 – 35 Jahre alten weiblichen Homo Heidelbergensis, also der Vorfahrin des Neandertalers.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_15_11_25_3_18_17.jpeg)

Das ist interessant, denn 1907 wurde 30 km von uns entfernt (also vor den Toren Heidelbergs) solch ein Unterkiefer gefunden. Unsere Vorfahren waren also auch schon reiselustig :thumb:.

Pünktlich um 10 Uhr durften wir die Höhle mit einem gelangweilten Guide betreten, der seinen Text abspulte. Nach der Belehrung, dass Stalagmiten unten sind, die -titen von oben herabhängen und das Anfassen verboten ist, durften wir den Rundweg allein gehen.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_15_11_25_3_27_54.jpeg)

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_15_11_25_3_28_44.jpeg)

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_15_11_25_3_29_59.jpeg)

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_15_11_25_3_30_47.jpeg)

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_15_11_25_3_31_29.jpeg)

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_15_11_25_3_32_17.jpeg)

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_15_11_25_3_32_55.jpeg)

Nach 20 Minuten waren wir wieder beim Guide und verabschiedeten uns. Die Besichtigung der Tropfsteinhöhle war ein schöner Abschluss der Reise.

Die Bimmelbahn kam 10 Minuten später angefahren. Mittlerweile war auch der Parkplatz voll.

Gegen 11:30 Uhr trafen wir bei 4Rent ein und gaben eine staubige Kim mit 1391 km mehr auf dem Hodometer ab. Der Shuttlebus brachte uns das kurze Stück zum Flughafen. Nach dem Check-in und der Sicherheitskontrolle hatten wir noch jede Menge Zeit. Zum Mittagessen genehmigten wir uns beim Burger König ein Chicken-Burger-Menü mit richtig krossen Pommes :sabber:.

Halbliterflaschen mit stillem Wasser kosteten übrigens nur 60 Cent im Flughafen. Wasser ist in Griechenland überall günstig. Obwohl der Flughafen sehr modern ist, musste auch hier das WC-Papier im Mülleimer entsorgt werden.

Der A320 startete pünktlich kurz nach 15 Uhr.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_15_11_25_3_55_00.jpeg)

Jassu (Tschüß) Griechenland :adieu:.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_15_11_25_3_55_52.jpeg)

Es gab wieder einen Snack samt Baklava und einem kleinen Becher Cola. Der Snack war diesmal ein Omelett im Teig. Normalerweise fotografiere ich kein angebissenes Essen, doch so sah das Innenfutter aus.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_15_11_25_3_58_32.jpeg)

Nach einem ruhigen Flug landeten wir um 19 Uhr bei 15°C im bewölkten Frankfurt. Das Gepäck ließ auf sich warten und der Shuttlebus zum Parkhaus noch länger. Nach 40 Minuten Wartezeit rief ich bei Parkobello an. Die wussten nicht, wo der Bus samt Fahrer steckt. Wir sollten uns ein Taxi nehmen und die Quittung einreichen. Die anderen Wartenden folgten uns zum Taxistand.

Ein freundlicher Herr in unserem Schlepptau meinte, dass wir mit ihm ein Taxi teilen können. Wir wollten die Hälfte des Fahrpreises übernehmen, doch er lehnte ab, weil er geschäftlich unterwegs war und die Kosten seine Firma übernahm. Das war richtig lieb von ihm.

Zurück am Parkhaus trudelte nach 10 Minuten der Bus ein. Der Fahrer machte auf "nix verstehen", als ihn ein paar Leute fragten, wo er denn gewesen sei.

Nach einer guten Stunde Fahrt trafen wir zu Hause ein. 

Ein Fazit folgt die Tage noch.

Übernachtung: Zu Hause

Titel: Re: In griechischer Mission – Meteora und Chalkidiki 2025
Beitrag von: Susan am 08. Dezember 2025, 14:46:12
Die Höhle war ja noch ein schöner Abschluss des Urlaubs!  Die "Führung" war vielleicht etwas kurz, aber eigentlich braucht man ja kaum mehr Informationen. 
Titel: Re: In griechischer Mission – Meteora und Chalkidiki 2025
Beitrag von: Ilona am 08. Dezember 2025, 14:52:55
Die Höhle war ja noch ein schöner Abschluss des Urlaubs!

Auf jeden Fall. 

Die "Führung" war vielleicht etwas kurz, aber eigentlich braucht man ja kaum mehr Informationen.

Besser so, als ewig auf die Nachzügler warten. Man konnte sich zudem nicht verlaufen.
Titel: Re: In griechischer Mission – Meteora und Chalkidiki 2025
Beitrag von: Christina am 08. Dezember 2025, 18:03:04
Interessante Höhle, die rote Farbe ist ja eher außergewöhnlich für Tropfsteinhöhlen. Ich wäre wegen der Hunde mit der Bimmelbahn gefahren, da hätte ich mich zu Fuß nicht vorbeigetraut :verlegen:.

Da war der Burger King das kulinarische Highlight des Urlaubs ;D

Seid ihr Economy geflogen? Dann wäre Aegaen eine der wenigen, die noch etwas zu essen anbieten auf einer Kurzstrecke.
Titel: Re: In griechischer Mission – Meteora und Chalkidiki 2025
Beitrag von: Paula am 09. Dezember 2025, 13:48:45
Da war der Burger King das kulinarische Highlight des Urlaubs ;D


das wollte ich auch gerade anmerken   :totlach: aber genauso habe ich es auch in Erinnerung!
Die Höhle ist wirklich toll, ich mag Höhlen aller Art und jede ist in einem Detail irgendwie anders, hier ist es die Farbe: rote Tropfsteine habe ich noch nie gesehen.
Titel: Re: In griechischer Mission – Meteora und Chalkidiki 2025
Beitrag von: Ilona am 09. Dezember 2025, 15:51:49
Interessante Höhle, die rote Farbe ist ja eher außergewöhnlich für Tropfsteinhöhlen.

Klein, aber fein. Wobei die Cave eigentlich insgesamt riesig ist. Nur der begehbare Bereich ist schnell erkundet.

Ich wäre wegen der Hunde mit der Bimmelbahn gefahren, da hätte ich mich zu Fuß nicht vorbeigetraut :verlegen:.

Die waren harmlos.

Da war der Burger King das kulinarische Highlight des Urlaubs ;D

Wie so oft merkt man sich meistens nur das Negative :cool2: .

Der aufmerksame Leser erinnert sich vielleicht noch an das Restaurant Blue Tomato auf Kassandra. Die verstehen ihr Handwerk. Das Essen war ausgezeichnet und beide Fischgerichte somit das Highlight.

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_23_10_25_3_28_21.jpeg)

Seid ihr Economy geflogen? Dann wäre Aegaen eine der wenigen, die noch etwas zu essen anbieten auf einer Kurzstrecke.

Klar war das Economy, denn sonst hätten wir in die Lounge gedurft und wären nicht bei Burger King gelandet :zwinker:.

Die Aegan hat einen positiven Eindruck hinterlassen. Auch wenn beide Snacks nicht geschmeckt haben, wurden immerhin welche angeboten :thumb:.

das wollte ich auch gerade anmerken   :totlach: aber genauso habe ich es auch in Erinnerung!

Das einzige Gourmetessen ging bei euch tatsächlich unter. Burger King war nur das Essenshighlight vom letzten Reisetag  ;D.

Die Höhle ist wirklich toll, ich mag Höhlen aller Art und jede ist in einem Detail irgendwie anders, hier ist es die Farbe: rote Tropfsteine habe ich noch nie gesehen.

Man kennt eher die hellen Tropfsteine. Der Besuch hat sich auf jeden Fall gelohnt.
Titel: Re: In griechischer Mission – Meteora und Chalkidiki 2025
Beitrag von: Christina am 09. Dezember 2025, 18:23:43

Der aufmerksame Leser erinnert sich vielleicht noch an das Restaurant Blue Tomato auf Kassandra. Die verstehen ihr Handwerk. Das Essen war ausgezeichnet und beide Fischgerichte somit das Highlight.


Dieses Essen hatte ich tatsächlich schon wieder vergessen, obwohl du es ja sogar etwas später nochmal erwähnt hattest :verlegen:
Titel: Re: In griechischer Mission – Meteora und Chalkidiki 2025
Beitrag von: Silv am 10. Dezember 2025, 13:42:30
Ich habe mir ja mal vor langer Zeit eine Eselsbrücke gebaut wegen der Stalagmiten und Stalagtiten: die Stalakti(t)ten hängen...  :verlegen:

Und auch wenn das Omelett im Teig  bestimmt ein paar Kalorien und Fett zuviel hat, könnte ich das jetzt gerade verdrücken.  ^-^
Titel: Re: In griechischer Mission – Meteora und Chalkidiki 2025
Beitrag von: Ilona am 10. Dezember 2025, 14:07:54
Ich habe mir ja mal vor langer Zeit eine Eselsbrücke gebaut wegen der Stalagmiten und Stalagtiten: die Stalakti(t)ten hängen...  :verlegen:

Für die Tit(t)en (*) (*) braucht man doch keine Eselsbrücke. Die hängen immer mehr oder weniger nach unten :totlach:.

Und auch wenn das Omelett im Teig  bestimmt ein paar Kalorien und Fett zuviel hat, könnte ich das jetzt gerade verdrücken.  ^-^

Das war schmackhafter als der rezente Faschingskrapfen vom Hinflug. Kochen und backen müssen die Griechen halt noch üben :zwinker:.
Titel: Re: In griechischer Mission – Meteora und Chalkidiki 2025
Beitrag von: Ilona am 10. Dezember 2025, 14:23:31
Fazit

(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_16_11_25_1_12_53.jpeg)

Unsere griechische Mission war sehr erfolgreich. So viele Klöster in kurzer Zeit hatten wir noch nie zuvor besucht/gesehen.

Die Flüge mit der Aegean waren sehr pünktlich und immerhin gab es während des zweistündigen Fluges Snacks, auch wenn sie nicht besonders schmackhaft waren.
 
4Rent als Autovermietung können wir durchaus empfehlen. Die Preise verstehen sich inklusive Vollkasko, die Fahrzeuge sind recht neu und das freundliche, junge Team war sehr engagiert.

Das Apartment im Kalambaka war geräumig und bis auf einen Toaster super ausgestattet. Das einzige Manko war die Lage inmitten der lauten Altstadt. Das kleine, ruhige Hotel in Siviri war picobello sauber und das Frühstück wider Erwarten sehr umfangreich. Leider bekamen wir das angefragte Zimmer nicht und die Touristensteuer wurde uns zum Schluss doppelt berechnet. Das edle Apartment in Nikiti gefiel uns sehr gut. Hier waren nur Kleinigkeiten und das Hundegebell in der Nachbarschaft zu beanstanden.

Das Essen hat uns weder auf dem Festland noch auf Chalkidiki begeistert. Nur das Restaurant Blue Tomato hat wirklich überzeugt. Der Fisch wird meist tiefgefroren importiert, die schmalen Fleischspieße waren ungewürzt und die Pommes labbrig. Griechischen Salat haben wir seit dem Urlaub nicht mehr gegessen und auch keine Lidl-Snacks. Ein Lidl war in den Touristenzentren immer zu finden und dank dem Discounter mussten wir nicht hungern :thumb:.

Begeistert hat uns Meteora :herz:. Was mussten die Mönche damals schuften, um die Klöster in solch exponierten Lagen zu errichten. Mein persönlicher Favorit war natürlich das Holy Trinity Kloster aus dem James Bond Film. Alle Klöster, die für die Besucher geöffnet sind, wurden mittlerweile durch die Einnahmen saniert und modernisiert. Viele Treppen erleichtern den Zugang, der früher meist nur durch ein Netz an einer Seilwinde möglich war.

Ein Highlight war die Kirche in der Geisterstadt Ropoto, die als eines der wenigen Gebäude nur abgerutscht, aber stehengeblieben ist.

Chalkidiki bietet den Urlaubern glasklares Wasser. Alle drei Halbinseln sind verschieden. Am besten hat es uns auf Sithonia gefallen. Das lag auch an unserer Bootsfahrt zur Blauen Lagune und den vielen Sandstränden. Die Mönchsrepublik Athos ist für eine Bootsfahrt entlang der Küste mit einem Abstecher auf die Insel Ammouliani geeignet.

Die Petrolona Tropfsteinhöhle ist eine weitere Sehenswürdigkeit, die man auf dem Weg mitnehmen kann.

Gefallen hat es uns doch etwas mehr inmitten der Felsen von Meteora. Einen reinen Badeurlaub auf Chalkidiki können wir uns derzeit nicht vorstellen. Die Eimerliste ist nämlich gut gefüllt und der Ruhestand noch nicht in Sicht. Sollten wir irgendwann nochmals in die Gegend kommen, werden wir auf jeden Fall wieder ein Boot mieten. Das Herumschippern hat richtig Spaß gemacht.

Das Wetter war ein Traum :strahl:. Wir hatten täglich Sonnenschein bei 28 – 30°C. Nur am Abreisetag war es bewölkt bei 26°C.

Das war’s dann mal wieder :adieu:.

Efcharisto = :danke: fürs Begleiten.

Titel: Re: In griechischer Mission – Meteora und Chalkidiki 2025
Beitrag von: Christina am 10. Dezember 2025, 18:19:12
Vielen lieben Dank Ilona für deinen Bericht. Es war sehr schön und interessant die Klöster nach dem Bericht von Susan nochmals zu sehen. Diese und die schiefe Kirche sehe ich auch als Highlight eures Urlaubs, ebenso die beiden Bootsfahrten (entlang der Klöster und die selbstgesteuerte).

Einen Besuch der Klöster könnte ich mir auf jeden Fall auch für uns vorstellen, Chalkidiki hat mich nicht so überzeugt, eher dann Klöster in Verbindung mit Gebirge wie bei Susan und vielleicht noch einen kurzen Strandabstecher. Das eher weniger gute Essen würde mich so sehr stören. Mal sehen, was die nächsten Urlaubsplanungen so ergeben.
Titel: Re: In griechischer Mission – Meteora und Chalkidiki 2025
Beitrag von: Susan am 11. Dezember 2025, 14:14:02
Herzlichen Dank Ilona für den Bericht über eure griechische Mission. Da bin ich doch sehr gerne mitgefahren. Es war nett die Klöster nocheinmal zu sehen, ansonsten waren auch Ropoto und die Bootsfahrten meine Favoriten. Strandtage zwischendurch haben wir ja immer ganz gern, wenn ich mich recht erinnere (fast 20 Jahre her) hat uns da Sithonia am besten auf Chalkidiki gefallen.

Beim Vergleich unserer Erfahrungen mit dem Restaurantessen bin ich immer mehr der Überzeugung, dass die sich da, wo viele Pauschaltouristen hinkommen, keine Mühe geben. Darum waren wir mit Absicht nicht in Delphi Stadt essen.

Bin schon gespannt auf eure nächste Reise  :winkewinke:
Titel: Re: In griechischer Mission – Meteora und Chalkidiki 2025
Beitrag von: Ilona am 11. Dezember 2025, 14:24:32
Ich :danke: euch fürs eifrige Dabeisein.

Das eher weniger gute Essen würde mich so sehr stören.

Also in Gourmet-Tempeln warst du bisher auch nicht unterwegs (was man so in den Berichten von dir sieht/liest :zwinker:). Die Pommes waren halt nie labbrig und mehr Geschmack hatte das Essen wohl auch. Qualitativ war das griech. Essen nicht schlecht, immer frisch zubereitet und gut verträglich.

Man sollte eine Reise nicht am Essen festmachen. Es geht um die Sehenswürdigkeiten und Erlebnisse. Gut essen kann ich anschließend wieder zu Hause.

Bin schon gespannt auf eure nächste Reise  :winkewinke:

Ich denke, da wird das Essen um einiges besser sein :toothy9:.
Titel: Re: In griechischer Mission – Meteora und Chalkidiki 2025
Beitrag von: Horst am 11. Dezember 2025, 14:46:39
Danke für den Bericht!
Neben natürlich Meteora haben mir am besten die Höhle und der Karydi Beach gefallen und Euren eigenen Bootsausflug fand ich cool.
Habe auch noch nie ein motorisiertes Boot selbst gefahren und die Gelegenheit dort hätte ich auch genutzt - Klasse! :D
Titel: Re: In griechischer Mission – Meteora und Chalkidiki 2025
Beitrag von: Ilona am 11. Dezember 2025, 15:03:52
Danke für den Bericht!

Sehr gerne, Horst. Solange es meine Zeit erlaubt, wird das Forum gefüttert.

Neben natürlich Meteora haben mir am besten die Höhle und der Karydi Beach gefallen und Euren eigenen Bootsausflug fand ich cool. Habe auch noch nie ein motorisiertes Boot selbst gefahren und die Gelegenheit dort hätte ich auch genutzt - Klasse! :D

Wenn sich die Gelegenheit ergibt und der Preis ok ist, sollte man sich als Freizeitkapitän versuchen. Es macht richtig Spaß.

Der Tag war zudem perfekt. Bei Wind und Wellengang hätten wir wahrscheinlich gekniffen.
Titel: Re: In griechischer Mission – Meteora und Chalkidiki 2025
Beitrag von: Christina am 11. Dezember 2025, 20:25:09
Ich :danke: euch fürs eifrige Dabeisein.

Das eher weniger gute Essen würde mich so sehr stören.

Also in Gourmet-Tempeln warst du bisher auch nicht unterwegs (was man so in den Berichten von dir sieht/liest :zwinker:). Die Pommes waren halt nie labbrig und mehr Geschmack hatte das Essen wohl auch. Qualitativ war das griech. Essen nicht schlecht, immer frisch zubereitet und gut verträglich.

Man sollte eine Reise nicht am Essen festmachen. Es geht um die Sehenswürdigkeiten und Erlebnisse. Gut essen kann ich anschließend wieder zu Hause.

Entschuldige bitte, da fehlt in meinem Text ein "nicht", mir ist das Essen nicht so wichtig, ich freue mich zwar darüber, wenn es lecker ist, wie fast immer in Frankreich oder auch meist in Deutschland, aber wenn nicht, ist das nicht weiter schlimm. Daher wäre das für mich kein Grund, Griechenland als Urlaubsziel auszuschließen.
Titel: Re: In griechischer Mission – Meteora und Chalkidiki 2025
Beitrag von: Ilona am 12. Dezember 2025, 13:36:40
Entschuldige bitte, da fehlt in meinem Text ein "nicht", mir ist das Essen nicht so wichtig, ich freue mich zwar darüber, wenn es lecker ist, wie fast immer in Frankreich oder auch meist in Deutschland, aber wenn nicht, ist das nicht weiter schlimm. Daher wäre das für mich kein Grund, Griechenland als Urlaubsziel auszuschließen.

Alles gut! Was so ein kleines Wort ausmacht  :totlach:.
Titel: Re: In griechischer Mission – Meteora und Chalkidiki 2025
Beitrag von: Christina am 12. Dezember 2025, 17:53:53
Entschuldige bitte, da fehlt in meinem Text ein "nicht", mir ist das Essen nicht so wichtig, ich freue mich zwar darüber, wenn es lecker ist, wie fast immer in Frankreich oder auch meist in Deutschland, aber wenn nicht, ist das nicht weiter schlimm. Daher wäre das für mich kein Grund, Griechenland als Urlaubsziel auszuschließen.

Alles gut! Was so ein kleines Wort ausmacht  :totlach:.

Ja, war leider das entscheidende Wort.
Titel: Re: In griechischer Mission – Meteora und Chalkidiki 2025
Beitrag von: Silv am 12. Dezember 2025, 17:55:03
Liebe Ilona,

vielen Dank für den Bericht! Meteora war besonders interessant!

Musste dabei oft an den Urlaub mit meiner Schwester denken und da sind mir einige lustige Sachen eingefallen.  ^-^
Titel: Re: In griechischer Mission – Meteora und Chalkidiki 2025
Beitrag von: Ilona am 13. Dezember 2025, 11:31:52
Liebe Ilona,
vielen Dank für den Bericht! Meteora war besonders interessant!

Ich :danke: dir, dass du mit dabei warst. Nach Meteora und der schiefen Kirche wurde es schwer, die Begeisterung aufrecht zu erhalten. Aber unsere eigene Bootsfahrt riss das Ruder wieder herum.

Musste dabei oft an den Urlaub mit meiner Schwester denken und da sind mir einige lustige Sachen eingefallen.  ^-^

Schön, wenn der Bericht Erinnerungen wecken konnte  :thumb:. Das waren damals andere Zeiten und Chalkidiki noch ursprünglich.
Titel: Re: In griechischer Mission – Meteora und Chalkidiki 2025
Beitrag von: Paula am 14. Dezember 2025, 10:26:07
Hallo Ilona,
Vor lauter vorweihnachtsstress (täglich ein anderer Weihnachtsmarkt mit Freunden  ;) ) komme ich kaum zum Reiseberichtlesen. Jedenfalls nicht nüchtern  ::)

Danke für den schönen Reisebericht. Die Meteoraklöster sind wirklich beeindruckend, und wandern kann man in Griechenland ja auch was uns vor zwei Jahrzehnten als wir dort waren gar nicht bewusst war. Und schöne Strände habt ihr auch gefunden! Dass es mit dem Essen immer noch so durchwachsen ist wundert mich. Wenn wir das nächste Mal nach Griechenland fahren würden wir wohl vermehrt in Airbnb übernachten wo man auch mal selber kochen kann.
Titel: Re: In griechischer Mission – Meteora und Chalkidiki 2025
Beitrag von: Ilona am 14. Dezember 2025, 10:44:07
Danke für den schönen Reisebericht.

Auch dir ein großes :danke: fürs Mitreisen.

Wenn wir das nächste Mal nach Griechenland fahren würden wir wohl vermehrt in Airbnb übernachten wo man auch mal selber kochen kann.

Wir hatten in beiden Ferienapartments große und gut ausgestattete Küchen. Allerdings gehen wir zu Hause selten essen und ich koche immer selbst. Deshalb möchte ich mich wenigstens im Urlaub an einen gedeckten Tisch setzen.