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Reiseberichte / Re: Und nochmal Mallorca im Frühling - Feb/März 2024
« Letzter Beitrag von Paula am 02. Juni 2024, 10:16:32 »



vielen Dank für dieses Foto Christina, da wird mir schon vom Bild schwindelig, diesen Weg kann ich definitv nicht gehen, das kann ich gleich in meinem Rother Wanderführer vermerken  :-[
die Wanderung gestern war genau nach meinem Geschmack und aktuell finde ich 8 km und unter 500 Höhenmeter einfach perfekt.

Dass so ein ein Wind war ist wirklich Pech  >:( und an die engen Strassen und wie wir da beim Autofahren geschwitzt haben kann ich mich auch noch erinnern, gut dass du ein kleines Auto bekommen hast. Warum an modernen Autos alles so kompliziert sein muss verstehe ich überhaupt nicht, ich kann ich noch erinnern dass wir in Spanien mal an einer Tankstelle standen und den Knopf im Auto gesucht haben mit dem man den Tankdeckel entriegelt, da haben uns mehere Leute beim suchen geholfen...

die Wanderung mit den Lost Places und den tollen Blick auf die Formentor Halbinsel merke ich mir auch  :thumb:
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Reiseberichte / Re: Und nochmal Mallorca im Frühling - Feb/März 2024
« Letzter Beitrag von Horst am 01. Juni 2024, 20:54:23 »
Als ausgewiesener Spanien-Fan, der aber noch nie auf Mallorca war, bin ich gespannt welche Seiten der Insel es bei Dir zu sehen gibt.
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Reiseberichte / Re: Unbekanntes Texas: BRIDGE MAY ICE IN COLD WEATHER
« Letzter Beitrag von Horst am 01. Juni 2024, 20:48:19 »
Don't mess with Texas ... da steig ich doch auch gerne mit ein (Laufen ist dem Texaner ja eher fremd  ;) ).
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Reiseberichte / Re: Unbekanntes Texas: BRIDGE MAY ICE IN COLD WEATHER
« Letzter Beitrag von Christina am 01. Juni 2024, 18:32:59 »
Da hat dann ja doch alles geklappt an diesem Tag, problemlos Auto abholen, Josef ist mit der von dir ausgesuchten Location für die Sonnenfinsternis zufrieden, und dann auch noch ein Basketballspiel mit Mavericks Sieg.

Für eine Stunde früher einchecken Aufpreis zu verlangen, ist aber irgendwie doch ziemlich unverschämt.

Lebensmittel waren in den USA ja schon immer teurer als in Deutschland, da wundert mich es nicht, dass es nun so extrem geworden ist. Wie die Amerikaner sich das wohl leisten können?
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Reiseberichte / Re: Und nochmal Mallorca im Frühling - Feb/März 2024
« Letzter Beitrag von Christina am 01. Juni 2024, 18:12:28 »
3. Tag – Samstag, 02.03.

Letztes Jahr war die Straße auf der Formentor Halbinsel den gesamten Urlaub über komplett gesperrt, heute starte ich einen neuen Versuch. Ich wollte zwar eigentlich nicht am Wochenende da hin, da dann auch immer die Einheimischen zahlreich unterwegs sind und es dann zusammen mit den Touristen sicher sehr voll wird, aber da auch auf Mallorca das Wetter alles andere als beständig und vorhersehbar ist, möchte ich vorsichtshalber gleich diese erste Schönwetter Gelegenheit nutzen, wer weiß was noch kommt, auch eine (teilweise) Sperrung der Strecke ist ja leider nie auszuschließen.

Gespannt starte ich gegen 9 Uhr am Hotel, nach kurzer Fahrt biege ich in den Kreisverkehr mit der Ausfahrt nach Formentor ein – die Spannung steigt – juhu, heute kann ich endlich die Ausfahrt zur Formentor Halbinsel nehmen!

Ich habe mich entschieden, zunächst die komplette Straße bis zu ihrem Ende am Leuchtturm ohne Stopps durchzufahren und erst auf dem Rückweg an der ein oder anderen Stelle zu halten.

Die kurvige Strecke führt durch schöne Landschaft und ist (das war mir nach meinen letztjährigen Erfahrungen eh klar) entgegen dem was in vielen Reiseführern, Reiseberichten und Blogs zu lesen ist, nicht weiter schwierig, gefährlich oder anspruchsvoll. Man muss nur auf die Ziegen achten, die öfter mal auf der Straße stehen und wegen ihrer dunklen Farbe nur schlecht zu sehen sind. Insgesamt ist es um diese Uhrzeit noch ruhig, Fahrradfahrer sind aber schon einige unterwegs, bei wenig Autoverkehr wie jetzt kann ich diese aber meist recht schnell überholen.

Als ich die letzten Kurven vor dem Leuchtturm erreiche, liegt dieser mit der kurvigen Straße im Vordergrund wunderschön vor mir da, leider gibt es keine Parkplätze an dieser Stelle, will man diesen Blick länger genießen oder fotografisch festhalten, muss man etwas weiter entfernt parken und über die Felsen klettern, da verzichte ich darauf, obwohl ich es eigentlich geplant hatte, aber die Mini – Parklücke sieht nicht sehr vertrauenserweckend aus (nun nachträglich betrachtet, ärgert mich, dass ich das ausgelassen habe).

Am Leuchtturm selbst hat man einen schönen Blick auf einen kleinen Teil der Straße und die Felsen im Hintergrund, den Leuchtturm selbst sieht man von hier nicht richtig, da man direkt davor/darunter steht. Daher fällt mein Stopp hier, am nördlichsten Punkt von Mallorca, auch sehr kurz aus, ein erstaunlicherweise geöffnetes Café samt Toilette gibt es hier, aber 45 Minuten nach dem Start am Hotel brauche ich keines von beiden.




Ich fahre wieder ein Stück die Straße zurück und zwar zu einem sehr kleinen Parkplatz (wo ich neben schon vier oder fünf parkenden Autos gerade noch Platz für meinen kleinen Fiat finde), der Ausgangspunkt für (mindestens) zwei Wanderungen ist, außerdem kann man von hier den Leuchtturm schön am Ende der Halbinsel auf den Felsen thronen sehen, leider in recht schlechtem Licht.



Ich möchte hier nicht nur den Leuchtturm sehen, sondern starte mit der Wanderung 54 aus dem Rother Wanderführer, die mich auf den Berg Fumat und anschließend an die Bucht Cala Murta führen soll. Leider muss man zunächst ein ganzes Stück die Straße entlang gehen, in den Kurven ist das teilweise recht gefährlich, da es keinerlei Möglichkeit gibt neben der Straße zu gehen und für zwei Autos plus einen Fußgänger ist die Straße nicht breit genug.


Immerhin kommt man an einer Stelle mit herrlichem Blick auf die Cala Figuera vorbei, jetzt liegt sie leider noch teilweise im Schatten, dennoch schön die Blautöne des Wassers.


Nach ungefähr 10 Minuten an der Straße entlang kann ich diese endlich verlassen und nehme einen Pfad, der im Hang parallel zur Straße leicht bergauf führt. Leider muss ich nun feststellen, dass der bisher schwache Wind stark zunimmt, ob ich da überhaupt den Berg vor mir besteigen kann? Zunächst gehe ich mal weiter, hinter mir kommen zwei junge Männer, mal sehen, wohin die wandern.



Ich erreiche die Stelle an der der tatsächliche Bergaufstieg beginnt und der Wind hat nun in Böen Sturmstärke, ich muss immer wieder meine Brille festhalten (!) und dazu besteht die Gefahr vom schmalen Weg geweht zu werden. Das wird je weiter ich nach oben komme nicht besser werden. Die zwei Männer nehmen nicht den Weg den Berg hinauf, sondern den Weg hinunter zur Bucht, in die mich die Wanderung nach der Bergbesteigung auch führen würde. Hm, soll ich auch nur den Abstieg machen? Ist der Wind weiter unten schwächer? Ich kann mich nicht so recht entscheiden, beschließe dann aber, komplett abzubrechen, das ist mir zu gefährlich und macht vor allem auch keinen Spaß. Ach wie ärgerlich :(.



Also wandere ich zurück zum Auto, eine Stunde war ich nun dennoch schon zu Fuß unterwegs.

Und nun? Soll ich die recht kurze aber steile Wanderung hinunter zur Cala Figuera machen (von einem anderen Parkplatz aus)? Aber irgendwie habe ich die Lust verloren und fahre nun ein gutes Stück zurück und zwar bis zum Strand Platja de Formentor. Der riesige Parkplatz ist gebührenpflichtig und ziemlich leer, weiter vorne stehen aber zwei große Busse von Tui, die Leute sind zum Glück schon wieder am Einsteigen. Ich gehe an den Strand und dieser gefällt mir sehr gut, der Sand ist fast weiß und das Wasser türkis, dazu die Pinien im Hintergrund. Aber – auch hier weht ein heftiger Wind. Am Pier liegt ein Glasbodenboot, auch hier sind die Passagiere schon wieder an Bord (bei diesen Wellen wird man durch den Glasboden nicht viel sehen können), so kann ich fast alleine am Strand entlang schlendern. Es gibt ein paar Restaurants hier, aber alles ist geschlossen, leider auch die Toiletten. Das finde ich schon ziemlich unverschämt, für den Parkplatz muss man bezahlen, Infrastruktur wird dann aber nicht bereitgestellt. Ich ziehe mich dann in eine Ecke mit Gebüsch zurück, ich kann nicht den ganzen Tag ohne Toilette verbringen.




Es ist Mittagszeit und ich setzte mich an den nun leeren Pier, um meine Brötchen zu essen. Allerdings wird der Wind so stark, dass es Piniennadeln regnet und der Sand quer über den Strand und mir ins Gesicht geweht wird. Oh man, da habe ich mir ja einen tollen Tag für Formentor ausgesucht >:(.

Gegen halb eins verlasse ich die Platja de Formentor, für 45 Minuten Parken zahle ich EUR 2,60. Ich fahre die Straße noch ein weiteres Stück zurück und halte dann am Aussichtspunkt d‘es Colomer (auch Mirador de Mal Pas genannt). Und hier ist es nun tatsächlich sehr voll, ich finde aber noch ein Plätzchen für mein Autochen, bleibe erstmal sitzen und esse noch mein zweites Brötchen, beobachte dabei die Leute und genieße die Sonne ohne Wind durch die Scheiben.

Gegen 13 Uhr steige ich dann aus und gehe zum Endpunkt des schön angelegten Aussichtspunkts (das ist ein kleiner Spaziergang bis dahin). Von hier hat man einen schönen Blick auf die vor mir liegende Formentor Halbinsel,


dieser kann aber noch besser werden und zwar vom ehemaligen Wachturm Talaia d’Albercruix. Dorthin führt vom Parkplatz hier eine schmale Straße, die auch mit dem Auto befahren werden kann/darf, ich gehe aber zu Fuß, da kann man auch auf dem Weg die verschiedenen Aussichten genießen. Obwohl der Weg hinauf vom Parkplatz aus als Wanderweg ausgeschildert ist (und auch in allen Reiseführern, Blogs usw. erwähnt wird), bin ich bei dieser kleinen Wanderung ziemlich alleine, hauptsächlich einige Einheimische wandern oder fahren hinauf.

Der Wind weht hier etwas schwächer und bei der Breite des Wegs besteht sowieso auch keinerlei Gefahr. Schon fast von Beginn an hat man schöne Ausblicke. Zunächst auf die Bucht von Pollença und den gleichnamigen Hafenort (den ich mir letztes Jahr angeschaut habe) und auf der anderen Seite auf den Wachtturm hoch oben.



Später blickt man dann auf die Bucht von Alcúdia und die sich dahinter aufreihenden Gebirgszüge.



Fast schon ganz oben sieht man dann die Platja de Formentor, an der ich gerade noch war, das riesige Hotel, das gerade renoviert wird, kann man auch gut erkennen (ein Luxushotel von 1929, Gäste waren Winston Churchill, Charlie Chaplin, dt. Bundeskanzler, Könige, usw).



Die Straße endet etwas unterhalb des Wachturms, hier gibt es einige lost places, wohl ehemalige Häuser des Militärs? Oder gar Wohnhäuser? Einerseits schade um die schöne Natur, andererseits eine coole Location mit den bunten Graffiti.





Eigentlicher Höhepunkt ist aber der Blick auf die komplette Formentor Halbinsel – herrlich (da hätte es sich gelohnt, mein Weitwinkelobjektiv aus dem Rucksack zu holen, daran habe ich leider in dem Moment aber nicht gedacht).


Ich klettre noch die letzten Meter hinauf bis zum Turm, die Aussicht ändert sich aber nicht mehr. Für den Weg vom Parkplatz bis zum Turm habe ich mit vielen Fotopausen ca. eine halbe Stunde gebraucht, ca. 2 km.

Nach einer Pause mit einem Müsliriegel mache ich mich auf den Rückweg. Das hat mich nun mit dem Tag nach der abgebrochenen Wanderung und dem schnellen Rückzug vom Strand doch noch versöhnt.

Nun könnte ich mir nochmal Port de Pollença anschauen, aber ich brauche eine Toilette, der Wind nervt mich, ich habe leichte Kopfschmerzen und der Himmel hat sich mit Schleierwolken überzogen, daher fahre ich zum Hotel zurück, dort komme ich gegen 15.30 Uhr an. Ich mache eine kurze Pause und fahre dann zum Supermarkt und anschließend zum Tanken, morgen ist Sonntag, da haben „mein“ Supermarkt und „meine“ Tankstelle geschlossen. Beim Tanken schaffe ich es peinlicherweise  :verlegen:nicht, den Tankdeckel zu öffnen, die Klappe kann einfach so geöffnet werden, der Deckel muss aufgeschlossen werden, das funktioniert leider nicht, der Schlüssel dreht sich samt Schloss im Kreis. Ich bitte die Tankwartin mir zu helfen, sie zeigt mir, wie zum Öffnen vorzugehen ist, hm, ob ich das das nächste Mal tatsächlich kann?

Schließlich mache ich noch einen Strandspaziergang vom Hotel aus, Fotos gibt es keine, da habe ich letztes Jahr schon viele schöne gemacht.

Wetter: sonnig bis ca. 14.30 Uhr, dann zunehmend bewölkt, sehr starker Wind, ca. 11° - 18°C
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Reiseberichte / Re: Und nochmal Mallorca im Frühling - Feb/März 2024
« Letzter Beitrag von Christina am 01. Juni 2024, 17:52:02 »

Ich ziehe übrigens meistens die Handbremse an, wenn es ein bissl abschüssig ist. Sicher ist sicher :thumb:.

Zitat
schön anzusehen sind auch die Reiter, die vergeblich versuchen ihre Pferde ins Wasser zu lenken, diese scheuen vor den hohen Wellen immer wieder zurück.

Für mich ist das Verhalten der Reiter unverständlich. Bei den Pferden funktioniert der Instinkt noch.

Stimmt schon, ist ja auch kein Aufwand, aber da ich auch zu Hause schon seit vielen Jahren nur Automatik fahre, bin ich es gewöhnt, nur bei wirklich sehr steilen Stellen die Handbremse anzuziehen. Wenn ich  das Auto aus der Werkstatt abhole, ist aber tatsächlich auch immer die Handbremse angezogen.

Warum die Reiter die Pferde so in die Wellen gedrängt haben, weiß ich auch nicht. Ist ja wirklich nicht nötig.
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Reiseberichte / Re: Und nochmal Mallorca im Frühling - Feb/März 2024
« Letzter Beitrag von Ilona am 01. Juni 2024, 11:16:54 »
Eine schöne Wanderung hast du da gemacht und gut, dass vor dir das Ehepaar die Strecke gegangen ist.

Ich ziehe übrigens meistens die Handbremse an, wenn es ein bissl abschüssig ist. Sicher ist sicher :thumb:.

Zitat
schön anzusehen sind auch die Reiter, die vergeblich versuchen ihre Pferde ins Wasser zu lenken, diese scheuen vor den hohen Wellen immer wieder zurück.

Für mich ist das Verhalten der Reiter unverständlich. Bei den Pferden funktioniert der Instinkt noch.

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Reiseberichte / Re: Unbekanntes Texas: BRIDGE MAY ICE IN COLD WEATHER
« Letzter Beitrag von Ilona am 01. Juni 2024, 11:10:03 »
das Frühstück war die übliche Plastikschlacht

Wie oft schrieb ich in meinen Hotelbewertungen, dass sich eine Spülmaschine bereits nach kurzer Zeit amortisiert. Außer dass sich das Management für den Hinweis bedankt, passiert allerdings nichts.

Zwar ist das Wegwerfgeschirr, zumindest beim Walmart sehr teurer geworden, doch die Hotelketten kaufen riesige Mengen ein. Selbst der Pappbecher besteht aus Verbundstoff und wird nicht recycelt.

so eine Dose Kaffee kostet allein schon mindestens 4 $. Ich habe dann noch eine tolle Jeans gefunden, die war mit 27 $ richtig billig, das muss man schon ausnutzen!

Ja, Jeans sind immer noch recht günstig zu bekommen. Bei uns wandern auch immer einige in den Koffer.

(Instant-)Kaffee und Tee (auch Blasen- und Nierentee  :cool2:) kannst du übrigens künftig von Deutschland mitbringen. Ebenso Marmeladen, Honig, Kekse, Nudossi und Schokoladentafeln, die wir immer in einer separaten und prall gefüllten Reisetasche verpackt haben, wenn wir die alte Tante in LA besuchen. Jegliche Fleischwaren (selbst in Dosen) sind allerdings verboten.

Gerade wenn eine Unterkunft kein Frühstück anbietet, dann versorgen wir uns immer selbst. Da reichen die kleinsten Einheiten an Marmeladen ... . Die Gläschen packe ich gut in Noppenfolie ein. Die passen mitten im Koffer in jede Ritze. Nur Schinken, Käse, Toast und Margarine kaufen wir vor Ort.

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Reiseberichte / Re: Unbekanntes Texas: BRIDGE MAY ICE IN COLD WEATHER
« Letzter Beitrag von Rainer am 31. Mai 2024, 20:24:14 »
Josef ist mit Wärmflasche zum Glück eingeschlafen

Ha - ich habe auch immer die Wärmflasche dabei. Selbst im Flieger, ich lasse mir die von den Stewardessen auffüllen und dann kann sofort pennen.... Ohne Wärmflasche geht gar nichts.

gute Reifen sind dringend nötig für die Fahrt im Big Bend NP.

Hmm, ne, wieso? Wir waren auch mal im Big Bend, das sind doch stinknormale asphaltierte Straßen da?! Also ich habe nichts besonderes in Erinnerung.

Josef wollte in der Walmart Apotheke Antibiotika kaufen (er hatte welche dabei aber nicht in der Menge), wir dachten beide das kann ja kein Problem sein, aber keine Chance, der deutsche Arztausweis wurde nicht akzeptiert und ohne Rezept bekommt man außer Ibuprofen nichts, auch kein Voltaren (in Deutschland bekommt man das in geringer Dosierung ohne Rezept in der Apotheke). Da haben wir dann dumm geschaut.

Hättest Du mal vorher hier gefragt - das hätte ich Dir vorher sagen können. Die haben zwar ein ganz anderes System als wir, aber verschreibungspfliichtige Medikamente können auch in den USA nur zugelassene Ärzte verschreiben. Wir hatten das Problem auch schon mehrfach, vor allen Dingen in den Zeiten, wo Sylvia so eine furchtbare Lebensmittelallergie hatte. Da hatten wir regelmäßig zu wenig Cortison dabei und das konnten wir auch nicht einfach so nachkaufen. In Las Vegas sind wir dann notgedrungen zu einem "Medical Center" gefahren und mußten uns dort dann ein Rezept verschreiben lassen. Anders geht es nicht. Aber so herum geht es dann auch, also wenn es hart auf hart kommt, müßt Ihr zu seinem Medical Center fahren (die gibt es in jeder Metropole).

Bei schönstem Wetter sind wir dann nach Dallas gefahren und haben erst mal an der Fußgängerbrücke geparkt und haben die Location gecheckt die ich für die Sonnenfinsternis am Montag ausgesucht hatte, die Bilder kennt ihr ja schon.

Das ist ja schön. Wir sind ja dann zwei Tage später angekommen (09.04.2024) und hatten dann auch einfach nur "saugeiles" Wetter. Wenn ich da jetzt so mitlese, vielleicht schreibe ich ja doch auch ein paar Zeilen zu unserem Urlaub. War schon schön, kann man nicht anders sagen.

Übernachtung: Hyatt House Dallas Uptown, 2914 Harry Hines Blvd, gebucht auf der Hotelwebseite für 143,37 $ (nicht stornierbar ein Jahr vorab gebucht, stornierbar wären fast 200 $ gewesen)

Da bin ich natürlich auch mal gespannt, wie Eure Erfahrung in Sachen Zimmerpreisen aussehen. Insgesamt ist es einiges teurer geworden, aber nicht so schlimm, wie es einige im usa-reise Forum darstellen. Man kann auch immer noch halbwegs preiswert übernachten, wenn man nicht unbedingt direkt am Hotspot wohnen muss. Unsere erste Nacht in Los Angeles hat in einem (guten) Hampton Inn brutto $142.48 gekostet, das ist für  Los Angeles und auch für diese Hotelkategorie (Hampton Inn gehört definitiv zu den besseren Motels) durchaus angemessen.
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Reiseberichte / Re: Unbekanntes Texas: BRIDGE MAY ICE IN COLD WEATHER
« Letzter Beitrag von Rainer am 31. Mai 2024, 19:25:13 »
Das wusste ich überhaupt nicht, wie gesagt, das hatte ich jungen Jahren öfter mal, meine Schwester auch, sie gerne nach dem Schwimmen in Seen oder Meer. Aber man hat dann einfach ein paar Tage richtig viel getrunken und dann wars wieder weg. Oh man, hoffentlich kriege ich das jetzt nicht mehr, denn mit dem Wissen jetzt würde ich mir dann gleich große Sorgen machen.

Ich denke, Du verwechselst hier auch die "Blasenunterkühlung" mit der "Blasenentzündung". Die Blasenunterkühlung ist genau das, was Du beschreibst: sehr oft bei Frauen und typischerweise nach dem Schwimmen im Bad (oder Meer) als Folge einer kalten Badehose (oder Bikini), die Verdunstungskälte kühlt die Blase stark ab und die Blase ist stark gereizt. Das führt insbesondere bei Frauen zu den typischen Symptomen des häufigen Wasserlassens, teilweise mit Schmerzen verbunden, aber es bessert sich meistens von alleine wenn man den Schambereich in der Folge trocken und warm hält und genügend trinkt.

Das ist aber keine bakterielle Entzündung. Die Blasenentzündung ist meistens das Resultat von zu hohem Restharn, bei Männern ist das sehr häufig die Folge einer vergrößerten Prostata und es ist eben auch eine Folge von Katheterentleerung, wie es Querschnittsgelähmte machen müssen, die dann nicht genügend auf Desinfizierung geachtet haben. Die echte Blasenentzündung wird in jedem Fall mit Antibiotika behandelt, die Unterkühlung verschwindet meistens von alleine.
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