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Reiseberichte / Re: Sylt - September 2023
« Letzter Beitrag von Ilona am 10. Februar 2024, 10:56:55 »
Hm, kennst und gefallen dir andere Nordseeinseln? Wenn nein, wird dir auch an Sylt nichts gefallen. Ich hab ja schon ein paar Unterschiede zu den anderen Inseln erwähnt und schreibe im Fazit noch was dazu, aber natürlich haben alle die grundsätzlich gleiche Landschaft.

Ich war nur mal kurz auf einer der ostfriesischen Inseln. Die Betonung liegt auf kurz.

Die paar Tage an der Nordsee hatte ich Probleme mit dem Reizklima. Keine Ahnung, ob sich das im Laufe der Jahre verändert.
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Reiseberichte / Re: Sylt - September 2023
« Letzter Beitrag von Christina am 09. Februar 2024, 19:58:35 »
Abseits der touristischen Pfade scheint man sich nicht auf die Füße zu treten, aber irgendwie holt mich die Insel noch nicht ab :weissnicht:.

Hm, kennst und gefallen dir andere Nordseeinseln? Wenn nein, wird dir auch an Sylt nichts gefallen. Ich hab ja schon ein paar Unterschiede zu den anderen Inseln erwähnt und schreibe im Fazit noch was dazu, aber natürlich haben alle die grundsätzlich gleiche Landschaft. Jetzt im September hat man sich auf Sylt fast nirgends auf die Füße getreten, nur bei dieser Kaffeerösterei in Rantum, bei der Eismanufaktur in List und einem Café in Keitum, sowie manchmal in den Bussen war es voll(er). Ich war erstaunt, wie leer es zum Teil war, gerade auch in den Restaurants. Auf diesem (Bohlen) Weg durch die Lister Dünen habe ich nur zwei andere Personen gesehen, ein junges Pärchen, die aber nur von List zum Aussichtspunkt sind und wieder zurück. Und auch auf diesem herrlichen Bohlenweg zwischen Wenningstedt und Kampen war trotz Sonnenschein fast niemand unterwegs.

Diese Bohlenwege finde ich ganz herrlich  ^-^ wie schön muss das erst im Sommer sein wenn das Heidekraut blüht. Ich sehe schon: ich muss unbedingt mal nach Sylt, aber ich werde wohl erst mal im Hochsommer hinfahren.

Puh, das würde ich niemals machen, da ist es doch völlig überfüllt, mehr noch als auf den anderen Nordseeinseln, weil Sylt mit dem (Auto)Zug erreichbar ist.

Wie schon mal gesagt, auf Römö waren wir auch schon. Ein paar unserer Gesellschaft sind damals auch mit der Fähre nach List gefahren. Kann man eigentlich Römö von List aus sehen? Die Überfahrt dauert ja nicht besonders lang, aber ich selbst habe sie nicht gemacht.

Römö ist übrigens auch ganz sicher eine Reise wert - nur für den Fall, dass Du nochmal Alternativen suchst. Römö ist natürlich sehr dänisch geprägt und zeichnet sich insbesondere durch den unfassbar großen Strand im Westen und Süden der Insel aus. Das ist der breiteste Strand, den ich je ich meinem Leben gesehen habe. Locker ein paar Hundert Meter breit. Tummelplatz für Kitesurfer und anderen Freunden von Strand und Wind. Gigantisch groß.

Von der Uwe-Düne bei Kampen kann man bei passendem Wetter Römö sehen (bei mir konnte man es erahnen, richtig klare Sicht gab es nicht), von List aus bin ich mir nicht sicher, ich hatte jedenfalls nicht das passende Wetter dazu.
Dänemark steht auf jeden Fall auf meiner Urlaubsliste recht weit oben, das muss dann aber mit dem Auto sein und das ist ein bisschen das Problem, sehr weit von uns aus zu fahren, aber doch nicht weit genug, damit ein Flug sinnvoll ist, daher ist es bisher bei Kopenhagen und nähere Umgebung (Reisebericht von 2021 hier) mit der Bahn geblieben.
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Reiseberichte / Re: Two Ocean Tour – Costa Rica Mai 2023
« Letzter Beitrag von Paula am 09. Februar 2024, 15:44:46 »
also allein schon die Frösche sind die Reise wert  ^-^
wirklich toll diese Nachtwanderung, ihr habt alles gemacht was man sich nur vorstellen kann, eine klasse Urlaubsplanung!
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Reiseberichte / Re: Sylt - September 2023
« Letzter Beitrag von Paula am 09. Februar 2024, 15:43:12 »
Diese Bohlenwege finde ich ganz herrlich  ^-^ wie schön muss das erst im Sommer sein wenn das Heidekraut blüht. Ich sehe schon: ich muss unbedingt mal nach Sylt, aber ich werde wohl erst mal im Hochsommer hinfahren.
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Reiseberichte / Re: Sylt - September 2023
« Letzter Beitrag von Ilona am 09. Februar 2024, 14:07:28 »
Abseits der touristischen Pfade scheint man sich nicht auf die Füße zu treten, aber irgendwie holt mich die Insel noch nicht ab :weissnicht:.

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Reiseberichte / Re: Sylt - September 2023
« Letzter Beitrag von Rainer am 08. Februar 2024, 20:32:41 »
Wie schon mal gesagt, auf Römö waren wir auch schon. Ein paar unserer Gesellschaft sind damals auch mit der Fähre nach List gefahren. Kann man eigentlich Römö von List aus sehen? Die Überfahrt dauert ja nicht besonders lang, aber ich selbst habe sie nicht gemacht.

Römö ist übrigens auch ganz sicher eine Reise wert - nur für den Fall, dass Du nochmal Alternativen suchst. Römö ist natürlich sehr dänisch geprägt und zeichnet sich insbesondere durch den unfassbar großen Strand im Westen und Süden der Insel aus. Das ist der breiteste Strand, den ich je ich meinem Leben gesehen habe. Locker ein paar Hundert Meter breit. Tummelplatz für Kitesurfer und anderen Freunden von Strand und Wind. Gigantisch groß.
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Reiseberichte / Re: Sylt - September 2023
« Letzter Beitrag von Christina am 08. Februar 2024, 20:08:33 »
7. Tag – Montag, 25.09.

Gestern war ich an der Südspitze Sylts, heute geht es (fast) an die Nordspitze. Ich nehme wieder den Bus ab Tinnum Gemeinde über Keitum und Wenningstedt nach Westerland, allerdings kann ich heute schon in Wenningstedt aussteigen und von dort den Bus nach Norden nehmen. Die Endhaltestelle List Hafen erreiche ich gegen 10.30 Uhr. Zwei interessante Wanderungen gibt es hier im Norden der Insel, ich hatte geplant, beide zu kombinieren und an einem Tag zu absolvieren. Wegen meines Zehenproblems wird daraus nun nichts, denn da wären wieder über 20 km zurückzulegen, ich werde daher die beiden Wanderungen auf zwei Tage aufteilen.

Heute gehe ich vom Hafen ein kurzes Stück nach Norden dann auf einem Deich entlang des Königshafens nach Westen. Der Königshafen ist eine Bucht im Wattenmeer, umrahmt und vom Meer abgetrennt vom Lister Ellenbogen, einem Strand- und Dünengebiet in der Form eines Ellenbogens. Der südliche Teil der Bucht ist ein Vogelschutzgebiet, der nördliche ein beliebtes Surfgebiet.

Vom Deich hat man einen herrlichen Blick über die Bucht, toll finde ich die Formen, die durch Sandbänke, Wasser und Salzwiesen gebildet werden. In der Ferne sind viele Kitesurfer zu sehen, die Leuchttürme List-Ost und List- West und die Fähre zwischen Sylt und Römö in Dänemark.







Auf der anderen Seite des Deichs erstreckt sich eine teils mit Heidepflanzen bewachsene Dünenlandschaft.

Nach einer guten Stunde Wanderung auf dem Deich erreiche ich den Lister Weststrand, den ich mir von einer Aussichtsplattform in den Dünen anschaue, dann gehe ich auch noch hinunter bis direkt ans Wasser.


An diesem Strandübergang befindet sich das frisch renovierte und erst kürzlich wiedereröffnete Restaurant „Strandhalle“, in das ich zum Mittagessen gehe. Für die Terrasse ist es heute nicht sonnig genug, ich setze mich daher ins sehr gemütlich eingerichtete Innere. Wie ich es aus Finnland kenne, bestellt und bezahlt man hier am Tresen, nimmt das Getränk selbst mit und bekommt das Essen dann serviert. Ingwertee und Backfisch mit Pommes (EUR 20,00) gibt es in schönem Geschirr und es schmeckt auch gut. Erwähnenswert auch die Toilette mit dunkelgrünen Fliesen und Fisch-Tapete ;).



Der Rückweg ist ein kurzes Stück identisch mit dem Hinweg und dem (nun sonnigen) Blick zum Königshafen



und führt mich dann am Gelände der Jugendherberge von List vorbei mitten durch ein riesiges Dünengebiet, darunter die beiden einzigen Wanderdünen Deutschlands. Hauptsächlich auf Holzbohlenwegen geht es bergab und bergauf, am höchsten Punkt der Dünen ist eine Aussichtsplattform mit gemütlichen Sitzgelegenheiten eingerichtet und der Blick reicht über die Jugendherberge bis zum Königshafen und an den Weststrand, einfach herrlich hier.






Gegen halb drei bin ich wieder in List und mache mich auf die Suche nach einem Café. Ich finde irgendwie nichts passendes und lande schließlich in der "Sylter Eismanufaktur", wo ich einen Schokomilchshake (EUR 6,50) bestelle, sehr lecker, aber eigentlich etwas für wärmere Temperaturen, immerhin finde ich noch einen Platz im Inneren.


Nach der Pause nehme ich den Bus ein Stück zurück nach Süden, in Kampen steige ich aus. Dort drehe ich noch eine Runde – vorbei an der Uwe Düne (auf der ich bei besserem Wetter ja schon war und deshalb nicht nochmal hochgehe) an den Strand mit Blick zum Roten Kliff, am Strand entlang nach Norden bis zum Quermarkenfeuer, das im schönen nachmittäglichen Licht ein tolles Fotomotiv bietet und zurück in den Ort.





Von Kampen fahre ich mit dem Bus mit Umsteigen in Wenningstedt wieder nach Tinnum. Gegen 18.30 Uhr bin ich zurück in der Unterkunft.

Wetter: starker, kalter Wind, sonnig, (zum Teil dichte) Schleierwolken, ca. 19°C
Strecken zu Fuß: List Hafen – Weststrand - List Hafen 10,36 km, 140 Höhenmeter; Kampen - Uwe Düne - Rotes Kliff – Quermarkenfeuer - Kampen 4,17 km, 58 Höhenmeter
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Reiseberichte / Re: Sylt - September 2023
« Letzter Beitrag von Christina am 06. Februar 2024, 18:41:42 »

Aha - ich bin zwar nicht der Milchreisfan, aber dass es quasi ein "Standard" an der deutschen Nordseeküste (oder mindestens auf Sylt) ist, das hätte ich definitiv nicht einmal geahnt. Das ist ja eigentlich ein sehr schlichtes Essen und passt nur mittelmäßig zum "SchickiMicki", der ja auf Sylt auch sehr verbreitet ist.

Mir gefallen die typischen "Nordseebilder" sehr und auch landschaftlich macht das alles einen guten Eindruck. Ich kann schon verstehen, warum sich Sylt so großer (inzwischen leider sehr "elitärer") Beliebtheit erfreut. Ich mag dieses rauhe Nordseeklima sehr, das ist im Prinzip auch in unserem eigenen Ferienhaus nicht viel anders, auch wenn es ganz woanders liegt. Vielleicht machen wir auch mal Urlaub auf Sylt, wir würden dann allerdings ein Ferienhaus bevorzugen, ich habe ehrlicherweise keine Ahnung, was so etwas kostet. Aber das ist ja in Zeiten von Internet kein Problem mehr.

Ein schöner Bericht bis hier.

Woher der Ursprung des Milchreis an der Küste ist, weiß ich gar nicht. Es gibt ihn aber an der gesamten dt. Nordseeküste, sowohl Festland als auch Inseln in fast allen Cafés. Als ich zum ersten Mal an der Nordsee war, Schullandheim auf Spiekeroog in der 8. Klasse, gab es in den zwei Wochen Aufenthalt mehrmals Milchreis. Und als ich dann viele, viele Jahre später wieder an die Küste kam, gab es den immer noch.

Genau, bei euch in Holland ist die Landschaft ähnlich (ich war ja vor ein paar Jahren mal für ein paar Tage in Zeeland und bin auf dem Rückweg durch Groede gefahren und hab dort Pause gemacht), in Holland hat man eben auch vom Festland aus schon die schönen Dünen und Sandstrände, in Deutschland nur auf den Inseln, da vor dem Festland das Wattenmeer liegt.

Ferienhäuser gibt es auf Sylt natürlich auch, die Preise kenne ich aber nicht.

Danke.

Sanddorn scheint auch eine norddeutsche Spezialität zu sein. Hier kenne ich das nur als Saft aus der Drogerie.

Ja, Sanddorn ist typisch für die Küste, neben Kuchen gibt es auch oft Sanddornsaft im Restaurant/Café, auf Borkum habe ich den öfters getrunken, gab es jetzt auf Sylt aber leider nicht.
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Reiseberichte / Re: Sylt - September 2023
« Letzter Beitrag von Ilona am 06. Februar 2024, 14:07:32 »
Zitat
Es ist nicht mehr weit bis zur Odde, so heißt die Südspitze der Insel. Diese ist die „verwundbarste“ Stelle von Sylt, bei jedem Sturm wird hier Sand abgetragen, die Insel wird somit trotz vielfältiger Anstrengungen immer kleiner,

Man sieht auch immer wieder im Fernsehen, wie da tonnenweise Sand aufgeschüttet wird.

Sanddorn scheint auch eine norddeutsche Spezialität zu sein. Hier kenne ich das nur als Saft aus der Drogerie.
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Reiseberichte / Re: Sylt - September 2023
« Letzter Beitrag von Rainer am 05. Februar 2024, 20:43:02 »
Ich liebe Milchreis, das gehört für mich zu einem Urlaub an der dt. Küste immer dazu.

Aha - ich bin zwar nicht der Milchreisfan, aber dass es quasi ein "Standard" an der deutschen Nordseeküste (oder mindestens auf Sylt) ist, das hätte ich definitiv nicht einmal geahnt. Das ist ja eigentlich ein sehr schlichtes Essen und passt nur mittelmäßig zum "SchickiMicki", der ja auf Sylt auch sehr verbreitet ist.

Mir gefallen die typischen "Nordseebilder" sehr und auch landschaftlich macht das alles einen guten Eindruck. Ich kann schon verstehen, warum sich Sylt so großer (inzwischen leider sehr "elitärer") Beliebtheit erfreut. Ich mag dieses rauhe Nordseeklima sehr, das ist im Prinzip auch in unserem eigenen Ferienhaus nicht viel anders, auch wenn es ganz woanders liegt. Vielleicht machen wir auch mal Urlaub auf Sylt, wir würden dann allerdings ein Ferienhaus bevorzugen, ich habe ehrlicherweise keine Ahnung, was so etwas kostet. Aber das ist ja in Zeiten von Internet kein Problem mehr.

Ein schöner Bericht bis hier.
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