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Reiseberichte / Re: Unterwegs in New York
« Letzter Beitrag von Silvia am 22. Juni 2022, 10:15:44 »
Da gestern noch die Johannisbeeren gepflückt werden mussten schaffte es der letzte Teil des 2. Tages nicht mehr in den Abschnitt. Nen Tag in 4 Teile zerlegt hatte ich auch noch nicht  :verlegen:


... Teil 4 ...



Nach einer längeren Pause zum Herald Square und dort ein bißchen durch Macy's (das größte Kaufhaus in NY) stromern. Hier kann man sich wirklich verlaufen  :o


Ein frühes Abendessen beim Shake Shack. Jep, kann verstehen warum manche davon so schwärmen. Der Burger war wirklich mehr als lecker.


Danach gemütlich bis zum Empire State Building spaziert. Bei manchen Sehenswürdigkeiten brauchte man noch ein Zeit-Ticket und für das Empire hatte ich für den heutigen frühen Abend das Zeitfenster reserviert.



Leider hatte es sich im Laufe des Tages zugezogen  :(



Ich glaube das Empire State Building ist jedem ein Begriff. Mit einer strukturellen Höhe von 381 Metern – bis zur Antennenspitze rund 443 Meter – war das von 1930 bis 1931 in ungewöhnlich kurzer Bauzeit errichtete Gebäude nicht nur das höchste Gebäude New Yorks, sondern bis 1972 auch höchstes Gebäude der Welt.





Die Lobby des Gebäudes wurde aufwendig mit Marmor gestaltet









Auf dem Weg nach oben gab es eine interessante Ausstellung über den Bau des ESB


Ein paar interessante Infos über den Bau:

Auf der Baustelle waren über 3400 Bauarbeiter tätig. Die Arbeiter sorgten dank der guten Baulogistik für ein hohes Bautempo; so wurden jeden Morgen auf der Baustelle detaillierte Pläne ausgehängt, die den Bauablauf des jeweiligen Tages genau koordinierten.

Im Durchschnitt konnten etwa 4,5 Stockwerke pro Woche errichtet werden. Im September 1930 wurden einmal binnen 10 Tagen 14 neue Stockwerke fertig. Allein in der kurzen Zeit von März bis September 1930 konnten im Rohbau 60 Etagen errichtet werden. (Davon kann man heute doch nur träumen!! ::) )

Nachdem der Stahl von den Kränen nach oben gehievt wurde, montierten ihn die Arbeiter und vernieteten ihn anschließend, mit einer Toleranz von weniger als drei Millimetern.

Pro Tag schlugen die Nieter in Vierergruppen synchronisiert bis zu 800 Nieten in das Stahlgerüst und warfen sich in über 300 Metern Höhe über 40 Meter hinweg glühendes Baumaterial und Werkzeuge zu.

Gute kurze Filme über die Nieter

https://youtube.com/shorts/2Efw9xc9X5A

https://youtube.com/shorts/qALraQUbDtg







Ein Stück weiter oben kommt dann auch noch ein allseits bekannte Persönlichkeit vorbei





Hier gibt's den obligatorischen (mit der Zeit nervigen!) Fotostop

Natürlich spielte das ESB noch in weiteren Filmen mit: Percy Jackson – Diebe im Olymp, James Bond, Independence Day, Schlaflos in Seattle, Die große Liebe meines Lebens und The Day After Tomorrow spielt das Empire State Building eine besondere Rolle, indem es mit der Skyline abgebildet wird oder in direkter Verbindung mit der Handlung oder den Darstellern steht. Ein weiterer bekannter Film mit dem Gebäude ist Empire von Andy Warhol.





Genug über den Bau und dem drumherum, jetzt geht es endlich an die Aussicht  ;D





Blick Richtung Lower Manhatten  (man erkennt ganz gut das One World Trade Center)












Blick nach unten













Blick Richtung Westen - Hudson Yards mit dem Edge





















Blick Richtung Norden





Rechts im Bild das Summit (mit das neueste Gebäude und hinten zwischen den Häusern spitzt der Central Park hervor)









Blick Richtung Osten










Weiter hergeholt dann auch nochmal das Flatiron Building






Das Wetter war jetzt wirklich nicht so prickelnd, aber da der Eintritt im Pass drin war hatte ich kein Problem damit. Hab ja noch ein paar Möglichkeiten zur Aussicht.



Auf dem Rückweg zu Hotel dann ihm hier noch eine Zeit lang zugehört, der war wirklich gut!






Noch ein Snack und in's Bett fallen - die Füße freuen sich


Eintritte im Sightseeing Pass drin:
Bustour: 54,- $
ESB: 48,- $
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Reiseberichte / Re: Teneriffa statt USA im Frühjahr 2022
« Letzter Beitrag von Ilona am 22. Juni 2022, 09:52:35 »
Ein sehr abwechslungsreicher Tag :thumb:. Lost Places mag ich ja auch und Küstenwanderungen sowieso, daher würde ich euch das sicherlich nachmachen, sollte ich mal in die Gegend kommen. Schade, dass man nicht direkt bis zum alten Gebäude kann. Vielleicht wird ein begehbarer Weg gebaut, wenn es mal Weltkulturerbe ist.

Wie man auf den Bildern sieht, wurde die Fassade vom Casa beschmiert. Die Sprayer machen vor nichts Halt. Wahrscheinlich sieht es drinnen nicht besser aus. Ich hoffe auch, dass das Gebäude irgendwann als Weltkulturerbe zugänglich ist und nicht verfällt.

Die Lavaröhrenführung hätte ich wohl ausgelassen, wobei das mit den Erklärungen des Guides sicherlich ganz interessant war, aber wenn ich einen Helm tragen muss, kriege ich immer Kopfschmerzen. Hattet ihr da noch eine Haube unter dem Helm an?

Wir bekamen noch eine Einweghaube zum desinfizierten Helm. Der Helm macht schon Sinn. Gesteinsbrocken fallen darin bestimmt nicht runter, aber man würde sich stellenweise heftig am Kopf stoßen.

Die Lavaröhre ist ja toll! Davon wußten wir nichts bei unserer Reise nach Teneriffa, das hätte ich auch gern gesehen! Und mein Freund liebt alte Industriegebäude, dieser Tag wäre für ihn ideal gewesen.

Das ist wirklich schade, denn die Lavaröhre war damals schon zugänglich und wäre sogar auf eurem Weg gelegen.

So habt ihr jetzt Ziele für die nächste Teneriffa-Reise :zwinker:.

Super Tag, da war alles dabei was mir auch gefallen würde: Wanderung an der Küste, ein Lost Place und Vulkanhinterlassenschaften  ;D

Ja, der Tag war super. Der Weg zur mystischen Casa, die als Kulisse in einem Horrorfilm dienen könnte und die tolle Führung durch die Röhre.
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Reiseberichte / Re: Teneriffa statt USA im Frühjahr 2022
« Letzter Beitrag von Silvia am 22. Juni 2022, 09:18:52 »
Super Tag, da war alles dabei was mir auch gefallen würde: Wanderung an der Küste, ein Lost Place und Vulkanhinterlassenschaften  ;D
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Reiseberichte / Re: Teneriffa statt USA im Frühjahr 2022
« Letzter Beitrag von Paula am 21. Juni 2022, 22:45:14 »
Die Lavaröhre ist ja toll! Davon wußten wir nichts bei unserer Reise nach Teneriffa, das hätte ich auch gern gesehen! Und mein Freund liebt alte Industriegebäude, dieser Tag wäre für ihn ideal gewesen. Ich hoffe dass unsere USA Nordwestreise bald mal stattfinden kann, da steht auch eine Lavaröhre auf dem Plan…
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Reiseberichte / Re: Unterwegs in New York
« Letzter Beitrag von Christina am 21. Juni 2022, 18:26:35 »
Die Library ist einfach schön, wir sind damals leider nicht rein, dachten wohl, das dürfe/könne man als Tourist nicht.
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Reiseberichte / Re: Teneriffa statt USA im Frühjahr 2022
« Letzter Beitrag von Christina am 21. Juni 2022, 18:18:54 »
Ein sehr abwechslungsreicher Tag :thumb:. Lost Places mag ich ja auch und Küstenwanderungen sowieso, daher würde ich euch das sicherlich nachmachen, sollte ich mal in die Gegend kommen. Schade, dass man nicht direkt bis zum alten Gebäude kann. Vielleicht wird ein begehbarer Weg gebaut, wenn es mal Weltkulturerbe ist.

Die Lavaröhrenführung hätte ich wohl ausgelassen, wobei das mit den Erklärungen des Guides sicherlich ganz interessant war, aber wenn ich einen Helm tragen muss, kriege ich immer Kopfschmerzen. Hattet ihr da noch eine Haube unter dem Helm an?
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Reiseberichte / Re: Teneriffa statt USA im Frühjahr 2022
« Letzter Beitrag von Christina am 21. Juni 2022, 18:03:32 »
So eine Hülle für nasse Schirme hab ich noch nie gesehen - und wenn dann eher in London oder so erwartet, aber nicht auf einer Kanaren Insel.
Hab die jetzt grad in New York auch zum ersten Mal gesehen

Na, vielleicht ist das der neueste Trend und bald überall zu sehen ;D
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Reiseberichte / Re: Süd England – ans wundervolle Ende Britanniens
« Letzter Beitrag von Silv am 21. Juni 2022, 13:24:40 »
Wie bei den anderen Berichten bin ich auch dabei, hab aktuell nur kaum Zeit und Muße, etwas zu schreiben... :-[ Zumal wir morgen für 3 Wochen in den hohen Norden fahren.  ^-^

Freunde von uns waren vor Kurzem in Südengland und meinten, das sei sicher nicht das letzte Mal gewesen.
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Reiseberichte / Re: Teneriffa statt USA im Frühjahr 2022
« Letzter Beitrag von Ilona am 21. Juni 2022, 13:22:48 »
Tag 8 – Ohne Lost Place geht es nicht :zwinker: und die Vulkanröhre

Endlich lagen wir wieder im Plan :happy2:, denn das Highlight des Tages wurde nicht gecancelt. Doch von vorne:

Nach der Schlacht am Frühstücksbüffet packten wir unsere Sachen ins Auto und fuhren am Eingang des Loro Parks vorbei.



Kurz danach parkten wir in einer Lücke auf der rechten Seite und wanderten dann links am Maritim-Hotel vorbei.



Das Schild schreckte uns nicht ab,



denn das ist der richtige Wanderweg. Gefahr-Abteilungen  ;D bedeutet, dass man zur eigenen Sicherheit nicht zu den Stränden hinabsteigen soll.





Am Wegesrand begegnete uns immer wieder diese Pflanze, die wie ein überdimensionierter Löwenzahn aussieht. Das ist die Stängellose Felsendistel. Davon gibt es 30 Arten und viele sind endemisch.



Ein Blick zurück.



Der Weg führt in Folge durch ein Wohngebiet, in dem an fast jeder Türklingel oder Briefkasten ein deutscher Name steht. Danach geht es weiter der Küste entlang bis zu einem faszinierenden Lost Place, der Industrieruine Casa Hamilton.





1903 unternahm die Firma Hamilton & Co auf dem Gelände der alten Wassermühle Juan de Gordejuela einen für die damalige Zeit kühnen und innovativen Schritt, nämlich den Bau einer Wasserpumpe mit Dampfmaschinenantrieb. Das war die erste Dampfmaschine, die auf Teneriffa betrieben wurde. Das Wasser aus nahegelegenen Süßwasserquellen wurde bis zu einer Höhe von knapp 200 Metern gepumpt, damit die Bananenplantagen im Orotavatal bewässert werden konnten.





Das rentierte sich allerdings nicht. Die Kosten der Anlage belasteten das Unternehmen, so dass die Familie Hamilton 1910 die Anlage verpachtete und sie im Jahr 1919 verkaufte. Die Gemeinde versucht derzeit, die Ruine zum Weltkulturerbe erklären zu lassen, damit sie erhalten bleibt.

Übrigens braucht man diese Küstenwanderung nicht zu machen, um das Casa Hamilton zu sehen. Man kann das Auto oberhalb in Los Realejos in der Calle Romantica abstellen, denn von dort führt ein Trampelpfad bis zur Aussichtsplattform.

Wir gingen den gleichen Weg wieder zurück.



Unser nächstes Ziel stand an : Das Besucherzentrum der Cueva del Viento in einem Vorort von Icod de los Vinos.



Wir hatten eine deutschsprachige Tour reserviert und waren eine Stunde zu früh vor Ort.

Mit diesen Kleinbussen geht es ins Gelände,



aber wir fuhren nochmals ins Dorf hinunter und setzten uns dort zu den Einheimischen in ein Garagenlokal. Erst später sahen wir, dass sich gegenüber vom Besucherzentrum ein kleines Restaurant befindet. Bilder können übrigens nicht wiedergeben, wie steil die Straße dort ist.



Die Tour muss man reservieren, da nur eine kleine Anzahl von Besuchern in die Höhle darf.

Die Cueva del Viento ist eigentlich keine Höhle, sondern die fünftgrößte Lavaröhre der Welt und die größte in Europa.

Im Besucherzentrum durften wir einen Film über die Entstehung der Vulkanröhren anschauen und der Guide erklärte vor der Abfahrt noch einiges. Danach fuhren wir in den zwei Kleinbussen ins Gelände. Von dort aus begann ein ca. 20minütiger Fußmarsch, der an Lavafeldern vorbeiführte.



Wir hatten mit unserem Guide großes Glück. Drago, ein serbischer Auswanderer, spricht fünf Sprachen. Er erklärte unterwegs sehr viel und zeigte einen möglichen Eingang in die Röhre.



Ein tiefes Loch hat man gesichert, denn da fiel vor vielen Jahren eine Hirtin hinunter und so fand man die Röhre.



Vorbei an einer Ruine



und ein Stück auf dem Camino Real, einem alten Handelsweg



erreichten wir den Einstieg.



Wir wurden mit Helm und Stirnlampe ausgerüstet. Feste Wanderschuhe sind Vorschrift, Rucksäcke und eine große Fotoausrüstung nicht erlaubt. Mir reichte die kleine Kamera am Gürtel.



Der Ausbruch des Pico Viejo, das ist der kleinere Vulkan neben dem Teide, formte diese Röhre. Hier schoss damals die flüssige Lava durch. In der Hauptröhre kann man aufrecht stehen.

Eine andere Gruppe kam uns entgegen.



Es gibt zahlreiche Seitenröhren, viele davon sind sehr schmal.



Wir gingen vorsichtig und wie auf Eiern durch die weite Röhre. Der Boden ist total uneben und holprig.





Eine kleine Treppe führt zu einer Seitenröhre



in der ein seismisches Messgerät steht.



Das sind keine Tropfsteine, sondern Lavaspritzer.



In der Hauptröhre war die Fließgeschwindigkeit höher.





An den Wänden gibt es verschiedene Ausformungen der erkalteten Lava. Das ist z. B. der Typ Pahoehoe, eine basaltische Lava mit einer bizarren, girlanden- bis zopfartigen Oberflächenstruktur.



Bis hierhin stürzte die Hirtin damals hinunter.



Das Gitter oberhalb kann man etwas erkennen. Weiter dürfen die Besucher nicht.



Drago bat uns auf dem Rückweg kurz die Lampen auszumachen, damit wir die völlige Dunkelheit erleben können. Ein korpulentes Mitglied eines deutschen Kegelvereins schnaufte auf dem Rückweg schon ziemlich schwer. Als das Licht ausging, bekam er Panik. Wir dachten zuerst an einen Herzinfarkt und das wäre fatal gewesen. Auf dem unebenen, teils scharfkantigen Boden kann man niemand hinlegen. Wir stellten die Lampen wieder an und redeten beruhigend auf ihn ein. Er hatte hyperventiliert. Ganz langsam gingen wir zum Eingang zurück. Draußen legten wir die Helme und Masken ab und gingen gemächlich auf einem anderen Weg zurück zu den Bussen.

Die Tour dauerte zwei Stunden und hat sich auf jeden Fall gelohnt. Drago’s Leidenschaft für die Vulkanologie färbte auf uns ab.

Zurück im Hotel, parkten wir das Auto in der kostenlosen Tiefgarage. Danach machten wir uns auf den Weg zum nahegelegenen Taoro-Park, denn dort befindet sich die Nr. 72 der 111 Orte, die man gesehen haben soll. Wir waren zuerst im falschen Naherholungspark, wurden dann aber 500 m weiter fündig.

Vom Taoro Park hat man einen guten Blick auf das verbaute Puerto de la Cruz.





In den 60er und 70er Jahren wurden viele Hochhäuser gebaut. Damals steckte der Tourismus noch in den Kinderschuhen und man baute ein Hotel neben dem anderen.

Das Fliesenpanorama im Taoro-Park ist 6 m breit und 3 m hoch. Es zeigt die Stadt zu längst vergangenen Zeiten.



Nun wurde es aber Zeit, zum Hotel zurückzugehen. Wir duschten und zogen uns fürs Abendessen um.

Nach dem Abendessen schauten wir noch kurz in der Lobby vorbei. Wir wollten wissen, ob der Alleinunterhalter des Abends andere Klänge zu bieten hat. Er war aber nicht besser, sondern hatte nur ein anderes Repertoire. Da ließen wir den Abend lieber mit einem guten Buch auf dem Zimmer ausklingen.



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Reiseberichte / Re: Unterwegs in New York
« Letzter Beitrag von Ilona am 21. Juni 2022, 12:39:50 »
Zitat
Für die Filmfans unter euch: Die NYPL tauchte oft in Filmen auf, meistens als Kulisse oder als Treffpunkt für die Charaktere. Sie diente unter anderem in dem Film Spider-Man aus dem Jahre 2002 als Kulisse, fungierte als wichtiger Drehort für den Film The Day After Tomorrow, 2004. Außerdem findet man sich in Ghostbusters – Die Geisterjäger gleich zu Beginn im unteren Geschoss der Bibliothek wieder. In Sex and the City – Der Film wählt Carrie Bradshaw die Bibliothek als Standort für ihre Hochzeit aus. Auch eine Szene des Filmes Frühstück bei Tiffany (1961) spielt in der NYPL.

Wir haben doch den Filmlocations/Drehorte Thread ...  :zwinker:.

1300 €/7 Tage finde ich für so eine zentrale Lage angemessen.
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