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Reiseberichte / Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
« Letzter Beitrag von Christina am 02. März 2026, 18:19:13 »
Tropfsteinhöhlen kennt man ja, aber die Glühwürmchen machen den Besuch dann zu etwas Besonderem.

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Reiseberichte / Re: O(h) Man(n), Oman 2025
« Letzter Beitrag von Christina am 02. März 2026, 18:11:21 »
Die Felslandschaft um die Pools sieht toll aus, aufs Baden hätte ich aber auch verzichtet und das lieber im Hotelpool nachgeholt.

Das Warnschild ist ja witzig, man soll nicht baden, weil das Wasser so und so tief ist? Na, da dürfte man in allen möglichen Seen oder dem Meer erst recht nicht baden, sobald man mal nicht mehr stehen kann, ist es doch völlig egal wieviele Meter es noch nach unten geht.  :raetsel:
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Reiseberichte / Re: WoMo Herbsttour 2025 - Quer durch Spanien
« Letzter Beitrag von Christina am 02. März 2026, 17:58:58 »
Obwohl Toledo nicht in Andalusien liegt, gibt es doch einiges an arabischer Architektur, wie diese Steinbögen bei den ehemaligen Moscheen, das fällt mir jetzt auf, nachdem ich in Andalusien war.

Seit dem frühen 8. Jahrhundert beherrschten die Mauren einige Jahrhunderte lang fast die ganze iberische Halbinsel. Die Rückeroberung durch christliche Herrscher fand dann ab etwa 1212 statt. Darum findet man auch außerhalb Andalusien einiges an arabischer Baukunst. Das Kalifat von Granada im Süden fiel dann als letztes, darum ist dort wahrscheinlich am meisten erhalten.

Danke für die Erklärung, wusste ich eigentlich :verlegen: in der Theorie (auch in Portugal und insbesondere an der Algarve waren ja die Mauren, wobei dort, ich nehme an auch wegen des Erdbebens 1755, nicht mehr so viel erhalten ist).

Für Toledo lohnt es sich also ausreichend Zeit einzuplanen, da gibt es ja einiges zu sehen. Toll der Aussichtspunkt über den Fluss auf die Altstadt.
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Reiseberichte / Re: WoMo Herbsttour 2025 - Quer durch Spanien
« Letzter Beitrag von Ilona am 02. März 2026, 14:02:08 »
In Toledo hattet ihr ganz schön was zu tun :beifall:.

Die vielen Kirchen sowie arabische Bauwerke geben eine gute Mischung.
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Reiseberichte / Re: O(h) Man(n), Oman 2025
« Letzter Beitrag von Ilona am 02. März 2026, 13:36:25 »
Wenn man Deinem Bericht so flogt scheint es ja fast Standard zu sein, dass es in Hotels ein Buffet gibt. In Wüstencamps muss es ja so sein wo es sonst nichts gibt aber ist das in den Orten und Städten auch größtenteils so und wie sind die Preise im Supermarkt im Vergleich zu uns?

Hallo Horst,

die großen Hotels haben sowohl ein Büffet- als auch A-la-Carte-Restaurants. Wer direkt in der Stadtmitte von Maskat übernachtet, findet in der Gegend viele Restaurants. Wir mögen Büffets, da man essen kann, was einem von der Optik zusagt. Bei manchen arabischen Gerichten weiß man nämlich nicht, was sich dahinter verbirgt.

In den Camps gibt es nur Halbpension und das ist fernab der Orte sinnvoll.

Die Preise im Supermarkt hatten wir uns höher vorgestellt, als sie tatsächlich waren. Das Sultanat muss fast alles an Waren importieren. Wer also Ferrero Rocher im Oman einkauft, ist selber schuld. Mineralwasser kostet so viel wie bei uns. Sobald man die Stadtpreise von Maskat hinter sich gelassen hat, sind auch die Übernachtungen günstiger. Für die Preise bekommst du woanders um die Weihnachtszeit nicht mal ÜN mit Frühstück.

Mittags haben wir meistens unterwegs eine Kleinigkeit in gut bewerteten Imbissstuben (in Google Maps nachschauen) gegessen. In Sur konnte man das Zimmer nur mit Frühstück buchen. Das Büffet kostete umgerechnet 25 € pro Person. Das ist ein Touristenpreis und erscheint im ersten Moment hoch, doch wir haben für die zwei Übernachtungen nur 130 € mit Frühstück bezahlt. Wo bekommt man die Nacht in einem 4*-Hotel noch für 65 €? Am teuersten (Weihnachtszeit) waren die Flüge. 

Jetzt kann man nur hoffen, dass dieser schreckliche Krieg in Nahost bald endet.
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Reiseberichte / Re: O(h) Man(n), Oman 2025
« Letzter Beitrag von Horst am 02. März 2026, 11:15:33 »
Wenn man Deinem Bericht so flogt scheint es ja fast Standard zu sein, dass es in Hotels ein Buffet gibt. In Wüstencamps muss es ja so sein wo es sonst nichts gibt aber ist das in den Orten und Städten auch größtenteils so und wie sind die Preise im Supermarkt im Vergleich zu uns?
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Reiseberichte / Re: WoMo Herbsttour 2025 - Quer durch Spanien
« Letzter Beitrag von Susan am 01. März 2026, 13:28:59 »
Toledo Aussichtspunkte

Frisch gestärkt bummeln wir weiter durch die Altstadt und zwar in Richtung oberes Ende der erwähnten Rolltreppen. Es gäbe noch einiges zu besichtigen, insbesondere Kirchen, davon hatten wir aber genug für den Tag (ach was, für den ganzen Urlaub  ;) ).
Interessant fand ich noch das folgende Gebäude, das dreieckig auf die Gasse zuzulaufen scheint.


Hof des Kapuziner Nonnenklosters

Kurz darauf sind wir am Ziel. Hier oben haben wir dann mal Aussicht auf die Neustadt.



Über mehrere, gefühlt steile Rolltreppen fahren wir nun hinunter. Eigentlich bin ich kein Freund von solchen, immer dubiose Furcht oben daneben zu treten und runter zu purzeln.  :P Hier sind immerhin die Stufenkanten gelb markiert. 


Zugang Rolltreppen unten

An der alten Stadtmauer entlang spazieren wir zurück zur Puerta de Bisagra und unserem Roller.




Mein Fahrer ist mal wieder rasant unterwegs. ^-^  So verpassen wir nicht nur einen Stopp an der ältesten Brücke Toledos, der Puente de Alcántara, sondern auch den Abzweig zur Brücke, die wir für die Weiterfahrt queren müssten.   ::) Für eine Wendemöglichkeit und dann die Rückfahrt müssen wir nun zweimal durch eine Baustelle mit Ampeln.

Wir fahren hinauf in die Hügel am südlichen Ufer des Tajozu den Miradores Toledo. Der Blick auf die Stadt und der Hufeisenschleife ist herrlich.


östliche Seite
herausragend der Alcázar


westliche Seite
Hier sticht die Kathedrale hervor.

Und als Panorama



Ich stiefele zwei Haltebuchten weiter. Dort kommt noch eine Flusskaskade mit ins Bild



Oder war es mal ein Wehr? Auf jeden Fall sind gezoomt noch Überreste einer Mühle zu sehen.



und weiter links der Strand von Toledo



Für Radfahrer und Wanderer gibt übrigens am Ufer der Schleife entlang den Senda Ecológica. Wäre bestimmt auch interessant, uns fehlte leider die Zeit dazu.


Ermita de la Virgin de Valle

Ist ein weiterer Besichtigungspunkt hier oben. Die im 17. Jahrhundert gegründete Einsiedelei beherbergt neben der Kapelle jetzt das Restaurant La Ermitaña. Bei der Aussicht sicher mit gehobenen Preisen  8)

Auf der Rückfahrt zum Campingplatz halten wir noch ein kurz für ein Foto bei der Brücke


Puente de San Martin

Sie stammt aus dem 13. Jahrhundert und war damals eine der zwei Möglichkeiten die Stadt über den Tajo zu erreichen.

Den Rest des späten Nachmittages verbringen wir damit, das Wohnmobil für die lange Heimreise bereit zu machen.

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Reiseberichte / Re: O(h) Man(n), Oman 2025
« Letzter Beitrag von Ilona am 01. März 2026, 11:43:58 »
25.12.25 – Vom Wüstencamp nach Sur

Von 7 – 9 Uhr gab es ein einfaches Frühstück. Der fürsorgliche Angestellte hatte schon den Tisch und die Stühle für uns bereitgestellt.

Die Auswahl war klein und deshalb probierte ich auch mal die gesüßten Fadennudeln, die bei den Einheimischen sehr beliebt sind. Das war jedoch nicht mein Fall.



Ansonsten hätten wir es uns durchaus vorstellen können, noch einen weiteren Tag im Camp zu verbringen. Wir wurden in der kurzen Zeit so  :herz: lich umsorgt, dass uns der Abschied schwerfiel.
 
Ein Mitarbeiter fuhr mit seinem Quad voraus, damit wir uns weder verirren noch im tiefen Sand stecken bleiben.



Zurück im kleinen Dorf sahen wir, dass die Dromedare die große Mülltonne umgeworfen hatten. Das machen die gerne, weil sie darin nach Essbarem suchen.



Entsetzt hat mich, dass der Kollege auf einer Plastikfolie herumkaute. Diese Plastikfolien gibt es in allen Farben auf Rollen und die werden als Einwegtischdecken benutzt.



Ich wollte ihm allen Ernstes die Folie aus dem Maul reißen, doch er brummte mich böse an. Da die Viecher ganz schön bissig sind, verzog ich mich lieber ins Auto.

Die nächsten Tonnenplünderer standen schon parat.



Auf der Autobahn fuhren wir ca. 20 km mit max. 80 km/h zur nächsten Tankstelle. Sultans Reifendruck musste von 20 auf 35 PSI erhöht werden. Selbst tanken oder die Luft nachfüllen muss man im Oman übrigens nicht. Es stehen immer genügend Gastarbeiter bereit.

Nachdem wieder genügend Luft in den Reifen war, gaben wir dem Mann ein Trinkgeld und fuhren zum Wadi Bani Khalid weiter.

Solche wasserführenden Wadis sind zum Schwimmen sehr beliebt. Wir hatten das diesmal nicht vor. Zudem waren gerade viele Baumaßnahmen im Gange.







Schwimmwesten kann man für kleines Geld leihen und auch Umkleidekabinen für umgerechnet ca. 0,22 Cent standen zur Verfügung.



Es gibt verschiedene Einstiegsmöglichkeiten in die klaren, warmen Pools.


 

 


Wir gingen ein Stück weiter, da uns die Muqal Cave interessierte.



Diese Treppe führt zur Cave



und oben kassierten drei junge Omanis den Eintritt. Der Eingang zur Cave ist allerdings so niedrig, dass man quasi auf dem Hosenboden hineinrutschen muss. Die Jungs sagten, dass man nach 10 m kriechen wieder aufrecht stehen kann und es in der Höhle einen weiteren Naturpool gibt. Nein DANKE meinte nicht nur mein Rücken und wir machten kehrt.

Auf den letzten 40 km bis zur Küstenstadt Sur wird die komplette Autobahn neu gebaut und es kam zu minimalen Verzögerungen.



Wir hatten keine Eile und erreichten das Best Western Hotel gegen 15 Uhr.



Den Nachmittag verbrachten wir in und am Pool. Zum Abendessen blieben wir im Hotel, denn das Büffet bot allerlei Köstlichkeiten sowie frischgebackenes Naan-Brot.



Übernachtung: Best Western Sur, 2 Nächte 130 € inkl. Frühstück

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Reiseberichte / Re: O(h) Man(n), Oman 2025
« Letzter Beitrag von Ilona am 01. März 2026, 11:02:38 »
Also ich hätte dann den Ritt auf den Dromedaren bevorzugt. Ist bestimmt gemächlicher als auf Quads herumzuheizen :floet:

Mit den Schmerzen im Bein hättest du bestimmt auch einen großen Bogen um die Wüstenschiffe gemacht. Ich bin als Kind mal auf einem Kamel geritten und das reichte mir.

Physio fände ich auch besser als Tabletten. Hoffentlich kannst du die Hüft-OP noch etwas hinauszögern. Ein Freund von uns hatte an der OP  lange nicht so die Freude.

Die OP wird auf jeden Fall so lange wie möglich hinausgezögert. Mir wurde das anscheinend auch in die Wiege gelegt, denn meine Schwester hat mittlerweile zwei Hüftprothesen. Bei ihr ging alles gut und sie ist happy damit. Allerdings muss man pfleglich damit umgehen (z. B. Antibiotikaprophylaxe vor Zahnreinigungen ...).
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Reiseberichte / Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
« Letzter Beitrag von Heike Heimo am 01. März 2026, 08:11:44 »
19.11.2025   Taupo - New Plymouth

Die ganze Nacht hatte es kräftig durchgeregnet. Wir fuhren am Morgen in den Ort, um zu frühstücken. Beim Frühstück beratschlagten wir, was wir mit diesem Tag machen. Wir beschlossen Taupo zu verlassen und einen Tag früher in die Egmont Region zu fahren. Die letzte Nacht in Taupo ließen wir verfallen. In New Plymouth fand ich eine günstige Unterkunft. Auch das Wetter soll an der Westküste besser sein.

Auf dem Weg nach New Plymouth liegen die Waitomo Caves. In diesen Höhlen leben eine spezielle Art von Glühwürmern. Die kurze Tour mit dem Boot durch die Höhlen ist von den Tourbusen auf Wochen ausgebucht. Es blieb uns daher nur die Glühwürmer, gemeinsam mit einer Tropfsteinhöhlentour durch die Ruakuri Cave zu besichtigen. Egal welche Tour besucht wird, die Preise sind gesalzen, wie überall wo Eintritt verlangt wird.

Beim Visitor Center stand wieder zwei Pou



Der Eingang über einen Spiralgang in die Höhle ist spektakulär.



Angelangt in der Höhle, wurde zuerst ein Bereich mit Tropfsteinen erreicht.





Danach kam der Höhepunkt die Glühwürmer. Die Würmer sind nicht wie unsere in Europa. Sie fliegen nicht, sondern sitzen an den Wänden in bestimmten Höhlen. Von den Glühwürmern hängen dünne Fäden herab. Mit ihrem Leuchten locken sie Insekten an, die sich in die Höhle verirren. Die Tiere verfangen sich in den Fäden und dienen dann als Nahrung.



Die blauen Lichtpunkte an den Wänden schauen in der Dunkelheit sehr gut aus. Auf den Bildern sind sie leider weiß.





Der weitere Weg führte an einem Rinnsal vorbei, das über Steinen floss. In der Höhle hat sich das Rinnsal aber angehört wie ein rauschender Fluss. Mit den Glühwürmern war sehr schön.



Wir erreichten einen großen Raum mit weiteren Tropfsteinen.





Auf dem Rückweg kamen wir bei einer vertikalen Röhre vorbei, die bis zur Erdoberfläche reichen soll.



Der Weg führt nochmals zur den Glühwürmern, bevor wir die Höhle nach 1 ½ Stunden wieder verließen.


Nach New Plymouth war es noch eine 2 ½-stündige Fahrt. Der Regen hatte aufgehört und es waren sogar erste Auflockerungen zu sehen.

Auf dem Weg stach uns besonders ins Auge, dass die Neuseeländer ihr Land vergiften. Das Gras an den Straßen wird nicht gemäht, sondern vermutlich mit Roundup freigespritzt. Auch die Wiesen, auf denen die Kühe weiden, sind abschnittsweise braun. Wie beobachteten einen Bauern, der seine Wiese gerade mit einem Tankanhänger „behandelte“.



Die Kühe werden auch anders gehalten als bei uns. Es sind viele Tiere auf engen Raum eingezäunt und sie werden anscheinend alle paar Tage auf eine andere Wiese getrieben.



Gegen Abend erreichten wir New Plymouth und bezogen unser Zimmer beim Heta Bed and Breakfast etwas außerhalb. Zum Abendessen sind wir in den Ort gefahren. Anscheinend hatten wir nun den Dreh heraus, wir bekamen wieder ein richtiges Bier. Zum Sonnenuntergang machten wir einen Sparziergang an der Strandpromenade. Als wir ankamen, war Richtung Hafen viel Polizei zu sehen und es wurde gerade alles abgesperrt. Wir gingen daher in die andere Richtung.


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