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Reiseberichte / Re: Herbstwandern in Finnland - September 2025
« Letzter Beitrag von Christina am 25. November 2025, 18:26:12 »
3. Tag – Mittwoch, 10.09.

Wie üblich stehe ich gegen 6 Uhr auf, frühstücke, bereite anhand der Wettervorhersage den Tag dabei vor und bin gegen Viertel nach 8 abfahrbereit. Heute Morgen ist das Auto nicht nur außen, sondern auch innen angelaufen und das ist ziemlich schwierig loszuwerden. Erst als ich dann mit einem Taschentuch ein Stück frei putze und mit diesem Guckloch losfahren kann, wird es ganz schnell von selbst frei. Keine Ahnung was da los war.

Gegen 11 Uhr mache ich in Soumussalmi eine erste Pause. Ich gehe an einer Tank-/Raststätte auf die Toilette und halte dann noch mal am Seeufer. Der Ort liegt richtig schön am Wasser mit einer Promenade am kleinen Hafen und weiteren Zugangsmöglichkeiten zum Wasser. Hier liegen einige kleinere Boote vor Anker und auch ein Wasserflugzeug.



Kurz nach dem Ort sehe ich meine ersten Rentiere, die von nun an ständige Begleiter auf Lapplands Straßen sein werden (da muss man immer mit erhöhter Aufmerksamkeit fahren, denn die Tiere sind oft erst sehr spät erkennbar, da sie ähnlich braun wie die Straßenböschung sind). Fotos der Rentiere, die ich auf oder neben der Straße sehe, sind mir leider nicht möglich, da wäre ein Beifahrer sehr hilfreich (oder ein Seitenstreifen an der Fahrbahn).

Schon eine halbe Stunde später mache ich eine weitere Pause. Gleich neben der Straße befindet sich auf einem Feld das Kunstwerk „Das stille Volk“ („Hiljainen Kansa“) vom finnischen Künstler Reijo Kela. Kela ist 1952 in Soumussalmi geboren, hat in Finnland und New York Tanz studiert und dann als Tänzer und Choreograph gearbeitet. Die Torfköpfe, wie die Figuren auf der unter anderem auf Deutsch beschrifteten Tafel genannt werden, wurden seit 1988 an unterschiedlichen Stationen präsentiert, unter anderem auf dem Senatsplatz in Helsinki, aber auch in Deutschland, Russland und England. Nun haben sie wohl hier einen dauerhaften Platz gefunden und werden je nach Jahreszeit passend von einer lokalen Jugendwerkstatt eingekleidet. Eine sicherlich recht aufwändige Aufgabe, denn es sollen über 1000 Figuren hier verteilt sein.


Was der Künstler mit dem Werk sagen will? Dazu gibt es keine Antwort, jeder soll sich seine eigenen Gedanken machen.

Das „Stille Volk“ zieht scheinbar eine Menge Touristen an (auf dem Parkplatz sehe ich das erste Auto auf dieser Reise mit ausländischem Kennzeichen, ein Pkw aus München), denn neben dem Feld befinden sich eine Reihe von Holzhäusern mit Restaurant, Café und großem Souvenirgeschäft, da gibt es z.B. T-Shirts vom „Stillen Volk“, aber auch sonstige hauptsächlich handwerkliche lokal hergestellte Dinge, ich schaue mir alles an, kaufe aber nichts.


Es gibt auch Sitzmöglichkeiten im Freien und da es so schönes Wetter ist, mache ich hier eine frühe Mittagspause. Ich esse eine Rentier Quiche und trinke einen Vogelbeersaft aus eigener Herstellung (EUR 8,90) (ich dachte immer, Vogelbeeren wären giftig, habe später gegoogelt und gelesen, dass das nicht stimmt, diese falsche Annahme aber weit verbreitet ist).


Nach der Pause geht es weiter, bei herrlichem Sonnenschein, herbstlich gelb gefärbter Landschaft (hauptsächlich Birken mit gelben Blättern) und immer mal wieder Rentieren in verschiedenen braun bis weiß Schattierungen, mal mit Geweih, mal ohne, auch ganz junge Tiere sind mit dabei.

Leider wird es immer bewölkter je mehr ich mich meinem Wanderziel nähere, das war so nicht aus der Wettervorhersage heute Morgen ersichtlich, sonst hätte ich eine andere Wanderung schon am Vormittag gemacht >:(.

Gegen 13.30 Uhr erreiche ich den Wanderparkplatz in Ruka, das Teil des bekannten Skiorts Kuusamo ist. Hauptsaison ist hier der Winter, aber es wird auch viel getan, um den Wander- und Mountainbike Tourismus zu fördern. Der Parkplatz ist riesig und ist eben eigentlich für den Winter da, denn ab hier führen Lifte auf einen der Berge hinauf. Eine ganze Reihe Maschinen sind auf und neben dem Parkplatz, sowie am Skihang in Betrieb, hier wird die Wintersaison vorbereitet.

Meine Wanderung führt mich auf den Valtavaara, mit 464 m der höchsten Berg Kuusamos, er liegt gegenüber dem Skiberg. Ganz ungewohnt für mich in Finnland, bin ich hier mal nicht weitgehend alleine unterwegs, die Anzahl an Wanderern hält sich aber in für mich noch akzeptablen Grenzen.


Zunächst gibt es einige steile Abschnitte, die mittels Treppen überwunden werden,


dann geht es gemäßigt, aber stetig bergauf, zunächst auf einem geschotterten, sehr gut begehbaren Weg,


daraus wird dann ein steiniger und wurzeliger Pfad.


Bald gibt es erste Ausblicke und zwar erstmal etwas weniger schöne, nämlich auf den gegenüberliegenden Skihang, auf dem die Restschneeflächen mit weißer Folie abgedeckt sind.


Aber bald sind auch Blicke in die anderen Himmelsrichtungen möglich, auf die finnlandtypischen Wälder und Seen und auf das Wanderziel, die Hütte auf dem Berggipfel.



Dann geht es erstmal wieder ein Stück bergab zu einem See samt Grillhütte. Hier kann auch bei Regen oder kälteren Temperaturen unter Dach gegrillt werden.



Von hier steigt der Weg wieder an, die Landschaft bietet knorrige Bäume und herbstlich gefärbtes Unterholz samt roten Beeren.



Vom Gipfel mit seiner kleinen Hütte hat man einen tollen Rundum Blick auf Wälder und zahlreiche Seen, hin und wieder kommt auch die Sonne zaghaft hervor.






Ich mache eine kurze Pause mit einem Müsliriegel, dann geht es auf der gegenüberliegenden Bergseite bergab. Auch hier kommt man an einer Grillhütte vorbei und es gibt wieder bunte herbstliche Deko.




Der Weg ist recht abwechslungsreich, ein Stück auf einem Holzbohlenweg ist dabei, auch ein Geröllfeld passiert man.



Nach knapp zwei Stunden bin ich zurück am Auto und gehe gegen 15.30 Uhr die letzte Fahr-Etappe des Tages an.

Anderthalb Stunden später erreiche ich Kemijärvi, gehe noch in den Supermarkt und zum Tanken und fahre dann zu meiner Unterkunft für die nächsten fünf Nächte, das Academy Hotel Kemijärvi am Rande der Stadt gelegen.

Es gibt keine Rezeption, ich habe im Lauf des Tages eine E-Mail mit dem Code für die Eingangstüre und für den Schlüsselautomat aus dem ich den Zimmerschlüssel bekomme, erhalten. Das Hotel ist gerade erst eröffnet worden, es wurde in den 50iger oder 60iger Jahren des letzten Jahrhunderts als Lehrerseminar gebaut und stand nun wohl einige Zeit leer, wie auch heute noch das sich daneben befindliche große Schulgebäude (Kemijärvi hat an anderer Stelle ein neues Schulzentrum).

Mein Zimmer liegt im Erdgeschoss (zum Glück, denn es gibt keinen Aufzug), auf dem Gang sind mehrere junge Männer damit beschäftigt, Tische und Stühle zusammen zu bauen und auf weitere Zimmer zu verteilen. Ich bringe mein Gepäck aufs Zimmer und muss dann nochmal zum Auto, dabei stelle ich fest, dass ich meine Zimmertür nicht von außen abschließen kann. Ich frage einen der jungen Männer, ob er sich damit auskennt und er geht los, um jemanden vom Hotelpersonal zu holen. Eine junge Frau im Jogginganzug kommt dann bald und ändert etwas am Türschloss, nun ist die Tür abgeschlossen, wenn man sie zuzieht. Sie zeigt mir dann auch die Gemeinschaftsküche mit Mikrowelle, Toaster, Kaffeemaschine und Kochplatten, im Zimmer gibt es nur einen Kühlschrank, einen Wasserkocher und ein Spülbecken. Auch ein weiteres Problem kann ich gleich ansprechen, das W-Lan funktioniert nicht. Sie verspricht sich darum zu kümmern.

Außer der Küche gibt es einen weiteren Gemeinschaftsraum mit Sofa und Sesseln und einem großen Fernseher, in den Zimmern gibt es keine Fernseher.



Den Rest des Abends verbringe ich mit den üblichen Beschäftigungen (mit Peter telefonieren, Notizen zum Tag machen, den folgenden Tag vorbereiten) im Zimmer.



Wetter: vormittags sonnig, nachmittags und abends bewölkt, ca. 13 - 21°C
Wanderung: Valtavaaran Huitpus, 5,95 km, 240 m Anstieg
Unterkunft: 5 Nächte Academy Hotel in Kemijärvi, ohne Frühstück, EUR 475,00, gebucht über die Hotelwebsite
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Reiseberichte / Re: WoMo Herbsttour 2025 - Quer durch Spanien
« Letzter Beitrag von Christina am 25. November 2025, 18:01:31 »
Das sieht richtig toll aus dort, diese gefalteten Berge und die Wasserfälle, aber auch das Örtchen ist nett. Das ist eine Region, die mir bisher völllig entgangen ist.
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Reiseberichte / Re: WoMo Herbsttour 2025 - Quer durch Spanien
« Letzter Beitrag von Ilona am 25. November 2025, 15:36:47 »
Die Wanderung zu den Kaskaden hätte mir auch gefallen. Ich finde es nicht schlimm, wenn man sich solche Wanderungen alters- bzw. gelenkegerecht einteilt. Wir schwächeln mittlerweile auch  :totlach:.

Zitat
Frisch gestärkt drehe ich eine kleine Runde durchs Dorf, während Kersten sein Knie schonen und einen zweiten Kaffee trinken darf.

Kersten hat eine fürsorgliche Gattin :thumb:.
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Reiseberichte / Re: In griechischer Mission – Meteora und Chalkidiki 2025
« Letzter Beitrag von Ilona am 25. November 2025, 15:26:53 »
Ich dachte immer Chalkidiki wäre eine Insel und hatte deshalb erwartet, dass ihr nochmal ins Flugzeug steigt. :verlegen: Aber so ist das natürlich viel praktischer.

So gerne fliegen wir nicht :floet:. Chalkidiki sind drei Halbinseln, die vom Flughafen in Thessaloniki in 1 - 3 Stunden (je nach Standort) mit dem Auto zu erreichen sind.

Sehr schade, dass es euch an eurem Standort nicht gefallen hat, der Strand ist ja tatsächlich sehr schmal und vor allem sehr voll gebaut bzw. gestellt.

Das war so gar nicht unser Tag. Wir nutzen solche Standorte mehr oder weniger nur zum Schlafen. Tagsüber sind wir unterwegs. Somit suchte ich eine Unterkunft im ersten Drittel der Insel und vor allem eine ...

Und sehr ärgerlich, dass ihr trotz Buchung über die Hotel Website nicht die gewünschten Betten bekommen habt, da ist beim Kunden Service in Griechenland wohl noch Luft nach oben. Sonst sieht das Zimmer aber sehr nett aus, bei sehr akzeptablem Preis.

mit zwei Betten. Mittlerweile werden fast nur noch Zimmer mit einem Queensize-Bett angeboten.

Davon abgesehen waren die Zimmer modernisiert und picobello sauber. Einen Pool hatte das kleine Hotel auch, den haben wir aber nicht genutzt. Der Zimmerpreis war wirklich günstig.

In Andalusien war das dieses Jahr auch so mit dem Klopapier nicht in die Toilette werfen (in den Unterkünften und in den Restaurants), ich war ja alleine und ich meine, es gab in meinen Unterkünften immer Eimer mit Deckel neben der Toilette, da war das einigermassen aushaltbar.

Die Mülleimer neben den Toiletten hatten immer einen Deckel. Im Hotel wird der Beutel täglich erneuert, aber in den Ferienwohnungen muss man selbst dafür sorgen, dass es nicht müffelt. Mich ekelt das ohnehin sehr schnell und deshalb lieber einmal zu viel als zu wenig getauscht.

Und ich dachte immer, das wäre nur auf den Campingplätzen so

Das war selbst im modernen Flughafen in Thessaloniki der Fall. Ich glaube, dass die noch keine Kanalisation haben. Unterwegs sahen/rochen wir es, als eine Sickergrube geleert wurde.

Der Strand sieht wirklich enttäuschend aus. Schade, dass ihr damit so ein Pech hattet. Zumindest war das Essen lecker  ;D Und jetzt habe ich Hunger  ;)

Kein Problem, wir wollten an dem Tag ohnehin nicht mehr schwimmen gehen. Das Essen war lecker, aber die Portion ziemlich klein.

ich hoffe ihr habt eine passende Bewertung für das Hotel hinterlassen! Wenn man 2 Betten gebucht hat müssen die auch da sein. Wenn sie die Auswahl nicht garantieren können sollten sie sie auch nicht anbieten.

Da hast du recht und es hat mich auch ziemlich gefuchst. Das Hotel bekam diesbezüglich keine gute Bewertung. Beim Auschecken kam noch dazu, dass mir der Manager 10 € mehr für eine Touristensteuer berechnet hat, die laut der Bestätigung schon enthalten war. Das sagt doch schon alles über die Ehrlichkeit/Glaubwürdigkeit dieses Herrn.
 
Unsere Griechenlandreise ist ja nun schon 20 Jahre her, aber ich erinnere mich noch dass die Strände praktisch alle eine Enttäuschung waren...

Das war jetzt nur der erste Strand. Es gibt sie wirklich, die schönen Strände.

Natürlich kann man die Strände nicht mit der Karibik vergleichen, aber das Wasser war an anderer Stelle klarer, als ich es vor 35 Jahren in der DomRep erlebte.
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Reiseberichte / Re: In griechischer Mission – Meteora und Chalkidiki 2025
« Letzter Beitrag von Paula am 25. November 2025, 14:14:04 »
ich hoffe ihr habt eine passende Bewertung für das Hotel hinterlassen! Wenn man 2 Betten gebucht hat müssen die auch da sein. Wenn sie die Auswahl nicht garantieren können sollten sie sie auch nicht anbieten.
Unsere Griechenlandreise ist ja nun schon 20 Jahre her, aber ich erinnere mich noch dass die Strände praktisch alle eine Enttäuschung waren...
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Reiseberichte / Re: WoMo Herbsttour 2025 - Quer durch Spanien
« Letzter Beitrag von Susan am 24. November 2025, 19:38:16 »
20. September Valle de Pineta

Vorsichtshalber hatten wir abends die Heizung angestellt, auf die Stufe bis 12°C. Keine Ahnung, ob sie nachts geheizt hat, morgens stelle ich sie aber flugs höher.   ^-^

Es ist bedeckt, eine Regenwahrscheinlichkeit von 30%, Schauer aber erst abends. Wir sind also mutig und gehen trotzdem auf Tour. Mit dem Roller fahren wir bis fast ans Ende des circa 12 km langen Valle de Pineta.  Schon die Fahrt ist interessant, denn das U-förmige Tal ist umrahmt von hohen und steilen Bergkämmen. Einzig die dunklen Wolken voraus stimmen mich bedenklich.  ??? Es gibt einen großen Parkplatz, Kosten für uns 3 Euro. Pünktlich bei Ankunft fängt es an zu nieseln.   :( Zu Fuß geht’s weiter. Wir queren auf einer Brücke das steinige Flussbett des Cinca und kommen über eine Wiese – im Winter ist hier eine Langlaufloipe – zum Infocenter.  Das hat eine breit überdachte Veranda, hier können wir uns während des unvermeidlichen Schauers unterstellen. 
Wir befinden uns nun im Nationalpark Ordesa y Monte Perdido



Er wurde am 16. August 1918 gegründet und ist damit der älteste in den Pyrenäen. Das Pineta Tal  liegt am Fuße des Monte Perdido (3355 m) und des Circo de Pineta (Gipfelspitzen des Pico de Pineta 2861 m).
Hier mal Karten aus PDF-Prospekten des Nationalparks und der Gemeinde Bielsa.   



Wir entscheiden uns, die grüne oder gelbe Wanderung zu unternehmen. Die rote ist eine lange Tagestour mit 1200 Höhenmetern.
Es dauert keine Viertelstunde, da hört der Regen auf und wir können uns auf den Weg machen. Über einen breiten Forstweg wandern wir erst durch Wald und dann neben Bächlein her. Es geht langsam aber stetig bergauf.




Circo de Pineta

Der Himmel wird heller und erste blaue Flecken sind zu sehen.



Die Aussicht auf dem ersten Bild oben erinnert uns an den Cirque de Gavarnie in Frankreich. Tatsächlich ist der Luftlinie nur wenige Kilometer entfernt.

Nach einer knappen Stunde erreichen wir eine weitere Brücke und können dort Blicke auf eine der unteren Kaskaden des Cinca werfen.





Hier ist auch der Scheidepunkt der Wege. Für die gelbe Route zum oberen Wasserfall geht es jetzt treppenartig ziemlich steil hoch (hellgrün auf unterer Karte) Da bleiben wir lieber auf dem Forstweg und folgen somit der grünen Route.  8)
Etwa eine halbe Stunde brauchen wir bis zur nächsten Brücke, die über den Barranco de la Larri führt. Auch hier gibt es einen Wasserfall zu sehen.




Quasi gegenüber schweift unser Blick über den Monte Perdido (Gipfel in Wolken) zu den oberen Wasserfällen des Cinca.




gezoomt

Laut Wegbeschreibung sind wir bis hier rund 3,5 km gelaufen und um die 300 Meter hinauf. Da haben wir uns doch ein Apfelpicknick verdient.  ^-^
Der Forstweg würde weiter führen ins Hochtal von Larri bis zu einer Hütte. Bilder davon schauen auch nett aus, wir wollen Knie und Knöchel aber nicht gleich zuviel zumuten. Laut unterer Karte haben wir nun zwei Alternativen für den Rückweg: den Camino de la Larri (orange) und den Camino de las Cascadas (türkis) Hier oben jedoch sind gedruckte Hinweiszettel angenagelt, die die erste Möglichkeit ausschließen. Der zweite Weg geht durch die Schlucht der Larri mit weiteren Wasserfällen des Flusses. Doch der ist steil und steinig mit schon am Anfang großen Stufen. Ich gehe bis zum ersten Ausguck und entscheide bei Blick auf den weiteren Weg "Nix für uns".


zwei weitere Kaskaden der Larri

Wir gehen also auf gleichen Weg zurück zum Parkplatz. So können wir noch ein paar nette Bilder bei etwas mehr Sonnenschein machen.






Geröllhang und Parador de Bielsa




fast wieder am Ziel (Rückblick)

Nach insgesamt rund dreieinhalb Stunden sind wir wieder am Parkplatz. Für Kaffee und Kuchen wollen wir hinunter nach Bielsa fahren. Unterwegs halten wir kurz am


Embalse de Pineta
einem Stausee des Cinca



An der Spitzkehre beim Kriegerdenkmal



finden wir eine Cafeteria, die uns Cappuccino und Flan (Käsekuchen) bzw. Tiramisu serviert.



Wir können gut draußen sitzen, denn mittlerweile sind es schon wieder 26°C. Frisch gestärkt drehe ich eine kleine Runde durchs Dorf, während Kersten sein Knie schonen und einen zweiten Kaffee trinken darf.


Kirche
geschlossen wegen Hochzeit


Dorfplatz mit Arkaden



Wir rollern dann zurück zum Campingplatz und können dort noch die Sonne genießen. Das für abends angekündigte Gewitter bleibt aus. Knallen tut später nur ein Feuerwerk, vermutlich von der Hochzeitsgesellschaft.


Strecke heute einfach, der Rückweg war genau der gleiche


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Reiseberichte / Re: In griechischer Mission – Meteora und Chalkidiki 2025
« Letzter Beitrag von Susan am 24. November 2025, 19:28:05 »
Zitat
denn egal in welcher Unterkunft wir in den 10 Tagen waren, es durfte nirgends Toilettenpapier ins WC geworfen werden

Und ich dachte immer, das wäre nur auf den Campingplätzen so

Zitat
In Andalusien war das dieses Jahr auch so mit dem Klopapier nicht in die Toilette werfen (in den Unterkünften und in den Restaurants)

In Andalusien ist mir das bisher noch nie aufgefallen  :gruebel: Allerdings war ich selten in Restaurants auf dem WC.

Der Strand sieht wirklich enttäuschend aus. Schade, dass ihr damit so ein Pech hattet. Zumindest war das Essen lecker  ;D Und jetzt habe ich Hunger  ;)
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Reiseberichte / Re: WoMo Herbsttour 2025 - Quer durch Spanien
« Letzter Beitrag von Christina am 24. November 2025, 18:29:18 »
Sehr beeindruckend die Fahrt durch die Pyrenäen, das hätte ich gar nicht erwartet, dass das so alpin dort ist.
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Reiseberichte / Re: In griechischer Mission – Meteora und Chalkidiki 2025
« Letzter Beitrag von Christina am 24. November 2025, 18:21:26 »
Ich dachte immer Chalkidiki wäre eine Insel und hatte deshalb erwartet, dass ihr nochmal ins Flugzeug steigt. :verlegen: Aber so ist das natürlich viel praktischer.

Sehr schade, dass es euch an eurem Standort nicht gefallen hat, der Strand ist ja tatsächlich sehr schmal und vor allem sehr voll gebaut bzw. gestellt.

Und sehr ärgerlich, dass ihr trotz Buchung über die Hotel Website nicht die gewünschten Betten bekommen habt, da ist beim Kunden Service in Griechenland wohl noch Luft nach oben. Sonst sieht das Zimmer aber sehr nett aus, bei sehr akzeptablem Preis.

In Andalusien war das dieses Jahr auch so mit dem Klopapier nicht in die Toilette werfen (in den Unterkünften und in den Restaurants), ich war ja alleine und ich meine, es gab in meinen Unterkünften immer Eimer mit Deckel neben der Toilette, da war das einigermassen aushaltbar.
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Reiseberichte / Re: Herbstwandern in Finnland - September 2025
« Letzter Beitrag von Christina am 24. November 2025, 18:04:20 »

Wir früh wird es denn um die Zeit dunkel in Finnland?

Das war eines der ersten Dinge, die ich überprüft habe vor der Buchung, da ich nicht im dunkeln Autofahren möchte und ich erwartet bzw. befürchtet hatte, dass es weniger Stunden Tageslicht gibt als in Deutschland, aber scheinbar ist dieser Zeitpunkt im September noch nicht gekommen. Mitte September ist in Rovaniemi (Lappland) Sonnenaufgang um 6.30 Uhr und Sonnenuntergang um 19.30 Uhr, gefühlt war es während des ganzen Urlaubs oder zumindest bis ich Lappland wieder verlassen habe, von 6 Uhr bis 20 Uhr hell.



 :respekt:, dass du beim Wandern keine Angst hast. Gerade weil kaum Leute unterwegs sind hätte ich Schiss, dass/wenn mir in der Wildnis was passiert.

Die All-In-Lunch-Büffets wären uns willkommen :thumb: und für 13,70 € geradezu ein Schnäppchen. Hungern muss man da jedenfalls nicht.

Ich denke, man hatte (zumindest noch im südlichen Teil, in Lappland war es dann eh mehr Menschen unterwegs) immer Handyempfang, ich habe es nicht ständig nachgeprüft, kann mich aber noch an die Wanderungen in den beiden Jahren zuvor erinnern, da war ich oft über Mittag unterwegs und habe Peter eine SMS geschrieben, das war immer möglich.

Die Lunch Buffets habe ich dieses Jahr tatsächlich sehr häufig genutzt, da braucht man dann abends nur noch eine Kleinigkeit, für die man nicht kochen muss.
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