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Reiseberichte / Re: Herbstwandern in Finnland - September 2025
« Letzter Beitrag von Christina am 24. November 2025, 18:04:20 »

Wir früh wird es denn um die Zeit dunkel in Finnland?

Das war eines der ersten Dinge, die ich überprüft habe vor der Buchung, da ich nicht im dunkeln Autofahren möchte und ich erwartet bzw. befürchtet hatte, dass es weniger Stunden Tageslicht gibt als in Deutschland, aber scheinbar ist dieser Zeitpunkt im September noch nicht gekommen. Mitte September ist in Rovaniemi (Lappland) Sonnenaufgang um 6.30 Uhr und Sonnenuntergang um 19.30 Uhr, gefühlt war es während des ganzen Urlaubs oder zumindest bis ich Lappland wieder verlassen habe, von 6 Uhr bis 20 Uhr hell.



 :respekt:, dass du beim Wandern keine Angst hast. Gerade weil kaum Leute unterwegs sind hätte ich Schiss, dass/wenn mir in der Wildnis was passiert.

Die All-In-Lunch-Büffets wären uns willkommen :thumb: und für 13,70 € geradezu ein Schnäppchen. Hungern muss man da jedenfalls nicht.

Ich denke, man hatte (zumindest noch im südlichen Teil, in Lappland war es dann eh mehr Menschen unterwegs) immer Handyempfang, ich habe es nicht ständig nachgeprüft, kann mich aber noch an die Wanderungen in den beiden Jahren zuvor erinnern, da war ich oft über Mittag unterwegs und habe Peter eine SMS geschrieben, das war immer möglich.

Die Lunch Buffets habe ich dieses Jahr tatsächlich sehr häufig genutzt, da braucht man dann abends nur noch eine Kleinigkeit, für die man nicht kochen muss.
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Reiseberichte / Re: In griechischer Mission – Meteora und Chalkidiki 2025
« Letzter Beitrag von Ilona am 24. November 2025, 14:28:35 »
Tag 4 – Chalkidiki (Halbinsel Kassandra)

Nach dem Frühstück und Abwasch packten wir unseren Krempel zusammen. Die Beutel sämtlicher Mülleimer erneuerten wir, denn egal in welcher Unterkunft wir in den 10 Tagen waren, es durfte nirgends Toilettenpapier ins WC geworfen werden. Das kannten wir bisher nur von Mexiko und Peru. Bei Lidl kauften wir deshalb gleich am zweiten Tag eine Rolle nach Vanille duftender Müllbeutel, so dass wir die öfter wechseln konnten. Alles andere ist eine Zumutung für alle Beteiligten.

Die Koffer stellten wir anschließend vors Haus und Heiko fuhr Kim zum Beladen vor. Den Schlüssel sollten wir an die Wohnungstüre hängen.

Wir brauchten nicht zu hetzen, da wir in der nächsten Unterkunft erst ab 14 Uhr einchecken konnten.

Unterwegs nutzten wir einmal die sehr sauberen WCs



an der wenig befahrenen Autobahn.



Die gesamte Strecke kostete insgesamt ca. 10 € Maut. Nach dem letzten Mauthäuschen standen wir um die Mittagszeit auf der Ring Road  im Stau. Die Ring Road, die eigentlich den Verkehr in Thessaloniki entlasten soll, ist wegen der Baustellen für längere Zeit ein Nadelöhr.

Nach fast einer Stunde Schleichfahrt erreichten wir die Zungenbrecher-Region Chalkidiki (Halkidi-kii). Das sind drei Landzungen, die wie Finger ins Ägäische Meer hineinragen. Wir freuten uns auf "kristallklares Wasser, den Duft von Pinien und Hunderte von Kilometern Sandstrände", sollte man den Reiseführern Glauben schenken :cool2:. Unsere Euphorie war jedoch bald verflogen. 

Kurz vor 14 Uhr erreichten wir das Hotel Samel in Siviri auf der Halbinsel Kassandra. Parkplätze davor sind rar, vor allem an den Wochenenden. Wir fanden noch einen Parkplatz hinter dem Gebäude und checkten ein. Das Hotel hatte ich deshalb ausgewählt, weil sie Twin-Betten anbieten. Aus diesem Grund hatte ich das Zimmer direkt über deren Website mit nochmaliger Bitte um zwei Betten reserviert. Doch wir bekamen ein Zimmer mit einem Queensize-Bett.

Ich reklamierte sofort, doch es war angeblich kein weiteres Zimmer frei. Erst am nächsten Tag hätten wir in ein Dreibettzimmer umziehen können. Zähneknirschend akzeptierten wir das Zimmer für zwei Nächte. Ein Zimmerwechsel nach einer Nacht wäre zu umständlich gewesen. Nachdem wir aufgrund des Straßenlärms drei Nächte schlecht geschlafen hatten, würden wir die kommenden zwei Nächte in dem Trampolinbett wohl auch nicht zur Ruhe kommen. Wir können halt nicht zu zweit auf einer durchgehenden Matratze schlafen.



Mittlerweile hatten wir Hunger, so dass wir uns auf den kurzen Weg zum Restaurant Portobello machten. Der Italiener hat gute Bewertungen und Hähnchen-Spieße mit griechischem Salat wollten wir nicht schon wieder. Wir wählten einen grünen Salat, der zwar gut angemacht, jedoch die Blätter ziemlich welk waren. Dazu überbackene Penne in einer Hähnchen-Sahne-Sauce. Das schmeckte richtig lecker.



Zum Strand der Touristenhochburg Siviri waren es nur noch 100 m. Auf dem Pier fotografierten wir den schmalen Strand nach links und nach rechts.





Es gefiel uns hier überhaupt nicht. Wir waren nicht nur von dem Hotel, sondern auch vom Siviri Beach enttäuscht.

Den Abend ließen wir in Ruhe auf dem Balkon ausklingen. Die Aussicht auf den kleinen Rummelplatz blendeten wir aus.



Kalinichta  :bett:

Übernachtung: Hotel Samel in Siviri, 2 Nächte inkl. Frühstück 168,12 €

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Reiseberichte / Re: WoMo Herbsttour 2025 - Quer durch Spanien
« Letzter Beitrag von Ilona am 24. November 2025, 13:53:39 »
Die Fahrt durch die Pyrenäen gefällt mir sehr gut. Der Hauptkamm ist erstaunlich hoch.
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Reiseberichte / Re: Herbstwandern in Finnland - September 2025
« Letzter Beitrag von Ilona am 24. November 2025, 13:50:43 »
Die Moorlandschaften gefallen mir und erinnern mich ein bisschen an den Norden von Ontario.

 :respekt:, dass du beim Wandern keine Angst hast. Gerade weil kaum Leute unterwegs sind hätte ich Schiss, dass/wenn mir in der Wildnis was passiert.

Die All-In-Lunch-Büffets wären uns willkommen :thumb: und für 13,70 € geradezu ein Schnäppchen. Hungern muss man da jedenfalls nicht.
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Reisen allgemein / Re: Urlaubsziel 2026
« Letzter Beitrag von Horst am 24. November 2025, 12:08:55 »
Meine 5 Cents ...

von Rumänien weiß ich am wenigsten, nur dass mir eine frühere Arbeitskollegin (Rumänin) immer davon vorgeschwärmt hat. Hervorzuheben sind hier die Bergregionen (Karpaten).

Mit Bulgarien habe ich mich schon intensiver befasst auch wenn es bisher noch nicht für eine Reise gereicht hat.
Mein Archiv spuckt hier folgende Ziele aus die ich schon recht sehenswert finde (kannst Du mal bei Google Bilder reinwerfen):

Pirin Nationalpark
Wanderung zu den 7 Rila Seen, Rila Kloster
Krushuna Wasserfälle
Saeva Dupka Höhle
Die Felsen von Belogradtschik
Prohodna (Augen Gottes Höhle)
Devetashka Höhle
Die „Badlands“ von Melnik
Sitovo-Wasserfall
Festung Ovech: Erhabene Felsenburg bei Provadia
Felsenkirchen von Iwanowo
Arda Flussschleife  The Horseshoe Bend of Kardzhali Dam

Pirin-NP und die 7 Rila Seen (Rila Seen sind für mich absolutes Highlight) könnten im Juni wegen ihrer Höhenlage noch kritisch sein. Das müsste man clever ans Ende der Tour legen, die dann eventuell etwas in Anfang Juli hineinreichen könnte.


Solltet Ihr Euch für Nordspanien entscheiden würde ich eher im frühen Juni gehen.
Dann passt es sowohl für die Pikos (Berge) und es ist an der Künste klimatisch angenehmer.
Die Spanier sind so ab zweiter Junihälfte über Juli und August in ihrem Sommerurlaub auch im Norden unterwegs aber extremer Massentourismus ist das trotzdem noch nicht. Auch, weil sich abseits des Jakobsweges ja kaum ein ausländischer Tourist dort oben hin verirrt.
Ich war mal im August dort und das war absolut ok mit den Leuten.
Für Nordspanien (Baskenland, Kantabrien, Asturien, Galizien) habe ich auch eine Sammlung von Infos (war jetzt dreimal dort und Nummer 4 folgt hoffentlich möglichts bald) aber die lasse ich erst mal stecken. Habe da inzwischen irgendwas um die 100 Ziele in meiner persönlichen Google My Maps eingetragen, die würden den Rahmen dieses Threads leicht sprengen. ;)
Wenn die Würfel nach Nordspanien fallen und Du dann gerne noch Infos hättest, ist das dann ja kein Problem.
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Reiseberichte / Re: WoMo Herbsttour 2025 - Quer durch Spanien
« Letzter Beitrag von Susan am 23. November 2025, 21:42:37 »
19. September  Fahrt in die Pyrenäen nach Bielsa

Heute heißt es endlich:  Vamos a España!  ;D

Vorher stocken wir beim Carrefour noch unsere Vorräte auf.
Die Autobahnen machen einen Schlenker über Toulouse, den möchte Kersten vermeiden. Die Abkürzungsstrecke ist gar nicht soo viel kürzer und deutlich langsamer, doch zumindest kostenfrei.  ::)
Wir landen schließlich auf der La Pyrénéenne (A64) und folgen ihr eine Weile.



Bei der Ausfahrt 16 fahren wir ab und südwärts ins Gebirge.



Langsam schrauben wir uns hinauf auf 1825 m Höhe. Die Aussichten dabei werden immer spannender.





Wir kommen durch einige Ortschaften, sehen aber auch einzelne Gehöfte am Hang.





Das gewaltige Bergmassiv des Pyrenäenhauptkamms mit den Pics Marioule und de l’Aiguillette stellt sich uns in den Weg.



Um dem Verkehr die Überquerung der Pyrenäen hier zu ermöglichen, wurde ein Tunnel in den Berg gesprengt und 1976 eröffnet.  Obwohl die Straße zweispurig ist und nicht allzu eng, wird die Durchfahrt von einer Ampel geregelt, die angeblich alle 11 Minuten umschaltet. Als wir ankommen, wird sie natürlich grad rot.  ::)
Gibt uns Zeit, die Ausblicke hier zu genießen. 


westlich


südöstlich
Auf dem Bild schwer zu erkennen, Wasserfälle kommen hier die Felsen hinunter. Der Parkplatz ist für Wanderer und Kletterer gedacht, es gibt einige Bergrouten hier oben.

Ich habe nicht die Zeit gestoppt, ob es wirklich 11 Minuten waren, doch schon bald bekommen wir grünes Licht.
Mit der Fahrt durch den drei Kilometer langen Tunnel geht es über die Grenze nach Spanien und wieder hinunter auf 1675 m. Das Willkommensschild verpasse ich irgendwie. Nach weiteren 12 Kilometer bergab bis etwa 1025 m Höhe erreichen wir unser Quartier für die nächsten Tage: Complejo Touristico Camping Bielsa. Der Campingplatz ist nett in Terrassen am Berghang angelegt. Außerdem gibt es ein Aparthotel dort und Bungalows zu mieten. Restaurant, Cafeteria und Pool haben wir nicht getestet.




Aussichten

Nach einer Kaffeepause erkunde ich kurz die nähere Umgebung. Im Tal fließt der Rio Cinca. Ans Ufer komme ich nicht heran, das ist eine Schafsweide abgesperrt.



Richtung Süden führt der Weg bald vom Flussufer weg, Richtung Norden bei der Brücke habe ich dann freie Sicht



Der Weg geht hier zwar neben dem Fluss weiter, Büsche und Bäume erlauben aber kaum Ausblicke.

Tagsüber hatten wir so um die 28°C. Leider kommt hier schnell Schatten ins Tal und es wird frisch.


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Reiseberichte / Re: Herbstwandern in Finnland - September 2025
« Letzter Beitrag von Susan am 23. November 2025, 19:58:37 »
Was für zwei herrliche Wanderungen  :herz: Wald und Moor schon in Herbstfarben, dazu See und eine steile Felswand - ganz mein Fall. Und wie ich sehe, war es auch wärmer als ich erwartet hätte.  8)

Wir früh wird es denn um die Zeit dunkel in Finnland?
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Reisen allgemein / Re: Urlaubsziel 2026
« Letzter Beitrag von Christina am 23. November 2025, 19:38:58 »
Birgits Reisebericht ist mir auch eingefallen, sonst kann ich zu Rumänien und Bulgarien nichts beitragen.



Ah, da ist er ja :)
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Reiseberichte / Re: In griechischer Mission – Meteora und Chalkidiki 2025
« Letzter Beitrag von Christina am 23. November 2025, 19:37:03 »

Die schiefe Kirche ist ja mal was besonderes, das hätte ich mir auch angeschaut, aber mir wäre sicher auch schwindlig geworden, das wird es mir schon fast beim anschauen deiner Fotos :). Sehr erstaunlich, dass sie nicht eingestürzt oder zumindest einsturzgefährdet ist. Da konnte man einfach so rein, ohne Eintritt zu zahlen?

Deinen Fragen entnehme ich, dass du das Video nicht angeschaut hast. Wenn du Zeit hast, dann schau dir die interessante Reportage unbedingt an.

Ertappt :P Für längere Videos fehlt mir meist die Geduld. Aber das kürzere, das du jetzt noch verlinkt hast, habe ich mir gerade angeschaut, sehr anschaulich, wie schief dort alles ist und wie schwierig es ist, überhaupt voran zu kommen, gerade auf der Eingangstreppe, aber dann auch im Inneren.
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Reisen allgemein / Re: Urlaubsziel 2026
« Letzter Beitrag von Susan am 23. November 2025, 19:34:06 »
Birgits Reisebericht ist mir auch eingefallen, sonst kann ich zu Rumänien und Bulgarien nichts beitragen.

Persönlich würde ich auch die Nordküste Spaniens bevorzugen. Im Juni gibt es wahrscheinlich noch nicht so viele französische und spanische Urlauber, die fahren erst später. Unsere Reise im Juni dort entlang ist über 35 Jahre her, also kann ich auch nichts aktuelles liefern. Die Temperaturen waren damals aber nicht zu hoch.
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