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Reisen allgemein / Re: Urlaubsziel 2026
« Letzter Beitrag von Christina am 23. November 2025, 18:00:03 »
Ich war noch an keinem der genannten drei Reiseziele, erinnere mich aber, dass Birgit (sie ist schon länger nicht mehr aktiv hier, hat sich aber kürzlich mal gemeldet in dem Thread zu Rainer's Tod), vor einigen Jahren in Rumänien war, ich meine, sie hat auch hier einen Reisebericht geschrieben (oder war das in einem anderen Forum?). Vielleicht findest du da was.

Ich persönlich würde an sich Spanien bervorzugen, allerdings nicht zu eurer Reisezeit, da ist es sehr wahrscheinlich schon sehr heiß und recht voll mit spanischen Touristen.
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Reisen allgemein / Urlaubsziel 2026
« Letzter Beitrag von Paula am 23. November 2025, 16:22:00 »
Liebe Leute,

ich brauche mal eure Schwarmintelligenz. Wir haben überlegt wo wir nächstes Jahr unseren dreiwöchigen Haupturlaub machen wollen. Idealerweise in den ersten 3 Wochen im Juli (da sind in Bayern noch keine Ferien, Josef bekommt dann sicher Urlaub), alternativ gingen auch die letzten drei Juniwochen, also nach den Pfingstferien, oder eben in dem Zeitraum Juni bis Juli.
Meine Idee war die Nordküste in Spanien von Bilbao bis ganz nach Westen abzufahren, da war Horst ja mal unterwegs und die Bilder von der Küste haben mir unglaublich gut gefallen.
Josef würde gern mal nach Südosteuropa und meinte wir könnten auch nach Rumänien oder Bulgarien fahren. Das sind nun 2 Länder die für mich quasi weiße Flecken auf der Landkarte sind. Ich habe einen Freund der Familie in Siebenbürgen hat, den kann ich mal fragen ob sich das touristisch lohnt, aber sonst kenne ich niemanden der dort schon mal unterwegs war.
Hat jemand aus dem Forum Erfahrungen aus diesen beiden Ländern oder hat Bekannte die dort schon mal unterwegs waren? Ich werde natürlich Reiseführer wälzen, aber ein paar persönliche Erfahrungen wären mir schon wichtig.
Josef hat mir die endgültige Entscheidung für das Ziel nächstes Jahr überlassen, es muss nur in Europa liegen. Nach Italien zieht es mich nicht und Frankreich waren wir erst vor kurzem. Spanien reizt mich ja schon länger, aber ein gänzlich unbekanntes Land wie Rumänien zu bereisen reizt mich irgendwie auch.
Ich bin für alle Anregungen dankbar  :)
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Reiseberichte / Re: WoMo Herbsttour 2025 - Quer durch Spanien
« Letzter Beitrag von Paula am 23. November 2025, 16:05:39 »
ein paar Tage auf einem Hausboot über den Canal Midi würde ich auch mal gerne machen, aber das findet Josef zu langweilig  :(
dass man Ausflugsfahrten machen kann wußte ich gar nicht, wir sind damals am Kanal entlang gewandert, die Perspektive vom Boot aus ist aber einfach mal was anderes. Nach Frankreich fahren wir sicher noch öfter, das merke ich mir mal!
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Reiseberichte / Re: In griechischer Mission – Meteora und Chalkidiki 2025
« Letzter Beitrag von Ilona am 23. November 2025, 13:59:19 »
Die letzten Pommes sehen aus, als wären es TK-Pommes, die gerade frisch aus der Tüte kommen  :o

 :totlach: Vielleicht kommen die gar nicht in die Friteuse, sondern in die Mikrowelle. Zumindest waren sie noch leicht warm.

Boah, die schiefe Kirche ist ja krass! Kann ich mir überhaupt nicht vorstellen wie solch ein Gebäude so weit rutschen kann ohne einzustürzen. Und dass sie jetzt schon  13 Jahre so schief steht ohne einzustürzen. In dem Film hieß es ja dass man sie nicht betreten darf, also ist sie vielleicht doch einsturzgefährdet.
Ich kann mir gut vorstellen dass mir dort auch schwindlig geworden wäre!

Die Kirche sieht schon noch stabil aus. Drinnen sind der Altarbereich und der Aufgang eingezäunt, damit keiner auf dumme Gedanken kommt oder Unfug treibt.

In diesem Video sieht man es besser, wie man sich darin bewegt. Wir gingen genauso schräg und rutschten wie auf Schmierseife.

Ansonsten, sobald es irgendwo knirscht  :verpiss:, sofort die Flucht ergreifen.
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Reiseberichte / Re: WoMo Herbsttour 2025 - Quer durch Spanien
« Letzter Beitrag von Ilona am 23. November 2025, 13:40:04 »
Solche Narrowboote kenne ich von England. Manche sind richtige Schmuckkästchen.

Die Bootsfahrt hätten wir auch gemacht. 11 € finde ich dafür nicht zu teuer und man hat vom Wasser aus einen anderen Blickwinkel.
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Reiseberichte / Re: Roadtrip Schweiz Sommer 2025
« Letzter Beitrag von Horst am 23. November 2025, 11:57:25 »
Sehr schön, Bilder von weiteren Zielen, die wir nicht anschauen konnten.  :toothy9:

Die Schöllenenschlucht mit den alten Brücken ist wirklich sehenswert. Kurios die Sage dazu, eine ähnliche haben wir zur Teufelsbrücke der Tscheppaschlucht gehört.Die beiden Seen sind ebenfalls sehr hübsch, scheinen auch wärmeres Wasser zu haben als der bei Disentis.

Es ist wahrscheinlich der Jahreszeit geschuldet (Sperre Oberalp Pass), dass die Karte nicht mit dem Text übereinstimmt?

So ist es. Man kann bei Google Maps einen anderen Startzeitpunkt wählen, wenn man nur Start- und Endpunkt eingibt. Bei mehreren Zielen geht nur sofortiger Start der Route und da im Moment die Pässe zu sind, kann Google die Route nicht darstellen.
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Reiseberichte / Re: Roadtrip Schweiz Sommer 2025
« Letzter Beitrag von Horst am 23. November 2025, 11:55:19 »
Sorry die Frage hatte ich übersehen:
Okay, die steile Bahn mit den offenen Wagen wäre mir wohl ein Tick zuviel Nervenkitzel. Ebenso vielleicht die schmale Stelle auf dem Rundweg; immerhin ein Stahlseil zum Festklammern  ;) Ganz zu schweigen von der Hängebrücke. Aber über die muss man ja nicht, oder?
Nein über die Hängebrücke muss man nicht. Die geht direkt beim Kassenhäusschen über die Schlucht und man kann es dort machen oder nicht. Kostet auch nix.


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Reiseberichte / Re: WoMo Herbsttour 2025 - Quer durch Spanien
« Letzter Beitrag von Susan am 22. November 2025, 23:00:10 »
Eine Bootsfahrt, die ist lustig ....


Es kommen immer mehr Leute, es wird viertel vor (wir sollten 15 Minuten eher da sein) und 16 Uhr, doch kein Boot in Sicht. Die ersten gehen schon wieder zum Ticketkiosk, als endlich die Helios in Sicht kommt. Die Gäste, die die Croisière Cité gemacht haben, gehen von Bord und wir dürfen einsteigen. Das Boot wird voll, heißt hier und da sind für Fotos Leute im Weg. Wir haben die Croisière Nature gebucht, heißt wir schippern Richtung Westen. Leider kommen wir so an keiner Aussicht auf die Festungsstadt vorbei. Unterwegs werden wir mit Erklärungen beschallt, auf französisch und englisch. Dabei ist letztere immer etwas knapper gehalten. Für andere Sprachen, z.B. spanisch für unsere Sitznachbarn, gibt es eine Mappe mit Fotos und Erklärungen.

Kurz zur Erinnerung: der Canal du Midi ist ein Wasserweg vom Mittelmeer nach Toulouse, der 1681 fertig gestellt wurde. Als Ergänzung bis in den Atlantik diente der Fluss Garonne. Später wurde auch da ein Seitenkanal gebaut. Damals bedeutete der Kanal eine enorme Erleichterung für den Handel, musste man ja nicht mehr die iberische Halbinsel umfahren. Heute dient er hauptsächlich der Freizeitschifffahrt. Auch britische Hausboote schaffen es so nach Carcassonne  ;)



Wir unterqueren einige Brücken, rechts und links sehen wir erstmal nur struppige Böschung.




etwas hübscher

Zumindest Stelzvögel scheinen sich da wohl zu fühlen




laut App ein Graureiher

Bald jedoch wird der Kanal mehr von Bäumen flankiert. Die ursprünglich gepflanzten Platanen sind von einer Pilzkrankheit befallen, jetzt experimentiert man mit resistenteren Baumsorten.





Nebenher auf den alten Treidelwegen sind heutzutage viele Radfahrer unterwegs.


Gegenverkehr

Nach 3440 m (laut Inschrift) kommen wir zum l'Epanchoir de Foucaud.





Wir halten hier für einen Erfrischungs- und Boxenstopp; auch regionale Produkte soll man hier erstehen können. Wir bleiben an Bord, denn wir haben keine Lust uns in die Schlangen einzureihen.
Wenn ich mich recht erinnere, gibt es beim Haus so etwas wie Revisionsschleusen. Damit legt(e) man den Kanal abschnittweise zur Reinigung trocken. Was dabei so alles gefunden wird: von jeder Menge Plastikflaschen über Einkaufswagen und Fahrrädern hin zu kompletten Autos.
Erschreckende Zahlen :hammer:

Als wir da so vor uns hin dümpeln, braust ein Hausboot vorbei. Da wird unser Käptn aber ganz fuchsig. Weiß nicht, ob es Geschwindigkeitsbegrenzungen auf dem Kanal und Strafzettel gibt, jedenfalls hat er sich die Bootsnummern notiert.



Wir kreuzen noch 1682 m weiter nach Westen. Hier säumen zum Teil mal Zypressen das Ufer,



zum Teil überspannen die Äste fast den ganzen Kanal



Irgendwo liegt dann ein Wrack am Ufer



Auf Nachfrage erklärt die Reiseleiterin, dass die Gemeinde das erst nach 16 Monaten entfernen darf, wenn bis dahin der Eigentümer nicht ermittelt werden kann.
Wir nähern uns der Schleuse La Douce und durchfahren sie.






Schleusenwärter Haus


nach der Schleuse

fahren wir noch ein kurzes Stück, drehen dann und schippern zurück nach Carcassonne.



Gegen 18: 20 Uhr sind wir wieder am Hafen. Alles in allem haben wir diese Bootstour genossen; kostete übrigens 11 Euro pP. Mit dem Roller düsen wir zurück zum Campingplatz zum üblichen Abendprogramm.

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Reiseberichte / Re: WoMo Herbsttour 2025 - Quer durch Spanien
« Letzter Beitrag von Susan am 22. November 2025, 20:17:04 »
18. September  La Bastide Saint-Louis & Canal du Midi

 :strahl: und 28°C

Nachdem wir morgens einige Haushaltspflichten erledigt haben, geht es wieder auf Tour. Diesmal in kurzer Hose bzw. Rock.

Carcassonne liegt nicht nur am Fluss Aude, sondern auch am Canal du Midi. 2021 in Bezier haben wir die Gelegenheit zu einer Bootstour verpasst, das wollen wir jetzt nachholen.
Wir rollern die gleiche Strecke wie gestern, denn neben dem Bahnhof liegt auch der Hafen von Carcassonne. Leider ist die fast dreistündige Große Tour um 14 Uhr ausgebucht, wir können erst um 16 Uhr zu einer kürzeren starten.

Damit haben wir jede Menge Zeit uns die so genannte Unterstadt anzuschauen, das Viertel Saint-Louis.
Dieses wurde 1260 unter Ludwig IX einem viereckigen Grundriss errichtet. Die Seiten schützten Bastionen und Gassen wurden schachbrettartig um einen zentralen Platz angeordnet. Durch den Bau des Canal du Midi, entwickelte sich hier stark die Tuchindustrie. Reiche Kaufleute bauten im Viertel prächtige Stadthäuser mit farbenfrohen Fassaden. Einige davon sind noch zu sehen. Die engen Gassen sind nun teilweise Fußgängerzone, gesäumt von Lokalen und Geschäften.







Herzstück ist der Place Carnot. Dort findet grad ein Markt statt bzw. leider schon mehr der Abbau; sprich viele Fahrzeuge im Weg. Daher spazieren wir erstmal weiter Richtung 


Cathédrale Saint Michel de Carcassonne

Sie wurde im 13. Jahrhundert als einfache Pfarrkirche gegründet und das blieb sie auch bis 1801. Im Zuge eines Vetrages zwischen Napoleon und dem Vatikan wurde sie dann an Stelle der Basilika Saint Nazaire zur Kathedrale des Bistums Carcassonne ernannt, erreichte aber nie deren Bedeutung. Leider ist die Kirche zugesperrt, das Innere können wir nicht besichtigen.
Der modernere Platz davor ist den Opfern der Nazi-Zeit gewidmet (Gedenktafeln in Rostoptik).



Rechts locken uns Baumreihen die Böschung hinauf, sie gehören zu einer mehrreihigen Allee. Das meiste davon wird zum Parken genutzt. Es gibt aber auch Beete, Bänke zum entspannen, einen Spiel- und einen Bouleplatz.  Kurze Ruhepause  8) Am Place de Général de Gaulle tauchen wir durch das Portail des Jacobins wieder ein in die Gassen.



Figuren von Orlinski sehen wir auch hier



Stand der Kong nicht letztes Jahr noch in Bastia?

Uns begegnen immer wieder Gruppen von jungen Leuten in gleichen T-Shirts;  also diesselbe Aufschrift, aber unterschiedliche Farben. Es stellt sich heraus, dass das die Erstsemester der ansässigen Uni sind. Auf einer Art Schnitzeljagd sollen sie die Stadt kennenlernen.

Schließlich kommen wir wieder zum Place Carnot. Jetzt stehen dort unter den Bäumen hauptsächlich Tische und Schirme der umliegenden Lokale.




Neptunbrunnen



Auch wir finden hier ein Plätzchen für Café au lait und Crêpes. Obwohl wir dann immer noch eine gute Stunde bis zur Bootsfahrt haben, bummeln wir schon mal zu Kanal.


Square André Chénier

Dort formiert sich gerade eine Demo. Mehr als "Macron non" verstehen wir aber nicht.


Kanalhafen von Carcassonne

und die Schleuse



eines der vielen Miet-Hausboote





Ich dachte, dass bunte Schiff wäre ein Werbeträger. Tatsächlich aber kann man im Innern eine Show besuchen. Zitat Touristenbüro:
Zitat
Öffnen Sie Ihre Augen und Ohren weit, es könnte sein, dass die Genies, die dem Canal du Midi Leben gaben, zurückkommen und Ihnen von seiner unglaublichen Odyssee im Laufe der Jahrhunderte erzählen. Ideen kommen, die Wände erzählen, die Elemente entfesseln ...

Hätten wir vorher wissen sollen  ::) So warten wir im Schatten der Bäume auf unser Ausflugsboot.

Fortsetzung folgt ...

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Reiseberichte / Re: Roadtrip Schweiz Sommer 2025
« Letzter Beitrag von Paula am 22. November 2025, 17:10:43 »
Das war ja nochmal ein herrlicher Tag, der Caumasee gefällt mir besonders gut, was für eine wunderbare Farbe, das wäre was für einen Sommerurlaub. Wie die anderen schon geschrieben haben vor allem wenn wir mal in Rente sind und spontan hinfahren können wenn das Wetter mitspielt!
Danke für den interessanten Bericht und die vielen schönen Bilder!
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