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Reiseberichte / Re: WoMo Herbsttour 2025 - Quer durch Spanien
« Letzter Beitrag von Susan am 11. Februar 2026, 22:34:41 »17. Oktober Ausflug Jerez de la Frontera – tanzende Pferde & Sherry
Am Freitag unternehmen wir eine Rollertour nach Jerez de la Frontera. Wir waren bisher einmal kurz dort, 1996, da wird es mal wieder Zeit für einen Besuch. Die Anfahrt verläuft dank Handy-Navi (an Kette) problemlos und - da ich Autobahnen ausgeschlossen habe - ruhig.
Jerez ist unter anderem berühmt für die Königlich Andalusische Reitschule. Sie wurde 1973 von einem Schüler der Spanischen Hofreitschule Wien gegründet und 1987 vom König offiziell anerkannt. Andalusische Pferde werden hier in einer Form der klassischen Reitkunst, die auch folkloristische Elemente enthält, dressiert. Erste Erwähnung dieser Reitkunst gab es bereits um 700 v Chr. Angeblich unterscheidet sich sie klassische Reitkunst vom Dressurreiten wie wir es z.B. von den Olympiaden her kennen. Ich kann das nicht beurteilen, denn eigentlich interessiert mich das kaum. Bin da immer zwiegespalten zwischen Bewunderung der Fähigkeiten von Pferd und Reiter und Abneigung gegen Dressur allgemein. Trotzdem wollen wir uns das hier mal anschauen.
Tickets für die Show der tanzenden Pferde konnte ich kurzfristig noch online bekommen (27/18 Euro). Führungen über das Gelände und die Ställe waren allerdings ausgebucht.
Die Königliche Reitschule befindet sich im Park des Schlosses

Recreo de las Gardenas
Es können einige Räume des Schlosses besichtigt werden, außerdem ist dort ein Museum zur klassischen Reitkunst untergebracht.
Durch den schön angelegten Park spazieren wir zum Picadero, der Reithalle, wo auch die Show stattfindet. Wir sehen außerdem noch den Trainingsplatz.


Die Reithalle bietet 1600 Zuschauern Platz, heute bleibt nicht nur die königliche Loge leer
"Wie die andalusischen Pferde tanzen" ist laut Werbung ein Pferdeballett begleitet von alter spanischer Musik und Reiterinnen und Reitern in Kostümen aus dem 18. Jahrhundert. Die Show besteht aus fünf Teilen. Anfangs werden uns Fähigkeiten, die aus dem Viehhüten abgeleitet sind, gezeigt: Tempowechsel und Pirouetten ähnliche Drehungen. Es folgt die Vorführung klassischer Dressurübungen. Die Namen habe ich mir nicht gemerkt 

Danach sind Kutschfahrten dran. Die Gespanne können ganz schön enge Radien fahren.

Kurze WC-Pause für die Zuschauer und fürs Neuaufbereiten des Hallenbodens. Danach gehts es weiter mit Dressurübungen der Hohen Schule an der Longe. So etwas wie Seitpässe, Hufschläge auf der Stelle in unterschiedlichen Rhythmen und Sprünge.


Letzteres schaut natürlich toll aus, doch mir geht es irgendwie gegen den Strich, wie die Pferde dazu animiert werden.
Den Abschluss der Show bestreitet eine Gruppe aus acht Pferden samt Reiter / Reiterin, die verschiedene Figuren vorführen, was dann am ehesten an ein Ballett erinnert.


Das Ganze hat insgesamt etwa anderthalb Stunden gedauert. Interessant waren die Aufführungen schon, doch Fans vom Dressurreiten werden wir trotzdem nicht. Bei der Reithalle gibt es auch ein Restaurant / Cafe. Da gönnen wir uns einen Eiskaffee zur Erfrischung. Eigentlich wollten wir nun noch das Schloss und das Kutschenmuseum besichtigen, doch die haben nun am Freitagmittag schon zu bzw. Siesta.
Gefühlt sind wir quasi die letzten, die das Gelände verlassen (natürlich durch einen Souvenirshop geführt).
Fortsetzung folgt ...
Am Freitag unternehmen wir eine Rollertour nach Jerez de la Frontera. Wir waren bisher einmal kurz dort, 1996, da wird es mal wieder Zeit für einen Besuch. Die Anfahrt verläuft dank Handy-Navi (an Kette) problemlos und - da ich Autobahnen ausgeschlossen habe - ruhig.
Jerez ist unter anderem berühmt für die Königlich Andalusische Reitschule. Sie wurde 1973 von einem Schüler der Spanischen Hofreitschule Wien gegründet und 1987 vom König offiziell anerkannt. Andalusische Pferde werden hier in einer Form der klassischen Reitkunst, die auch folkloristische Elemente enthält, dressiert. Erste Erwähnung dieser Reitkunst gab es bereits um 700 v Chr. Angeblich unterscheidet sich sie klassische Reitkunst vom Dressurreiten wie wir es z.B. von den Olympiaden her kennen. Ich kann das nicht beurteilen, denn eigentlich interessiert mich das kaum. Bin da immer zwiegespalten zwischen Bewunderung der Fähigkeiten von Pferd und Reiter und Abneigung gegen Dressur allgemein. Trotzdem wollen wir uns das hier mal anschauen.
Tickets für die Show der tanzenden Pferde konnte ich kurzfristig noch online bekommen (27/18 Euro). Führungen über das Gelände und die Ställe waren allerdings ausgebucht.
Die Königliche Reitschule befindet sich im Park des Schlosses

Recreo de las Gardenas
Es können einige Räume des Schlosses besichtigt werden, außerdem ist dort ein Museum zur klassischen Reitkunst untergebracht.
Durch den schön angelegten Park spazieren wir zum Picadero, der Reithalle, wo auch die Show stattfindet. Wir sehen außerdem noch den Trainingsplatz.


Die Reithalle bietet 1600 Zuschauern Platz, heute bleibt nicht nur die königliche Loge leer
"Wie die andalusischen Pferde tanzen" ist laut Werbung ein Pferdeballett begleitet von alter spanischer Musik und Reiterinnen und Reitern in Kostümen aus dem 18. Jahrhundert. Die Show besteht aus fünf Teilen. Anfangs werden uns Fähigkeiten, die aus dem Viehhüten abgeleitet sind, gezeigt: Tempowechsel und Pirouetten ähnliche Drehungen. Es folgt die Vorführung klassischer Dressurübungen. Die Namen habe ich mir nicht gemerkt 

Danach sind Kutschfahrten dran. Die Gespanne können ganz schön enge Radien fahren.

Kurze WC-Pause für die Zuschauer und fürs Neuaufbereiten des Hallenbodens. Danach gehts es weiter mit Dressurübungen der Hohen Schule an der Longe. So etwas wie Seitpässe, Hufschläge auf der Stelle in unterschiedlichen Rhythmen und Sprünge.


Letzteres schaut natürlich toll aus, doch mir geht es irgendwie gegen den Strich, wie die Pferde dazu animiert werden.

Den Abschluss der Show bestreitet eine Gruppe aus acht Pferden samt Reiter / Reiterin, die verschiedene Figuren vorführen, was dann am ehesten an ein Ballett erinnert.


Das Ganze hat insgesamt etwa anderthalb Stunden gedauert. Interessant waren die Aufführungen schon, doch Fans vom Dressurreiten werden wir trotzdem nicht. Bei der Reithalle gibt es auch ein Restaurant / Cafe. Da gönnen wir uns einen Eiskaffee zur Erfrischung. Eigentlich wollten wir nun noch das Schloss und das Kutschenmuseum besichtigen, doch die haben nun am Freitagmittag schon zu bzw. Siesta.
Gefühlt sind wir quasi die letzten, die das Gelände verlassen (natürlich durch einen Souvenirshop geführt).Fortsetzung folgt ...
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. Wer weiß, ob ich in 10 Jahren wenn ich in Pension gehe, noch zu solch langen (weiten) Reisen in der Lage bin 
Könnte auch gleich mit der Planung beginnen
. 
. Im Oman wollten wir eigentlich nicht frieren.
vor allem diese Pohutukawa Bäue sind beeindruckend, wenn die rot blühen sehen sie aber nicht wie Weihnachtssterne aus oder doch?