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Reiseberichte / Re: O(h) Man(n), Oman 2025
« Letzter Beitrag von Ilona am 05. März 2026, 13:31:53 »
27.12.25 – Von Sur nach Maskat

Nach dem Frühstück fuhren wir in Richtung Maskat. So langsam schloss sich unsere Runde und ca. 200 km lagen an dem Tag noch vor uns.

Wir tankten kurz nach Sur an einer Autobahntankstelle. Hierzulande vermeidet man das, doch im Oman kostete der Liter überall umgerechnet 50 Cent.

In der Nähe vom Wadi Shab verließen wir die Autobahn. Der Parkplatz unter der Brücke war schon gut belegt, doch kein Vergleich zum Vorjahr. Von unserer Seite war ohnehin kein weiterer Besuch geplant. Im Gegensatz zum Bimmah Sinkhole, einem weiteren Hotspot in der Nähe.
 
Die Doline befindet sich nur 600 m vom Meer entfernt. Einheimischen Legenden nach soll ein Meteorit einen 40 Meter großen Krater in die Küstenregion geschmettert haben. Tief genug, um das türkisblaue Meerwasser zum Vorschein zu bringen, das sich hier mit Grundwasser vermischt. In Wirklichkeit hat der nahe gelegene Golf von Oman die Küste unterspült und dabei unterirdische Höhlen in dem porösen Sandgestein gebildet. Nach einiger Zeit brach die Oberfläche ein und brachte eine Badebucht zum Vorschein. Nichtsdestotrotz wird das wundersame Loch immer noch als Hawiyat Najm (Sternschnuppe) bezeichnet.

Eine Treppe führt über hohe Stufen 20 Meter hinab, wo das Baden, Schnorcheln und Tauchen kostenlos gestattet ist.





Wie schon letztes Jahr, wollten wir hier nicht schwimmen und fuhren nach einem Boxenstopp weiter.

Wir fuhren der Küste entlang bis zur nächsten Highway-Auffahrt weiter. Dort fiel mir das Schild Wadi Al Arbeieen (die Schreibweise ist immer unterschiedlich) auf. Spontan entschieden wir uns zu einem Abstecher. Nicht ahnend, dass es 25 km auf größtenteils staubiger Piste werden.



Die Fahrt entlockte mir plötzlich einen Schrei :happy:, denn oft glich die Piste einer Achterbahn, d. h. es ging unerwartet nach einer Kuppe steil nach unten. Langweilig ist die Strecke jedenfalls nicht. Zum Schluss wird die unbefestigte Straße zudem sehr schmal.

Wir erreichten den kleinen Parkplatz und waren überrascht.



War das schön hier :herz: und so gut wie keine Leute. Nur vereinzelt verirren sich Touranbieter mit ihren Geländewagen in diesen Wadi.



Auch in diesen Pools darf man baden.













So schön es im Wadi Al Arbeieen auch war, wir mussten leider weiter.

Auf der Rückfahrt sahen wir noch ein Historisches Monument



und ein kleines Dorf in einem Seitental. Selbst ein großes Gesundheitszentrum wurde in der abgeschiedenen Gegend gebaut.



Es lässt sich nicht vermeiden, dass das Auto eingestaubt wird



und das erinnerte uns an die Zeiten im Südwesten der USA.

Das ist die Autobahn kurz vor Maskat, auf der man total entspannt fahren kann.





In einem Außenbezirk machten wir eine Pause beim Güldenen M. Nach den vielen orientalischen Gewürzen schmeckte ein Hamburger Royal mit Pommes mal wieder richtig gut.

Nach dem Snack machten wir einen Abstecher nach Mutrah. Mit über 150000 Einwohnern ist das eine der größten Städte im Oman und gleichzeitig ein Vorort der Hauptstadt Maskat. Die Stadt ist das Handelszentrum des Sultanats und verfügt über den größten Hafen des Landes.

Das Wahrzeichen ist der große, weiße Weihrauchbrenner.



Auf den Souq und das Fort hatten wir in der Hitze keine Lust. Wir gingen ein Stück die Corniche (Promenade) entlang und schauten zum Hafen, an dem wir ein Jahr zuvor mit der Mein Schiff 4 anlegten.
 


Die Yacht vom Sultan wird anscheinend selten bewegt. Die stand ein Jahr zuvor an derselben Stelle.



Wir fuhren auf dem Highway in Richtung Seeb zu unserem letzten Hotel. Sultan parkten wir kostenlos in der riesigen Tiefgarage. Nicht nur die junge Frau am Check-in, sondern auch die kleine Suite war richtig nett. Es roch gut im Zimmer, die Temperatur war regulierbar und man konnte ein kleines Fenster kippen.



Wir kamen zur rechten Zeit, denn täglich von 16:00 – 17:00 Uhr gibt es Leckereien vom Schokobüffet aufs Haus.



Das Zimmer hatte ich mit Halbpension gebucht, da das Hotel ziemlich außerhalb liegt. Wir hatten zudem keine Lust, uns auf die Suche nach einem Restaurant zu machen.

Im Büffetrestaurant sind wir im Schlaraffenland gelandet und selbst die Tischgetränke waren im Preis inklusive.



Die Augen waren mal wieder größer als der Magen. Um das schlechte Gewissen zu beruhigen :zwinker:, machten wir noch einen Verdauungsspaziergang ums Hotel, bevor wir unsere Taschen für den nächsten Tag packten.

Übernachtung: Mövenpick Ghala Heights, 2 Nächte 242 € mit Halbpension

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Reiseberichte / Re: WoMo Herbsttour 2025 - Quer durch Spanien
« Letzter Beitrag von Horst am 05. März 2026, 12:49:37 »
Danke für Deinen Bericht Susan!
Das war ja wie ein kleines Best Of Spanien.  ;)
Da kamen viele schöne Erinnerungen der letzten 10 Jahre auf.
Ansonsten würde ich in der Sammlung hauptsächlich den Norden (Asturien) vermissen, was meine absolute Lieblingsregion (von vielen) in Spanien ist und wohl auch irgendwann die nächste Spanienreise bei mir sein dürfte.

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Reiseberichte / Re: O(h) Man(n), Oman 2025
« Letzter Beitrag von Ilona am 05. März 2026, 12:45:50 »
Sehr interessant die Besichtigung der Werft. Irgendwie habe ich mir Dhaus immer kleiner vorgestellt, aber die dort scheinen ja besondere Modelle zu produzieren.

Die große ist eine übliche Dhau und die werden in Dubai immer noch als Frachtschiffe genutzt. Eher die kleinen Dhaus schienen Sonderanfertigungen zu sein.

Ein sehr schöner Strand, offenbar ein Buffet für die Möwen  8)

Dabei ist im Winter keine Schildi-Saison. Aber wahrscheinlich ernähren die sich auch von den pinken Muscheln, die ziemlich zerhackt aussahen.
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Reiseberichte / Re: O(h) Man(n), Oman 2025
« Letzter Beitrag von Susan am 05. März 2026, 10:39:01 »
Sehr interessant die Besichtigung der Werft. Irgendwie habe ich mir Dhaus immer kleiner vorgestellt, aber die dort scheinen ja besondere Modelle zu produzieren.
Ein sehr schöner Strand, offenbar ein Buffet für die Möwen  8)
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Reiseberichte / Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
« Letzter Beitrag von Christina am 04. März 2026, 18:01:55 »
Toll, dass ihr am Abend den Vulkan doch noch sehen konntet. Und die Wanderung war auch ohne Gipfelblick lohnenswert.
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Reiseberichte / Re: O(h) Man(n), Oman 2025
« Letzter Beitrag von Christina am 04. März 2026, 17:45:40 »

 Der Strandabschnitt ist tatsächlich rosa. Das kommt von den vielen pinkfarbenen Muschelteilchen.

Dann gefällt mir das ;D.
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Reiseberichte / Re: O(h) Man(n), Oman 2025
« Letzter Beitrag von Ilona am 04. März 2026, 08:42:21 »
Der Strand sieht auch nett aus, ist ein Teil des Sandes sogar rosa (auf dem Foto mit den Möwen) oder liegt das an meinem Monitor oder deiner Kamera?

Weder noch, mit der Technik ist alles in Ordnung   :thumb: . Der Strandabschnitt ist tatsächlich rosa. Das kommt von den vielen pinkfarbenen Muschelteilchen.
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Reiseberichte / Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
« Letzter Beitrag von Heike Heimo am 03. März 2026, 18:52:12 »
20.11.2025   New Plymouth – Stratford

Dieser Tag sollte deutlich besseres Wetter bringen. Beim Durchstöbern der Nachrichten in der Früh sahen wir, dass der Polizeieinsatz mit einer Messerstecherei zu tun hatte. Eine Person wurde dabei lebensgefährlich verletzt.

Das Frühstück war wieder im Kühlschrank vorbereitetes, aber ein wesentlich besseres als in Taupo. Danach fuhren wir zum Paritutu Rock beim Hafen. Der markante Felsen konnte bestiegen werden. Der Weg zum Aussichtspunkt ist nicht ohne und mit einer Kette im oberen Teil gesichert.



Leider ist diesig und die Sicht nicht besonders gut.



Auf der anderen Seite des Felsens befindet sich die Black Beach. Hinunter gingen wir nicht, da vom Meer herein ein kräftiger Regenschauer aufzog.





Das Highlight der Gegend ist der Egmont-Nationalpark, mit dem formschönen und von weitem in der Ebene sichtbaren 2.518m hohen aktiven Stratovulkan Mount Taranaki. Der letzte Ausbruch fand 1854 statt. Er ist so monströs, da die Ebene auf Meeresniveau liegt und er frei in der Ebene steht. Das Blöde ist nur, dass es nur wenige Tage im Jahr gibt, an denen er wolkenfrei ist. Auch an diesem Tag versteckte sich der Berg ab der Hälfte hinter Wolken. Das Schutzgebiet erstreckt sich kreisförmig mit einem Radius vom 9,6 km um den Vulkan.

Der Mount Taranaki hat mehrere Zufahrtsmöglichkeiten. Wir fuhren die Hauptstraße um den Berg auf die andere Seite, hier schien die Bewölkung geringer zu sein. Eine Stichstraße führt von Stratford hinauf zum Dawson Falls Visitors Center auf rund 900m. Im Nationalpark ist noch der ursprüngliche Wald zu sehen.



Mehrere Wanderwege beginnen hier. Auch an diesem Ort steht ein Pou. Die leuchtenden Augen sind Innenseiten von Muscheln.





Wir entschieden uns für den Rundweg zu den Wilkies Pools. Der Weg führt sehr schön durch den Wald hinauf zu den Pools.





Durch die feuchte Luft sind die Bäume mit Flechten und der Boden dicht mit Moos bewachsen.





Bei einem Aussichtspunkt vor einer Brücke zeigte sich kurz der schneebedeckte Gipfel des Vulkans.



Auf der anderen Seite der Bücke gab es einen Blick in die Ebene mit schönen Wolkenformationen.



Nach der Brücke sind über Stock und Stein die Wilkies Pools zu erreichen. Es handelt sich um mehrere kleine Wasserfälle, die schöne Ausschwemmungen im Felsen erzeugt haben.







Zurück geht es wieder durch knorrige Bäume und kleinen Wasserfällen zum Visitor Center.







Kurz nach dem Visitor Center ist bei einem kleinen Parkplatz der Beginn des Weges zu den Dawson Falls. Zuerst besuchten wir den Aussichtspunkt. Viel schöner ist es aber die Stufen hinunter zur Basis des Wasserfalls.



Es war nun kurz nach Mittag. Bevor wir zur nächsten Zufahrt des Vulkans fuhren, wollten wir zu unserer Unterkunft dem Regan House in Stratford fahren. Wir hatten auch die Hoffnung, dass sich inzwischen die Wolken etwas lichteten.

Das Regan House wird von einem älteren Ehepaar in einem stielvollen Haus in einem sehr schön angelegten Garten betrieben. Lang dürfte es diese Unterkunft nicht mehr geben, da vor der Einfahrt ein Schild „For Sale“ steht. Wir wurden von der Gastgeberin herzlich empfangen und konnten schon unser Zimmer beziehen. Nach einigen Erklärungen über das wichtigste der Umgebung, fragte sie, wann wir das Frühstück haben wollten. Wir sagten, dass wir am nächsten Tag früh auf müssten, da wir eine lange Wanderung geplant hätten. Sie meinte, da werdet ihr ein Frühstück brauchen und wann wir denn wegwollten. Ich sagte 5 Uhr 15 wäre optimal. Sie sagte überraschenderweise zu unserer Freude zu uns ein Frühstück zu machen.

Leider haben sich die Wolken um den Mount Taranaki noch nicht verzogen, die Wolkenbasis scheint aber höher zu sein. Wir fuhren trotzdem zum Stratford Plateau auf 1.150m Seehöhe. Der riesige Parkplatz liegt unterhalb der Wolkendecke und die Aussicht war hervorragend. In der Ferne leuchtete unter der Wolkendecke dunkelblau das Meer herauf. Es waren nur wenige Autos zu sehen.





Die Vulkanspitze war weiterhin hinter Wolken versteckt.



Von diesem Parkplatz führt ein Weg zuerst zu einer Materialseilbahn und danach als Fußweg zu einer neu errichteten spektakulären Brücke über die Schlucht das Manganui Rivers. Der Fluss führt momentan kein Wasser.





Die Brücke scheint für so machen ein psychologisches Hindernis zu sein. Manche drehten nach den ersten Schritten um, andere schritten ängstlich darüber.





Sie wurde als sicherer Zugang zum Manganui Skigebiet errichtet. Es ist nur zu Fuß erreichbar. Dh die ganze Ausrüstung muss vom Parkplatz heraufgetragen werden. Vereinsmitglieder dürfen dann wenigstens die Lastenseilbahn nutzen. Zwei Schlepplifte führen den Berg hinauf.



Als wir die geschlossene Manganui Lodge erreichten, begann sich die Wolkendecke abzusenken. Bald waren wir vom Nebel umschlossen. Wir machten uns daher auf den Rückweg.



Vor dem Abendessen versorgten wir uns für die morgige Wanderung noch mit Lebensmittel. Für 18 Uhr hatten wir auf Anraten einen Tisch im Colonel Malone's Restaurant & Bar reserviert. Das war auch notwendig, das Lokal war voll.

Wir wurden von der netten älteren Frau bedient, bei der wir zu Mittag reserviert hatten. Die Bierbestellung funktionierte bei ihr hervorragend.

Auf dem Rückweg zum Regan House sahen wir, dass der Vulkangipfel im Sonnenuntergang wolkenfrei war.





Als wir in die Straße zum Regan House einbogen, sahen wir, welchen tollen Namen diese Überlandstraße hat.


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Reiseberichte / Re: WoMo Herbsttour 2025 - Quer durch Spanien
« Letzter Beitrag von Christina am 03. März 2026, 18:07:39 »
Vielen  :herz:lichen Dank Susan für deinen Bericht. Es hat wieder viel Spaß gemacht so ausführlich mit euch unterwegs zu sein.

Für Spanien habe ich nun, nach Horsts Bericht, erneut viele Anregungen bekommen, so gut wie alles, was ihr angeschaut habt, käme für uns auch in Frage, ich hoffe, dass wir das mal angehen, bisher konnte ich Peter trotz der tollen Bilder in Horsts Bericht nicht von Spanien überzeugen, vielleicht gelingt das dann mit deinem Bericht.
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Reiseberichte / Re: O(h) Man(n), Oman 2025
« Letzter Beitrag von Christina am 03. März 2026, 17:56:50 »
Interessant die Besichtigung der Dhau Werft, schön, dass man sogar an Bord des sich im Bau befindlichen Schiffs gehen durfte und dadurch auch den Holzrumpf sehen konnte.

Der Strand sieht auch nett aus, ist ein Teil des Sandes sogar rosa (auf dem Foto mit den Möwen) oder liegt das an meinem Monitor oder deiner Kamera?
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