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Reiseberichte / Re: Andalucia y más 2026
« Letzter Beitrag von Susan am 07. August 2026, 17:16:52 »
 :herz: Caminito del Rey - wie schön

Sieht dann doch nicht ganz so arg aus, wie ich befürchtet habe (von den Hängebrücken mal abgesehen  ;) ) Respekt, dass du den trotz der Beschwerden gegangen bist. Alles in allem ist der ja dann doch keine kurze Strecke.

Ein weiteres Ziel, das wir unbedingt noch nachholen müssen (ehe die Zipperlein noch arger werden  ::)  )

Habt ihr unterwegs zufällig den Campingplatz dort gesehen?

So ein Pech, dass bei dir dann Montezuma (oder wer auch immer) zugeschlagen hat  :knuddel: Und damit leider für El Tajo die Kraft nicht gereicht hat. Konntet ihr sehen, ob mittlerweile die ganze Schlucht begehbar ist? Leider ist es selten ruhig in Ronda, am ehesten früh abends, wenn alle Kreuzfahrer wieder auf ihren Schiffen sind. 
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Reiseberichte / Re: Andalucia y más 2026
« Letzter Beitrag von Ilona am 07. August 2026, 14:33:58 »
Es folgt der dritte und spektakulärste Abschnitt in der Gaitanes-Schlucht. Hier verläuft der Weg in 100 m Höhe entlang der Steilwand.





Hier sieht man deutlich, warum der alte Weg Selbstmord bedeutete.



Unterhalb verläuft der Fluss und gegenüber die Bahnlinie.



In dieser Brücke am Ende der Schlucht verläuft ein altes Wasserrohr. Der Caminito war früher kein Wanderweg, sondern wurde zwecks Erreichbarkeit und Wartung der Wasserläufe errichtet.



Gleich daneben verläuft eine kurze Hängebrücke, die sogar ich gehen konnte. Wie bereits erwähnt, handelt es sich um einen Einbahnweg.



Der letzte Abschnitt in luftiger Höhe.





Eine neue, weitere Hängebrücke zwecks Abkürzung stand kurz vor der Fertigstellung.



Bis es so weit ist oder wenn man nicht darüber gehen kann, bleibt nur der längere, stufenreiche Weg entlang der Felswand.



Der restliche gemütliche Weg zieht sich noch etwas bis zum Ausgang in El Chorro. Dort gibt man die Helme ab und wahrscheinlich sucht jeder Wanderer sofort ein WC auf, da es innerhalb des Caminitos keines gibt. Ein paar Kioske gibt es am Ziel auch. Zum Shuttlebus sind es weitere 500 m. Auch der kostete wieder 2,50 € pro Person und brachte uns zum Parkplatz beim Besucherzentrum. Um 11:30 Uhr waren wir wieder beim Auto.

Der Caminito del Rey ist ein toller Wanderweg ohne große Steigung. Wegen der Schmerzen war er für mich anstrengend, aber ich möchte keinen Meter davon missen. Ein richtiger Nervenkitzel ist es nur für Leute mit extremer Höhenangst. Die sollten den Weg meiden.

Auf dem Weg nach Ronda hatten wir Hunger. Ein einziges Restaurant lag auf dem Weg, doch Mittagessen gibt es erst ab 13 Uhr. Ein paar Ortschaften weiter hielten wir an einem Restaurant und hatten Glück. Der etwas überdrehte Kellner dröhnte uns in Spanisch zu. Obwohl ein Freitag, war der Fisch aus. Er überredete uns zu gegrillter Hühnerbrust, Pommes und Salat. Vorab gab es grüne Oliven aufs Haus. Ein dicker Eiswürfel schwamm im Glas. Heiko kippte den gleich ins Grün, doch ich dachte nicht so weit.

In Ronda angekommen kreisten wir bestimmt zwanzigmal um das Apartmenthaus. Es war kein einziger Parkplatz frei und sobald einer frei wurde, war jemand schneller. Es blieb uns nichts anderes übrig, als einen Kilometer außerhalb zu parken. Dann liefen wir zum Apartment. Unterwegs ging es mir gar nicht gut. Es rumorte im Gedärm und ich hatte Schweißausbrüche. Die Zugangsdaten zum Apartment hatten wir und bis in den 3. Stock schaffte ich es gerade noch. Dort verweilte ich erst einmal lange Zeit auf dem Lokus ;D. Schuld konnte nur der Eiswürfel gewesen sein, denn Heiko hatte keine Probleme.

Heiko ging zum Auto zurück und versuchte erneut sein Glück, doch an dem Nachmittag war Ronda übervoll. Der Vermieter hat eine Vereinbarung mit einem Parkhaus. Wenn man seine Reservierung vorzeigt, dann beträgt die Parkgebühr nur 12 € für 24 Stunden. Er stellte dort das Auto ab und schleppte das Gepäck auf zweimal die Straße entlang und dann in den dritten Stock. Das war für ihn anstrengender als der Caminito am Vormittag. Ich konnte leider nicht behilflich sein :-[.

Das geräumige Apartment mit zwei Schlafzimmer befindet sich in der Altstadt von Ronda in einem komplett modernisierten Altbau. Die Einrichtung entsprach einer Ausstellung im schwedischen Möbelhaus.



Auf den ersten Blick war das ein tolles Apartment und durch den Innenhof ruhig gelegen. Allerdings sollte man dort nur mit leichtem Gepäck aufschlagen und die Feuchtigkeit sorgt für einen enormen Schimmelwuchs in der Dusche. Für eine Nacht war es ok.

Meinerseits ziemlich erleichtert, machten wir uns am späten Nachmittag auf den Weg in die Innenstadt. Nicht weit vom Apartment befindet sich die Kirche de la Merced mit der unversehrten Hand der Heiligen Teresa.



Als nächstes standen wir vor der ehemaligen Stierkampfarena. Die war uns den Eintritt von 8 €/Person jedoch nicht wert.



Alle zieht es natürlich zur neuen Brücke, dem Wahrzeichen Rondas.



Uns gefiel allerdings die Schlucht El Tajo viel besser, die wie der Caminito auf Stegen und mit Helm begehbar ist.



Leider war an dem Tag zu wenig Zeit dafür und zudem hatte ich keine Kraft mehr. Die Rückenschmerzen plus Montezumas Rache knockten mich aus.

Wir setzten unseren Rundgang durchs mittlerweile nicht mehr ganz so volle Ronda fort. Ronda ist eine schöne, allerdings von Touristen überschwemmte Stadt.





Auf dem Rückweg zum Apartment holten wir uns zwei Brötchen und belegten uns diese. Meinem Verdauungstrakt wollte ich an dem Abend keinen weiteren Restaurantbesuch zumuten.

Übernachtung: XII Apartamentos Morales & Arnal in Ronda - 84 € € nur Übernachtung

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Reiseberichte / Re: Andalucia y más 2026
« Letzter Beitrag von Ilona am 07. August 2026, 14:29:46 »
17.04.26 – Von Ardales nach Ronda

Highlight: Caminito del Rey   :happy2:

Wir haben in dem ruhigen Apartment super geschlafen, doch um 6 Uhr klingelte der Wecker. Das war kein Versehen, sondern gewollt.

So hatten wir noch Zeit zum frühstücken, denn um 7:30 Uhr sollten wir am Parkplatz vom geschlossenen Besucherzentrum sein.



Das sind von Ardales ca. 20 Minuten kurvenreiche Fahrt.   

Wir freuten uns so richtig auf das Königswegle, für das ich uns Monate im Voraus Tickets besorgt hatte. Wie in der Alhambra sind die begehrten Tickets schnell ausverkauft. Ich hatte mich für zwei General Tickets á 10 € entschieden, da wir den Caminito nicht in der Gruppe gehen wollten. Dazu kommt noch die Touristensteuer und 2 € fürs Parken. Beide Tickets kosteten somit 25 € und das ist fast geschenkt für diesen ganz speziellen Wanderweg.



Der Shuttlebus kostete pro Strecke und Person nochmals 2,50 € extra. Der Caminito ist sozusagen ein 7,7 km langer Einbahnweg, der im Norden beginnt und im Süden endet.

Beim Restaurant El Kiosko hält der Bus. Von hier aus geht es ein Stück die Straße entlang bis zum Tunnel.



Es sind noch 1,5 km bis zum offiziellen Eingang. Diese Zeit muss man einkalkulieren, um pünktlich am Start zu sein. Die anderen Businsassen zogen an uns vorbei.



Ich hatte allerdings Schmerzen und lahmte an dem Morgen ganz gewaltig. Wo wir bei anstrengend, dem zweiten Stichwort des Prologes, wären. Der Tag in Granada und die Wanderungen im El Torcal hatten meine Ischialgie verstärkt. Immer wieder musste ich stehen bleiben und Dehnübungen machen.

Obwohl die anderen Wanderer Gas gegeben hatten, waren sie nicht weiter. Ohne Helm keine Wanderung und das Tor wird erst um 8:50 Uhr geöffnet.



Der mittlerweile gebändigte Fluss Guadalhorce formte einst die Schlucht.

 

Der erste Abschnitt mit neuen Stegen führt durch den Cañón de Gaitanejo.







Auf den Stegen lässt es sich bei Trockenheit gut gehen. Bei Nässe sind sie allerdings rutschig.



Zwischendurch eine stillgelegte Brücke.



Dann kommt ein Abschnitt durch bewaldetes Gebiet, dem Valle del Hoyo.



...
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Reiseberichte / Re: Desert Sun - durch die Wüsten Kaliforniens und Nevadas im März 2026
« Letzter Beitrag von Silv am 07. August 2026, 13:34:53 »
Durch das Valley of Fire sind wir damals auch nur durchgefahren und 1-2 mal angehalten. Heute würde ich mir dazu auch mehr Zeit nehmen.
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Reiseberichte / Re: Das andere Holland - Rotterdam April 2026
« Letzter Beitrag von Silv am 07. August 2026, 13:33:34 »
Tut mir leid ;), aber ich schreibe den Text ja auch für mich und möchte das alles hinterher noch nachlesen können, aber Überfliegen ist auch erlaubt ;D Vom nächsten Urlaub gibt es dann dafür umso weniger Text, von Wanderungen oder Autofahrten gibt es nicht so viel zu erzählen und auch viel weniger Fotos.

Alles gut, Christina. Ich wollte mich damit nur für meine kurz gehaltenen Antworten entschuldigen.

Lieber kurz als gar nicht  :-[ ::)  - so wie ich

Die Kanäle gefallen mir, aber mit der Kunst kann ich nichts anfangen. Diese halben Menschen... Dann heißt die Künstlerin auch noch wie ich - oje  ;D
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Reiseberichte / Re: Desert Sun - durch die Wüsten Kaliforniens und Nevadas im März 2026
« Letzter Beitrag von Horst am 07. August 2026, 10:17:43 »
Beim Frühstück in den USA finde ich vor allem bemerkenswert, dass sich im Laufe der letzten 30 Jahre überhaupt gar nichts verändert hat (im Hinblick auf Plastik / Pappe), auch wenn ich ja nun auch nicht so diejenige bin, der Umweltschutz extrem wichtig ist.
Ist bei mir ähnlich, man hält sich halt an die gesellschaftlichen Errungenschaften in diesem Punkt und hinterfragt sie nicht täglich. Kommt man mal wo anders hin, fallen die Unterschiede auf.
Die USA sind in dem Punkto Umweltschutz sicher deutlich negativer zu bewerten als Europa aber nicht durchgehend.
Wenn ich mich daran erinnere wie ich vor 10 Jahren mal von Neapel aus zum Vesuv hochgefahren bin (mit ca. 20€ Gebühr wohl für Parken und was auch immer) war das eine einzige Müllparade (etwa 7-8 Kilometer). Da war kein Meter beiderseits der Straße dabei, der nicht krass vermüllt war. Sowas würde man in den USA (außerhalb von Indianerreservationen im Westen) nicht finden.
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Reiseberichte / Re: Das andere Holland - Rotterdam April 2026
« Letzter Beitrag von Ilona am 07. August 2026, 08:09:41 »
Tut mir leid ;), aber ich schreibe den Text ja auch für mich und möchte das alles hinterher noch nachlesen können, aber Überfliegen ist auch erlaubt ;D Vom nächsten Urlaub gibt es dann dafür umso weniger Text, von Wanderungen oder Autofahrten gibt es nicht so viel zu erzählen und auch viel weniger Fotos.

Alles gut, Christina. Ich wollte mich damit nur für meine kurz gehaltenen Antworten entschuldigen.
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Reiseberichte / Re: Das andere Holland - Rotterdam April 2026
« Letzter Beitrag von Christina am 06. August 2026, 18:26:35 »
Boah, ist das bei dir immer viel Lesestoff. Ich komme derzeit eigentlich nur zum Überfliegen der Texte. Deshalb ist meine Antwort stichwortartig:


Tut mir leid ;), aber ich schreibe den Text ja auch für mich und möchte das alles hinterher noch nachlesen können, aber Überfliegen ist auch erlaubt ;D Vom nächsten Urlaub gibt es dann dafür umso weniger Text, von Wanderungen oder Autofahrten gibt es nicht so viel zu erzählen und auch viel weniger Fotos.
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Sogar für einen zweiten Tag gibt es genug Stoff im Valley of Fire und auch mit dunkler Bewölkung macht es was her.

Beim Frühstück in den USA finde ich vor allem bemerkenswert, dass sich im Laufe der letzten 30 Jahre überhaupt gar nichts verändert hat (im Hinblick auf Plastik / Pappe), auch wenn ich ja nun auch nicht so diejenige bin, der Umweltschutz extrem wichtig ist. Aber in allen Unterkünften mit Frühstück der letzten Jahre, in denen ich in Europa war, gab es keinen oder fast keinen Plastik- oder Papiermüll. Ich bin gerade dabei meine Unterkünfte in Finnland nochmal durchzuschauen und lese bei Bewertungen von Finnen bei Apartments oft, dass sie als Negativpunkt die fehlende Mülltrennungsmöglichkeit nennen, also nicht nur die Deutschen übertreiben in diesem Punkt etwas ;)

Peter liebt seine zerlöcherten Jeans sehr, seine erste hatte er ich glaube zehn Jahre oder mehr, dann habe ich ihn genötigt, sie wegzuwerfen, denn zu den ursprünglichen Löchern und Rissen kamen viele dazu. Kurz darauf hat er sich dann wieder eine gekauft :lach:
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Reiseberichte / Re: Desert Sun - durch die Wüsten Kaliforniens und Nevadas im März 2026
« Letzter Beitrag von Ilona am 06. August 2026, 14:59:54 »
Eines der Dinge dieser Welt die ich wohl nie verstehen werde, wie man für etwas bezahlt was schon kapput ist. :o

Es ist viel schlimmer, denn die Chinesen machen doch extra Löcher und Schlitze in nagelneue Hosen. Was da für ein Aufwand betrieben wird.

Als Kind hätte mich meine Mutter so nie aus dem Haus gelassen :totlach:. Davon abgesehen, hätte ich mich geschämt.
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