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Reiseberichte / Re: O(h) Man(n), Oman 2025
« Letzter Beitrag von Ilona am 03. März 2026, 15:26:06 »26.12.25 – Traditioneller Schiffsbau und am Turtle-Beach
Da wir an dem Tag keine weiten Strecken zurücklegen mussten, gingen wir erst nach einem ausgedehnten Frühstück auf Erkundungstour.
Eine der Erzählungen aus 1001 Nacht handelt von Sindbad, dem tapferen Seefahrer. Obwohl er aus Bagdad stammte, wird er mit dem Oman in Verbindung gebracht. Das ist kein Wunder, denn die Seefahrerei hat hier Tradition. Vor allem Sur hat eine lange Geschichte als Hafen- und Seefahrerstadt, die Handelsbeziehungen mit Arabien, Ostafrika und Indien pflegte. Die Stadt gilt zudem als Zentrum des Schiffsbaus für große, ozeangängige Dhaus. Das sind traditionelle Holzsegelboote, die noch immer in Handarbeit produziert werden.
Wir suchten nach der Dhau-Werft und fuhren erst über die Khor Al Batah Hängebrücke, die die Stadtteile Sur und Al Ayjah über eine Meerenge miteinander verbindet.

Auf der anderen Seite befindet sich die Werft mit arbeitgeberfreundlichen Arbeitszeiten.
Wir löhnten einen kleinen Obolus und schauten uns zuerst die Deko-Dhaus im Verkaufsraum an. Dieses Modell war leider zu groß für den Koffer.
Das war die kleinste befahrbare Dhau in der Werft.
Die mittelgroße war fast fertig,
doch bei der großen Dhau war noch einiges zu tun.
Man hatte im Rumpf des Schiffes das Gefühl, in einem Wal zu stecken.
Erst an Deck sieht man, wie groß das Schiff ist.
Von außen eine kunstvolle Holzarbeit.
Solche Dhaus werden heutzutage vor allem für touristische Zwecke in den Emiraten und Qatar genutzt.
Nach dem Werftbesuch fuhren wir die Küste am indischen Ozean entlang.
Obwohl wir wussten, dass wir keine Schildkröten antreffen würden, wollten wir zum Turtle-Beach. Die gepanzerten Meeresbewohner kommen vorwiegend in den Sommermonaten von Mai bis September und vor allem nachts zur Eiablage an den Strand. Die Weibchen der bis zu 1,5 m großen Grünen Meeresschildkröten kommen nach 2 -3 Jahren an ihren Geburtsort zurück und buddeln solche Nistlöcher. Nach ca. zwei Monaten schlüpfen die Babies.
Es lagen jede Menge dieser Eihüllen herum.
Die kleinen Turtles schlüpfen zwischen 4:00 und 6:00 Uhr morgens und nur wenige erreichen auf ihrem Weg das Meer. Kein Wunder, wenn so viele gefräßige Möwen auf leichte Beute warten.
Einige große Sepiaschalen fanden wir auch am Strand.
Der Turtle-Beach bei Ras Al-Hadd ist für jedermann zugänglich. Anders sieht es im Schutzgebiet von Ras Al-Jinz aus.
Wir machten uns auf den Rückweg und kehrten unterwegs in einem gut bewerteten Imbiss ein. Für umgerechnet 4,20 € erhielten wir beide leckere Chicken-Tikka-Sandwichs mit Pommes und Softdrinks.
Zurück in Sur schauten wir uns noch schnell in der örtlichen Mall um, bevor wir den restlichen Nachmittag am Hotel-Pool ausklingen ließen. Zum Abendessen blieben wir wieder im Hotel.
Übernachtung: Best Western Sur, 2 Nächte 130 € mit Frühstück
Da wir an dem Tag keine weiten Strecken zurücklegen mussten, gingen wir erst nach einem ausgedehnten Frühstück auf Erkundungstour.
Eine der Erzählungen aus 1001 Nacht handelt von Sindbad, dem tapferen Seefahrer. Obwohl er aus Bagdad stammte, wird er mit dem Oman in Verbindung gebracht. Das ist kein Wunder, denn die Seefahrerei hat hier Tradition. Vor allem Sur hat eine lange Geschichte als Hafen- und Seefahrerstadt, die Handelsbeziehungen mit Arabien, Ostafrika und Indien pflegte. Die Stadt gilt zudem als Zentrum des Schiffsbaus für große, ozeangängige Dhaus. Das sind traditionelle Holzsegelboote, die noch immer in Handarbeit produziert werden.
Wir suchten nach der Dhau-Werft und fuhren erst über die Khor Al Batah Hängebrücke, die die Stadtteile Sur und Al Ayjah über eine Meerenge miteinander verbindet.

Auf der anderen Seite befindet sich die Werft mit arbeitgeberfreundlichen Arbeitszeiten.
Wir löhnten einen kleinen Obolus und schauten uns zuerst die Deko-Dhaus im Verkaufsraum an. Dieses Modell war leider zu groß für den Koffer.
Das war die kleinste befahrbare Dhau in der Werft.
Die mittelgroße war fast fertig,
doch bei der großen Dhau war noch einiges zu tun.
Man hatte im Rumpf des Schiffes das Gefühl, in einem Wal zu stecken.
Erst an Deck sieht man, wie groß das Schiff ist.
Von außen eine kunstvolle Holzarbeit.
Solche Dhaus werden heutzutage vor allem für touristische Zwecke in den Emiraten und Qatar genutzt.
Nach dem Werftbesuch fuhren wir die Küste am indischen Ozean entlang.
Obwohl wir wussten, dass wir keine Schildkröten antreffen würden, wollten wir zum Turtle-Beach. Die gepanzerten Meeresbewohner kommen vorwiegend in den Sommermonaten von Mai bis September und vor allem nachts zur Eiablage an den Strand. Die Weibchen der bis zu 1,5 m großen Grünen Meeresschildkröten kommen nach 2 -3 Jahren an ihren Geburtsort zurück und buddeln solche Nistlöcher. Nach ca. zwei Monaten schlüpfen die Babies.
Es lagen jede Menge dieser Eihüllen herum.
Die kleinen Turtles schlüpfen zwischen 4:00 und 6:00 Uhr morgens und nur wenige erreichen auf ihrem Weg das Meer. Kein Wunder, wenn so viele gefräßige Möwen auf leichte Beute warten.
Einige große Sepiaschalen fanden wir auch am Strand.
Der Turtle-Beach bei Ras Al-Hadd ist für jedermann zugänglich. Anders sieht es im Schutzgebiet von Ras Al-Jinz aus.
Wir machten uns auf den Rückweg und kehrten unterwegs in einem gut bewerteten Imbiss ein. Für umgerechnet 4,20 € erhielten wir beide leckere Chicken-Tikka-Sandwichs mit Pommes und Softdrinks.
Zurück in Sur schauten wir uns noch schnell in der örtlichen Mall um, bevor wir den restlichen Nachmittag am Hotel-Pool ausklingen ließen. Zum Abendessen blieben wir wieder im Hotel.
Übernachtung: Best Western Sur, 2 Nächte 130 € mit Frühstück
Neueste Beiträge
, dass wir eure Reise wieder begleiten durften. Es hat nicht nur Spaß, sondern auch Appetit auf Andalusien gemacht
.
sowie tolle Erlebnisse.
Die Umkleidezelte wären ja schon hilfreich. Ich gehe mal davon aus, dass man sich im Oman nicht mal einfach so unterm Handtuch umziehen darf.
. Im Wadi Shab mussten wir uns unterm Duschtuch umziehen. Man sollte auch keinen Bikini tragen. Im Wadi Bani Khalid waren sogar Schilder, dass man im Burkini baden soll. So etwas besitzen aber nur die wenigsten Touristen.
Gibt es denn wild lebende oder gehören die alle jemanden?
, denn sie packen den Rand der Müllcontainer mit ihren Zähnen und kippen ihn dann um. Das hatte ich am Vortag gesehen, als wir das Camp suchten. 
Es war trotzdem schön, diese Ziele mal wieder zu sehen bzw. abzuhaken. In Toledo und der Umgebung könnte man sicher noch mehr Zeit verbringen. Den Umständen geschuldet waren auch weniger Wanderungen dabei. Apropos, der Professor der orthopädischen Klinik hier hat Kersten von einer Knie-OP abgeraten. Er bekommt jetzt Einlagen und soll beim Sport halt die Bandage tragen.
Nach dem ersten Eindruck diesmal würde ich die Pyrenäen gern noch näher anschauen. 







in der Theorie (auch in Portugal und insbesondere an der Algarve waren ja die Mauren, wobei dort, ich nehme an auch wegen des Erdbebens 1755, nicht mehr so viel erhalten ist).