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Reiseberichte / Re: O(h) Man(n), Oman 2025
« Letzter Beitrag von Ilona am 18. Februar 2026, 13:30:13 »Die Bauwerke (Moschee, Oper, Palast) finde ich sehr interessant, erstaunlich, dass da so vieles aus Deutschland stammt. Aber die Sache mit der Halsbedeckung ist für mich dann wieder einer der Gründe dort nicht hinzufahren. Warum sollte es nicht reichen den Kopf zu bedecken? Aber du hast das dann ja sehr gut gelöst, Kopftuch farblich passend zum Rest der Bekleidung und auch noch mit Glitzer
Made in Germany bedeutet Qualitätsarbeit. Dazu kommt, dass Sultan Qaboos viele Jahre einen Wohnsitz in Garmisch-Partenkirchen hatte. Oder kennst du ein Opernhaus mit einer Orgel? In einer Kirche ja, aber in der Oper oder im Theater sieht man eher Orchestergräben.
In Abu Dhabi war man mit dem freien Hals großzügig. Dafür entsprach der Zugang dem eines Flughafens samt Security. In Abu Dhabi darf man auch die Schuhe anlassen. Man geht ohnehin auf einem extra Bodenbelag.
Die Schals (da größer als ein Kopftuch) gab es in allen Farben. Also wenn ich schon eine Auswahl habe, dann muss es farblich passen
. Meine Mütze mit den Steinchen drauf, ist allerdings caramelfarben. Für mich gehört so eine große Moschee zum Besichtigungsprogramm und da ist es mir egal, wenn ich mich kurz verhüllen muss.
Faszinierend die spiegelnden Böden, ist das nicht extrem rutschig?
Die auf Hochglanz polierten Natursteine (Marmor und Granit) sind überhaupt nicht rutschig. Im ersten Moment dachte ich, dass die Böden nass sind, aber das ist bei der Trockenheit selten der Fall.
Wäscht man mit den Wägelchen im Parkhaus selbst sein Auto oder beauftragt man damit jemand?
Im Oman lässt man waschen. Das könnte sogar eine Serviceleistung in den Malls sein. Man winkt einfach dem Mitarbeiter und nach der Rückkehr ist das Auto vom Staub befreit.
Dazu muss man wissen, dass es im Oman seit 1973 eine durch Sultan Qabus Ibn Said verfügte Vorschrift gibt, die das Fahren schmutziger Autos verbietet. Verschmutzte Fahrzeuge im Straßenbild führen zu Geldstrafen. Aufgrund dessen sind trotz des Wassermangels Autowäschen notwendig.
Der Oman ist allgemein ein sehr reinliches und sauberes Land. Da kannst man vom Boden essen.
Insgesamt scheint es nirgends allzu viele Leute / Touristen gehabt zu haben oder täuscht das auf den Fotos?
Das täuscht, denn ich habe immer nach Menschenlücken vor dem Knipsen geschaut. Das Opernhaus war drinnen sehr voll. Wir mussten deshalb über eine Stunde warten, bis die Führung begann.
Hier ist noch eine Collage von der Moschee. Auf dem Bild links unten sieht man Besucher.
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Hat zwar keine Skipiste, doch offenbar können die Leute wenigstens Rodeln und Eislaufen. 
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. Weite Hosen, eine Langarmbluse überm T-Shirt und die Kopfbedeckung, die ich im Vorjahr schon in der Moschee in Abu Dhabi trug, verhüllten mich nicht ausreichend. Die Outfitwächter schickten mich tatsächlich in den angrenzenden Shop, weil mein Hals zu sehen war. Ich musste einen breiten Schal kaufen.
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So landen wir bei der Fußgängerzone Paseo de las Palmeras.








