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Reiseberichte / Re: WoMo Herbsttour 2025 - Quer durch Spanien
« Letzter Beitrag von Susan am 13. Februar 2026, 15:02:06 »
Ja, an dem Strand konnten wir es gut aushalten  ;D Der Wiedehopf ist mir als erstes durch dieses Häubchen aufgefallen. Hatte vorher noch nie so einen Vogel gesehen, der Name sagte mir aber schon was.


Sendero Dunas de Isla Cristina

Von Isla Cristina aus führt ein Wanderweg durch die Dünenlandschaft bis zum Ortskern von Islantilla. Dieser kreuzt unseren Strandzugang, daher nehme ich ihn auch mal unter die Füße und zwar Richtung Osten. Es geht hauptsächlich durch Wald.



Man soll eine Vielfalt an Wildtieren, insbesondere Vögeln, sehen können. Anscheinend bin ich aber zur falschen Zeit unterwegs.  ::) Ein paar flinke Eidechsen und eine streunende Katze erspähe ich, sonst nichts. Immerhin sind Vögel zumindest zu hören - zwitscher, zwitscher.

Ich quere einen weiteren Strandzugang mit Parkplatz und komme an einem alten Wasserturm vorbei. Die Treppe schaut mir nicht ganz so vertrauenswürdig aus, da verzichte ich lieber auf einen Aufstieg.


Playa del Hoyo




Blick zu Sanddünen

Bei der Casita Azul, scheinbar eine Art Naturfreundehaus, in dem im Sommer Aktivitäten angeboten werden, wechsle ich an den Strand und laufe am Meer zurück.







Bis Islantilla wäre es doch noch eine ganze Ecke zu laufen.


Düne mit Muschelsaum

Hier am Wasser bekomme ich wenigstens Sanderlinge zu sehen - nehme jedenfalls an, dass das welche sind.





Möwen sind irgendwie kaum unterwegs. Dafür ein paar Kite-Surfer  8)



Die Strandbars in diesem Abschnitt waren leider auch schon zu. Hin und zurück bin ich geschätzt ungefähr 4 km gelaufen. Maps kennt den Weg nicht, daher keine Karte.

Fortsetzung folgt ...
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Reiseberichte / Re: WoMo Herbsttour 2025 - Quer durch Spanien
« Letzter Beitrag von Ilona am 13. Februar 2026, 14:39:16 »
Das ist mal ein schöner Strand und Stellplatz :beifall:.

Der Wiedehopf ist aber ein hübsches Kerlchen. Es war mir gar nicht bewusst, dass der so ein Federhäubchen hat.
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Reiseberichte / Re: WoMo Herbsttour 2025 - Quer durch Spanien
« Letzter Beitrag von Susan am 13. Februar 2026, 12:25:02 »
19. bis 24. Oktober   Isla Cristina – jede Menge Strand und Muscheln

Zum Sonne tanken haben wir einen netteren Strand gesucht, einer ohne größeren Hafen in der Nähe.  8) Dazu fahren wir bis in die westliche Ecke der Costa de Luz und zwar nach



Isla Cristina liegt an der Mündung des Rio Carreras und ist von Lagunen und Marschen (Marismas genannt) umgeben. So wirkt der Ort zumindest fast wie eine Insel. Gegründet wurde er 1756 von Fischern, den heutigen Namen bekam er 1834 zu Ehren der damaligen spanischen Königin. Auch heute noch gibt es hier viele Fischer, die in kleinen Booten hauptsächlich in der Nähe der Küste unterwegs sind.
Die weiten Sandstrände, die sich hier über 12 Kilometer in Richtung Osten erstrecken, ziehen natürlich viele Urlauber - vorwiegend spanische - an. So prägt mittlerweile mehr der Tourismus die Stadt.

Quartier nehmen wir auf dem Campingplatz Giralda, einer großen Anlage östlich des Ortes in einem Kiefernwald zwischen Dünen  und Flusslagune. Wir bekommen einen netten Stellplatz. Den Schatten kann man gut vertragen, denn die Temperaturen liegen immer noch bei rund 28°C.



Neben den Stellplätzen gibt es hier etliche Hütten unterschiedlicher Größe, außerdem Shop, Spielplätze, Pool, Restaurant und Kajakverleih. Leider sind letztere zumindest im Moment geschlossen.


Klettergarten mit Lagune
Ich dachte ja, in der Marisma könnten wir gut Vögel beobachten. Doch die einzigen, die wir zu Gesicht bekommen, spazieren einfach so auf dem Campingplatz herum.


Wiedehopf lt. App

Nachdem wir uns installiert haben, spazieren wir zum Meer. Dazu müssen wir die Straße queren und einmal durch den Dünenwald.



Der Strand ist wirklich riesig, viel Platz zum Laufen.


Blick nach Osten


nach Westen

Der Sand ist recht fein. Badeschuhe sind trotzdem nötig, denn wir haben noch nie einen Strand gesehen, an dem derart viele Muschelschalen angespült werden. Ein Paradies für Sammler.



Das Wasser erscheint wärmer als wir es sonst vom Atlantik her kennen; Brandung gab es nur an zwei windigen Tagen. Die Strandbodega an unserem Übergang war leider schon geschlossen. Immerhin bietet die Bedachung Schattenplätze, wenn der Sonnenschirm wegen Wind besser geschlossen bleiben muss. 8)



Einer meiner Strandspaziergänge führt mich nach Westen, da komme ich auch zu einer größeren, noch geöffneten Strandbar. Weiter bis zum Ortsanfang mit Restaurant und Strandparkplatz.



Fortsetzung folgt ...
 

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Reiseberichte / Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
« Letzter Beitrag von Susan am 12. Februar 2026, 18:30:06 »
Mit Sonne schaut das ja alles noch besser aus. Interessante Blüten hat der Baum
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Reiseberichte / Re: WoMo Herbsttour 2025 - Quer durch Spanien
« Letzter Beitrag von Susan am 12. Februar 2026, 18:29:00 »

was wurde eigentlich aus der Bilderverlinkung von Wordpress? Konnte der Support nicht helfen?

Man arbeitet noch daran  ::) Drückt mal die Daumen, dass das klappt, denn in mind. vier Reiseberichten Bilder neu zu verlinken wäre eine Riesenarbeit.
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Reiseberichte / Re: WoMo Herbsttour 2025 - Quer durch Spanien
« Letzter Beitrag von Ilona am 12. Februar 2026, 11:59:52 »
Hallo Susan,

was wurde eigentlich aus der Bilderverlinkung von Wordpress? Konnte der Support nicht helfen?

Die Spanische Hofreitschule war bestimmt beeindruckend. Die hätten wir uns auch angeschaut.

Zitat
Könnt ihr verstehen, warum jemand eine teure 4 Gläser plus Tapas Verkostung bucht und nichts weiter als die Nüsse davon verzehrt? Also nicht mal am Sherry nippt? Yep, sowas gibts.

Das kann ich mir insofern schon vorstellen, wenn die Tour für alle über einen Anbieter gebucht wurde und einer davon vielleicht gar keinen Alkohol trinkt.

Die Bodega ist schon sehr groß. Keine Ahnung, ob ich eine Flasche davon mitgenommen hätte. Zu Hause schmecken die Tropfen meistens nicht so gut wie vor Ort.
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Reiseberichte / Re: O(h) Man(n), Oman 2025
« Letzter Beitrag von Ilona am 12. Februar 2026, 08:39:33 »
Das Buffet schaut ja lecker aus  8) Doch Klimaanlage, die sich nicht regeln lässt, ist auch für uns ein fetter Minuspunkt. Konntet ihr im zweiten Hotel nicht so früh einchecken oder was war der Grund für den Wechsel?

Die Klimatechnik war wirklich eine Katastrophe und das in einem recht neuen Hotel.

In der Vorweihnachtszeit sind die Zimmerpreise auch in Maskat sehr hoch und deshalb war es eine Preisfrage. Ein Zimmer für über 200 €/Nacht zu reservieren, das man erst ab dem nächsten Morgen nutzt, wäre hinausgeworfenes Geld. Das Radisson bietet zwar einen Early Check-in an, doch erst ab 9:00 Uhr früh und ohne Frühstück. Das wäre dennoch teurer gekommen, als ein Zimmer in dem einfachen, aber sehr beliebten 3*-Swiss-Belinn zu nehmen. Da konnten wir sofort aufs Zimmer und hätten nicht noch eine Stunde in der Lobby warten müssen. Unter Anrechnung der Punkte, waren die zwei Übernachtungen im Radisson günstig, sonst hätte ich das 5*-Hotel nicht gebucht.
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Reiseberichte / Re: WoMo Herbsttour 2025 - Quer durch Spanien
« Letzter Beitrag von Susan am 12. Februar 2026, 01:01:25 »
Weiter gehts ...

Mit dem Roller fahren wir in die Altstadt von Jerez und parken am Stadttor del Arroyo. Von dort spazieren wir Richtung Kathedrale. Die hat natürlich auch grad Mittagspause.  ::)



Also schlendern wir weiter und kommen zum Park Alameda Vieja. Der liegt auf dem Gelände der alten maurischen Burg Alcázar de Jerez. Scheinbar ist Freitag kein guter Tag für einen Besuch in Jerez, denn auch die Burg können wir uns heute leider nur noch durchs Gitter und von außen anschauen.  :(



Bevor es weiter geht, schaue ich, ob wir wenigstens noch eine Sherry Kellerei besichtigen können. Zumindest das klappt, auch wenn nur noch eine englische Tour Plätze frei hat. Wir haben nun noch gut zwei Stunden Zeit, uns in der Stadt etwas umzugucken. Entlang der Mauern vom Alcázar kommen wir zur Plaza del Arenal, einer der vielen Plätze von Jerez.





Wir schlendern kreuz und quer durch die Gassen und eines ist mal klar: verhungern muss hier niemand - verdursten auch nicht  ;) Nostalgisch erinnern wir uns an unser erstes Tapas Essen genau hier im Ort. Dabei waren auch Rinones al Jerez. Gut, dass wir erst hinterher - so ohne Handy und Google - erfahren haben, dass es sich da um Nierenscheiben gehandelt hat.  8)





Unsere Sherrytour habe ich bei den Bodegas Tio Pepe gebucht. Deren Geschichte beginnt 1835, als der dreiundzwanzigjährige Manuel María González beschließt sein Glück mit einer Weinkellerei zu versuchen. Unterstützung erhält er von seinem Onkel, der ihm neben Kapital vor allem sein Wissen über Weinanbau und -kellerei beibringt. Daher der Name Tio Pepe. Eine Vision wurde wahr als Sherrywein immer bekannter und beliebter wurde. Besonders für den Export nach England ging González eine Partnerschaft mit Robert Blake Byass ein. Seitdem ist die Kellerei als González Byass bekannt, Tio Pepe als deren Marke für Fino Sherry. 1935 entschied Luis Pérez Solero, die Tío Pepe Flaschen mit einer Jacke, einem spanischen Hut und einer Gitarre auszustatten. Er ahnte nicht, dass seine Kreation eines der kultigsten Werbelogos der Welt werden würde.



Beinahe hätten wir uns in die deutsche Führung eingeschmuggelt, denn bislang wollte keiner unsere Tickets sehen. Wir haben aber doch brav auf den englischen Guide gewartet. Mit dem spazieren wir zur Real bodega de La Concha, gebaut zu Ehren der Königin Isabella II. Dies ist quasi ein Weinkeller, entworfen von Gustave Eiffel. Hier lagern 206 Fässer La Concha Amontillado mit Emblemen zu den Marken der Bodega und zu den Ländern, in die geliefert wird.





Mit einer Bimmelbahn geht es dann weiter, vorbei an Versuchsfeldern, alten Werkzeugen, Produktionsstätten und Lagerhallen.



Vor der Bodega La Cuadrada steigen wir wieder aus; hier lagern rund 4000 Fässer mit reifendem Sherrywein.  Es gibt es Vorträge über die verschiedenen Weinreben und Zubereitungsarten von Sherry und ähnlichem. Außerdem wird hier ebenfalls Brandy gebraut und sogar Whisky. In Fässern mit durchsichtigem Deckel können wir sehen, wie verschiedene Holzarten die Farbe des Weins beeinflussen. Eine Anekdote darf auch nicht fehlen. Einem der Aufseher über den "Weinkeller" wurde langweilig und so trainierte er Mäuse darauf, eine Leiter hinauf zu Weingläsern zu erklimmen. Vor einer Fassreihe steht noch immer solch ein Weinglas mit Leiter, doch Mäuse darauf bekommt keiner mehr so richtig zu sehen.  ^-^




Gang zwischen den Gebäuden

Wir spazieren zu weiteren Bodegas, manche sehen nun tatsächlich eher nach Kellern aus. Es gibt bis zu 300 Jahre alte Fässer zu sehen, andere sind der Königsfamilie gewidmet und enthalten besonders edle Weine. In einem Teilbereich sind von Berühmtheiten, die die Bodega besucht haben, signierte Fässer ausgestellt. Ob da immer noch Sherry drin reift, habe ich nicht mitbekommen.



Ein weiterer Weinkeller kann für Veranstaltungen gebucht werden.



Wir dürfen uns dann noch einen Film anschauen über das Unternehmen und seine Produkte; die operieren mittlerweile weltweit und nicht nur mit Sherry. Dann kommen wir endlich zum wichtigsten, dem Tasting  ;) Das findet in einem moderneren Gebäude statt. Für jede Gruppe sind da Tische vorbereitet und hier benötigen wir auch die Tickets. Mit Rücksicht auf den Fahrer habe ich 2 Gläser mit Snack gebucht. Wir bekommen einen Fino serviert und eine Art Sherry Spritz.



Beides ähnelt sich und so bereue ich es, dass ich nicht wenigstens einmal die 4 Gläser Verkostung gebucht habe. Könnt ihr verstehen, warum jemand eine teure 4 Gläser plus Tapas Verkostung bucht und nichts weiter als die Nüsse davon verzehrt? Also nicht mal am Sherry nippt? Yep, sowas gibts.

Natürlich schauen wir uns auch noch im Shop um, obwohl das mit dem Sherry als Aperitif nachgelassen hat. Eine Flasche Oloroso (rot/trocken) kommt mit und ein Souvenirfläschchen Tio Pepe mit Hut und Gitarre.

Wir rollern dann gemütlich zurück zum Campingplatz.
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Reiseberichte / Re: WoMo Herbsttour 2025 - Quer durch Spanien
« Letzter Beitrag von Susan am 11. Februar 2026, 22:34:41 »
17. Oktober Ausflug Jerez de la Frontera – tanzende Pferde & Sherry

Am Freitag unternehmen wir eine Rollertour nach Jerez de la Frontera. Wir waren bisher einmal kurz dort, 1996, da wird es mal wieder Zeit für einen Besuch. Die Anfahrt verläuft dank Handy-Navi (an Kette) problemlos und - da ich Autobahnen ausgeschlossen habe - ruhig.

Jerez ist unter anderem berühmt für die Königlich Andalusische Reitschule. Sie wurde 1973 von einem Schüler der Spanischen Hofreitschule  Wien gegründet und 1987 vom König offiziell anerkannt. Andalusische Pferde werden hier in einer Form der klassischen Reitkunst, die auch folkloristische Elemente enthält, dressiert. Erste Erwähnung dieser Reitkunst gab es bereits um 700 v Chr. Angeblich unterscheidet sich sie klassische Reitkunst vom Dressurreiten wie wir es z.B. von den Olympiaden her kennen. Ich kann das nicht beurteilen, denn eigentlich interessiert mich das kaum. Bin da immer zwiegespalten zwischen Bewunderung der Fähigkeiten von Pferd und Reiter und Abneigung gegen Dressur allgemein. Trotzdem wollen wir uns das hier mal anschauen.
Tickets für die Show der tanzenden Pferde konnte ich kurzfristig noch online bekommen (27/18 Euro). Führungen über das Gelände und die Ställe waren allerdings ausgebucht.

Die Königliche Reitschule befindet sich im Park des Schlosses


Recreo de las Gardenas
Es können einige Räume des Schlosses besichtigt werden, außerdem ist dort ein Museum zur klassischen Reitkunst untergebracht.

Durch den schön angelegten Park spazieren wir zum Picadero, der Reithalle, wo auch die Show stattfindet. Wir sehen außerdem noch den Trainingsplatz.





Die Reithalle bietet 1600 Zuschauern Platz, heute bleibt nicht nur die königliche Loge leer  8) "Wie die andalusischen Pferde tanzen" ist laut Werbung ein Pferdeballett begleitet von alter spanischer Musik und Reiterinnen und Reitern in Kostümen aus dem 18. Jahrhundert. Die Show besteht aus fünf Teilen. Anfangs werden uns Fähigkeiten, die aus dem Viehhüten abgeleitet sind, gezeigt: Tempowechsel und Pirouetten ähnliche Drehungen. Es folgt die Vorführung klassischer Dressurübungen. Die Namen habe ich mir nicht gemerkt  :floet:



Danach sind Kutschfahrten dran. Die Gespanne können ganz schön enge Radien fahren.



Kurze WC-Pause für die Zuschauer und fürs Neuaufbereiten des Hallenbodens. Danach gehts es weiter mit Dressurübungen der Hohen Schule an der Longe. So etwas wie Seitpässe, Hufschläge auf der Stelle in unterschiedlichen Rhythmen und Sprünge.





Letzteres schaut natürlich toll aus, doch mir geht es irgendwie gegen den Strich, wie die Pferde dazu animiert werden.  :(

Den Abschluss der Show bestreitet eine Gruppe aus acht Pferden samt Reiter / Reiterin, die verschiedene Figuren vorführen, was dann am ehesten an ein Ballett erinnert.





Das Ganze hat insgesamt etwa anderthalb Stunden gedauert. Interessant waren die Aufführungen schon, doch Fans vom Dressurreiten werden wir trotzdem nicht. Bei der Reithalle gibt es auch ein Restaurant / Cafe. Da gönnen wir uns einen Eiskaffee zur Erfrischung. Eigentlich wollten wir nun noch das Schloss und das Kutschenmuseum besichtigen, doch die haben nun am Freitagmittag schon zu bzw. Siesta.  ::) Gefühlt sind wir quasi die letzten, die das Gelände verlassen (natürlich durch einen Souvenirshop geführt).

Fortsetzung folgt ...
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Reiseberichte / Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
« Letzter Beitrag von Heike Heimo am 11. Februar 2026, 19:10:02 »
15.11.2025   Coromandel Coastal Walk    Teil 2

Gegen Mittag erreichten wir den Lookout. Als wir ihn erreichten, schafften wir noch ein paar Fotos, bevor es zu regnen begann.





Die Jause ging sich schon nicht mehr aus, dass anziehen des Regenschutzes war wichtiger. Wir beschlossen hinunter ins Gebüsch zu gehen, um etwas Schutz zu haben. Der Weg hinauf zum Aussichtspunkt war erdig und recht steil. Mit dem Regen würde er sicher sehr glitschig werden.



Wir verpackten den Rucksack in einem der Müllsäcke und warteten.

Nach gut 20 Minuten ließ der Regen nach und es nieselte nur noch. Wir verließen unseren Unterstand und machten uns auf den Rückweg. Die Jause holten wir bei der schönen Aussichtsstelle nach.





Bevor wir wieder zum Einschnitt beim Sugar Loaf kamen, machten wir noch einen Abstecher zu einem abgestorbenen großen Baum, der exponiert auf einem Vorsprung stand.





Je weiter wir zum Parkplatz zurückkamen, desto besser wurde das Wetter. Die Wolken wurden immer weniger und die Sonne kam hervor.



Die Wanderung bis zum Lookout und zurück war 12 km lang, mit 690 Höhenmetern. Wir haben 4 ½ Stunden gebraucht.

Zurück geht es wieder auf der gleichen Straße, wie bei der Herfahrt. Nur das Wetter war nun deutlich besser. Die Landschaft und das Meer bekamen eine ganz andere Farbe.









Auch erste blühende Weihnachtsbäume waren zu sehen.



Die Blühten haben feine rote Haare. Wenn sie abfallen, entsteht unter dem Baum ein dunkelroter Teppich.



Auf dem Küstenweg hielten wir an einer Stelle, von der Orcas gesehen werden könnten. An diesem Tag zeigte sich keiner. Als Ausgleich waren die Bäume an der Küste sehr schön.







Zum Abendessen gingen wir in Matarangi zum Piper Café. Wir gehörten schon fast ein bisschen dazu. Die Einheimischen, mit denen wir gestern gesprochen hatten waren auch wieder da und grüßten freundlich.

Zum Abschluss des Tages machten wir noch einen ausgiebigen Strandspaziergang.





Am Abend durchforstete ich wieder die Nachrichten zum Tongariro. Das Rāhui soll am Montag, dem 17.11.2025 aufgehoben werden und der Park darf dann wieder betreten werden. Da hätten wir großes Glück, da der 17. der schönste Tag unserer 4 Tage in Taupo sein sollte. Ab Dienstag ist sehr schlechtes Wetter vorhergesagt.

Tatsächlich war der Shuttle zum letzten Termin vom Ende des Wanderweges zum Beginn des Tongariro alpine crossing auf der Nationalparkseite buchbar. Ich schlug natürlich sofort zu.
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